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Aktualisiert: Abschuss wahrscheinlich

Wagner bestätigt: Prigozhin bei Flugzeugabsturz getötet

Wagner-Chef Prigozhin ist tot. Das bestätigen sowohl die russischen Behörden als auch Wagner-Kanäle. Allem Anschein nach wurde seine Maschine nördlich von Moskau abgeschossen.

Update 6:30 Uhr: Inzwischen wurde Prigozhin von offizieller Seite für Tot erklärt. Auch die Söldnergruppe Wagner bestätigte das Ableben ihres Chefs. Ein Telegram-Kanal, der der Gruppe nahesteht und über den Vertraute von Prigozhin kommunizieren, meldete, dass der Söldnerführer einer von zehn Toten des Absturzes sei. Dort hieß es, die Maschine sei abgeschossen worden. Aufnahmen, die den Absturz der Maschine zeigen sollen, untermauern diese These.

Mittwoch, 19:30 Uhr: Yevgeni Prigozhin, Chef der Söldnertruppe Wagner, soll bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sein. Das meldet die russische Luftfahrtbehörde. Prigozhin befand sich wohl an Bord eines Privatjets der Wagner-Gruppe. Unbestätigten Berichten zufolge wurde sein Flugzeug durch russische Raketen in der Region Twer nördlich von Moskau abgeschossen. Russische, kremlnahe „Milblogger“ sprechen auch von einer Bombe an Bord des Fliegers.

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In der Maschine soll sich auch Dimitri Utkin, der Gründer der Wagnergruppe, befunden haben. Das ist jedoch noch nicht bestätigt.

Aktuell befinden sich bereits Rettungs- und Bergungsteams an der Absturzstelle. Dass Prigozhin an Bord war, wurde durch sie noch nicht bestätigt. Eine zweite Maschine, die dem Wagner-Chef zugeordnet wird, hob ungefähr zur gleichen Zeit ab wie das abgestürzte Flugzeug. Es kreist aktuell über Moskau, heißt es.

Berichte: Gesamter Wagner-Führungsstab an Bord

Prigozhin soll heute erst aus Afrika nach Russland geflogen sein. Der Wagner-Chef hielt sich zuletzt wohl in Mali auf. Laut dem russisch-britischen Journalisten Andrey Zakharov befand sich wohl der gesamte Führungsstab der Söldnertruppe bei ihm.

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Aufnahmen in den sozialen Medien sollen den Absturz der Maschine zeigen.

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