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Rentendebatte

„Niemand zu 13-Stunden-Tagen gezwungen“: Arbeitgeberpräsident fordert längeres Arbeiten

Arbeitgeberpräsident Dulger ist für eine Erhöhung des Renteneintrittsalters. Dies sei notwendig und könne funktionieren. Auch müsse es ein neues, moderneres Arbeitszeitgesetz geben,.

Rainer Dulger ist für ein höheres Renteneintrittsalter. (IMAGO/Sven Simon)

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Die Deutschen müssen länger arbeiten – so die Ansage von Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger. Ein späterer Renteneintritt sei zwar „nicht beliebt – aber notwendig“, erklärte Dulger gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Mit der Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte, der sogenannten Rente ab 63, einer Kopplung der Regelaltersgrenze an die Entwicklung der Lebenserwartung hätten wir die Debatte vom Tisch“.

Länder wie Dänemark zeigten, dass das funktionieren könne, so Dulger weiter. Ihm zufolge brauche es in Deutschland „eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters, den Abbau von Frühverrentungsanreizen und eine stärkere kapitalgedeckte Vorsorge“. Allenfalls dürften Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht durch weiter steigende Beiträge belastet werden, fordert Dulger.

Hintergrund ist die laufende Diskussion um die Rentenreform. Die Rentenkommission der Bundesregierung soll ihre Empfehlungen planmäßig Ende Juni vorlegen. Nun läuft die Debatte schon, nachdem in der Bild am Donnerstag durchgestochen wurde, dass das Gremium eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre empfehlen werde. Die Kommission dementierte den Bericht allerdings.

Dulger fordert zeitgleich auch ein moderneres Arbeitszeitgesetz, das mehr Flexibilität bieten solle. „Mit einer Teilzeitrepublik werden wir die demografischen Herausforderungen nicht bewältigen“, sagte er. Niemand werde „zu 13-Stunden-Tagen gezwungen“. Dennoch bedeute mehr Spielraum auch mehr Möglichkeiten. So sei etwa der starre Acht-Stunden-Tag aus einer anderen Zeit und passe schlicht nicht mehr zur digitalen, globalen Arbeitswelt von heute, so Dulger.

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140 Kommentare

  • Ich habe als Lkw-Fahrer öfter Monate gehabt, in denen ich 250 Stunden gearbeitet habe. Die Überstunden wurden zwar mit 25 % Zuschlag bezahlt, steuerlich wurde ich aber behandelt wie ein Spitzenverdiener. Irgendwann habe ich den Job gekündigt, nachdem mein Haus abbezahlt war, und arbeite seitdem nur noch in Teilzeit.

    120
    • Das machen Sie richtig. Solange Überstunden nicht steuerbefreit sind ohnt das kaum

      • Traurig, die Verarscherei bei den Überstunden…ebenso dramatisch ist die Kombi StKl III und StKl V. Die Zweitverdiener werden immer noch brutal geschröpft.

    • Kann ich für große Projekte bestätigen.
      100 Wochenstunden waren für Projekt- und Teamleiter bei der technischen Fusion der Hypo- und Vereinsbank keine Seltenheit.

      Ärgerlich daran war, dass sich der Staat obszön daran bereicherte, ohne einen Handschlag zu machen, aber die Überstunden über jede Schmerzgrenze besteuerte.

      • Und die Krankenkassen bleiben hart dran…an den Moneten…

    • Je länger man arbeitet, umso geringer das Netto pro Stunde. Man gibt quasi eine Art Mengenrabatt, wobei nicht der Arbeitgeber davon profitiert sondern nur der Staat. Der hat dann noch mehr Geld zum Verschenken.

