Videobotschaft
Schah-Sohn Pahlavi kündigt Rückkehr in den Iran an
Der Sohn des gestürzten Schahs, Reza Pahlavi, hat erklärt, aus den USA wieder in den Iran zurückkehren zu wollen. „Das ist die letzte Schlacht“, so Pahlavi.
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Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten iranischen Schahs, hat aus dem US-amerikanischen Exil erklärt, in den Iran zurückkehren zu wollen. Einen konkreten Zeitpunkt nannte der 65-Jährige nicht. In einer Videobotschaft, die er auf X veröffentlichte, erklärte Pahlavi, die Bevölkerung im Iran richte ihre Ablehnung nicht allein gegen das bestehende „Regime“ von Machthaber Ali Khamenei. Vielmehr gebe es eine breite Forderung nach einem glaubwürdigen politischen Neuanfang. Die internationale Gemeinschaft müsse diese Bestrebungen nun entschlossener unterstützen. „Ich werde zurückkehren“, sagte Pahlavi in dem Video – begleitet wurde die Botschaft von der eingeblendeten Aussage: „Das ist die letzte Schlacht.“
Ob ihm eine Einreise tatsächlich möglich wäre und welche Folgen ihm dort drohen könnten, ist derzeit offen. Pahlavi lebt seit vielen Jahren in den Vereinigten Staaten, nachdem seine Familie im Zuge der Revolution von 1979 das Land verlassen hatte. Sein Vater, der letzte Schah von Persien, hatte ihn einst zum Kronprinzen ernannt und das Land autoritär regiert. Seine Stellungnahmen in den sozialen Medien erreichen große Aufmerksamkeit, beinahe 2 Millionen Menschen folgen ihm auf X.
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Derweil gehen im Iran die Proteste gegen das Mullah-Regime weiter und damit auch die fürchterliche Gewalt gegen die Demonstranten vonseiten der Revolutionsgarde. Laut eines Berichts iranischer Ärzte sollen bei den jüngsten Protesten gegen das Mullah-Regime mindestens 16.500 Menschen ums Leben gekommen sein. Hierüber berichtet die britische Sunday Times. Grundlage des Berichts sind gesammelte Informationen, die ein iranisches Ärztenetzwerk aus verschiedenen Kliniken und Notaufnahmestellen zusammengetragen hat. Weitere 330.000 Menschen sollen verletzt sein.
Zur Übermittlung der Zahlen verwendeten die Ärzte demnach das Satelliten-Internetsystem Starlink, weil das Regime den iranischen Zugang zum Internet seit dem 8. Januar blockiert. Der Münchner Arzt Amir Parasta, der seit 2022 an der Etablierung des iranischen Ärztenetzwerks beteiligt ist und im Exil an der Erstellung des Berichts mitwirkte, bezeichnete die Vorgänge deshalb als „Genozid unter dem Schutz der digitalen Dunkelheit“. Es handele sich demnach um „vorsichtig geschätzte Mindestzahlen“. Viele Betroffene würden aus Angst vor den Behörden keine ärztliche Hilfe aufsuchen. Parasta betrachtet das Vorgehen der iranischen Sicherheitskräfte „als völlig neues Ausmaß an Brutalität“. Bei den Protesten im Jahr 2022 seien noch hauptsächlich Gummigeschosse und Schrotflinten eingesetzt worden. Nun verwende das Regime militärische Waffen und ziele bewusst auf „Kopf, Hals und Brust“. An einzelnen Tagen seien regelrechte Massaker verübt worden. Die Schwere der Gewalt gegen die größtenteils unter 30-jährigen Opfer würde selbst gestandene Ärzte mit Kriegserfahrung schockieren.
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Die Deutschen haben ja auch geglaubt mit Schah Fritze wird alles besser 😉
Man sollte nicht vergessen, dass der Grund für den Sturz des Schas seine Prunksucht war, wenn andere im Elend gelebt haben.
Dann bleibt zu hoffen, daß sein Sohn daraus gelernt hat.
…und es nach dem Sturz nicht besser wurde.
War aber kein Wunder: was soll besser werden, wenn „Religion“ regiert?
@Schwarzer Pommer: Der Schah hat Kommunisten, Sozialisten, Liberale, Demokraten einsperren, foltern und ermorden lassen. Auch unter den Mullahs wurden diese weiterhin verfolgt.
Sie sind der Lügen-Propaganda der 68-er Randalierer und Brandschatzer hoffnungslos verfallen. Was Sie beschreiben gab es – für ein vglw. kurzes Zeitfenster – nach dem von der CIA initiierten Putsch gegen Mossadegh. Von Mitte der 60-er bis Mitte der 70-er Jahre wurde im Rahmen der ‚weißen Revolution‘ eine maßvolle Reformpolitik gestaltet, die für sehr viele Iraner Aufbau, Bildung und bescheidenen Wohlstand brachte und gesellschaftlichen Frieden hätte ermöglichen können. Kommunisten, islamistischen Fanatiker und ‚National-Demokraten‘ (Feindbild GB und Amerika), die den Putsch gegen Mossadegh nicht vergessen konnten, schürten gemeinsam Unruhe und scheuten vor terroristischer Gewalt nicht zurück. Das Ergebnis haben wir 1979 gesehen – es wurde ein Geiselnehmer-Regime etabliert! Zugleich massakrierten sich die friedlichen Revolutionäre sich gegenseitig. Der Umsturz 1979 wurden von interessierten Kreisen im Westen nach Kräften gesteuert und unterstützt; wie alle ‚Revolutionen‘ in der 3. Welt.
