Frankreich
Sollte er Präsident werden: Bardella will deutschen Einfluss in der EU zurückdrängen
Jordan Bardella kündigte an, den deutschen Einfluss in der EU zurückdrängen zu wollen, sollte er französischer Präsident werden. Er will die nationale Souveränität innerhalb der Europäischen Union wieder stärken.
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Der Vorsitzende der Partei Rassemblement National, Jordan Bardella, kündigte an, den deutschen Einfluss in Brüssel zurückdrängen zu wollen. „Unsere erste Reise führt uns nach Brüssel, wo wir die Interessen unseres Landes vertreten werden, um die vergleichbaren Vorteile zurückzugewinnen, von denen andere europäische Länder bereits profitieren“, sagte er der französischen Zeitung Le Journal du Dimanche.
Bardella könnte bei der Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr zum Kandidaten des Rassemblement National werden. Laut aktuellen Umfragen würde er die erste Wahlrunde für sich gewinnen und hätte auch bei der Stichwahl gute Chancen. Er wirft der EU-Kommission vor, Frankreich in der Handelspolitik als Variable zu nutzen, um „deutschen Interessen gerecht zu werden“.
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Während seine Vorgängerin Marine Le Pen noch einen Austritt Frankreichs aus der Europäischen Union forderte, setzt Bardella sich für eine Reform ein. Er wolle ein „starkes Europa“, das fähig sei, die industriellen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu schultern. Als Beispiele nannte er Künstliche Intelligenz und die Erforschung des Weltraums.
Bereits in der Vergangenheit hatte Bardella die Europäische Union kritisiert. „Die EU ist ein Verein zur Verteidigung deutscher Interessen“, sagte er im Gespräch mit The Economist im November 2025. Er wolle sich für ein „Europa der Nationen“ einsetzen, das die staatliche Souveränität der Mitglieder mehr achte. Er würde auch Gespräche mit der Europäischen Zentralbank über die französischen Schulden führen wollen.
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Seine jüngste Ankündigung, zuerst nach Brüssel anstatt zu einem Auslandsbesuch nach Berlin zu fahren, wäre ein Bruch mit der Tradition der vorherigen französischen Präsidenten. Sarkozy, Hollande und Macron besuchten bei ihrem ersten Auslandsbesuch alle zuerst Deutschland.
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Die EU sollte wieder die EWG werden, OHNE eigenständige Macht.
Auf jeden Fall! Gut ist, es ist völlig egal, ob Le Pen oder Bardella antreten wird, einer der beiden wird in den Präsidentenpalast einziehen. Und dann geht es auch Zensursula an den Kragen, die EU muss zurückgestutzt werden auf ihren Ursprung, und zwar auf eine Wirtschaftsunion. Kontrollierte Grenzen solange die Völkerwanderer unterwegs sind. Da muss radikal was passieren.
Dem Merz die Flügel stutzen kann auch
nicht schaden. Nicht nur Russen, Briten,
und Franzosen, auch Polen bekommen
Bauchschmerzen, wenn Fritz von
„Wir werden Deutschland zur größten
Militärmacht Europas machen“
schwadroniert.
Nimmt das wer ernst? Wir haben Freunde in Gdansk die lachen sich zwar nicht tot glauben aber nicht dran und haben auch keine Furcht. Polen ist bei Beschaffung wohl auch weiter (viel weiter 😉) als Pistolius.
Pinocchio aus dem Sauerland kann schwadronieren wie er will. Es ist kein Geheimnis, dass Buntland keine zwei Tage einem Angriff standhalten könnte, die Armee hat weder Waffen noch genug Munition, ja sie haben nicht mal warme Unterhosen für den Winter und auch sonst nix. Soldaten müssen angeblich viele notwendige Dinge wie Wasserflaschen von zuhause mitbringen. Die deutsche Bundeswehr ist ein Schatten ihrer selbst, Pinocchio und sein hilfloser Verteidigungsminister ändern daran null.
Einfluss zurückdrängen will er bestimmt, aber deutsches Geld, davon will er sicher noch mehr.
D sollte aus dieser nutzlosen EU austreten. Denn reformierbar ist sie nicht.
Aus der ’nutzlosen EU austreten‘. Das ist ein Tabu. Für mich sind Tabus immer ein sicherer Hinweis, daß einer dumm gehalten oder übervorteilt werden soll.
Lesen: Bruno Bandulet: Dexit.
EU Brüssel ist wie ein E – Auto was brennt und nicht löschbar ist. Da hilft nichts mehr.
Es sind die Deutschen, die die EU lenkt! CDU in Form von „von der Leyen“. Sehr viel EU-Mist ist auf deutschen Misthaufen gewachsen. Green deal, E-Karren zum Beispiel!
D ist die triebfeder der EU.
D tritt selbstverstaendlich genausowenig aus, wie alle anderen mitglieder.
mit der militaerunion, NATO 3.0 wie trump es formulierte, wird die EU fester und stabiler zusammengebunden denn je.