    • Genau richtig habe ich auch so gemacht jetzt sind aus 12 Stunden am Tag 6 geworden und ich habe fast genau so viel mit den Freibeträgen und ich rege mich nicht mehr auf wenn die Linken mich als Selbständigen als Kapitalist beschimpfen und ich rutsche nicht mehr in die 45% Besteuerung…

    • Ich stelle mir gerade vor, wie man mit knapp 70 beim Discounter schuftet. Oder im Gerüstbau. Das ist doch absurd…

      • Wer alt wird, ist nicht länger jung, sondern länger alt.
        Nur die Werbung will es anders suggerieren.
        Man will die Alten nochmal ausnehmen, und dann sollen sie ein paar Jahre früher den Abgang machen.
        Das ist Menschenverachtend.
        Diese Leute sind geborene Sklaventreiber.

    • Na siehst Du Grorg, und dann erzählen die uns so einen Scheiss, die sollen erst mal selbst mehr arbeiten und das bringen, was uns Merz vor der Wahl versprochen hat. Ich sehe das so, dass war nichts anderes als Betrug was da inzwischen gelaufen ist und laufen soll. Und jetzt – nachdem sie Rentenkassen und Krankenkassen für versicherungsfremde Leistungen ausgeplündert haben, die Migranten und die Ukrainer kostenlos in unsere Sozialkassen gesteckt haben, wollen sie die deutschen Steuerzahler noch mehr abzocken in der Krankenversicherung und Rente. Pfui Deibel. Die BAS – der solche Aussagen gar nicht zustehen – sie soll die Interessen der deutschen Steuer vertreten – was ist das für eine Frau. ich wette ihr passiert nichts für die Aussage, dass wir noch mehr von den illegalen Migranten aufnehmen sollen, weil wir ja so braun und grau sind. Lass sie uns ruhig weiter quälen, das treibt zum Glück die AFD-Zahlen immer höher und bald werden sie von ihren Futtertrögen entfernt.

    • siehst du die gerechtigkeit zwischen arbeiter und beamten und da reden die von demokratie,ich will eigentlich wieder zurück in die ddr ,aber die mauer ist weg,es kotzt mich hier mit den besser wessis sooo an,ich möchte mal solch minesterium angestellten sehen,der mit nem lkw und hänger zb durch münchen fahren muß,der scheißt sich doch gleich in die hose und da gibts noch solch kranke ,die ein dieselverbot,dann aber auch lkw in innenstädten fordern,sicherlich betteln schon viele ausländische fachkräfte um den job als lastenfahrradfahrer ,leider hindert sie die bürokratie an einen schnellen einstieg ins eigene gewerbe ,die läden zu versorgen,es ist so krank,please god help me…wer sich keinen kopf machen muß,da nicht in der industrie beschäftigt ,sondern vom steuerzahler bezahlt,der versteht keinen zusammenhang und hat das zusammen gefühl auch nicht

  • Wenn eingewanderte „Fachkräfte“ erstmal 8 Stunden arbeiten würden, wäre es auch schon mal ein Anfang. Die Arbeitgeberverbände haben doch ständig nach mehr Fachkräfteeinwanderung gerufen. Jetzt sollen sie dann auch ihre „Fachkräfte“ endlich „beschäftigen“.

    200
    • hervorragend, genau DEN Spiegel muss man diesen „Brüdern und Schwestern“ vor die Nase halten 👍

    • Und wenn bald keine Arbeit mehr da ist weil die Firmen reihenweise schließen???

      • Inzwischen haben wir 3 Millionen Arbeitslose, wobei Leute über 58 aus der Statistik rausfallen.

        • Echt ??

          und die, die eine MAßNAHME
          durchlaufen, die werden für die Zeit auch ausgetragen.
          Maßnahme beendet, wieder eingetragen…..
          Als ob eine Maßnahme ein JOB wäre……..
          zb Computerkurs.

          3
    • Ich weiß gar nicht was er mit seinen 13 Stunden will. Ich habe in meinem Berufsleben auch schon bis zu 22 Stunden gearbeitet. Wenn die Kacke am dampfen ist, dann fragt schon seit Jahrzehnten niemand nach dem Arbeitsschutzgesetz, auch nicht bei sehr großen Arbeitgebern. Es war auch ganz selbstverständlich, dass unbezahlte Stunden geleistet wurden, weil die Zeiterfassungen so eingestellt waren, dass bestimmte Überzeiten gar nicht gebucht werden konnten. Hinterher gab es dann eine Prämie und alle waren damit zufireden. Probleme kann man sich auch machen. Wer sich dann nicht einmal informiert der redet halt so einen Unsinn.