@Wolfgang: Sie verbreiten die üblichen linken Lügen! Die maßvolle Reformpolitik der ‚weißen Revolution‘ unter den klugen Ministerpräsidenten Mansour und Hoveyda hatt dazu geführt, daß immer weniger Menschen ‚im Elend gelebt‘ haben. Unter dem Schah gab es kostenfreie medizinische Versorgung – für jeden Staatsbürger des Iran! Unter dem Schah ging es dem ‚Durchschnitt-Iraner‘ und dessen Familie WESENTLICH besser als heute! Der Schah scheiterte an einer wider-natürlich Koalition aus Kommunisten, Nationalisten (anti-amerikanisch wegen Mossadegh), Liberalen (gesellschaftliche Reformen) und Islamisten (KEINE gesellschaftlichen Reformen; döktrinärer Islamismus). Und der Schah schiterte, weil er einen Reformer wie Hoveyda noch selber verhaften ließ (und seinen Mördern auslieferte), um sich selber zu retten!
Die Wahrheit läßt sich nicht verbieten; auch nicht durch gesenkte Daumen!
@Wolfgang: Ihr von absoluter Ahnungslosigkeit und dem schon sprichwörtlich linken Neid auf alle, die es besser haben, geprägter Beitrag, disqualifiziert Sie für dieses Forum! Haun Sie ab! Schmiern Sie woanders!
Es gibt diverse Hinweise darauf, dass verschiedene Geheimdienste die Aufstände aus der Nähe, aus Europa und den USA gefördert haben. Für die überwiegend sehr junge Bevölkerung wäre die Befreiung vom jetzigen Regime sicher gut. Aber nicht schon wieder durch eine von den USA eingesetzte Person, wie schon sein Vater. Genau so, wie für Deutschland, gilt auch für den Iran, sich durch die Menschen aus sich selbst heraus von einem Regime zu befreien, dass nicht die Interessen der Bevölkerung, unter den jeweils sehr verschiedenen, nicht vergleichbaren Bedingungen, vertritt. Sonst ist der Iran wieder nur durch die USA fremdgesteuert.
Überall, wo die USA sich eingemischt haben, haben sie verbrannte Erde hinterlassen. Von daher stimme ich Ihnen vollumfänglich zu 👍.
Also, wenn die USA da ihre Finger mit drin haben, was zu vermuten steht, dann kann man doch nur sagen: wie ungeschickt! Es liegt doch auf der Hand, dass man da eine andere Figur als Opposition aufbauen muss.
Es sind halt eher israelische Geheimdienste.
Wir haben genau das schon mal gehabt. Nicht mal das Drehbuch ist neu. Ergebnis wie immer noch mehr Tyrannei und Tote.
Jeffrey Sachs sagt, es wären bewaffnete Provakateure in die Demos geschleust worden, die auf Sicherheitskräfte schießen sollten, um die Situation zu eskalieren. Wenn sie keine Sicherheitskräfte finden, sollten sie auf Demonstranten schießen. Wenn man liest, dass es auch unter den Sicherheitskräften 500 Tote gab, könnte da etwas dran sein. Und dass ein westlicher Geheimdienst seine Finger im Spiel hat, ist sowieso klar, seit Focus gemeldet hat, dass 40.000 Starlink-Empfänger in den Iran geschmuggelt wurden.
Hier wird ja wieder eifrig zensiert.
Naja, ein bisschen kleppern und scheppern gehört zum Handwerk. Ob der Schah-Sohn am Ende tatsächlich zurückkehren wird, steht zumindest derzeit ganz offensichtlich noch in den Sternen.
Eine Rückkehr müsste er erstmal überleben. Noch gibt’s genug von den Irren da unten.
Vielleicht möchte er ja gerne zum Mehrtürer werden?
Ich habe nicht den Eindruck, das die Pahlevis tatsächlich verstanden haben worum es geht. Es soll nun offensichtlich das Land sowie alte Besitzstände zurückgeholt werden. Leider wird das dieses schöne Land nicht befrieden. Man darf sehr gespannt sein.
Das Regime steht kurz vor dem Zusammenbruch. Die Mullah-Führer werden jetzt Asyl bei ihrem großen Freund Frank Walter Steinmeier beantragen, der ihnen zum Revolutionstag gratuliert hat.
„Das Regime steht kurz vor dem Zusammenbruch.“
–
Hoffentlich!
