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Bundestag

Nach Skandal um Clan-Verbindungen: Linken-Politiker Koçak gibt Sitz im Innenausschuss auf

Nach seinem Skandal rund um Verbindungen zum Remmo-Clan zieht der Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak Konsequenzen: Er gibt seinen Sitz im Innenausschuss des Bundestages auf, wie er am Mittwoch verkündete.

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Zieht sich nach der Clan-Affäre zurück: Linken-Bundestagsabgeordneter Ferat Koçak (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Nach dem Skandal rund um seine Verbindungen zum Remmo-Clan gibt der Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak seinen Sitz im Innenausschuss des Bundestages auf – das verkündete er am Mittwochnachmittag über die sozialen Medien. Bereits vor einigen Tagen hatte er eine Auszeit von seinen Ämtern angekündigt.

Gleichzeitig mit seiner Stellungnahme in den sozialen Medien erschien bei der Zeit ein langer Text über Koçak, in dem er seine Sicht auf den Skandal um seinen Kontakt zum Sohn des Remmo-Clanchefs Firas Remmo erklärt. In seiner Stellungnahme beklagte er derweil den Umgang mit ihm: „In den vergangenen Wochen wurde viel über meine Person diskutiert. Teile dieser Debatte waren verletzend, diskriminierend und von Unterstellungen geprägt.“

Weiter distanzierte sich der Linken-Bundestagsabgeordnete von Clankriminalität: „Ich bin weder kriminell noch unterstütze ich organisierte Kriminalität.“ Und weiter: „Ich habe einen Fehler gemacht. Im Umgang mit meinem Kontakt zur Familie Remmo bin ich meinem Selbstverständnis nicht gerecht geworden. Ich war in der konkreten Situation naiv und mit der Situation überfordert. Dafür übernehme ich Verantwortung.“

Die Konsequenzen sind, dass er zum einen die Kommunikation mit Firas Remmo offenlegt und zum anderen seinen Sitz im Innenausschuss aufgibt. Seine Funktionen in der Fraktion – konkret als Sprecher für Antifaschismus und Antirassismus – legt er dagegen offenbar nicht nieder.

Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin hatte Firas Remmo mehrere Videoausschnitte mit Bundestagsreden von Ferat Koçak veröffentlicht. In den Videos kritisiert der Neuköllner Politiker den Begriff Clankriminalität. Außerdem teilte Remmo einen Screenshot von Chatnachrichten, die er und Koçak im Februar geschrieben haben sollen. Der Ton der Nachrichten ist freundlich und herzlich. Dazu schreibt er nun: „Wir sind ein Teil von etwas ganz Großem. Wir stehen zusammen, wir halten zusammen und wir kämpfen gemeinsam für unsere Ziele.“ Infolge der Veröffentlichung entbrannte eine heftige Diskussion um Koçaks Verbindungen zu den Remmos.

bc

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95 Kommentare

  • Solange er sein Mandat nicht aufgibt, geht’s ihm doch weiter fürstlich

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    • Also:

      Ferat Koçak sucht nach einem Handy für eine Antifa-Gruppe (!), bekommt eines vom Remmo-Clan (!) angeboten und bei Abholen wartet schon Issa Remmo (!), der Vater von Firas und Oberhaupt des Remmo-Clans, und lobt (!) Koçak für seine Arbeit – und das hat Bruder Koçak so sehr überfordert (!), dass er zwei Wochen später Bruder Firas Remmo um die Weiterverbreitung eines Videos von ihm bittet – plus „Grüße mit Respekt an deinen Vater“.

      Was für ein Sumpf.

  • Ich vermisse den Satz „er verzichtet auf sein Bundestagsmandat und die vom Steuerzahler berappten Diäten.“? Fehlt da etwa etwas?

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    • Genau meine Forderung.

      • Passen Sie auf, was Sie fordern!
        Ich meine es gut mit Ihnen.
        Der Mann soll Kontakte zu -ich sach ma so- kriminellen Kreisen haben… Und wenn das stimmen sollte, dann möchte ich nicht in Ihrer Haut stecken, wenn der gute Mann von Ihrer Forderung erfährt 😉

        • Tragischer Autounfall oder Hotelfenstersturz? Leuchtender Tee kommt diesmal nicht in Frage…

          0
    • Wird er jetzt zur Bewährung in den Tagebau oder in die materielle Produktion geschickt?

    • Ja, da fehlt etwas: Harakiri.

      • Dafür fehlt da doch allerhand…

  • Na, er wird seine 20k jeden Monat schon woanders verdienen. Hat ja jetzt gute Kontakte 😉

    • Ihr Kommentar verwirrt mich. Er wird doch weiterhin mehr als gut vom Steuerzahler leben. Er hat NUR seinen Sitz im Innenschuss aufgegeben und NICHT sein Bundestagsmandat.
      Ruhig Blut! Der Mann bleibt „unserenDemokraten™“ erhalten -zumindest solange bis es Neuwahlen gibt und er nicht wieder entweder ein Direktmandat oder über Liste wieder in den Bundestag kommt.