      • Als IT-Admin ist das bei Roll-outs neuer Betriebssystem-Upgrades oder komplexer Abwendungs-Pakete oder größerer Netzwerkarbeiten völlig normal.

        Aber mit richtigem ARBEITEN haben es Gewerkschaftsbonzen ja noch nie gehabt.

      • 22 Stunden in der Woche möchte ich auch arbeiten; aber nicht mehr! Bei vollem Lohn Ausgleich!

        -27
    • Die eingewanderten Fachkräfte sollen sich vermehren.
      Damit ihre „Vielfalt“ die tumben Deutschen aus ihrer grauen Einfalt befreit.

    • Logik ist für den ein Fremdwort

      – mindestens 100 Milliarden für unkontrollierte Zuwanderung in die Sozialsysteme
      – 100.000 Arbeitsplätze die verloren gehen wegen der komplett unfähigen Umsetzung dieser Klimaneutralität
      – Steuern auf Rekordnieveau

      Aber klar, all das prangert dieser Typ nicht an, auch nicht die Beamtenpensionen.
      Er fordert längere Lebensarbeitszeiten, am Ende folgen daraus minimale Renten
      , während Beamte und Politiker davon unbetroffen sind.

      Kein Wort zu den 4 Millionen Nichtsleister im Bürgergeld, den Flixbus-Ukrainer und der Ziegenhirten aus Afghanistan die hier zu Lasten der zukünftigen Rentner vollversorgt werden.

      • Jaaaaaa, wir spalten mal wieder. Die Beamten als neue Feindbilder derjenigen die ständig von Spaltung reden und damit dann selbst spalten. Gilt das eigentlich für alle Beamten, also auch für die, die AfD wählen?

        Merken Sie nicht, dass genau das gewollt ist?

        -16
        • Was wollen Sie eigentlich? Sobald auch nur ansatzweise angedeutet wird, dass eventuell die Beamten auch in die Rentenkasse einzahlen sollten, kommen sofort zig Gegenargumente, warum das nicht geht oder sich nicht lohnt oder wäre zu teuer oder was weiß ich sonst noch. Also wird doch in dieser Hinsicht eh nichts gemacht. Aber muss man dann das alles hinnehmen wie in Stein gemeißelt?

          4
    • Wo sollen die ganzen Ziegenhirten,Gynäkologen und Straßenchirurgen denn Arbeiten ??? Auch die Stellen für Raketentechniker sind knapp.

    • Dieser Typ ist zu dämmlich um einfache Sachverhalte zu erfassenund mental zu verarbeiten um die richtige Schlußfolgerung zu ziehen.

      – mindestens 100 Milliarden für unkontrollierte Zuwanderung in die Sozialsysteme
      – 100.000 Arbeitsplätze die verloren gehen wegen der komplett unfähigen Umsetzung dieser Klimaneutralität
      – Steuern auf Rekordnieveau

      Aber klar, all das prangert dieser Typ nicht an, auch nicht die Beamtenpensionen.
      Er fordert längere Lebensarbeitszeiten, am Ende folgen daraus minimale Renten
      , während Beamte und Politiker davon unbetroffen sind.

      Kein Wort zu den 4 Millionen Nichtsleister im Bürgergeld, den Flixbus-Ukrainer und der Ziegenhirten aus Afghanistan die hier zu Lasten der zukünftigen Rentner vollversorgt werden.

    • Was für ein Anfang, die illegalen Migranten müssen weg. Dann wird unser Leben leichter, wir haben wieder mehr Wohnungen für uns und können wieder Weihnachtsmärkte besuchen ohne Polder und vieles mehr.

