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Beim WDR

Polizeiforscher erklärt Vorfälle aus Kölner Silvesternacht 2016 mit „radikal entwurzelter Männlichkeit“

Zehn Jahre nach der Kölner Silvesternacht, bei der Hunderte Frauen durch migrantische Täter sexuell belästigt wurden, macht ein Polizeiforscher beim WDR „radikal entwurzelte Männlichkeit“ für die Vorfälle verantwortlich.

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Am Kölner Hauptbahnhof eskalierte in der Silvesternacht 2015/16 die Situation (imago/Future Image)

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Zehn Jahre ist es her, dass in der Silvesternacht in Köln Hunderte Frauen durch Menschen mit Migrationshintergrund, meist Marokkaner und Algerier, sexuell belästigt, angegangen oder gar vergewaltigt wurden. Der Hamburger Polizeiforscher Rafael Behr behauptet nun in der Sendung Morgenecho des öffentlich-rechtlichen Radiosenders WDR 5, dass die Herkunft der Täter bei den Randalen kein Faktor gewesen sei.

So stelle die Herkunft aus dem arabischen Raum aus kriminologischer Sicht „keinen kriminogenen Faktor“ dar. Stattdessen meint er: „Ich würde es zusammenfassen in einer radikal entwurzelten Männlichkeit, die uns da gegenüberstand.“ Deshalb lehnt Behr, der an der Akademie der Polizei Hamburg die Forschungsstelle Kultur und Sicherheit leitet, kollektive Zuschreibungen wie nordafrikanische Intensivtäter oder „Nafris“ ab.

Behr plädiert dafür, Männlichkeit als Erklärungsansatz für die Geschehnisse von Köln zu nehmen – die migrantischen Täter nimmt er in Schutz: „Das sind Männer, die existenzielle Ängste ausgestanden haben; die in Lebenssituationen waren, die wir uns gar nicht vorstellen können, wo es bei vielen buchstäblich um Leben und Tod ging.“ Sie seien dann in eine Gesellschaft überführt worden, „in der sie nichts machen durften.“ Die Täter hätten etwas „kompensiert“ – so Behr; darauf würde auch die Forschung hinweisen.

Insgesamt meint Behr, er könne verstehen, wenn Menschen das Kapitel rund um die Geschehnisse der Kölner Silvesternacht schließen wollen würden. Für die Polizei sieht er keine besondere Bedeutung der Geschehnisse in der Kölner Silvesternacht. Es sei ein Vorfall wie andere Vorfälle, bei denen die Polizei zeitweise die Kontrolle über die Situation verloren habe.

bc

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123 Kommentare

  • Das ist praktizierter Täterschutz, um politische Fehler zu verdunkeln.

    172
    • Ich brauche keine Erklärungen sondern Strafe und danach Ausweisung, aber nicht in die umliegenden Länder sondern direkt nach Hause. Die Akademiker dürfen gerne privat über irgendwelche zivilisatorische Defizite sinnieren. Ist mir völlig Schnuppe.

      • 10 Jahre später braucht es wirklich keine Erklärungen mehr. Inzwischen weiss jeder der ein bisschen denken kann was Sache war.

    • Wen interessiert schon, was Mietmäuler des Systems transpirieren?

    • Man könnte den Eindruck haben, hier machte einer auf Ilya Ehrenburg.

    • Morton Slumber, immerhin wissen wir doch jetzt, warum diese Klientel Silvester Rettungskräfte und Polizei angreift, und sich auf Weihnachtmärkten usw. austobt. Auch für die Gruppenvergewaltigungen hat man endlich eine hochwissenschaftliche Begründung. Man muss nur das Denken ausschalten und dem Rotfunk folgen und alles ist toll.

    • Enthemmte Männlichkeit von Männern aus Ländern in denen Frauen weniger Wert sind als ein Nutztier.

      Somit stimmt ja ein Teil der Erzählung, nur fehlt der wichtigste Teil, der mit dem Islam.

      Oder in welchem der 58 Islamischen Länder haben Frauen die selben Rechte wie Männer?

    • Und damit lassen wir das Jahr dann ausklingen.

      Die Moslems sind die Opfer. Nichts hat mit nichts zu tun. Alle Anderen sind Nazis.

      Ihr werdet auch 2026 den Hintern nicht noch bekommen und deshalb alles noch schlimmer werden.

      Frühes Neues.

  • unfassbar was wir für einen eiertanz veranstalten, nur um nich auszusprechen was ALLE damals sehen konnten und bis heute sehen können.

