Erneuerbare Energie
Millionenkosten und hunderttausende Tonnen Müll: Abbau von veralteten Windrädern sorgt für Probleme
Windkraftanlagen, die nach ihrer Laufzeit außer Betrieb genommen werden, erzeugen eine enorme Menge an Abfall. Viele Teile sind nicht wiederverwertbar, und für die Entsorgung der Rotorblätter gibt es laut Fachbranche bislang „keine industrielle Lösung“.
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Viele Windräder erreichen in absehbarer Zeit das Ende ihrer Lebensdauer. Nach etwa 20 Jahren müssen sie entweder außer Betrieb genommen oder durch neue Anlagen ersetzt werden. Dafür gibt es mehrere Gründe: Der veraltete technische Stand, dauerhafte Abnutzung sowie die Größe und Leistungsfähigkeit der Anlagen bestimmen ihre Haltbarkeit. Aus einer Kleinen Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion geht nun hervor, welche Abfallmengen beim Rückbau der Windkraftanlagen entstehen. Darüber berichtet der Nordkurier.
Demnach seien im vergangenen Jahr bis November 415 Windkraftanlagen abgebaut worden. Insgesamt wurden bislang Rückbauten von 2.351 Windkraftanlagen registriert. Bezüglich der zu erwartenden Abfallmenge verwies die Bundesregierung auf eine Studie des Umweltbundesamtes (UBA) aus dem Jahr 2022. Das Ministerium geht davon aus, dass bis 2040 bis zu 430.000 Tonnen Abfälle aus glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) allein aus reinen GFK-haltigen Rotorblättern anfallen werden.
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Für faserverstärkte Kunststoffe aus Rotorblättern mit glasfaserverstärkten Kunststoff- sowie carbonfaserverstärkten Kunststoffanteilen (CFK) werden zusätzlich bis zu 212.000 Tonnen Abfall erwartet. Als schwierig erweist sich vor allem die Entsorgung der Rotoren. Dafür existiere laut der Windkraftbranche „bis dato keine industrielle Lösung“. Hinzu kommen etwa 835.000 Tonnen Stahl und 5,5 Millionen Tonnen Beton, die ebenfalls entsorgt werden müssen. Greenpeace schätzt die Kosten für die Entsorgung eines einzigen Windrades je nach Größe auf 160.000 bis 305.000 Euro.
Die AfD wirft der Bundesregierung in diesem Zusammenhang Ignoranz vor. „Dass die Bundesregierung nun tatsächlich behauptet, solche Probleme gebe es überhaupt nicht, Rotorblätter würden schadlos verwertet und Umweltschäden vermieden, ist dreiste Ignorierung und Verdrehung der offensichtlichen Tatsachen“, erklärte Enrico Komning, AfD-Abgeordneter und parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion.
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Er betonte, dass der Fachbranche die begrenzte Wiederverwertbarkeit dieser Kunststoffe bewusst sei und ein großer Teil davon verbrannt werden müsse. „Seit Jahren ist bekannt, dass karbon- und glasfaserverstärkte Kunststoffe kaum wiederzuverwerten sind. Der größte Teil wird daher verfeuert. Den Branchenverbänden ist das nur allzu bewusst, weswegen sie auch regelmäßig vor den dabei entstehenden Umweltproblemen warnen.“
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Man sollte eine Kaution fordern, welche die Rückbaukosten, insb. der des Betonsockel abdeckt.
Die müsste aber in Edelmetall hinterlegt werden, in 20 Jahren wird es den Euro nicht mehr geben, die Probleme aber schon!
Bei den Betreibern der „Ventilatoren“ handelt es sich überwiegend um Kapitalgesellschaften. Die Garantie Reserven werden in wenigen Jahren nicht einmal annähernd zum Rückbau und Recykling reichen. Die Mega-Kosten allein aus dem Rückbau der Betonsockel wird vergleichbar sein mit dem Entsorgen des Atlantik- oder Westwalls. Wiederherstellung/Auffüllung des kostbaren Grund/Waldbodens noch gar nicht gerechnet.
Und dann: Konkurs ohne Masse. Steuerzahler an den Geldbeutel. Und Grün-rot ist dann auch Geschichte. Irgendwo im Nirgendwo-man wusste es ja nicht besser.
Die Grünen hatten wohl doch recht….Sonne und Wind schicken keine Rechnung….die Abfallentsorger schon 🙂 🙂 🙂
Die Erde schickt auch keine Rechnung für das Öl. 😉
Für die ist es natürlich günstig, dass dieser unverottbare Abfall unerschöpflich erneuerbar ist.
