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Berlin

Nach Verwüstung durch pro-palästinensische Besetzer: Sanierung von HU-Hörsaal dreimal teurer als geplant

Die Schäden nach der Verwüstung eines denkmalgeschützten Hörsaals der Humboldt-Universität durch pro-palästinensische Besetzer sind deutlich teurer als angenommen. Statt der ursprünglich geschätzten 60.000 bis 100.000 Euro belaufen sich die Sanierungskosten inzwischen auf rund 250.000 Euro.

Wurde von pro-palästinensischen Besetzern völlig verwüstet: der historische Emil-Fischer-Hörsaal der Humboldt-Universität (IMAGO/Future Image)

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Die Sanierung des im April 2025 von propalästinensischen Aktivisten verwüsteten Emil-Fischer-Saals der Berliner Humboldt-Universität (HU) kostet deutlich mehr als ursprünglich angenommen. Nach aktuellen Angaben belaufen sich die Instandsetzungskosten auf rund 250.000 Euro. Das geht aus einer Antwort auf eine schriftliche Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto hervor, über die zuerst der Tagesspiegel berichtete.

Unmittelbar nach der Besetzung waren die Verantwortlichen noch von einem Sachschaden zwischen 60.000 und 100.000 Euro ausgegangen. Die nun bezifferten Sanierungskosten liegen damit mindestens zweieinhalbmal so hoch wie die obere Grenze der ursprünglichen Schätzung. Gegenüber der niedrigeren Schätzung haben sie sich sogar mehr als vervierfacht.

Besonders aufwendig war die Wiederherstellung der historischen Bestuhlung des denkmalgeschützten Hörsaals. Allein für die Aufarbeitung und Instandsetzung der Stühle sowie die teilweise Erneuerung ihrer Bodenverankerungen mussten nach Angaben der Universität rund 170.000 Euro aufgewendet werden. Das entspricht mehr als zwei Dritteln der gesamten Sanierungskosten.

Hintergrund ist die Besetzung des Emil-Fischer-Saals am 16. April 2025 durch propalästinensische Aktivisten. Dabei wurde der denkmalgeschützte Hörsaal stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Besetzer rissen zahlreiche Holzbänke aus ihren Verankerungen, bauten Türen aus und verbarrikadierten die Eingänge von innen.

Im Hörsaal und im angrenzenden Treppenhaus stapelten sich anschließend herausgerissene Sitzreihen. Zudem waren Fenster, Wände und Holzvertäfelungen großflächig mit politischen Parolen und Symbolen beschmiert worden. Darunter befanden sich Aufrufe zur „Intifada“ und zur Abschaffung Deutschlands sowie das von der Hamas verwendete rote Dreieck und Schriftzüge wie „Free Gaza“ und „Zionisten sind Faschisten“. Bilder aus dem Inneren des Hörsaals dokumentierten das Ausmaß der Verwüstungen.

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Die Polizei rückte damals mit mehr als 300 Beamten an, um das besetzte Universitätsgebäude zu räumen. Der Hörsaal konnte infolge der Beschädigungen zunächst über Wochen nicht für den regulären Lehrbetrieb genutzt werden. Auch die strafrechtliche Aufarbeitung der Besetzung ist noch nicht abgeschlossen. Nach Angaben des Berliner Senats leitete die Polizei im Zusammenhang mit den Vorfällen insgesamt 100 Strafermittlungsverfahren ein.

Wie aus der Antwort auf die parlamentarische Anfrage hervorgeht, richten sich die Ermittlungen inzwischen gegen 88 namentlich bekannte Beschuldigte. Insgesamt 95 Einzelvorgänge hat die Berliner Polizei bislang an die Staatsanwaltschaft übermittelt. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

Ob und in welchem Umfang die Verantwortlichen für die entstandenen Schäden finanziell zur Rechenschaft gezogen werden können, ist unklar.

Die Besetzung des Emil-Fischer-Saals reiht sich in eine Serie propalästinensischer Protestaktionen an Berliner Hochschulen ein. Seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 kam es wiederholt zu Besetzungen, Protesten und israelfeindlichen Schmierereien an Universitätsgebäuden in der Hauptstadt.

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26 Kommentare

  • Auch wenn es nicht passieren wird, in einem Rechtsstaat müssten meiner Meinung nach die Verursacher (oder wenn noch nicht strafmündig deren Eltern) ganz klar persönlich für die ganzen Schäden haftbar gemacht werden.

    • Nur die Verursacher müssten haften, egal welchen Alters.

      Denn wenn ein Vielleichtkanzler Merzowitsch und ALL die Vorgänger ungeborenen Kindern/Generationen für Schulden haftbar machen kann, dann interessiert manchen nicht mehr die Ausrede von einer Strafmündigkeit.