    138
    • Und sehr viele müssen „es“ leider auch spüren…..

      • Das ist ja das schlimmste die Opfer interessieren hier niemanden…. Sind ja wie immer nur die einfachen Leute für die sich niemand einsetzt noch nicht einmal die Polizei…. Das heißt das man nicht einmal mehr der Polizei trauen kann… Die Polizei hat Angst und das schon seit 10 Jahren….

      • Auch mein Gedanke. Bei einigen Frauen verhinderte wenigstens noch die Strumpfhose das vollständige Eindringen, wie hier in einem anderen Artikel zu lesen war. Ich könnte brechen, wenn ich dann den geistigen Auswurf dieses „Experten“ sehe!
        Warte auf Freigabe. Ok, ich mache das Emoji weg!

    • Nun Ja die Drakonische Rechtsprechung und Strafen in Verbindung mit den massiv eingeschränkten Freiheitsrechten von Frauen kommen ja nicht von ungefähr in diesen Ländern .
      In Arabisch oder Muslimischen Ländern kommst du als Mann auf Jeden Fall bei Sexueller Belästigung oder Vergewaltigung nicht einfach mit einem Du Du vom Richter davon wie bei uns !
      Das ganze scheint aber auch kein Problem für die Masse der Deutschen Frauen darzustellen !! Jedenfalls hat man das bei Wahlen nicht spüren oder sehen können .
      Also alles gut . Kein Thema für mich als Mann .

    • Wieso ‚wir‘? Wir gerade nicht!

      • „Wir wollen un’sren alten Kaiser Wilhelm wieder hab’n“ – Wer ist „wir“?….

  • Ich mache das Versagen der Polizei verantwortlich.

  • Meine Güte; natürlich ist das wohl nicht „genetisch“ bedingt, natürlich gibt es dafür (auch) „psychologische“ Ursachen. Aber natürlich spielt auch die Kultur dafür eine Rolle, wie mit „psychologischen Ursachen“ umgegangen wird, wie sie sich äußern – ja, ob es sie überhaupt „gibt“.
    Ob „entwurzelte Männlichkeit“ oder ein kulturell-geprägtes „Männlichkeitsbild“ ursächlich waren, ist keine Frage von „Plädoyers“, auf die wir uns einigen können – ES LÄSST SICH NICHT ALLES ÜBER „NARRATIVE“ LÖSEN -, sondern eine Frage von Empirie. Und was dazu ein „Polizeiforscher“ soll sagen können, erschließt sich mir nicht ganz.
    N. B.: Es kann ja sein, daß sein Erklärungsansatz (als „Mitursache“) etwas für sich hat. Das ist eine Frage, die andere klären müssen. Bis zum Beweis des Gegenteils bin ich aber auch sicher, daß kulturelle Prägung und kulturell vermittelte Werte eine Rolle spielen.
    Und egal, was für Erklärungen wir haben: Nach dem AufenthG muß gehen, wer eine Strafbarkeitsschwelle überschreitet.

    • „nordafrikanische Intensivtäter“
      Das ist einfach nur beschreibend und soll natürlich keinerlei Schluß zu einem Individuum, à la „Wenn Nordafrikaner, dann Intensivtäter“, erlauben. So wie „deutsche Nazis“ auch nur beschreibend ist. Wenn das eine nicht geht, geht das andere auch nicht mehr.
      Und was soll aus der „Erklärung“ folgen? Soll das Aufenthaltsgesetz geändert werden und eine Abschiebung bei Straftätern, deren Taten sich „psychologisch“ erklären lassen, nicht mehr in Frage kommen?
      Fragen über Fragen. Was soll das alles? Was wird da geschwätzt und gelabert? Ich verstehe Sinn und Zweck von alldem nicht.

  • Dann wissen wir ja jetzt Bescheid.

  • Alle „Tatverdächtigen“ schuldunfähig. Also kann der Wähler ruhig weitergehen, es gibt nichts aufzuarbeiten.

  • Mein Gott, die Ärmsten, ich könnte heulen…….hohoho…..

  • Der Grund dürfte eher kulturelle Prägung sein. Diese Leute sind von Hause aus so drauf.

    • Das sehe ich auch so. Ich kenn so viele von denen, die selbst nach der Misshandlung der eigenen Tochter immer noch den sanftmütig-guten Bildungsbürger geben. Wundern sich dann aber, warum selbst die eigene Frau sie nicht respektiert und im Urlaub häufig nachts weg bleibt.