    • wenn die ki hier eingeführt wird,gibts so viel arbeitslose,frag mich nur ,wieviel billionen staatsschulden wir dann haben

  • Die längere Lebenserwartung, ich kann es nicht mehr hören. Wir haben keine längere Lebenserwartung. Die statistischen Modelle sagen nichts darüber aus, wie alt wir wirklich durchschnittlich werden. Schaut man sich das an, dann erkennt man wie wir hinter die Fichte geführt werden.
    Die Männer der Boomer Jahrgänge schaffen es im Schnitt nicht einmal bis 70 und die Frauen etwas drüber. Das Problem der Rentenversicherung sind die versicherungsfremden Leistungen und nicht die Lebenserwartung. Nicht vergessen sollte man, je länger man arbeitet und je besser die Rente, umso größer die Abzüge auch im Rentenbezug.
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/273406/umfrage/entwicklung-der-lebenserwartung-bei-geburt-in-deutschland-nach-geschlecht/
    Die Jüngeren dürfen im Schnitt auch nicht viel älter werden.

    • Jede 10. Frau und jeder 4. Mann erreichen das 70. Lebensjahr gar nicht. Also gibt es für die dann schon mal gar keine Rente. Das eingesparte Geld kann man dann in die von den Arbeitgeberverbänden massiv vorangetriebene weitere Zuwanderung investieren.

    • Allein schon durch die Giftspritzen während der Plandemie wird die Lebenserwartung weiter sinken.

      • Nach abgelaufener Myokarditis man schätzt 7/10 sind es statistisch noch 8-12 Jahre also die Welle kommt erst noch dann dürften die Kassen wieder voll sein…

    • Liebe Lotti, die verarschen uns und wollen uns noch mehr abzocken. Aber guck mal was die anderen hier schreiben, die sehen das genauso.

    • 1800+ sind viele 80 und mehr geworden erst mit der Industrialisierung sind die Zahlen unter 80 gerutscht und jetzt quatschen die bei einem Durchschnitt von 78 Jahren bei Männern vom längeren Leben – was bis 70 arbeiten und dann noch 8 Jahre leben?! F@@k that…

      • Mit Verlaub, das ist Quatsch. Schauen Sie sich die Sterbetafeln bzw. die Statistiken an: die durchschnittliche Lebenserwartung lag in Deutschland um 1850 bei ca. 40 Jahren ! Die Industrialisierung brachte auch grossen medizinische Fortschritt. Ihr Kommentar ist lediglich Ausdruck eines vermeintlich kritischen Geistes, der wenig informiert und wissenschaftsfeindlich daherkommt.

    • So ist es!

      JEDER Syrer, Afghane und Subsahara-Neger, der seit 2015 hier durch linke importiert wurde, lacht jeden, der 45 Jahre Beiträge gelöhnt hat, laut aus.

  • Und immer wieder Rente, Rente, Rente. Was ist mit Beamte? Sieht so wieder einmal eine Reform aus? Wo die Heiligen weiter geschont werden?

    • Schonen? Im Gegenteil! Die Beamten hatten jetzt Steigerungen im Gehalt, die sind bizarr.

    • „Die Pensionen sind sicher“. Reingefallen.

    • Ja! Immer schön über Beamte schimpfen, die sind auch alle wahnsinnig reich. Leben alle in einer Villa mit Pool und sehen auf die armen Angestellten herab. Ach so, ja arbeiten tun sie auch nicht, sitzen den ganzen Tag nur herum und saufen Kaffee, richtig? Wer schürt hier die Neiddebatte und fördert die Spaltung der Gesellschaft?

      Würde ich übrigens genauso machen: eine Rentendebatte anstoßen und hoffen, dass die Gesellschaft sich auf Beamte konzentriert und sich weiter spalten lässt. Um Beamte und Angestellte/Arbeiter gegeneinander aufzuhetzen? Ach, ich finde jeder sollte seine eigene Verschwörungstheorie haben.

      -10
      • Das hat mit Neid überhaupt nichts zu tun. Wenn man von „Reformen“ der Altersversorgung labert, sind ALLE mit einzubeziehen. Aber es geht grundsätzlich nur um die Rente. Pensionen sind wahrscheinlich dann „gesichert“. Beschweren Sie sich bei den Politikern, die scheinbar nur die Rentner zum Abzocken kennen.

