Merz’ dröge Inszenierung: „Made for Germany“ mit Durchhalteparolen
Friedrich Merz' PR-Kaffeekränzchen „Made for Germany“ meldet sich nach einem Jahr wieder zu Wort. Die Konzerne verkünden erneut eine Investitionsoffensive und fordern Reformen. In Wahrheit baut die Industrie die Zelte ab. Daran kann auch die expandierende Günstlingswirtschaft nichts ändern.
Ein Jahr ist vergangen, seit Bundeskanzler Friedrich Merz sich mit DAX- und MDAX-Vorständen zu einem Pressetermin im Bundeskanzleramt traf. 60 an der Zahl – sie alle verkündeten seinerzeit eine Investitionsoffensive. Allerdings blieb vom versprochenen Boom für den Wirtschaftsstandort Deutschland wenig übrig. Rückblickend wirkt die Veranstaltung eher wie eine PR-Inszenierung der Großindustrie.
Sicherlich: Großkonzerne und Politik sind wie lange nicht mehr zu einer korporatistischen Melange aus Günstlingswirtschaft und Dauersubventionen verschmolzen. Getragen von der gigantischen Subventionsmaschine der Klimawirtschaft und Rüstungsindustrie fließen viele Milliarden an Subventionen in die Kassen der Unternehmen. Da ist es nur recht und billig, sich wenigstens einmal im Jahr zu einem kurzen Plausch beim Bundeskanzler blicken zu lassen und gemeinsam mit Friedrich Merz die verpflichtende Hymne auf den Standort anzustimmen: „Auferstanden mit Subventionen“ …
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Am Dienstag war es dann so weit: Die Macher dieser – nennen wir sie großzügig eine Initiative –, zu denen Firmen wie Siemens, Deutsche Bank, Volkswagen und SAP zählen, legten einige PR-Kohlen nach. Bis 2028, so die frohe Botschaft, wolle man gemeinsam 800 Milliarden Euro am Standort Deutschland investieren. Ja, Sie haben richtig gehört. 139 Firmen zählt „Made for Germany“ inzwischen, eine Verdopplung seit dem ersten Treffen, als man stolz verkündete, in den kommenden zwölf Monaten über 600 Milliarden Euro am Standort zu investieren.
Dabei bleibt ein wesentlicher Punkt unerwähnt: Ein erheblicher Teil der aufsummierten Investitionen war bereits lange vor der Initiative geplant. Die ausgewiesenen Summen erlauben daher nur begrenzt Rückschlüsse darauf, welchen Einfluss die Initiative tatsächlich auf die Investitionsentscheidungen der Unternehmen hatte. Allerdings stellt sich die Realität in Deutschland anders dar.
Da der Bundeskanzler offensichtlich sein Interesse am Investitionsgeschehen der Privatwirtschaft entdeckt hat, nur so viel dazu: Die Investitionsquote der deutschen Wirtschaft – vielleicht die wichtigste ökonomische Kennziffer überhaupt als Gradmesser künftiger Wertschöpfung – rutschte zum Jahreswechsel in den negativen Bereich auf minus 0,23 Prozent. Was auch immer „Made for Germany“ zu suggerieren versucht: Die deutsche Wirtschaft fährt auf Verschleiß und zieht Kapital vom Standort ab.
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Ich vermute mal das es für Merz und seine Unterstützer genau nach Plan läuft .
Wir anderen haben nur den falschen Blickwinkel und Anspruch an unsere „Volksvertreter“ !
Die Regierung und die Mehrheit im Parlament haben eben ganz andere Prioritäten !
Merz macht ja nicht einmal ein Geheimnis daraus was deren Prioritäten sind und dem Umstand dass das Deutsche Volk da eben keine Priorität hat !
Im Sauerland scheint die Welt noch in Ordnung zu sein um 20:00 Uhr.
Ach ja, der Fritz …
Er ruiniert meiner Meinung gerade D, lässt sich davon auch von niemanden abbringen und wir sollen nicht rumnörgeln und rumnölen…
Die wievielte Lüge ist das ?
Komme leider mit dem zählen nicht mehr mit !
Ich bedauerte damals als er unter Merkel ging. Bin aber aus meinem Koma erwacht und mir geht es wieder gut…
Mit dem Pinocchio und dem Altparteien-Kartell ist kein Staat zu gewinnen.
Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf
Wenn überhaupt, dann müsste man das Bruttoinlandsprodukt pro Person messen. Abgesehen davon sollte sich bei den Politikern langsam die Erkenntnis durchsetzen, dass es noch mehr gibt als Wirtschaftswachstum. Die Politiker haben ja nicht einmal einen Plan oder eine Ahnung wohin diese digitale Suchtgesellschaft mit ihren akademischen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Besprechungsjobs steuert.
ich hoffe nur,das die Deutschen das Experiment AFD wagen. Solche Typen wie Merz und CO. müssen weg. Sie zerstören ein Land nur um Ihrer Selbstwillen. Wacht endlich auf. !!!!!
Was die DAX- und MDAX-Vorstände dem Kanzler präsentieren sind keine Investitionen sondern Kapitalabgänge. Ist ja nur ein kleines Minuszeichen vor den Zahlen. Und Merz hale ich kognitiv nicht dafür in der Lage das kleine Zeichen zu bemerken. Er lebt in seiner Parallelwelt…
Ludwig Erhard sagte: „Wirtschaft ist zu 50 Prozent Psychologie.“
Lügenfritz macht daraus: „Wirtschaft besteht zu 100 Prozent aus Durchhalteparolen“