Schweden
Selbstfahrender E-Bus kollidiert bei Jungfernfahrt mit Straßenbahn
Ein autonom fahrender E-Bus ist bei seiner Jungfernfahrt in Göteborg mit einer Straßenbahn zusammengestoßen. Das von einer türkischen Firma produzierte Fahrzeug wurde daraufhin aus dem Fahrbetrieb genommen – das Projekt ist vorerst gescheitert.
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Eigentlich sollte die Premiere des selbstfahrenden E-Busses im schwedischen Göteborg reibungslos verlaufen. Es dauerte jedoch kaum länger als eine Stunde, bis das autonom fahrende Fahrzeug samt Passagieren mit einer Straßenbahn kollidierte, wie der schwedische Staatssender SVT berichtet. Verletzte habe es keine gegeben, wie der Verkehrsverbund Västtrafik mitteilte. Das Projekt scheiterte jedoch vorerst.
Das Resultat fiel für die Schirmherren des Projekts ernüchternd aus. Monatelang ließen das norwegische Busunternehmen Vy Buss und Västtrafik das autonom fahrende e-ATAK-Modell durch die Innenstadt Göteborgs fahren – damals noch ohne Fahrgäste.
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Ende Mai war es nun endlich so weit, und der autonom fahrende Linienbus transportierte bei seiner Jungfernfahrt am Montag mehrere Västtrafik-Mitarbeiter. Zudem war ein regulärer Fahrgast an Bord. Nach rund einer Stunde soll der Bus am Kapellplatsen, einem zentral gelegenen Ort, dann plötzlich abgebremst haben und von einer Straßenbahn von hinten gerammt worden sein. Der Bereich musste für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt werden. Erst gegen Mittag gab die Verkehrsgesellschaft bekannt, dass der Verkehr wieder fließt.
Produziert wurde der Bus von der türkischen Firma Karsan. Dabei handelt es sich um einen vollelektrischen Linienbus, der in Zusammenarbeit mit dem Softwareunternehmen ADASTEC mit einer Automatisierungstechnologie ausgerüstet wurde. Der Bus würde nicht nur „die Ingenieurskompetenz von Karsan“ demonstrieren, sondern auch einen „wichtigen Beitrag zum zukünftigen Mobilitätsökosystem Schwedens“ leisten, betonte Karsans Geschäftsführer Okan Baş im vergangenen September. Das Unternehmen stelle zudem die „Sicherheit und Zuverlässigkeit“ der Fahrgäste in den Mittelpunkt.
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„Es ist natürlich sehr traurig, dass dies passiert ist, und wir sind froh, dass niemand verletzt wurde. Wir werden nun eine gründliche Analyse des Vorfalls durchführen“, erklärte Patrik Chi, ein Pressesprecher von Västtrafik. Der selbstfahrende E-Bus wurde zur Untersuchung und Reparatur zurück in die Wagenhalle gebracht. Zudem wurde er vorläufig aus dem Betrieb genommen, bis geklärt ist, was schiefgelaufen ist.
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Ich frage mich immer warum es autonom fahrende Pkw, Lkw, und hier Busse sein müssen? Warum fährt kein schienengebundenes Fahrzeug autonom?
Wäre das nicht viel einfacher nur auf einer eigenen Strecke ohne jeglichen anderen Verkehr (außer Bahnübergänge mit Schranken) fahren zu lassen!
vielleicht, weil es keine schienennetze von haus zu haus gibt ?
autonome fahrzeuge sollen ja die gesamte individualmobilitaet ersetzen, und gleichzeitig die fahrt und den passagier ueberwachen.
so ist es zumindest bei autonomen pkw.
in oesterreich sind 2027 autonome busse geplant, die die fahrgaeste von ausserhalb an die bahnhoefe bringen sollen.
da geht es wohl in erster linie um einsparung von buspersonal.
an autonomen schienenfahrzeugen ist man aber auch in vielen laendern dran.
keine ahnung, wie praxisreif die versuche schon sind.
Gibt es längst:
https://de.wikipedia.org/wiki/RUBIN
Aus politischen Gründen hätte doch die Straßenbahn ausweichen müssen!
Nicht nur aus politischen Gründen. Wenn ich bremsen muss, darf mir keiner auffahren. Straßenbahnen haben im Straßenverkehr nichts verloren.
Ich bin gerade in Seoul. Hier gibt es mittlerweile einige autonom fahrende Busse, die aber vor allem in den frühen Morgenstunden oder auf bestimmten Nebenstrecken eingesetzt werden, nicht im dicksten Berufsverkehr. Bei den großen Bussen ist aber immer noch ein Fahrer an Bord, der notfalls eingreifen könnte. Eine wirkliche Einsparung von Personal ergibt sich dadurch noch nicht. Gefahren wird überwiegend auf eigenen Busspuren. Aber trotzdem, wenn man sich hier die ziemlich rücksichtslose Fahrweise vieler Motorradfahrer ansieht, dann wundert es mich schon, dass es nicht dauernd zu Unfällen kommt.
Wer auffährt, ist schuld.
… dann plötzlich abgebremst haben und von einer Straßenbahn von hinten gerammt worden sein.
Die Straßenbahn hat versagt, nicht der Bus?
„Die Straßenbahn hat versagt, nicht der Bus?“
Würde ich nach dem hier vorliegenden Text bejahen.