        • Kann ich so unterschreiben!

          1
      • Immer mit der ruhe kollege….
        Aber man kann nicht abstreiten das der beitrag der Beamten in die Rentenversicherungen soch einiges verbessern würde. Und gerecht wäre es, meiner Meinung nach, auf jedenfall.

  • Wozu mehr und länger arbeiten? Der Staat nimmt mir von jedem Euro fast 50 Cent weg. Das ist nicht gut für meine Motivation

  • Warum ein Unternehmer den Sozialismus unterstützt erschliesst sich mir nicht, die scheinen irgendwo falsch abgebogen zu sein 🤔

    • Wollte ich auch schon schreiben.

  • Dänemark wäre schon mal eine vernünftige Verhandlungsbasis.
    Renteneintrittsalter müsste natürlich an die individuelle Lebenserwartung angepasst werden. (Jede Zigarette verkürzt das Leben um X Minuten…)
    Rentenniveau in Dänemark 80% – 85% from letzten Netto.

    Darüber könnte man reden…

    • Davon kann man in Deutschland nur träumen.

    • Warum nicht 110 %? Darüber könnte man reden. Wieso bekomme diejenigen die nie gearbeitet haben, eigentlich eine Rente?

  • Mehr Arbeiten.
    Für Was. Für Wen?

    • Für „UnsereDemokratie“. 😉

      • Ha, Ha, Ha – Witz komm raus du bist umzingelt.

  • „Die da oben sind sich alle einig – gegen uns.“ (Meine Tante anno 1965. Gott hab‘ sie selig.)

    • Natürlich. Das sieht man doch. Die BAS will uns noch mit mehr mit illegalen Migranten beglücken, was die mit uns machen, weiß ja jeder. Ich kriege schon so einen Hals, wenn ich die hier auf unsere Kosten mit ihren Großfamilien rumrennen sehe.

  • Solange Überstunden voll versteuert werden und an diejenigen verteilt werden, die null Bock haben zu arbeiten, da habe ich kein Interesse daran mehr zu arbeiten.

    • Und die Steuer muss gesenkt werden und die Krankenkassenbeiträge und Rentenbeiträge auch. DIe versuchen uns weiter zu verarschen. Wenn die die Renten tatsächlich absenken, wird niemand mehr Gas geben.

  • Dann sorgt dafür dass die Menschen gerne zur Arbeit gehen.

  • In Deutschland werden jedes Jahr 1,2 Milliarden Überstunden gemacht. Mehr als die Hälfte davon wird nicht bezahlt, was einer Viertelmillion Vollzeitstellen (+ Sozial- und Rentenbeiträgen) entsprechen würde. Kein Wunder, daß die Herren und Damen Arbeitgeber davon gar nicht genug bekommen können.

    • Ja, geben wir es Ihnen und wählen sie ab. Die haben es sich wirklich verdient. Das reicht jetzt mit denen. Die können ja gern mit ihren Migranten zusammenarbeiten. Auch mit sogenannten syrischen Ärzten. Ich habe vier verpfuschte Operationen von syrischen Ärzten an mir hinter mir – und einen Krankenhauskeim. Ich konnte 4 Jahre nicht laufen und am liebsten, wenn mir nicht ein ambulanter Arzt geholfen hätte und für mich einen Termin bei einem sehr guten Chirurgen gemacht hätte, könnte ich das immer noch nicht, weil die mich so weiterlaufen lassen wollten. Und das Essen das man in den Krankenhäusern vorgesetzt wird ist unter aller Sau – so eine schlechte Qualität würde ich nicht mal meinen Hunden vorsetzen, bei dieser Kost kann man nicht gesunden. Und dreckig ist das in den Krankenhäusern. Widerlich.

  • Jede weitere Stunde über 8 pro Tag steuerfrei aber Sozialversicherungspflichtig? Das wäre doch mal was. Oder mal die ganzen komplexen Regelungen vereinfachen. Es gäbe so viele Möglichkeiten. Leider wird es nichts helfen. Die die arbeiten wollen arbeiten eh meist mehr. Den Rest motiviert man höchstens wenn es sich richtig lohnt.

