Schwankungen
Panikmodus an den Märkten: Bitcoin fällt auf den tiefsten Stand seit April 2025
Der Bitcoin-Kurs ist in den letzten Tagen stark eingebrochen. Hintergrund sind in erster Linie politische sowie makroökonomische Verwerfungen, die die Risikobereitschaft von Investoren gehemmt und dem Markt Liquidität entzogen haben.
Die älteste und größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, Bitcoin, hat zuletzt massive Kurseinbrüche verzeichnet. Nachdem sich bereits am Samstag ein starker Abverkauf abgezeichnet hatte, rutschte der Bitcoin-Kurs am Montagmorgen Daten der Chart-Plattform TradingView zufolge auf zwischenzeitlich rund 74.500 US-Dollar ab. Dies entspricht dem niedrigsten Stand seit April 2025.
Zwar hat sich der Bitcoin-Kurs seitdem wieder etwas erholt, notiert mit 78.650 US-Dollar (Stand: 18 Uhr, 2. Februar) jedoch weiterhin deutlich unter dem Jahreshoch. Aktuell liegt der Kurs rund 20 Prozent unter den Höchstständen von 97.600 US-Dollar je Bitcoin, die am 15. Januar 2026 erreicht wurden. Seit im Oktober 2025 mit 126.000 US-Dollar ein neues Allzeithoch erzielt wurde, ist der Bitcoin-Kurs inzwischen sogar fast 40 Prozent eingebrochen.
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Der langfristige Trend der Digitalwährung sieht hingegen etwas positiver aus. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg handelt es sich erst um das vierte Verlustjahr in der noch jungen Geschichte der Kryptowährung, die seit 2009 existiert.
Für den Kurssturz, der zuletzt zu beobachten war, gibt es vielfältige Ursachen. Unter anderem makroökonomische Faktoren – primär der wieder erstarkende US-Dollar – haben den Bitcoin stark unter Druck gesetzt. Nach einer anhaltenden Phase, geprägt von Schwäche und Vertrauensverlust, unter anderem bedingt durch eine lockere Zinspolitik und die erratische Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump, hatte der Dollar nun wieder an Wert zugelegt.
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In erster Linie hatte die Nominierung des früheren Notenbankers Kevin Warsh durch Donald Trump als neuen Chef der Federal Reserve (Fed) dem Dollar Aufwind verliehen. Warsh signalisiert mit seiner konservativen Haltung eine strengere Geldpolitik und höhere Zinsen. Dies stärkt den Dollar, reduziert die Liquidität und verstärkt Abflüsse aus Kryptowährungen und anderen Risikoanlagen.
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Minneapolis
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Auch der „partial shutdown“, also die teilweise Schließung der US-Regierung am 31. Januar, hat den Abverkauf beim Bitcoin zusätzlich befeuert, indem die Unsicherheit am Markt verstärkt und die Risikobereitschaft von Investoren gehemmt wurde. Hintergrund für die vorübergehende Schließung waren Streitigkeiten im Kongress über Haushaltsfreigaben, insbesondere im Department of Homeland Security (DHS) und zur Finanzierung des Immigrations- und Zollvollzugsdienstes (ICE). Erst vor Kurzem hatte die Erschießung des US-Bürgers Alex Pretti durch ICE-Beamte in Minneapolis für politischen und gesellschaftlichen Sprengstoff gesorgt (mehr dazu hier).
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Auch bei anderen Anlageklassen hat sich vor dem Hintergrund der makroökonomischen sowie politischen Verwerfungen in den vergangenen Tagen ein deutlicher Abverkauf gezeigt. Aktienmärkte wie der Nasdaq und der S&P 500 gaben nach, und selbst krisensichere Edelmetalle wie Gold und Silber verzeichneten starke Rückgänge.
Daten der Analyseplattform TradingView zufolge fiel der Goldpreis pro Feinunze (31,1 Gramm) vom Höchststand von rund 5.500 US-Dollar, der am 29. Januar erreicht wurde, innerhalb von zwei Tagen bis Montagmorgen um fast 20 Prozent auf 4.480 US-Dollar. Bei Silber kam es im gleichen Zeitraum sogar zu einem Kurssturz von nahezu 40 Prozent. Zeitweise war eine Feinunze Silber nur noch 74 US-Dollar wert, nachdem am 29. Januar noch Rekordniveaus von mehr als 120 US-Dollar erreicht worden waren.
Grund zur Panik ist dies Experten zufolge jedoch keineswegs. Edelmetalle hatten zuletzt deutliche Gewinne verzeichnet; ein Allzeithoch folgte dem nächsten. Eine Kurskorrektur galt daher als überfällig und war lediglich eine Frage der Zeit.
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Zentralbankkäufe sowie geopolitische Spannungen stützen den Goldpreis langfristig, während der industrielle Bedarf dem Silberpreis ebenfalls auf längere Sicht Auftrieb verleihen dürfte. Finanzinstitute und Großbanken halten vor diesem Hintergrund weiterhin an ihren optimistischen Kurszielen fest. So hatte die US-Investmentbank Goldman Sachs erst kürzlich ihr Preisziel für Gold angehoben. Die Analysten erwarten nun bis zum Jahresende einen Preis von 5.400 US-Dollar pro Feinunze, nach zuvor 4.900 US-Dollar – entsprechend einem Plus von über zehn Prozent.