Wovon träumst du denn????
Nationalisten halt – eure guten Kumpels…
Frankreich ist übrigens Nettozahler und damit „Geberland“.
Du bist ein gesicherter Dummschwätzer…
Jetzt wird es lustig. In Brüssel ist es seit Jahrzehnten ein offenes Geheimnis, dass Frankreich bestimmt und Deutschland zahlt. Aus französischer Sicht dürfte es künftig darum gehen, Deutschland auch noch die französischen Schulden aufzuhalsen.
Genauso ist es. Sie wollen auch an die Sozialkassen etc. Arbeitslosenversicherung.
Ja, lol. Viel Spaß.
Find ich gut, sehr gut sogar! Dann brauchen wir nur noch eine deutsche Regierung, die Brüssel auch zurückstutzen will, auf EWG-Niveau mit Mini-Budget. Die deutschen Kassen sind auf Jahre hinaus leer.
Besser wäre, er würde die deutschen Schecks zurückschicken!
@Morgenmantelverleih: Welche Schecks? Frankreich ist wie Deutschland Nettozahler innerhalb der EU.
Im Jahr 2024 war Deutschlands Nettobeitrag fast dreimal so groß wie der von Frankreich.
Netto pro Kopf hat jeder Bürger in Deutschland rund 157 Euro im Jahr 2024 an die Europäische Union gezahlt. Danach folgen Irland, Schweden, Österreich und Niederlande.
Danke LaGrande.
Ich habe auf die Behauptung mit den „Schecks“ reagiert und es ist die Wahrheit, dass Frankreich zu den Geberländern gehört – im Gegensatz zu Ungarn beispielsweise.
Deutschland ist größter finanzieller Nutznießer des EU-Binnenmarktes.
Und: Vielen Dank an „Apollo News“, dass mein „Nutzername“ angeblich vergeben ist, ihr seid die Größten!
Immerhin meinte Grenzenlos nicht, Schecks seien längst durch elektronische Überweisungen abgelöst…
Obwohl für die Ukrainer ja Transporter mit Gold & cash durch Ungarn fahren…
So viel Meinung und so wenig Ahnung …
Es besteht ein gewisser Automatismus darin, dass der der am meisten leistet, die Führungsrolle zuwächst. Die Frage ist, wie derjenige damit umgeht.
Ich habe den Eindruck, dass Deutschland seine eigenen Interessen eher zu wenig wahrnimmt als zuviel. Als Beispiel sei das Amt des Präsidenten der Europäischen Zentralbank genannt.
Da kann man ihm als Deutscher nur viel Glück wünschen, denn der „deutsche Einfluss in der EU“ wendet sich zuvorderst gegen Deutschland selbst.
Deutschland ist in der EU der größte Bürge–leider. Die Target-Salden müssen abgeschafft werden und Länder wie Frankreich müssen von ihren hohen Schulden runter. Die haben sie selbst zu verantworten.
Die nationale Souveränität der Mitglieder stärken ist eine gute Idee aber nicht über die Vergemeinschaftung der Schulden. Ohne die hohe deutsche Bürgschaft würde es in der EU ganz andere Zinssätze geben und für Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und vor allem Griechenland wären sie deutlich höher. Schulden wären teurer.
So gesehen ist der Einfluss den Deutschland auf Brüssel hat oder ausübt sogar viel zu gering. Ohne uns gibt es die EU meiner Ansicht nach gar nicht mehr. Er sollte erst mal vor der eigenen Tür kehren bevor er auf andere zeigt. Auch wenn eigentlich jeder Einfluss von Merz zu viel Einfluss ist. Aber das ist eine andere Ebene.
Die Zentralismus Bestrebungen der EU muss zurückgedrängt werden und die europäischen Völker ihre Souveränität wieder erhalten. Dezentralismus. Kein übergeordnetes EU Recht mehr über Landesrecht.
Ob die freiwillig und friedlich die Macht wieder abgeben ? Man weiss es nicht.
Das ist die Fürsorgepflicht des Staates gegenüber Bürgern. Ist quasi grundgesetzt.
Zurück zum EWR. Alles andere ist Europas Untergang.
Bis die AFD am Ruder ist! DAS geht in Ordnung.
Da sagen die französischen Rentner bestimmt nicht Nein…..
Sind mit dem deutschen Einfluß auch die deutschen Zahlungen gemeint? Wahrscheinlich nicht…
Wenn’s mit unserem Land weiter so bergab geht, können wir nicht mehr soviel ins EU-Säckel einzahlen und sorgen selbst für weniger Einfluss in der EU.
Wird dringend Zeit, dass unsere Politik das Wohl unseres Landes und unserer Bürger im Auge hat. Bin für EU-Austritt!