    • Vorsicht, dann bekämen Bundesbeamte jede Woche eine Stunde steuerfrei, die haben nämlich seit 2006 die 41-Stunden-Woche. Weiß man natürlich nur, wenn man Beamte im Freundeskreis oder in der Familie hat. Oder soll das dann für Beamte nicht gelten? 😉

      • Zeig mir einen Beamten der 41 Std. /Woche arbeitet! Außer vielleicht bei der Polizei, nicht einer.

      • Du hast Freunde???

  • Anfang der 1990er hatte ich einen Chemischen Mischbetrieb, Schwerpunkt Autopflegeprodukte, sie verkauften sich bis nach Australien. War eben ein Einmann Betrieb, bei Auftragsspitzen habe ich alles an Familie aktiviert was ging. Ich selber habe mehr Zeit in der „Verwaltung und Buchführung“ verbracht als in der Produktion. Teilweise haben wir 24 Stunden am Stück gearbeitet, um Aufträge Termingerecht fertigzustellen. Dann die Behörden mit Auflagen, immer wieder das Finanzamt mit Nachweisforderungen. Als dann das Finanzamt meine Rezepturen haben wollte, nur um ausrechnen zu können wieviele Endprodukte hergestellt werden KÖNNTEN damit nichts „schwarz“ verkauft wird, habe ich die Bude zugemacht. In diesem Land nie wieder einen Gewerbebetrieb. Als Lohnabfüller gehörten manche Rezepturen gar nicht mir, das waren Betriebsgeheimnisse des Auftraggebers. Finanzamt: „Egal, wollen wir wissen“. Auftraggeber:“Nein, sind unsere Betriebsgeheimnisse.“ Ergebnis: Bude zu.

  • Begründung war doch früher immer, dass die Lebenserwartung steige und man deswegen länger arbeiten müsse. Aber inzwischen geht die Lebenserwartung zurück. Ich habe da so meine eigene Theorie, womit das zusammenhängen könnte.

    Ergo muss man jetzt auch die Lebensarbeitszeit verkürzen. Oder war das mit der längeren Lebenserwartung etwa nur eine blöde Ausrede?

    Wozu soll man denn noch arbeiten? Es lebt sich doch mit Grundsicherung super. Nur um Steuern zu zahlen, damit diese Regierung noch mehr Geld zu verschenken hat? /Sarkasmus off.

  • Die Rente an 63 ist für langjährig Versicherte! Die Rente für besonders langjährig Versicherte, erhält man erst ab 45 Beitragsjahren! Man kann dann 2 Jahre früher in Rente. Die Abschaffung dieser Rente ist asozial!

  • Wir müssen doch erst die Arbeit und die Abgaben gerecht verteilen. Wir haben ca 3 Mio. Arbeitslose und ca. 660000 Unterbeschäftigte, die in Maßnahmen feststecken. Wenn die ihre gerechte Teilhabe an der Arbeit haben und gerecht in die Sozialsysteme einzahlen, können wir über weitere Maßnahmen nachdenken.

  • „Niemand zu 13-Stunden-Tagen gezwungen“. Nein, natürlich nicht! Sie können ja kündigen und Grundsicherung beantragen.

  • Leider gab und gibt es in vielen Unternehmen, denen es finanziell (noch) nicht so schlecht geht unter den Mitarbeitern die Tendenz, Arbeit liegen zu lassen und dann am Samstag mit Überstunden nachzuholen. Gerade im Projektgeschäft mit festen SOP ist das Usus und leider ebenfalls vom BR und der IGM voll gedeckt. Hinterher beklagen sich dann alle, dass Arbeitsplätze nach Osteuropa oder gleich nach Asien verlagert werden.

