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Kandidatenliste

„Medizin auf links drehen“: Karl Lauterbach als WHO-Chef im Gespräch

Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach soll auf einer deutschen Kandidatenliste für das Amt des WHO-Chefs stehen. Seit dem Ausscheiden der USA ist Deutschland zum größten staatlichen Beitragszahler der Organisation aufgerückt – eine deutsche Nominierung gilt daher als aussichtsreich.

Karl Lauterbach während einer Bundestagssitzung im Dezember (IMAGO/Nico Herbertz)

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Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach könnte nach dem Ende der zweiten Amtszeit von WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus im Jahr 2027 an die Spitze der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rücken. In WHO-Kreisen kursiert nach Informationen der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) eine Kandidatenliste, auf der neben Lauterbach auch der Gesundheitsexperte Paul Zubeil genannt wird. Zubeil ist der Lebensgefährte des deutschen Drogenbeauftragten Hendrik Streeck.

Deutsche Bewerbungen gelten bei der Wahl als vergleichsweise aussichtsreich, weil Deutschland nach dem Ausscheiden der USA mit jährlich rund 323 Millionen Dollar zum größten staatlichen Geldgeber der WHO aufgerückt ist und damit inzwischen rund zehn Prozent des WHO-Budgets mitträgt. Entsprechend wird die Idee eines deutschen WHO-Generaldirektors in Koalitionskreisen ausdrücklich unterstützt.

Falls Deutschland den WHO-Chef stellen würde, erhielte das Land die Möglichkeit, „die moderne Medizin auf links zu drehen“, sagte der CDU-Gesundheitspolitiker Sascha van Beek gegenüber der NZZ. „Es gibt heute sehr viel mehr grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren als noch vor wenigen Jahren. Neben Pandemien sind auch multiresistente Keime und Antibiotika ein großes globales Thema“, so van Beek weiter.

Nach dem erneuten Rückzug der USA aus der WHO unter Präsident Donald Trump sei es „sinnvoll und notwendig, dass Deutschland sein Engagement nun ausbaut“, sagte der SPD-Gesundheitspolitiker Serdar Yüksel der NZZ. Mit einer offiziellen Festlegung auf eine deutsche Kandidatur durch die Bundesregierung ist im Herbst 2026 zu rechnen. Der Posten ist mit rund 293.000 Dollar pro Jahr dotiert.

Seit der Verabschiedung des neuen Pandemievertrags ist das Amt des WHO-Generaldirektors mit deutlich stärkeren Befugnissen ausgestattet. Der WHO-Chef kann nun eine „pandemische Notlage“ ausrufen und weitreichende Maßnahmenempfehlungen an die Mitgliedstaaten richten. Ziel des Vertrags ist es, derartige Notlagen künftig häufiger anzuwenden und den politischen Druck auf nationale Regierungen zu erhöhen.

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70 Kommentare

  • Gott bewahre und davor!

    • Na ja, einen Bessern findst du nicht.

      „Ohne Impfpflicht halte ich es für ausgeschlossen, dass wir die Impfquoten erreichen, die wir benötigen, um aus der Pandemie rauszukommen.“ – Karl Lauterbach (SPD) am 16.01.2022

      „Es war damals ganz klar die richtige Entscheidung, dass die Impfpflicht abgelehnt wurde.“ – Karl Lauterbach (SPD) in „hart aber fair“ am 18.11.2024

      „Auf der anderen Seite müssen wir auch vermitteln: Impfungen sind mehr oder weniger nebenwirkungsfrei.“ – Karl Lauterbach (SPD) bei Anne Will am 22.02.2022

      „Ich habe nie wirklich geglaubt, dass die Impfungen nebenwirkungsfrei sind.“ – Karl Lauterbach (SPD) am 14.03.2025

      • Lauterbach gehört nicht auf den WHO-Thron, sondern vor Gericht wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der Corona-P-l-andemie.

    • und nicht vergessen, dass es auch geruechte ueber merkel als bundespraesidentin gibt.

      sie bestreitet zwar jegliches interesse, aber das heisst heutzutage mal gar nichts.
      ich glaube es erst , wenn wirklich jemand anderes auf dem posten sitzt.

    • Er hat da auch das „ihr“unterschrieben ohne uns zu Fragen.

    • Lauterbach gehört nicht auf den WHO-Thron, sondern vor Gericht wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der Corona-P-l-andemie.

