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Raketen auf Passanten

Silvesternacht in Berlin: Ausschreitungs-Serie schon am Nachmittag

Nach den schockierenden Szenen der vergangenen Silvesternacht hat man in Berlin auf ein ruhigeres Silvester 2023 gehofft. Doch in der Hauptstadt kommt es bereits am Nachmittag zu ersten Ausschreitungen. Ein Balkon steht in Brand, Personen schießen mit Schreckschusswaffen um sich und Kinder werden mit Feuerwerk attackiert.

In Berlin hofft man nach den verstörenden Szenen der letzten Silvesternacht auf einen verhältnismäßig ruhigen Jahreswechsel. Doch schon am Nachmittag werden die ersten Ausschreitungen gemeldet. Auf dem X-Account der Berliner Polizei werden zahlreiche Fälle dokumentiert.

Demnach hätten in Moabit mehrere Personen Autos Feuerwerksbatterien beschossen. In Berlin-Kreuzberg haben Kinder von einem Fenster aus Feuerwerkskörper auf andere Kinder geworfen. Auch in Lichtenberg hätten Kinder vom zweiten und dritten Obergeschoss Böller auf Passanten geworfen. Zu einem weiteren Fall erklärt die Berliner Polizei: „Mann in Gesundbrunnen schießt Raketen vom Balkon, durch einen Baum und auf vorbeilaufende Kinder. Es soll der Balkon mit der Katzentreppe sein – direkt neben der Kirche“. In Spandau steht bereits ein Balkon in Brand.

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Die Ausschreitungen gehen aber schon jetzt über den Einsatz von Pyrotechnik hinaus. In der U-Bahn-Linie U8 sollen Personen mit Pfefferspray um sich gesprüht haben. In Marzahn wurde die Fensterscheibe von einer Sparkassen-Filiale zerstört. Ebenfalls in Marzahn schossen Jugendliche „mit Schreckschusswaffen vom Balkon“. Diese Meldungen könnten erst der Anfang sein von einer weiteren heftigen Silvesternacht in Berlin.

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In Berlin hofft man darauf nach den beispiellosen Randalen zum vergangenen Jahreswechsel dieses Mal besser vorbereitet zu sein. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) kündigte im Vorfeld ein „hartes Durchgreifen“ der Polizei an. Doch schon in der vergangenen Nacht wurde ein Mann in Pankow mit Feuerwerkskörpern attackiert und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Im Berliner Bezirk Neukölln wurde bereits eine Hofeinfahrt in Brand gesetzt.

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