NRW
Nach Assad-Sturz: Tausende Syrer ziehen über Essener Weihnachtsmarkt
Nach dem Sturz des syrischen Machthabers Assad haben sich in Essen rund 11.000 Syrer versammelt. In der Innenstadt kam der Verkehr zeitweise zum Erliegen. Zudem zogen die Demonstranten über den Weihnachtsmarkt.
In Essen haben sich am Sonntag rund 11.000 Personen versammelt, um den Sturz der Regierung von Bashar al-Assad in Syrien zu feiern. Angezeigt waren für die Demonstration eigentlich nur 300 Personen. Die Demonstration fand in der Essener Innenstadt rund um den Jakob-Funke-Platz statt. Auch auf der Kettwiger Straße und am Hauptbahnhof sind zahlreiche Demonstranten unterwegs. Unter anderem zogen Hunderte von Syrern durch den Essener Weihnachtsmarkt.
In Essen herrschte unterdessen Chaos. Die Polizei Essen spricht von „erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und zahlreichen Staus“. Den Protest selbst bezeichnet sie als „emotional und ausgelassen“. Um die Störungen im Stadtgebiet zu überwachen, setzte man jedoch sogar Hubschrauber ein. Zudem wurden Verstöße gegen die öffentliche Ordnung und Gesetze registriert, darunter der Einsatz von Feuerwerkskörpern und das Abfeuern von Schreckschusswaffen.
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Neben der Versammlung kam es zudem zu mehreren Autokorsos. Hupende Fahrzeuge fuhren durch die Innenstadt und brachten den Verkehr zeitweise gänzlich zum Erliegen. Allein in Essen leben insgesamt 16.000 Syrer. Die Demonstranten kamen nach Angaben der Polizei jedoch aus ganz Deutschland, teilweise sogar aus den Niederlanden.
Demonstriert wurde jedoch nicht nur in Essen, sondern allein in Nordrhein-Westfalen in zahlreichen Städten. In Wuppertal versammelten sich am Sonntag 1.000 Personen. In Bonn, Münster, Düsseldorf, Aachen, Hamm, Siegen und Solingen kamen ebenfalls jeweils mehrere Hundert Menschen zusammen. Eine für Köln vorgesehene Veranstaltung wurde nicht durchgeführt. Am Vortag hatten sich bereits etwa 1.000 Menschen syrischer Herkunft in Dortmund zusammengefunden.
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Ach wie schön, dass für Syrer Deutschland ein freies Land ist und man das alles so darf, was Deutschen untersagt wäre. Demos von Deutschen über Weihnachtsmärkte hätte es niemals gegeben, ohne Knüppel Einsatz und Verhaftungen.
Den Protest selbst bezeichnet die Polizei als „emotional und ausgelassen“ – och, wie süß.
11.000 am Stück zum zurück schicken. Leichter hätte es die Behörde nicht haben können.
Wie viele da wohl auch mit ’nem Messer unterwegs waren. Aber Hauptsache der Einheimische wird am Weihnachtsmarkteingang gefilzt.
Was haben wir uns da nur ins Land geholt?
Und die Politiker, die das zu verantworten haben sind immer noch im Amt, und werden auch noch weiter gewählt.
Das verstehe wer will.
Die Menschen in NRW lieben es doch bunt. Und haben einen bunten Ministerpräsidenten. Also, was soll´s.
Die wollten bestimmt nur noch einen letzten Glühwein auf dem Weg zum Flughafen trinken. 😉