      • Er ist doch ein würdiger Nachfolger, wenn man mal schaut, wer jetzt auf dem WHO-Thron sitzt.

    • Hier will man den Bock zum Gärtner machen
      Trump hat Recht, aus der WHO auszutreten. Sollten wir uns ein Beispiel daran nehmen

  • Es sieht sie Welt halt kristallklar.

  • der Mann hat mir hier zuhause schon gelangt. Wir sollten aus dieser Organisation lieber austreten und das Geld für vernünftige Dinge einsetzen.

    • Ich finde wir sollten ihn zum WHO-Chef machen und dann austreten,
      das wäre ein doppelter Gewinn.

      • Genau, erst ihn wählen und dann ab dafür. Leider wird Deutschland-Wokeland das nicht tun. Dann kommt die Impfpflicht doch noch. Und wenn irgendwo drei Männ*innen husten oder niesen gibt‘s nen Lockdown.

    • tja chance verpasst.
      bevor die endgueltige abstimmung dlands fuer die WHO-vertraege war, hatten buerger die moeglichkeit, sich an ihre parlamentarier zu wenden und sie zur ablehnung des vertrages zu bewegen.
      hatte es hier etliche male verlinkt.
      haben natuerlich wieder alle wahrgenommen 🙂
      wer nix tut, bekommt eben nix als ergebnis.

      mit dieser regierung jedenfalls wird D in der WHO bleiben.
      naechste chance: weidel-regierung.
      wann?
      weiss kein mensch.

  • Und so haben sich diese Politiker selbst, in die dritte Kategorie der von Machiavelli definierten dreigeteilten menschlichen Ordnung eingeordnet. Die, die verstehen, ohne dass sie es erklärt bekommen, die, die verstehen, nachdem es erklärt wurde und zuletzt die, die auch nachdem es erklärt wurde, nichts verstanden haben.

    • Kalle Wirsch soll Chef der Welt werden. Es ist hanebüchen, was man alles über sich ergehen lassen muss. Der Bock zum Gärtner. Nicht zu fassen.

    • sind nicht eher die waehler in der dritten stufe?

      den meisten kann man das blaue vom himmel erzaehlen.
      sie sind naiv, glauben an das gute, und an alles was sich schoen anhoert und ihrem persoenlichen wunschnarrativ schmeichelt.

      politiker hingegen in der ersten!
      in der politik geschieht nichts aus zufall.
      jeder weiss bescheid, alle arbeiten gemeinsam in erster linie gegen das volk, aber fuer eine fremde agenda und ihr eigenes saeckel.

      (ausnahmen bestaetigen natuerlich die regel in beiden gruppen)

  • Es kann unmöglich einen Gott geben.

    • Ich würde es eher so sehen, dass Gott sich abwendet, da die meisten es so sehen, wie sie. Man fragt nicht nach Gott, angeblich gibt es ihn gar nicht, aber wenn es dann nicht läuft, hat er doch irgendwie Schuld

    • es gibt ja auch nicht nur einen, sondern unzaehlige.
      je nachdem, welcher religion man angehoert.

  • Ob dessen Präsidentschaft dann auch nebenwirkungsfrei verläuft?

    • Mit Sicherheit-nicht!!!

  • Oh mein Gott. Und ich bin Aheist…

  • Mich würde interessieren, WER hat ihn da versehentlich auf die Liste geschrieben?
    Oder war es am Ende etwa gar kein Versehen, sondern Absicht….vielleicht sogar pure Boshaftigkeit? 🙂 🙂 🙂

    • In diesem Milieu ist alles geplant, Zufälle gibt es hier nicht, Beispiel vdL, Baerbock. Wo Wille und „Segnung“ gepaart sind, ist auch ein gut dotierter Liegeplatz sicher.

  • Genau, macht den Bock zum Gärtner, den Wolf zum Schäfer, den Fuchs zum Hüter eurer Hühner!
    Ihr wollte ja bestimmt auch nicht selbst über euer Leben bestimmen, oder das eurer Kinder.

  • Ich hab’s immer gewusst, der Karl ne, der hat das Zeug zum Weltstar!!!

  • „Der Posten ist mit rund 293.000 Dollar pro Jahr dotiert“.
    Der war gut. Zuzüglich…. oder monatlich??