„Wir brauchen vier bis fünf Windräder und 43 Fußballfelder Photovoltaikanlagen pro Tag, dazu Speicher und Tausende Kilometer neue Leitungen.“ – Olaf Scholz (SPD) auf dem NRW-Unternehmertag am 16.08.2023
Wie kann dafür eine Bau- und Betriebsgenehmigung erteilt werden, wenn die Entsorgung nicht geklärt ist?
Komplett verblendete Ideologie macht es möglich.
Ich würde diesen ganzen Schrott den jeweilig verantwortlichen Politikern in die Vorgärten kippen.
Wie durchdacht und nachhaltig, beeindruckend!
Ich habe das Gefühl dass wir nur noch von Idioten regiert werden .
Ich denke eher von völlig gewissenlosen Marionetten des weltweiten Finanzkapitals.
Seit Jahren ist bekannt, dass karbon- und glasfaserverstärkte Kunststoffe kaum wiederzuverwerten sind. Der größte Teil wird daher verfeuert.
Das Verbrennen von Carbonfasern (bzw. kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, CFK) ist ein komplexer Prozess, der bei hohen Temperaturen abläuft und signifikante gesundheitliche sowie umwelttechnische Risiken birgt.
Gefährliche Stäube: Es entstehen Feinstäube, die Haut, Augen und Atemwege reizen können.
Lungengängige Fasern: Bei der Verbrennung zerfallen die langen Fasern in kleine Fragmente (oft < 3 µm), die lungengängig sind. Wenn diese Fasern eingeatmet werden, können sie tief in die Lungenbläschen eindringen, was gesundheitsschädlich ist und ähnliche Risiken wie Asbest bergen kann.
Alles für den so genannten menschengemachten Klimawandel, auch wenn es die Gesundheit und das Leben von Menschen und Tieren kostet…
Neeeeiiiinnnnn. Das hätte man nie erwartet. *Grins*
Ja das ist es wohl . Und oh Überraschung das Problem wird jetzt und die nächsten Jahrhunderte wohl immer größer. Bei einer Haltbarkeit von ca 20-25 Jahren für das Windrad .
Alles aber auch seid Jahren bekannt und verdrängt geleugnet und verschwiegen.
Ich habe mich vor ca. 2 Jahren mit einem Hafenmitarbeiter im niederländischen Vlissingen unterhalten. Die defekten Offshore Windräder werden häufig nicht repariert. Zu teuer oder mangelnde Ersatzteile. Was passiert damit, fragte ich. Er grinste. Die lässt man dort stehen.
Ich empfehle die Seite In die Gene auf YT. Da wird aufgeklärt was für schreckliche Folgen diese Windräder haben. Da wird ein sehr grosser Radius an Boden für die Ewigkeit kontaminiert. Von der Entsorgung ganz zu schweigen.
Wer vor dem Unfug und den Folgen vor ein paar Jahren warnte, galt als Bösewicht.
Erst Bauen und dann nachdenken wohin mit dem Schrott, kaufmännisch unkorekt. Wer sich Windräder hinstellt sollte vorher planen wohin mit dem Müll.
Könnte man die nicht in Gorleben im Endlager verwahren? 🙂 🙂 🙂
Die Grünlinge gleich dazu packen.
Aber Sonne & Wind schicken doch keine Rechnungen!!!
Und derselbe Spaß für Akkumüll(kein Konzept) & Solarpanele(mit viel Energie wieder einschmelzen)
Mit Akkus könnte man, wenn man wöllte. Ist ja nur Metall-Legierung; schön verpackt.
Versteht es doch endlich: unser große Ziel ist es, wir wollen das Klima retten und nicht die Umwelt!!!
Die Ruinen werden in Tschechien entsorgt.
Wie wäre es mit einer Wirtschaftlichkeit- Berechnung ? Könnte es sein , dass der erwirtschaftete Strom für das Recycling wieder drauf geht ?? Ist das eigentlich jemals berücksichtigt worden ?? Werden nicht beim Rückbau jede Menge Energie verbraucht und wie sieht eigentlich Umweltbilanz aus ??
Es gibt Fotos aus den USA , in denen man Fußballplatz große Löcher sieht , in welchen die Rotorenblätter nebeneinander begraben werden. Sicherlich sehr gut für die Umwelt.
Windmühlen stehen lassen und Grüne dranhängen.
Oha, was hier so alles veröffentlicht wird.
KLICK!
GFK ist bei der Entsorgung genauso umweltschädlich wie Asbest!
Aber egal ist ja für die gute Sache! Wenn Vollidioten Politik machen!
Absoluter Blödsinn.
Vllt.sollte man einmal mit den Super rot-grünen Reedern in Hamburg sprechen. Statt Schraubenantrieb SCHAUFELRÄDER bei den Dampfern. Da könnte man die Windmühlen-Flügel doch nutzbringend verwerten.