Wenn der Schah-Sohn schon seine Rückkehr ankündigt, ist dies schon ein deutlicher Hinweis auf einen bevorstehenden Zusammenbruch. Auch die Propaganda der Mullah TV- und Rundfunkkanäle sind wohl kurz vor dem Zusammenbruch. Wenn sich auch noch das Militär von den Mullahs abwendet, ist dies das endgültige Ende der Mullahs. Und so sieht es zur Zeit auch aus.
Last den erstmal in Teheran landen. Bisher nur warme Luft.
Blech-Orden sind auch schon bestellt.
Ob dann die Revolutionsgarden bei der Antifa eingegliedert werden? 😉
Ich begrüße die Rückkehr des Pachlavis. Er 8st gebildet und prädestiniert für die Überführung des Irans in die Demokratie. Wäre der Schah nicht aus dem Land gejagt worden, würden viele Iraner noch leben und es würde ihnen wirtschaftlich ausgesprochen gut gehen.
Sie haben die Zeit damals erlebt? Wäre das so toll gewesen, hätten die Mullahs nie die Macht übernehmen können. Man kann die Schahzeit mit Folter und Geheimpolizei googeln.
Sie scheinen ja die Schah-Zeit in äußerst positiver Erinnerungen zu haben und zudem den Schah-Sohn sogar persönlich zu kennen.
Erzählen Sie doch mehr darüber!
Ja, prima, da haben wir ja in den 60er und 70er Jahren schon tolle Erfahrungen mit gemacht, was über Umwege auch zum Tod von Benno Ohnesorg führte. Ist aber bis heute auch nicht wirklich geklärt. Wie die Zeite sich ähneln, wenn Großmächte immer wieder mit dem Feuer spielen. ALLE Großmächte. Ich möchte daß sich andere Länder, vor allem die EU aus der BRD raus hält. Das halte ich den anderen Ländern auch zugute. Es kam noch nie was Gutes bei so einer Nummer rum.
Soll das Ziel auch lauten: Balkanisierung dieses Vielvölkerstaates? Also, teile und herrsche.
Sollte die Regierung im Iran stürzen, wäre das ein Erdbeben für die ganze Region. Ein islamisches System wäre vor aller Augen gescheitert. 1979 war für die islamische Welt ein Umbruch. Durch den Sturz des Schahs im Iran und durch den Widerstand in Afghanistan der zum Abzug der Russen geführt hat, der dann ganz wesentlich zum Ende der Sowjets geführt, waren islamische Regierungen auf dem Vormarsch. Im Libanon die Hisbollah. In Gaza die Hamas. Daher die Gewaltorgie der mullahs. Es geht nicht nur ums eigene überleben. Erdogan dürfte dem Umsturz auch nicht freudig entgegen schauen. Der Iran ist ein Eckpfeiler in der islamischen Welt.
Und ganz genau deshalb muß das Mullah System entgültig fallen…
Nachhaltig.
Ich habe gehört, Steini möchte zum Islam konvertieren. Er lernt bereits persisch.
Schah-Sohn Pahlavi
Meine Gedanken waren: Darauf hat das Iranische Volk bestimmt gewartet!
Zweiter Gedanke: Naja ich besser als eine Links-Grüne angebliche Demokratie!
🤔🤭
Gibt es nicht noch irgendwo einen Nachfahren des Perserkönigs Xerxes?
„Schah-Sohn Pahlavi kündigt Rückkehr in den Iran an.
Der Sohn des gestürzten Shahs, Reza Pahlavi, hat erklärt, aus den USA wieder in den Iran zurückkehren zu wollen.
Aber er hat ein kleines Problem: Die Realität ist der Feind der Träume
Noch….!
Auf den Schah haben die Iraner gerade gewartet. Na klar.
Der nächste Diktator ist im Kommen.
Kleiner Test und Propaganda um Reaktionen abzuklopfen?
Er weiss dass er derzeit eine Einreise in den Iran nicht überlebt.
Gute Entscheidung und Teheran’s Strassenbild könnte wie unter seinem Vater ein westliches sein wo Frauen Miniröcke trugen und den westlichen Sound genossen.
Er wird tausende Islamisten in iranische Knäste schicken müssen die der infantile Westen mit ihren Islam-Versteher dann wieder wie zu Schahs Zeiten als Freiheitskämpfer einstufen wird.
Die Geschichte könnte sich wiederholen. Ich hoffe nicht!!
Sein Vater hat absolut brutal geherrscht. Der wollte die ins 20 Jahrhundert zwingen und war korrupt. Pro Westlich. Das ging schief. Leider ging es in die andere Richtung mit der Religion.
Aber der ist wenigstens gegangen als es Zeit wurde. Hoffe immer noch das die ihre Freiheit noch erstreiten. Geht aber nicht mehr friedlich nach dem Massaker.
Glaub nicht das die den haben wollen.
Schlimmer wie unter den Bärtigen kanns nicht werden.
Hier soll wohl wieder ein CIA Kandidat gesetzt werden, der Ami-Neutral den Neuen Weltherrscher bedienen soll!!??
Einer muss sich ja die Milliarden nach dem Sturz der Islamis unter den Nagel reißen.
Dazu brauchen die Amis den Pahlavi ganz bestimmt nicht.