    Allein schon deshalb ist ein Anreiz steuerfreier Überstunden völlig falsch und suggeriert seitens Gewerkschaften und Politik nur wieder, es gäbe noch etwas zu verteilen, was völlig abwegig ist! Stattdessen gehören Überstunden grundsätzlich verboten, die Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich auf mindestens 40 Std. erhöht, der Rest kann über Prozessoptimierungen ausgeschwitzt werden. Dafür benötigt man fähige(re) Führungskräfte – an denen mangelt es jedoch seit Einführung der DEI-Quoten auch immer mehr, eine Teufelsspirale, die es endlich zu unterbrechen gilt.

    • Zum Renteneintrittsalter: Selbstverständlich werden wir – und zwar möglichst schnell – länger arbeiten müssen, denn die Lebenserwartung steigt nun einmal kontinuierlich an. Eine Kopplung an die Anzahl der Beitragsjahre empfiehlt sich dabei.

      Parallel ist von der Politik aber endlich die Finanzierung des Rentensystems auf Kapitaldeckung umzustellen, was seit Jahrzehnten von der SPD blockiert wird, die die demographischen Wahrheiten ausblendet, so wie vieles andere mehr. Und die Transferzahlungsempfänger sind endlich aus dem Rentensystem zu entfernen. Mit diesen Maßnahmen lässt sich dann die heute im EU-Vergleich schon viel zu niedrige Rentenquote auch schrittweise erhöhen und nicht, wie in Berlin beabsichtigt, absenken.

  • 1 Billionen – 1000 Milliarden Steuereinnahmen! Wenn wir endlich mal die Ausgaben kontrollieren, bräuchte hier niemand bis 70 arbeiten!
    6 Millionen Staatsangestellte kosten uns alleine schon 300-400 Milliarden im Jahr!
    Ich will hier die Kettensäge fliegen sehen

    • Oh, da konnte irgendjemand nicht mit der KI-Antwort umgehen (ebenso wenig wie mit den o.g. Fakten) und hat sie löschen lassen. Es bleiben dennoch nur 5,4 Mio. Staatsbedienstete wovon 2/3 Angestellte sind und ebenfalls von der Rente mit 70 betroffen und weiterhin arbeitet ein Großteil der Beamten seit 20 Jahren 41 Stunden pro Woche statt 38,5 und somit auf die Zeit bis 67 Jahre damit über 3 Jahre mehr, also letztlich ebenfalls jetzt schon Rente mit 70 nur eben vorgearbeitet und verteilt auf das gesamte Arbeitsleben. Ja und der Satz ist dennoch genauso geframed wie beim ÖRR.

      Dann viel Spaß beim neuerlichen Löschen des Kommentars. Oder wo ist er hin?

      • Ach sorry, da ist er ja wieder, der Kommentar. *lach*
        War wohl kurz auf Urlaub. Ok, ich hatte die Brille nicht auf. 😉

        Lustig finde ich aber, dass hier offenbar Einige so durch Fakten getriggert werden, dass sie gleich Downvoten müssen. Mal sehen, wie viele Daumen runter ich sammeln kann. Ist eine ganz neue Erfahrung. Aber wer beim Beamtenbashing nicht so richtig mitmacht, hat wohl die Daumen runter verdient, oder? 😉

    • Hier noch ein wenig KI-Meinung: Wer mit der Zahl von 6 Millionen Staatsangestellten Stimmung macht, betreibt populistisches Rosinenpicken. Denn fast 2/3 dieser Menschen sind ganz normale Angestellte im ÖD und damit genauso von der Rente mit 70 betroffen. Die verbleibenden echten Beamten bezahlen für ihre Pension mit unbezahlter Mehrarbeit (3,25 Lebensarbeitsjahre extra wegen 41-Stundenwoche (und damit quasi schon jetzt Rente mit 70)), gestrichenem Weihnachtsgeld und einem harten, u.U. existenzbedrohenden Disziplinarrecht.
      Er vergißt, daß der Staat im Krisenfall (wie bei Corona) die vollständige Verfügungsgewalt über die Arbeitskraft des Beamten einfordert. Z.B. Versetzung ohne Zustimmung des Beamten.

      Hinzu kommt, dass es nur 5,4 Mio. Staatsbedienstete sind. Der Satz war genauso Framing wie es der ÖRR betreibt.
      Da hier einige nicht mit Fakten umgehen können, wünsche ich viel Spaß beim Downvoten.