Ich kann euch verraten, dass der Rückbau des KKW Greifswald wohl mindestens 10 Milliarden Euro kostet und die Entsorgung von Kohlekraftwerken auch nicht ganz umsonst ist…
Dafür haben AKW und Kohlekraftwerke wenigstens Stabilen und günstigen Strom 24/7/365 geliefert und waren bezahlt !!
Zum anderen hat bisher noch keiner ernsthaft versucht alleine das Fundament einer Windkraftanlage zu entfernen .
Das Fundament einer modernen Windkraftanlage hat typischerweise einen Durchmesser von 20 bis 30 Metern und eine Tiefe von 2 bis 4 Metern, bestehend aus massivem Stahlbeton mit oft über 1000 Kubikmetern Beton und bis zu 150 Tonnen Stahl, um die enormen Lasten sicher in den Boden zu leiten.
Davon stecken bisher ca 40000 stück in der Erde . Alleine die CO2 Bilanz eines Fundamentes ist gigantisch und sie sind nicht wieder verwendbar.
AKW Betreiber mussten während der Betriebszeit Rückstellungen für den späteren Rückbau und die Entsorgung bilden. Das war also schon eingepreist. Wird gerne von den Sonnen- und Windfans verschwiegen.
Der Rückbau des KKW Greifswald ist eine absurde Show, es geht dabei nur darum den Rückbau so teuer wie möglich zu gestalten um so Argumente gegen die Kernkraft zu generieren – das gleiche absurde Spiel wie mit den Endlagern.
Beim Rückbau des KKW Greifswald sollen alle Stoffe und Fragmenet aus dem Rückbau eine Radioaktivität U N T E R H A L B natürlicher Werte haben.
Oh wunder wenn die Grünen die Endlagersuche sabotieren !
Es mag auch noch seine Gründe haben dass die ganze Welt die Wirtschaftlichkeit von AKWs absolut anders bewertet . Übrigens auch alle Grünen Weltweit bis auf die Spaken in Deutschland .
Mag auch daran liegen das Deutsche grüne eher Linksextremisten sind und wenig bis gar nichts vom Umweltschutz verstehen oder am Hut habe . Unseren geht es mehr um Klassenkampf und Zerstörung der Wirtschaftlichen Grundlagen Deutschlands .
Schickt die Rechnungen den Linksgrünen.
Deal! Ihr bekommt dann die Rechnungen für AKW und Verbrennung, ja?
Ach, ist der Strom in Deutschland deswegen so billig und in Frankreich so viel teurer, weil AKW und KKW soviel Mehrkosten haben? Oder was wollen Sie damit sagen? Ich bin gespannt.
Wird der „grüne“ Strom in D denn nicht Subventioniert? Oder die WKA? Wie erklären Sie sich, das der Strom in D der teuerste ist?
AKW werden und wurden in Frankreich subventioniert. Es sind staatliche AKW und der Strompreis dieser AKW wird politisch vorgegeben.
Da kannst du jeden Tag bewundern wie gut die Energiewende klappt und wie Umweltfreundlich D doch geworden ist —–> https://app.electricitymaps.com/map/live/fifteen_minutes
Im grünen Sumpf da braucht es keine Grundlastfähigen und Kaltstartfähigen Kraftwerke. Auch eine stabile Netzfrequenz ist unwichtig. Kleine Elfen fliegen tanzend um das Perpetuum mobile und kichern.
Gerne, wenn wir die Akws wieder in Betrieb nehmen und die linksgrünen die Schäden der Sabotage bezahlen.
Klar, produzieren wir doch wieder teuren AKW-Strom…
https://futurezone.at/digital-life/pv-wind-gas-atomkraft-guenstigsten-stromerzeugung-kosten-cent-pro-kwh-studie-stromgestehungskosten/402935818
„das Ende ihrer Lebensdauer.“
Das wichtigste fehlt: sie erreichen das Ende der FÖRDERUNGEN!
Schön, wenn es nur dies bissel wäre, Thema Fundamente, Photovoltaikmodule, Batterien, sonstige elektronische Komponenten – Klartext: Erneuerbare sind größtenteils immer noch nicht recyclebarer Sondermüll. Eben grün und Öko.
Welcher Entsorger sich da wohl freuen kann z.B. in der Tschechei, oder Bulgarien, oder Rumänien, oder so. Vielleicht auch wieder Afrika.
Die haben eine spezielle Entsorgung entwickelt. Loch ausheben , Rotorblatt rein und Erde drauf. Dann Kartoffen pflanzen und alle haben etwas davon 😉
Das ist doch mal eine echt nachhaltige Umweltpolitik. Wie wird man diese schwachsinnige Politik wohl einmal in den Geschichtsbüchern darstellen?