      • Na, wenn er sein Mandat aufgeben würde, hätte er ja sofort eine Anschlussbeschäftigung bei der nächsten Verbrecherorganisation.
        Als Verbindungsglied
        Remmo – Linke?

  • Die Diäten hängen am MdB, nicht am Innenausschuß. Er gibt de facto nichts auf.

    • Haha. Und die Linken finden, doch, der Mann passt sehr gut in unsere Reihen. Den wollen wir nicht missen.

    • Völlig richtig.
      Die Linken werden von den anständigen Bürgern Deutschlands bezahlt.

      Ich kann nicht genug kotzen, jeder Euro ist einer zuviel.
      Schaut euch nur die Gestalten einzeln an ! Und deren Wähler, die gleichen Versager !

      Diese Figuren gehören aus dem Bundestag und jedem anderen Parlament im Land rausgeschmissen. ❗️S ❗️O ❗️F❗️O❗️R❗️T❗️

    • Er kann nur keine direkten Informationen mehr an seine Clanbrüder weiterleiten.

    • Kotzsack lacht doch nur drüber. Bekommt weiter Geld und behält seine Connections.

  • Bauernopfer, das sein Mandat behält.

  • Deutschland, deine Sicherheit ist in guten Händen, blickt man auf den Innenausschuss.
    Nach Angaben des Bundestages gehören insbesondere folgende Bereiche dazu:
    Innere Sicherheit und Polizei – etwa Bundeskriminalamt, Bundespolizei und Fragen der Kriminalitätsbekämpfung
    Terrorismus und Extremismus
    Ausländer- und Asylpolitik
    Einwanderung und Aufenthaltsrecht
    Staatsangehörigkeitsrecht
    Verfassungsschutz und Nachrichtendienste in den entsprechenden parlamentarischen Zuständigkeiten
    Waffenrecht
    Versammlungs- und Vereinsrecht
    Bevölkerungsschutz, Zivil- und Katastrophenschutz
    Cybersicherheit und bestimmte Fragen der digitalen Ermittlungsbefugnisse
    Bundesministerium des Innern und dessen nachgeordnete Behörden

    • Na, da sitzt er doch richtig.
      Alles wichtige Themen für die Verbrecher Clans.
      Kumpel Ferat wird schon richten.

  • Mit Bundestagsmandat genug Einkünfte. Nagt nicht am Hungertuch.

  • Wo die AfD diese Positionen blockiert, erhalten Kriminelle Zugang. Was soll man da noch sagen?

    • Die AfD hat auch Vertreter im Innenausschuss, sogar mehr als die Linken.

    • Und wo blockiert da die AfD?

  • Das reicht nicht

  • Kandidatin zur Bürgermeisterin sollte auch verzichten, nicht nur die Parteisoldaten. Keine Stadt kann sich eine solche Amtsbesetzung leisten.

  • Ach, im Innenausschuss saß er auch noch?
    Da hat man wohl den Bock zum Gärtner gemacht!

    • Er musste! Wie sollte er denn sonst an die Informationen über Razzien, Kontrollen und alle anderen Clan-nützlichen Geheiminformationen kommen?

  • Willkommen im Libanon.

  • Und schon steht einer SED – Bürgermeisterin in Berlin nichts mehr im Wege. Der rbb wird jubeln, wie konsequent die SED Fehlverhalten in den eigenen Reihen ahndet. Und auch Grüne und SPD werden sich zufrieden zeigen.

  • Innenausschuß. Als Fachkraft für innere Sicherheit?

  • Ja mei, der Arme war naiv! Dann sollen wir wohl so naiv sein, ihm das zu glauben.
    Das tun wohl nicht mal seine Anhänger.

  • „Koçak gibt Sitz im Innenausschuss auf“
    Aber sein geldbringendes Mandat natürlich nicht.

  • Ab nach Hause mit dem Kollegen.

  • Der Begriff „Taqiyya“ mag da eher zutreffend sein. !!!

  • Er wird die Kollegen, die für ihn einspringen bestimmt schon eingearbeitet haben.

  • Der gehört in den Knast.

  • Ihr Mandat behalten sie alle, also alles Scheineinsicht.

  • Zu wenig, der muss ganz fliegen

  • Das reicht nicht. Er muss den Bundestag verlassen. Und dann bitte Remigration.

  • R/R/G muss kommen; egal. Der wird später entschädigt werden.

  • Wie nett von dem Herrn….. Aber er kann sich nicht verbeißen zu verkünden, dass Teile der Debatte über ihn verletzend, diskriminierend und von Unterstellungen geprägt waren. Erinnert an Span, der auch großzügig zurück trat, weil alles über ihn „politiert“ wurde. Nur einfach mal hinstellen, und – sinngemäß – erklären, er wurde halt bei seinem Treiben erwischt: Das geht selbstverständlich nicht .

    Seltsam genug, dass und wie so etwas überhaupt ins Parlament kommen konnte. Noch seltsamer, schaut man sich seine Prioritäten an: Wie kommt der Mann in den Innenausschuss?

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