Wenn man hinter einem Bus her fährt, muß man immer damit rechnen, daß dieser plötzlich scharf bremst, zumal man bei einem Bus ja nicht sehen kann, was vor diesem passiert. Also es rennt vielleicht einer auf die Straße -> Notbremsung.
Auch wenn der Bus hier in diesem Fall eventuell ohne Not gebremst haben sollte – das Prinzip bleibt:
Hinterm Bus genügend Abstand halten, auf eine Vollbremsung vom Bus sollte man eigentlich immer gefaßt sein.
Klar, viele Autofahrer (auch ich leider) machen das nicht immer so. Als Straßenbahn-Fahrer (Personenbeförderungsschein) sollte man das aber schon in der Asubildung gelernt haben – und IMMER beherzigen…
Wusste man schon, dass die Menschen ab 2021 verstärkt im Straßenverkehr kollabieren und medizinische Notfälle haben werden, dass man schon länger versucht, die Fahrer durch KI zu ersetzen?
Wer einmal bei google ein längeres „Gespräch“ mit der KI hatte, weiß, dass diese alles andere ist aber nicht fehlerlos und wundert sich nicht über solche Unfälle.
Autonom? Ja. Verantwortung? Fehlanzeige.
Welt: Krise an deutschen Schulen: Analphabeten mit Einser-Abi.
Welt: Christenfeindlichkeit: „Deutschland ist seit einigen Jahren unter den auffälligsten Ländern.“ Stern.de: Renate Künast findet Namen ihres Vaters in NSDAP-Akten. Telepolis: Altersarmut wächst – und die Reformpläne verstärken sie noch. KURIER: USA wollen NATO-Militärbeiträge deutlich reduzieren. Welt: Auf dem Weg in die Stagflation – Europa droht ein ökonomischer Albtraum. Welt: Deutschland ist in die Hände von Plünderern gefallen.
Razzismus gegen Türkei!
Hat man ein bißchen bei Musk geschaut:
Rückwärts einparken, Bus gegen Straba statt Rakete gegen Landeplatz.
Hätte man besser „das Autonome“ schauen sollen.
Hmm, Überschrift paßt nicht.
Lt. Artikel ist ja die Bahn mit dem Bus kolllidiert, weil der plötzlich abgebremst hatte.
Nun müßte man klären, warum der Bus plötzlich gebremst hat und die Bahn auf den auffuhr.
Hat der Fahrer der Bahn gepennt und/oder war zu dicht aufgefahren?
Nicht falsch verstehen -> ich halte vom autonomen Fahren gar nichts. Hier in diesem Fall ist aber nicht wirklich ersichtlich ob der autonom fahrende Bus nun wirklich Schuld an dem Auffahrunfall hattte…
Der Bus hatte einen Eselskarren im toten Winkel gesehen?
Technologischer Progress hat seine Kosten. Bevor der Mensch von Kontinent zu Kontinent fliegen konnte sind viele Holzkonstrukte von Klippen gefallen.
Na, alter Schwede!
Das autonom fahrende Auto für den Privatkunden wird der nächste Milliarden-Euro-Flop der Automobilbranche, die irre Mengen Geld in diese Entwicklung gepumpt hat aber vergessen hat, den Kunden mal zu fragen, ob er diese Funktion überhaupt haben will. Oder gewillt ist, einen satten Happen mehr dafür zu bezahlen. Ich für meinen Teil wäre es definitiv nicht.
Eine Türkische Firma? Vielleicht ist es ein Islamistischer Bus, und funktioniert einwandfrei!
Diese Nachricht macht meinen Tag besser und ist ein Rückschlag für die Klima-Idioten.
schon den neuen e-ferrari gesehen?
aktie ging sofort zu boden ! 😂 😂 😂
wohlverdient.
@schweinsbauchb ja das habe ich gesehen welcher Idiot kauft sich diese E-Karre?
Ich wünsche Ferrari wie bei Porsche ein grandioses E-Karren scheitern.
Wieso Klima? Die Straßenbahn fährt auch elektrisch.
So sieht ein Leben aus das aus miesepeterischem Ressentiment geführt wird. Man verschwendet den Sauerstoff der Gemeinschaft um zu schimpfen und für die eigene Schadenfreude.
Schöne Selbsterkenntnis. Jetzt noch schreiben lernen, und dann paßt das.
Nichts gegen die westasiatische Technik, die können schon einige Sachen besser als wir, aber bei so einem wichtigen und sensiblen Projekt hätte ich eher auf heimische Firmen gesetzt, also in dem Fall zB Volvo oder Scania 🚌
Der Atak ist der erste Bus der in Deutschland eine Level-4-Zulassung für autonomes Fahren bekommen hat. In Burgdorf (Region Hannover) ist so ein Bus ebenfalls im Einsatz (Projekt Albus, Linie 906). Türkische Hersteller bieten heute sehr gute Busse an. Bei uns fahren auch – konventionelle – Atak-Busse (in Luxemburg). Dass autonomes Fahren generell noch nicht zu 100 Prozent ausgereift ist, steht auf einem anderen Blatt.
Ich bin zwar kein Freund der Selbstfahrerei, aber die Straßenbahnen waren mir immer das weitaus größere Greuel. Auch hier hat sie wieder mal einen Unfall verursacht, aber als Heiliger Kuh neben dem Fahrrad tut man ihr ja nichts an.