  • Wenn das so weiter geht, werden nicht mal die Bewohner des äußersten Weltraums mehr an Karl! vorbeikommen.

  • Es wächst zusammen, was zusammen gehört.,.

  • Ich finde wir sollten nur noch 1,- € an die WHO zahlen.

  • Raus aus der WHO!

    • Geht nicht, wir müssen erst durch die nächste Pandemie Schikane. Dann wird wieder ein größerer Betrag fällig. Trump hats richtig gemacht.

    • D hat kuerzlich erst das *rein in die WHO * aufgefrischt.
      nicht mitbekommen?
      es gab keinerlei wirkungsvolle beschwerden seitens der waehlerschaft.
      der deutsche liebt TEAM -arbeit (toll, ein anderer machts), tut nichts, hofft darauf , dass die anderen es schon richten.
      dann muss man auch mit dem ergebnis leben.
      politische verantwortung zu tragen ist eben unbequemer , als auf dem sofa mit dem handy zu spielen.

      also bleibt es erstmal dabei.
      die naechste regierung, so sie von der AFD gefuehrt wird, koennte es erst wieder aendern.

  • Was sind das für Horror News?

  • gehts noch

  • Was für Gemeinheiten hält die WHO für uns bereit?

  • Wenn man bedenkt, dass „die Natur … im Gebrauche der Mittel zu ihren Zwecken nicht verschwenderisch“ (Kant, in: Berlinische Monatsschrift 11/1784) und der Mensch selber ein Stück Natur ist, stecken die Mechanismen menschlicher Kräfteökonomie stets mitten drin. Der Philosoph Jürgen Habermas behauptete zwar noch im Jahr 2001 von der von Anfang engen Leistungsbegrenzung, dass es angeblich etwas Äußerliches wäre, aus dem es sich vermeintlich zu befreien gilt. Leitet nunmehr allen voran Karl Lauterbach aber daraus ab, es müsste insbesondere im Gesundheitswesen eine sogenannte „Entökonomisierung“ vollzogen werden, ist damit offenkundig die Menschlichkeit einer menschlichen Existenz bedroht. Dadurch bereits im Ansatz als Mediziner gescheitert, könnte es aberwitziger nicht sein, angsichts dessen auch noch das Amt des Präsidenten der WHO zu bekleiden.

    • Wer diese meine Rede nicht versteht, soll sich sein Herz nicht damit beschweren. (Meister Eckehardt von Hochheim)

    • Nur zur Erinnerung: Die Tatsache der von Natur aus gegebenen Mechanismen der Leistungsbegrenzung, die eine äußerste Sparsamkeit mit dem dadurch stets knappen Arbeitsvermögen bedingen, für eine Meinung zu halten, zeugt bloß von einer Realitätsflucht, die allem, was eine Gesellschaft wohlhabend, kraftvoll und stark macht, den Rücken kehrt, wie erst jüngst am 21. Januar 2026 ausdrücklich Donald J. Trump kritisiert hat. Nicht von ungefähr stellten die USA denn auch zuvor schon die Finanzierung nicht zuletzt der WHO ein. Solange also nicht wenigstens der dortige WHO-Generaldirektor sich eines Bessren besinnt, vergeudet allen voran die Bundesrepublik Deutschland als inzwischen größter Geber auch künftig bloß horrend Steuergelder.

      • Übrigens: Tatsachen einfach ausblenden, negiert das, was als gute Medizin gilt, in ihrem Zusammenhang und Prozessen. Einem Menschen entschwinden dann sämtlich die Aussichten auf Heilung. Dem Begriff davon, was unheilbar ist, wohnt daher weiterhin eine auf das Schärfste geübte Kritik an Praktiken Dritter inne, denen sich der einzelne Patient bis schließlich in den Tod hinein ausgesetzt sieht.

  • Den Bock zum Gärtner. Und wir zahlen.

  • Man fragt Deutschland, wie sehr es sich noch blamieren will.. Antwort: 🙂‍↕️

  • Man muss mittlerweile ein erwiesener Galgenvogel sein, um sich für solche Posten zu qualifizieren.

  • schade das wahnsinn keine schmerzen verurschat.

  • Das passt! Der Sozialist Lauterbach zur sozialistischen WHO. Genau wie Baerbock und UN.

  • Seit Corona müsste jedem klar sein. Der Typ ist ein Aufschneider und Scharlatan.

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