      Gilt eben auch für andere Vergehen – so die Theorie.

      Da Täter wissen was sie tun, sollen sie auch das Recht ernten sanktioniert zu werden mindestens im vollem Umfang UND einen quasi Bonus obendrauf als Abschreckung.

      Es heißt ja auch STRAF-Gesetzbuch und nicht wie seit Jahren bei Politik und Justiz als Sozialisierungsleitfaden behandelt.

      denn so etwas muss enden
      https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1103418
      Auszug:
      13.775 tatverdächtige Kinder unter 14 Jahren aus, was einem Anteil von sieben Prozent entspricht. Im Deliktsfeld Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen lag die Zahl der registrierten Tatverdächtigen bei 21 Kindern;

    • Das ist doch selbstverständlich.

  • Hört auf euch zu beklagen. Die Gefahr kommt nur von Rääääächts. Das waren die GUTEN. Die dürfen das ohne dafür belangt zu werden. Mir ist nicht bekannt, dass von denen auch nur ein Einziger gefasst oder zu Schadenersatz verurteilt worden ist. Das zahlen brav die Steuerzahler – wie immer.

  • Warum hat man den saniert? Ich hätte den so gelassen. Ich würde den Studenten und Profs auch im Winter die Heizung abstehen.

  • Wie gut, dass Söder den Länderfinanzausgleich stoppt.🤣🤣🤣

  • Das wird zum Schluss noch teurer, da schieben sich einige die Taschen voll. Muss ja auch Niemand belegen wo das Deutsche Steuergeld hinfliesst!!

  • Alles, was mit diesem Kulturbereich zu tun hat, wird teurer als gedacht.

  • „Ob und in welchem Umfang die Verantwortlichen für die entstandenen Schäden finanziell zur Rechenschaft gezogen werden können, ist unklar.“
    Wirklich? Mir ist das klar.

  • Glücklicherweise kennt man die Täter und kann von ihnen den Schadensersatz fordern.

  • belaufen sich die Sanierungskosten inzwischen auf rund 250.000 Euro ???
    Wahnsinnige Geldverschwendung ! Für weniger als 25.000 € könnte man alles abwischen, anschleifen, neu lasieren/lackieren und auf Hochglanz polieren !

    • So würde das vielleicht laufen, wenn man da einen ordentlichen Handwerksmeister mit eingearbeiteter Mannschaft hinschickte. Aber hier muss sicher erst nach allen Regeln der Bürokratie begutachtet, geschätzt, untersucht, dokumentiert werden. Ein Beispiel dafür, was ein gutgeschmierter Beamtenapparat kostet.

  • Sind halt Profis.Da gibt es nix halbes….

  • Da sollen die doch Spenden sammeln gehen!

    • Wer soll für dich was spenden. Reicht die Grundversorgung nicht?

  • Dichtmachen das Zeckennest.

    • Die Verantwortlichen „exmatrikulieren“.

      • Du meinst den Dekan und seine Senatsmitglieder, nicht??

  • Alles wird teurer – was solls. Lieber Unis als russische AfD Umerziehung.

  • nach allem was man über diese uni so weiss kann man wohl nicht davon ausgehen das diese das einfordern von schadenersatz von den barbaren wirklich ernsthaft betreiben wird.

  • Darum muss Israel noch härter gegen Islamisten vorgehen.
    Je weniger Islam, je weniger Probleme auf dem Planeten.

  • Wo ist denn da das DRECKSLKA 525 oder 535, STAATSSCHUTZ….
    Das sind ja VERBOTENE PAROLEN! Mal wieder mit Pornos gucken beschäftigt und Leuten die Tür einzurammen die ein Kanzler-MEME geteilt haben?

    DRECKS HAMAS UNTERSTÜTZER UNTER WAFFEN….

    • Woher weißt du, dass ich Po…s gucke?

  • Na, die haben sich doch nur ausgelebt, die lieben Kleinen. Die wollen eben dass es in Berlin so aussieht wie im Libanon. Die Israelis machen aus der Wüste einen Garten. Ihre Gegener machen viele Kinder, wissen nicht wie sie die ernähren sollen und schicken dann einige nach Deutschland. Die zeigen dann, was pro Palestiona so in der Praxis umgesetzt bedeutet. Das irre ist: die Spinner werden auch noch gewählt! Solche Spinner sitzen wahrscheinlich demnächst mit Unterstützung der organisierten Kriminalität in der Stadtverwaltung ganz oben. Entweder sind die Wähler da etwas geistig umnachtet, oder ihnen ist langweilig und sie haben zuviel Geld.

    • Erklär uns mehr von deiner geistigen Umnachtung!

      • Lies einfach meine Kommentare hier.

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