      • Hahaha…. DER war gut…. Ich habe auf Fuerte mal einen Typen am Strand sprinten sehen, als seine Olle sich entschuldigen wollte… In Düsseldorf haben beide verschiedene Ausgänge genommen… Werde ich im Leben nicht vergessen

  • Zurück wurzeln …

    • Genau. Umtopfen. Guten Rutsch.

  • Nix neues unter der Wintersonne !

    -34
  • Ich empfehle dem Hamburger Polizeiforscher das Buch „Warum hasst ihr uns so?“ von Mona Eltahawy. Die ägyptische Journalistin , seit Jahren in den USA lebend, beschreibt das Verhalten nordafrikanischer und arabischer Männer gegenüber Frauen. Des Weiteren empfehle ich, den Koran zu lesen sowie die Verfassungen islamischer Länder.
    Es macht einen sprachlos ob dieser Äußerungen über das Verhalten muslimischer Männer in der Silvesternacht in Köln 2015.

  • Jaja .im Urlaubsland Marokko kann man schlimmes erleben…

  • Polizeiforscher und WDR
    Damit ist alles gesagt

  • muss ein „Polizeiforscher“ nicht die Polizei erforschen?
    Was ihr meint sind wahrscheinlich Paläoanthropologen (für nochnichtausgestorbene Steinzeitmenschen).

    • Tut er doch auch. Publikationen/Aufsätze: Dominanzkultur als Rahmung von Gewalt und Rassismus in der Polizei / Dominanzkultur und Gewalt: Das strukturelle Problem der Polizei / Polizei und Gewalt / Verdacht und Vorurteil. Die polizeiliche Konstruktion der gefährlichen Fremden / Diversität und Polizei. Eine polizeiwissenschaftliche Perspektive, usw. Polizeiforscher widmen sich gern den (angeblichen) Defiziten der Polizei: dem Racial Profiling und so.

  • Die Entwurzelten kann man auch wieder einpflanzen. In den Boden ihrer Herkunftsländer

  • Vorschlag für die „Wurzeln“: Zurück in die Heimaterde! Und dort ordentlich festwachsen!

  • Vielleicht sollte WIR langsam auch mal etwas kompensieren…
    Mit Männlichkeit… ob Behr dann auch keine besondere Bedeutung sieht ?

  • Herr Behr meint seine eigene radikal entwurzelte Männlichkeit.

  • „Der Hamburger Polizeiforscher …“

    Es gab Zeiten, da war der Begriff „Forscher“ ein Indikator für seriöse wissenschaftliche Untersuchungen. Heute muss man erkennen, dass dies nicht mehr die Regel ist. Gerade die Öffentlich-Rechtlichen präsentieren Forscher am Fließband, eine Qualitätskontrolle sucht man vergebens.

    • Lb. Nilpferd: Müßte man nicht statt präsentieren ‚erfinden‘ sagen?

      Und wenn die Kommentatoren hier abstimmen dürften, dann würden sie ‚Forscher‘ in die Tonne (‚abfällig, vulg.‘) werfen.

  • Polizeiforscher… 2016… aus welcher Grube kommt das denn? 😂

    wer auch immer da gegraben hat (ich bin zu voll zum Lesen), sollte mal den Ball flach halten.. 10 Jahre.. Junge Junge

  • Polizeiforscher muss ein Rcehtschreibfehler sein, heißt es nicht Polizeifrosch?

    • Er hat etwas erfroscht…

  • Die Polizei sollte ihn rausschmeißen. Hochkant.

  • „radikal migrantische entwurzelte Männer“, die sich auf Einladung von Madame Merkel im Land befinden und seitdem jedes Silvesterjahr in Deutschland zu einem Sicherheitsrisiko gemacht haben.

    • Nur Silvester?

    • 4 Minuten.
      Jaaaaaa!
      Der Juerge ,pr, zuverlässig der Erste, der an die Ecke pieselt.
      „Silvesterjahr“
      Geile Kreation, Juerge!
      Silvesterjahr ….

      -33
  • Natürlich, Fremdwörter sind blass, man muss nicht immer ihre Etymologie bemühen… Aber weil „radikal“ immer wieder verdeutlicht wird (Radix, Wurzel), muss ich schon auf den Wiederspruch hinweisen: radikal entwurzelt … Seine Aussage ist also ziemlich dümmlich.

  • seit Corinna wissen wir ja wessen „Freund und Helfer“ die sind!

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