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Der Wert von (Papier)-Fiatwährungen gegenüber Bitcoin (Kryptos) liegt einzig darin, dass man Fiatwährungen verheizen kann. (wärmt zwar nicht lange, ab immerhin). Mit Bitcoin kann man das nicht. Allerdings kann man später, wenn alle „Fiats“ wertlos sind, sich mit Bitcoins günstige, wohlige Wärme kaufen.
Man sagte zu mir, es könnte Ende der Woche nicht mehr viel sein, wie es vorher war. Fakt ist, Südkorea hat aktuell den Programmhandel an der Börse ausgesetzt, die CME hat zum wiederholten Male die Margen erhöht, paar Banken sind in den USA zusammen gebrochen, viele Banken sitzen auf unrealisierten Verlusten, zum Jahreswechselt hat die US Notenbank 105,993 Milliarden Dollar in den Overnight-Repo-Markt gepumpt, und nicht das 6-Sigma Ereignis in Japan vergessen……….. Ach ja, warten wir mal noch China ab. Keine Ahnung, warum die Medien wieder mal so träge sind.
Helft mal einem Laien bitte. Ich hatte mehrfach gelesen, dass Kryptowährungen eine Erfindung von CIA und Mossad seien, hauptsächlich zur internationalen Geldwäsche. Und heute lese ich mehrfach, dass diese „Bitcoin“-Blase bald platzen wird und die Auswirkungen selbst Dotcom in den Schatten stellen dürften. Ich hab null Plan und mein Bäcker steht sowieso eher auf Bares.
Der Erfinder von Bitcoin ist unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto bekannt. Nakamoto veröffentlichte 2008 das Bitcoin-Whitepaper, startete das Netzwerk im Januar 2009 und verschwand 2011, ohne dass seine wahre Identität – ob Einzelperson oder Gruppe – bis heute bekannt ist.
Bitcoin ist so konzipiert, daß es heute keine Rolle mehr spielt wer es geschaffen hat.
Mit Geldwäsche hat es nicht grundsätzlich zu tun. Es sind alle Transaktionen von jedem jederzeit einsehbar, das ist wesentlicher Bestandteil des Mechanismus.
Es obliegt dem einzelnen Nutzer selbst, ob das Nutzungsprofil anonym, pseudonym oder öffentlich ist.
Ja es gibt Theorien daß es von Geheimdiensten geschaffen wurde, ähnlich wie das TOR Netzwerk. Dabei wäre so, theoretisch (!), daß „die Dienste“ eine Jedermann–Nutzung brauchen um darin die eigenen Transfers zu verstecken. Denn ein Netzwerk das nur von solchen Diensten genutzt wird bietet natürlich keinerlei Möglichkeit zu verdeckten Aktivitäten. Aber ziemlich sicher werden täglich mehr Dollars illegal genutzt als Digitalwährungen.
Bitcoin war kein Ding das über Nacht entstanden ist sondern Ergebnis von 40 Jahren Theorie, Forschung und gescheiterten Projekten.
Zum Begriff „ Nutzungsprofil“
Das dürfen Sie sich nicht vorstellen wie ein „Profil“ auf Facebook, der Begriff war schlecht gewählt.
Es geht darum ob sie z.B. Bitcoin über eine Bank erwerben incl. KYC (Know Your Customer), dann ist es leicht nachverfolgbar, etwa für ein Amt oder einen Dienst. Oder Sie finden andere Wege …
„Öffentlich” werden Sie dann wenn Sie Ihre Adresse (eine laaange Buchstaben–Zahlen–Kombination) mit Ihrem Namen oder einem Account wie etwa Twitter, Facebook etc. in Verbindung bringen.
Der FAKTISCHE Wert eines Bitcoin IST und BLEIBT exakt null bzw. negativ, wenn man Klimahysteriker ist. Ein Bitcoin misst, wie lange ein paar Graphikkarten wertVOLLE elektrische Energie in wertLOSE (ideologisch: weltzerstörende) Wärmeenergie umgewandelt haben.
Mit der erzeugte Kette aus 1en und 0en KANN MAN NICHTS MACHEN!
Völlig egal, was der Marc schwurbelt (um sein EIGENES Portfolio zu pushen) oder der Donald faselt (weil er sich über die Rechenzeiten amerikanischer Server freut). Auch EGAL, wie gut die Idee einer digitalen Zigarettenwährung GRUNDSÄTZLICH ist. Die Umsetzung als Bitcoin ist einfach nur absurd. Überlegt Euch doch einfach mal, was die Empfänger Eurer Barkohle damit gemacht haben, nachdem sie Euch wertlose Daten dafür gegeben haben!
Ja, ich weiß, was die EU vorhat, aber Kryptos sind NOCH SCHLIMMER!
Sage mir daß Du keine Ahnung von Bitcoin hast, ohne mir zu sagen daß Du keine Ahnung von Bitcoin hast …