Kleine Anfragen
Sächsische Staatsregierung hat 2025 über vier Millionen Euro für Werbung und externe Berater ausgegeben
Aus mehreren Kleinen Anfragen der Linken geht hervor, dass die Sächsische Staatsregierung unter CDU-Mann Michael Kretschmer insgesamt über vier Millionen Euro für externe Berater und Werbemaßnahmen ausgegeben hat. Zwei Kurzfilme stechen besonders hervor.
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Im vergangenen Jahr gab der Freistaat Sachsen insgesamt fast 1,1 Millionen Euro für externe Berater und rund drei Millionen Euro für Werbeagenturen aus. Außerdem wurden für Moderationen von Veranstaltungen und andere öffentliche Auftritte insgesamt rund 35.600 Euro an Journalisten gezahlt. Das geht aus mehreren Kleinen Anfragen des Linken-Landtagsabgeordneten Rico Gebhardt hervor.
Für die Gewinnung neuer Studenten gab Sachsen im Jahr 2025 rund 560.000 Euro aus, was den größten Posten bei den Werbekosten darstellt. Der zweitgrößte Posten war die Standortkampagne „So geht sächsisch“ – insgesamt flossen rund 460.000 Euro in die Werbekampagne, die die „Dachmarke“ des Freistaats darstellen soll.
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Auch für die politische Selbstvermarktung gab die Sächsische Staatsregierung Geld aus. Beispielsweise wurde eine Dokumentation zur Präsidentschaft der Kulturministerkonferenz 2025 mit rund 12.000 Euro finanziert. Zusätzlich erhielt die Produktion eines Informationsfilms über die Aufgaben der sächsischen Landesvertretung in Sachsen ein Budget von fast 6.000 Euro.
Zwei auf dem offiziellen YouTube-Account veröffentlichte Videos, bei denen es sich offenbar um die beiden finanzierten Filme handelt, wurden bereits vor mehreren Wochen veröffentlicht. Beide Filme haben bislang knapp über 100 (!) Aufrufe erhalten und dauern jeweils rund vier Minuten.
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Mit diesen Kosten gibt der Freistaat zwar jährlich sehr viel für Werbung und externe Beratung aus, gehört damit aber bundesweit wohl zu den eher weniger spendablen Ländern. Berlin, das von der Einwohnerzahl her mit Sachsen vergleichbar ist, gab 2024 beispielsweise zwei Millionen Euro für externe Berater aus. Bundesweit ist das Ausgabenniveau für Berater und Werbeagenturen noch einmal deutlich ausufernder – 2024 erhielten externe Berater von der Bundesregierung insgesamt 182,2 Millionen Euro. Für Werbemaßnahmen gab die Ampel-Regierung unterdessen 88,7 Millionen Euro aus.
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Was ich generell nicht verstehe, warum müssen qualifizierte und gebildete Politiker ständig Berater engagieren?
Oder sind die etwa doch nicht qualifiziert und gebildet ???? 🙁
Genau das habe ich mich auch gefragt.Die Antwort liegt leider auf der Hand.
Schöner angemalt macht schlechte Politik auch nicht besser.
Über 4 Millionen € Steuergeld für Werbung und externe Berater – ernsthaft? Wofür haben wir eigentlich Ministerien voller Beamter, wenn dann doch teure Agenturen alles erledigen?
Wenn Politiker für jede Entscheidung erst teure Berater brauchen, stellt sich schon die Frage, wofür werden sie eigentlich gewählt und bezahlt?
Einen Teil des Geldes an Visagisten zu zahlen, hätte unter Kosten/ Nutzen Aspekten evtl. mehr bewirkt.
Wenn man soviel Berater benötigt scheint es mit Kompetenz und Qualifikation der Landesregierung nicht weit her zu sein.
Bei solchen Sachen muss man immer schauen, wer damit beauftragt wird. Oftmals ist das reine Geldwäsche, besonders wenn man sich die Kosten betrachtet. Kleine Minifilmchen im Internet, die keiner schaut, aber mehrere tausend Euro kosten. Oder ganzseitige Anzeigen in den Staatsgazetten. Sieht fast keiner, liest keiner, aber die Kohle wandert in die klammen Taschen. Das hat System.
MDR: Thüringens erster Moschee- Neubau wird in Erfurt eingeweiht.
Muslimische Staaten wollen Neubau von Kirchen in ihren Ländern fördern.
Achtung: Zweiter Satz ist ein Scherzartikel.
Den kleinen Feuerteufel zu bewerben, ist fast unmöglich.
Alle Achtung für die, die sich an so eine Mammutaufgabe herantrauen.
Woher soll auch Expertise kommen, von den heutigen Parteisoldaten doch wohl nachweislich nicht.
Leider kaufen jene dann KEINE Expertise, sondern „Regierungsgefällige Auftragsnehmer“, damit das Motto „weiter so“ NIE gefährdet ist.
Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der gleiche. Es sind nur die Schweine, die wechseln.
© Albert Buntenbroich (*1958), deutscher Satiriker
Allein das Foto dieses Typen reicht aus, meinen Blutdruck in lebensgefährliche Höhen zu katapultieren…………
Chrupalla will seine schwerbehinderte Minijobberin nicht entlassen. Das ist ja wohl Steuerverschwendung.
Sie veruntreuen in der denkbar kriminellsten Weise Steuergeld in Millionensummen, ohne mit der Wimper zu zucken.
Warum ist das so ? Das ist deshalb so, weil zahnlose Staatsanwaltschaften in der BRDigung weisungsgebunden sind.
Das ist ganz klar ein Fake. Führer wie Kretschmer benötigen keine Berater, sie sind wie Horst, der Held.