Werbung:

Werbung:

Bundesparteitag

Mit gerade mal 53 Prozent der Stimmen: Pantisano zum neuen Linken-Chef gewählt

Luigi Pantisano wurde auf dem Bundesparteitag der Linken am Samstag zum neuen Linken-Chef gewählt. Doch das Ergebnis ist wohl eher ernüchternd: Obwohl Pantisano kein Gegenkandidat gegenüberstand, wurde er von lediglich 53 Prozent der Delegierten gewählt.

Von

Luigi Pantisano wurde mit nur 53 Prozent der Stimmen zum neuen Linkenchef gewählt. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Werbung

Auf dem Bundesparteitag der Linken in Potsdam wurde der Bundestagsabgeordnete Luigi Pantisano am Samstag zum neuen Co-Parteichef gewählt – allerdings mit einem blamablen Abstimmungergebnis. Pantisano erhielt lediglich 53 Prozent der Stimmen. Hinzu kommt, dass sich der neue Linken-Chef gegen keinen Gegenkandidaten behaupten musste.

Zuvor äußerte Pantisano noch, sein Wunschziel sei eine Mehrheit von 70 Prozent. Während Pantisano nur knapp die Mehrheit der Delegierten von sich überzeugen konnte, wurde Co-Chefin Ines Schwerdtner mit insgesamt 87 Prozent in ihrem Amt bestätigt.

Pantisanos Vorgänger Jan van Aken verzichtete aus gesundheitlichen Gründen auf den Parteivorsitz. In seiner Abschiedsrede verkündete van Aken, dass die Linke auf dem Weg zur „sozialistischen Volkspartei“ sei, und sprach von einem Wählerpotenzial von 20 Prozent. „So viele Menschen hier in Deutschland wollen das, was wir auch wollen“, erklärte der ehemalige Linken-Chef.

Vor seiner Wahl warf Pantisano im Interview mit der Bild der CDU vor, eine faschistische Politik zu verfolgen. Der neue Linken-Chef erklärte zudem, dass es „gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst“ gebe (mehr dazu hier).

Neben der AfD war zudem die Positionierung der Linken im Nahost-Konflikt Thema des Parteitags. In einem am Freitagabend verabschiedeten Beschluss erklärte die Linke, offiziell das Vorgehen Israels im Gazastreifen als „Völkermord“ zu bezeichnen. Dazu verkündete auch die Linken-Vorsitzende Schwerdtner: „Ich habe mich entschieden, es einen Genozid zu nennen“. Aus dem Publikum folgten tosender Applaus und Gejubel (Apollo News berichtete).

sf

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

10 Kommentare

  • Und das beste Deutschland aller Zeiten wacht noch immer nicht auf?
    33 ist aktueller denn je und wieder sind es linke Parteien die Deutschland schaden.

    • Es sind keine „Linken“. Politisch gibt es die gar nicht. Es gibt Sozialismus mit unterschiedlichem Horizont, national, oder national offen. Ansonsten Konservative, die eine Mehrklassengesellschaft vertreten, und Kommunisten mit Klassendenken. Alle Richtungen können durch Mehrparteiensysteme umgesetzt werden, oder in der Gegenwart, auch durch Postfaschismus. Der Kommunismus sieht sich als alleinige wahre Lehre, somit vermutlich postfaschistisch.

  • Die Pantisanos teilen sich nicht nur die Gene, sondern auch die Kindheit.
    Da ist wohl etwas suboptimal gelaufen, in Potsdam 🤣

  • Bei den Linken reicht ja schon wuestes Geschrei.

  • Wer braucht den eine Mauerschützen und Stasi Partei?

  • Man muss sich das einmal vorstellen, wie doof dieser Tagesschau/Heute-Michel in Wahrheit ist. Der Untergang Dooflands ist in vollem Gange, um nicht zu sagen der Crash kommt unausweichlich und felsenfest. Und was macht der Doofmichel? Er wählt das linke Einheitskartell und rast mit ihm gemeinsam an die Wand. RIP!

  • Auszug Wikipedia: „Pantisano, … ein deutscher LGBT-Aktivist und Politiker (SPD)“.
    Da hat sich also ein leitendes SPD-Mitglied (Berlins Queerbeauftrager) bei der SED-Linken als Chef beworben und wurde gewählt. DIE NÄHE DER SPD ZUR SED KANN NICHT DEUTLICHER SEIN.

  • Immer schön mit den Händen in fremden Taschen !
    Krank ist noch viel zu freundlich ausgedrückt !

  • Ist doch nur konsequent: Die umbenannte SED wählt einen Kommunisten und Judenhasser zu ihrem Chef. Wie gehabt und nicht weiter verwunderlich. Brechreiz kriege ich eher bei dem Gedanken, wieviele Dummköpfe in unserem Land auf diese menschenfeindlichen Clowns und Clowninnen hereinfallen. Nach aktuellem Umfragen ja wohl so etwa jeder Zehnte Deutsche. Sind Millionen Tote, welche der Kommunismus und auch z.B. die systematische „Ausrottung der jüdischen Rasse“ durch die Nazis gekostet haben, nicht genug?

  • Ein sehr starker Rückhalt seiner Antifaszien. Da hat ein mancher Rum mehr geistige Prozente in der Flasche.

Werbung