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Paus kämpft für Geschlechtsumwandlung bei Kindern, aber sorgt sich um Jugendschutz bei Videospielen

Einen Tag nach dem Beschluss des Selbstbestimmungsgesetzes sitzt Familienministerin Lisa Paus bei einem Gesprächs-Panel auf der Gamescom in Köln - und setzt sich dort ausgerechnet für Jugendschutz und Alterskennzeichnungen ein.

Nur einen Tag nachdem das Bundeskabinett den Entwurf des von Familienministerin Lisa Paus und Justizminister Marco Buschmann vorangetriebenen Selbstbestimmungsgesetzes – das es schon 14-jährigen Kindern ermöglichen wird, ihr Geschlecht gegen den Willen ihrer Eltern amtlich zu ändern – beschlossen hat, besuchte Frau Paus die Gamescom 2023 – und das ausgerechnet, um sich für Jugendschutz und Alterskennzeichnung einzusetzen.

„Ich möchte, dass alle Beteiligten ihrer Verantwortung für den Jugendmedienschutz nachkommen – auch die Games-Branche. Die neuen Alterskennzeichen für digitale Spiele sind ein Schritt in die richtige Richtung“, so Lisa Paus laut einem Tweet des Familienministeriums bei einem Gesprächspanel auf der Gamescom 2023 am Donnerstag in Köln. Paus warnte laut der Website ihres Ministeriums außerdem vor den „Risiken“, die Videospiele für junge Menschen mit sich bringen können – vor „Cybermobbing, Cybergrooming (Anbahnung sexueller Kontakte durch Erwachsene, die sich als Gleichaltrige ausgeben) oder Kostenfallen.“

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Paus Bigotterie mit den „Risiken“ der digitalen Welt

Und mit den Risiken der „digitalen Welt“, auf dessen Teilhabe junge Menschen laut Frau Paus ein „Recht“ haben, hat sie auch nicht ganz unrecht. Immerhin wächst in Deutschland heutzutage jedes kleine Kind mit einem Smartphone und den sozialen Medien auf – und insbesondere Letzteres hat einen großen, zum Teil gefährlichen Einfluss auf unsere Jugend. Zum Beispiel durch Influencer, die krankhafte Essstörungen als Schönheitsideale bewerben – oder eben durch „Trans-Influencer“ die psychisch angeschlagenen Jugendlichen verkaufen, dass der Geschlechtswechsel und irreversible Operationen alle ihre Probleme lösen.

Doch damit hat Frau Paus wohl keine Probleme – sie würde wahrscheinlich eher die (interessenbedingte) Männer-Dominanz und damit einhergehende Unterrepräsentanz von Frauen in Ballerspielen bemängeln, als die aggressive Werbung für die Flucht aus dem eigenen Geschlecht und der eigenen Identität. Immerhin ist es ihr Ministerium, das mit seinem Regenbogenportal propagiert, dass viele Menschen „ein anderes Geschlecht als Mann und Frau“ haben – das Werbung für Pubertätsblocker machte, statt Jugendliche vor den irreversiblen Folgen der starken Medikamente zu warnen.

Ein neuer Höhepunkt der Schamlosigkeit

Nur einen Tag nach dem Beschluss des Selbstbestimmungsgesetzes Werbung für den Kinder- und Jugendschutz zu machen, ist jedoch ein neuer Höhepunkt der Schamlosigkeit. Immerhin ist es Frau Paus, die dafür verantwortlich ist, dass man Eltern dank Selbstbestimmungsgesetz das Sorgerecht entziehen kann, wenn sie mit dem Wunsch nach Geschlechtswechsel ihres Kindes nicht einverstanden sind (Apollo News berichtete). Frau Paus trägt mit ihrem Gesetz wissentlich dazu bei, dass die Normalisierung einer vermeintlichen Trans-Identität in Zukunft wohl noch viel mehr Kinder und Jugendliche in irreversible Entscheidungen treibt – in die Einnahme von Hormonen, Pubertätsblocker und geschlechtsangleichende Operationen.

Trotzdem setzt sie sich nur einen Tag später auf die Gamescom und wird nicht mal rot dabei, für Alterskennzeichnungen bei Videospielen zu werben – als wären Ballerspiele eine größere Gefahr für Jugendliche als die Verkennung des eigenen Geschlechts. Das ist kein „Schritt in die richtige Richtung“ Frau Paus, das ist purer Hohn.

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