Die obszönen deutschen Zahlungen an die EU – von denen auch Frankreich profitiert – will er HOFFENTLICH auch ZURÜCKDRÄNGEN, nicht wahr ?;-)
Die BRD sollte noch heute aus der EU austreten !!!!!!
„Die EU ist ein Verein zur Verteidigung deutscher Interessen“,warum merke ich in Deutschland nichts davon ???
Sollte er Präsident werden: Bardella will deutschen Einfluss in der EU zurückdrängen
Und ‚ wer ‚ ??? bezahlt dann die ganzen Schulden von Frankreich , Spanien und Italien ?
Aber lassen wir das , will sowieso niemand verstehen was sich alles abspielt im ‚ Turmbau zu Brüssel ‚ .
Die EU ist eines der schlechtesten Dinge die Europa passieren konnte. Frankreich hatte Deutschland militärisch dazu gezwungen und Kohl gab nach. Seitdem bereicht sich Europa an uns und unsere Politiker nutzen die EU um unbeliebte Gesetze durchzusetzen. Leider ist nur die AfD EU kritisch.
Hoffentlich übernimmt Frankreich dann auch mehr Kosten. Witzle gemacht.
Es erinnert stark an die AFD!
„Seine jüngste Ankündigung, zuerst nach Brüssel anstatt zu einem Auslandsbesuch nach Berlin zu fahren, wäre ein Bruch mit der Tradition der vorherigen französischen Präsidenten. Sarkozy, Hollande und Macron besuchten bei ihrem ersten Auslandsbesuch alle zuerst Deutschland.“
Sollen wir jetzt alle heulen ??
Ich hätte noch eineIn Tipp für Herrn Bardella: Er sollte sich auch mal Gedanken machen, wie er die TARGET II-Salden auszugleichen gedenkt !
Im Übrigen: Die EU lässt sich nicht reformieren, nur auflösen ! Das wäre auch im Interesse NICHT der deutschen „Eliten“, dafür aber umso mehr im Interesse des deutschen Volkes.
moepp, bin absolut deiner meinung, was die EU betrifft.
aber ein wenig realitaetssinn kann nicht schaden.
die EU muesste sich selber aufloesen, da es kein anderer kann.
warum sollte sie das tun?
diejenigen, die das zu entscheiden haetten, profitieren derart, dass sie nie und nimmer einer aufloesung zustimmen wuerden.
alle laender halten zusammen, wie die kartellparteien.
und die 10 zukuenftigen beitrittskandidaten profitieren ebenfalls massiv.
deshalb wollen sie alle in die EU.
bisher hat sich noch keiner abgewendet, bevor es soweit war.
nicht einmal die AFD wuerde austreten wollen.
Ein Austritt Deutschlands würde das insolvente Kartenhaus in einer Sekunde zum implodieren bringen. Ganz einfache Sache.
na, da hat er doch vollkommen recht, der franzose. wenn allerdings frankreich die fuehrung uebernimmt, wird es auch nicht besser werden. der ganze eu-laden funktioniert doch hinten und vorne nicht.
Frankreich und Deutschland sind beide so ziemlich die mächtigsten Player in Brüssel.
Der meint vermutlich die deutschen Ideologischen Interessen „Vereinigte Staaten von Europa“ was eigentlich keiner will nichtmal die deutschen….
Aber vorallem ist Frankreich pleite und der Staat hat z.b. auch durch Parallelgesellschaften faktisch die Kontrolle über Teile seines Staatsgebietes verloren , Marseille musste vor der Ghettoisierung gerettet werden bzw. mit Milliarden zugebombt werden usw…
Gleichzeitig haben die noch eine bessere Rente , Atomkraft usw. also stehen wesentlich besser da als die deutschen in solchen Belangen und in Sachen Wirtschaftsinteressen haben „wir“ selbstlosen Deutschen unsere größte Industrie (Automobile) zugrunde gerichtet…also damit braucht er nicht kommen…
Aber der will halt Schulden für Frankreich mit deutscher Haftung. Dafür setzt Frankreich sich allgemein ein…
stellantis in paris ist auch am ende.
sie wollen die opelproduktion aufgeben, und zukuenftig nur noch altfahrzeuge recyclen.
sie schieben es auf die starke uebernahme des marktes durch elektrofahrzeuge.
Wenn er mit „deutschem Einfluss“ den Unsinn meint, den Ursula von der Leyen, Manfred Weber und Friedrich Merz verzapfen, dann ist Bardella für mich Mann der Stunde
Na, das wissen wir doch schon lange, spätestens nach der Reichsteilung nach Karl dem Großen.
Problem ist nur, dass die deutschen Träumer sich ständig über den Tisch ziehen lassen, weil sie glauben, devote Haltung wird belohnt! Die Montanunion/EWG wurde doch eigens auf Veranlassung von Frankreich gegründet, um die Deutschen in Schach zu halten und an ihr Geld zu kommen. Keine Mär, sondern Realität!