    • Wer sind die vielen Staatsangestellten? Die KI klärt auf:
      Das Klischee vom reinen „Bürokraten“ in der Verwaltung greift bei diesen Zahlen zu kurz. Die 5,4 Millionen Beschäftigten teilen sich auf sehr unterschiedliche, für das Gemeinwesen essenzielle Bereiche auf:
      Bildung und Betreuung: Über 1 Million Lehrkräfte an Schulen sowie Hunderttausende Erzieherinnen und Erzieher in Kitas und Beschäftigte an Hochschulen bilden die größte Gruppe.
      Innere und äußere Sicherheit: Polizistinnen und Polizisten, Beschäftigte in Justizvollzugsanstalten sowie die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr.
      Gesundheit und Pflege: Personal in kommunalen Krankenhäusern, Universitätskliniken und im öffentlichen Gesundheitsdienst.
      Klassische Verwaltung: Beschäftigte in den Rathäusern, Finanzämtern, Arbeitsagenturen und Ministerien.

  • Klar. Rente mit 70, mit 71 gibt´s dann nix mehr. Was wirst Du auch so alt…

  • Es gibt in Deutschland Millionen sogenannter Fachkräfte die man extra zum Arbeiten hergeholt hat.
    Die sollten erst einmal arbeiten bevor jemand anders nur eine Minute mehr arbeiten.

  • Über viele Jahre haben wir die Arbeitszeiten der Arbeit angepasst. Bis zu 16 Stunden waren es schon manchmal. Teilweise haben wir die Firmenwagen stehen gelassen und wurden bei Havarien mit dem Taxi zum Kunden über 650 km gefahren. Spitzenverdienst – Prämien und Spitzensteuern. Dann kam das Arbeitszeitgesetz. Die Anlagen blieben eben kaputt stehen. Die Verluste stiegen aber es war ja so gewollt. Wichtig wurden Dokumentationen, das korrekte Gendern und anderer Müll. Bin dann wegen Querelen in Rente und helfe gelegentlich „Freunden in Not“ als Freelancer (wenn Bock) aber ohne Papierkram und Unterschriften. Man will es ja so.

  • Damit man seine Rente auf keine Fälle erreicht, bald auch bis 80 oder mit 70 nich an die Front. Ohne mich.

    • Bei der Spritze waren wohl zu viele Placebos unterwegs.
      Obwohl in meinem Bekanntenkreis seit 2022 eine gute handvoll kurz nach Renteneintritt plötzlich und unerwartet™ oder mit Turbokrebs verstorben sind. So viel wie noch nie.

      • Etliche auch noch vor der Rente. Was ich so festgestellt habe bei Kollegen und Kunden die plötzlich verstorben sind, waren die meisten zwischen 50 und 67.

    • Haben ja die Grüninnen gefordert. Wehrdienst für über 65-Jährige. Diese ungedienten Dämchen hoffen wohl auf die „biologische Lösung“ per NATO-Ball?

  • Der braucht sich um seine Pension auch keine Sorgen machen. Wie wäre es denn, das ganze System peu a‘ peu aufzugeben und jedem das eingezahlte Geld auszuzahlen. Zinsen oder Zuschläge wird es wohl nicht mehr geben und auch sonst werden die „Sondervermögen“ dann wachsen. Den Staatsdienern wird klargemacht, dass von eigenen Rücklagen zu leben ist, wie diesem Herrn, die Frühverrentung wird Konsequenzen haben, -weniger Geld eingezahlt- und jeder, der viel eingezahlt hat, hätte dann sein Geld wieder.
    Ich weiss, das widerspricht dem ganzen Grundsatz und Aufbau eines sozialen Staates und ist nicht wirklich ernst gemeint. Aber der ein oder andere Schritt dort hin, würde manchem mal die Augen etwas weiter öffnen. Und das Anspruchsdenken, -das steht mir zu-, und andere sollen mein Dasein erwirtschaften, würde der gerechteren Zuwendung zugeführt.

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