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Walstrandung

Mecklenburg-Vorpommern gab 50.000 Euro für Timmys Rettung aus – und will Personalkosten nicht nennen

47.785,04 Euro für Sach- und Übernachtungskosten gab Mecklenburg-Vorpommern nach vorläufigen Zahlen für den Wal Timmy aus. Personalkosten, die im Zusammenhang mit Timmy anfielen, wurden hingegen nicht erfasst.

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Wal Timmy, gestrandet vor der Insel Poel. (IMAGO/Marc Stinger)

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Timmy, der in der deutschen Ostsee gestrandete, mittlerweile verstorbene Wal, kostete das Land Mecklenburg-Vorpommern nach vorläufigen Zahlen 47.785,04 Euro an Sach- und Übernachtungskosten. Die Personal- und Transportkosten, die sogenannten Operativkosten, wurden nicht erhoben. Diese dürften die Sach- und Übernachtungskosten aber um ein Vielfaches überschreiten. Die Zahlen gehen aus einer Kleinen Anfrage der AfD-Abgeordneten Martin Schmidt und Thore Stein sowie einer ebenfalls zu Timmy gestellten Kleinen Anfrage des mittlerweile aus der CDU ausgetretenen Thomas Diener hervor.

Von den 47.785,04 Euro fielen 47.390,01 Euro beim Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt von Minister Till Backhaus an. Größter Einzelposten war dabei Spezialequipment zur möglichen Walbergung mit 28.833,70 Euro, gefolgt von Voruntersuchungen zur möglichen Walbergung, die 17.253,81 Euro gekostet haben. Außerdem wurden Übernachtungskosten in Höhe von 1.252,50 Euro für Vertreter der Landesbehörden vor Ort und 50 Euro für den Wäscheservice im Rahmen der Übernachtungen fällig.

Das Innenministerium von Christian Pegel hatte Kosten in Höhe von 395,03 Euro für eine Anmietung durch die Landespolizei, die aber in der Kleinen Anfrage nicht näher aufgeführt wird. Für das Innenministerium dürfte der Anteil durch Überstunden bei der Polizei und der Feuerwehr aber weitaus höher sein. Hinzu kommen Kosten für Treibstoff und die Abnutzung von Geräten, die ebenfalls nicht erfasst wurden.

Die staatlich koordinierte Bergung von Timmy brachte den Wal nicht weit. Er strandete nach seiner Rettung aus der Wismarer Bucht erneut, diesmal vor der Insel Poel auf einer Sandbank. Um Timmy zu retten, entschieden sich die beiden Millionäre Karin Walter-Mommert und Walter Gunz, mit einer privaten Initiative Geld für seine Rettung auszugeben. Nach eigenen Angaben gaben die beiden Millionäre dabei 1,5 Millionen Euro aus, wobei in dieser Zahl die Summe für die beteiligten Schiffe nicht enthalten war. Ihnen war das Geld egal.

Timmy wurde dank der privaten Initiative in die Nordsee gebracht, wo er am 2. Mai freigelassen wurde. Am 15. Mai wurde vor der dänischen Insel Anholt ein toter Wal entdeckt. Es handelte sich um Timmy, was eindeutig an dem Sender erkannt wurde, der an Timmy befestigt worden war.

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91 Kommentare

  • Diese Walhysterie ging mir vom ersten Moment an auf die Nerven. Da wird einem sterbenden Wal ein Name gegeben und sämtliche Medien berichten darüber.
    Hat Deutschland keine anderen Probleme?
    Mit dem Geld hätte man gutes tun können.
    Was eine Horrorshow auf Steuerzahlerkosten.

    • Für das Geld hätte man einen Kindergarten mit ca. 120 Kinder ein Jahr unterhalten können.

      • Das hat sicher viel mehr gekostet und wurde schöngerechnet. Aber der Kinofilm „Timmys Rettung“ und das Musical „Timmy“ und die Shirts mit „Timmy – ich war dabei“ werden das locker wieder reinholen…

        • Timmy wurde am Ende nicht gerettet – steht das auch auf irgendeinem Tshirt

          1
      • Für zugereiste Bälger…

    • Das System nutzt jede Gelegenheit, um von der Zerstörungspolitik der Bundesregierung externer Interessen abzulenken.

    • „Mit dem Geld hätte man gutes tun können.“ Ja, die Aktion war (vor allem für die beiden Millionäre) teuer. Ja, es gab keine Gewissheit, dass der Jung-Wal gesunden würde, nur die, dass er auf der Sandbank über Wochen sterben würde. Aber die in allen Kommentarbereichen so verbreitete und beliebte Argumentation, man hätte mit dem aufgewendeten Geld Besseres anfangen können (hungernde Kinder retten, usw.), … können Sie auf sehr viele öffentliche Ausgaben anwenden. Nur ist m. E. wirklich auffällig, dass das Argument bei vielen anderen Themen merkwürdigerweise nicht kommt. Mit dem, was Gerichtsverfahren/Gefängnis- oder Klinikaufenthalte von Kriminellen kosten, was der Unterhalt von Meldestellen, Asylklagen fressen, könnte man auch vieles Vernünftigere machen.

      • Sie haben sowas von recht. Ich weiß nicht warum man hier so auf Timmy rumreitet und dabei überhaupt keine Ahnung hat. Es werden Staatsmedien und von Steuergelder finanzierte Institute nachgeplappert, die den Wal schon Wochen vorher im sterben sahen. Dabei wollte er leben, die Verzögerungen haben ihn geschwächt, dass sind die Tatsachen. Wahre Misstände werden nicht so aktiv angeklagt und Milliarden für die Ukraine scheinen auch in Ordnung zu sein. Wale sterben auch weil Menschen aus Gier die Meere überfischen und Netze einfach im Meer entsorgen.

    • Natürlich hat Deutschland wichtigere Probleme:

      – Spielt Manuel Neuer im Tor bei der WM?
      – Darf in irgendeinem Kaff in Ostdeutschland ein „Neonazi“ Bürgermeister werden?
      – Welcher C-Promi kloppt sich mit welchem D-Promi beim „Fame Fighting“

      etc.pp.

      • Was kosten eigentlich unsere ganzen Nationalspieler? Zahlt indirekt ja auch die Allgemeinheit (der Fußballfan).

    • Pervers ist das die Deutschen es nicht erkennen wenn Tiere zum Sterben kommen , irgendwelche Hysterie Rettungsversuche auf Steuergelder versucht werden und zum Schluss ist der Wal doch verstorben. Einen Hund schläfert man ein , ein Pferd wird eingeschläfert. Aber dieser PR Medien Rummel der muss zur Schau gestellt werden. Man hätte den Wal nach dem 2ten Rettungsversuch einschläfern sollen und wenn es gescheite Tierärzte gewesen wären hätten sie erkannt das der Wal des Todes geweiht ist. Aber was kümmert uns die Gelder und das Wal der Litt, wichtig ist der Medienrummel… dumpfbackengequatsche Stundenlang im Fernsehen wegen nichts und wieder nichts. Ich bin der Meinung das der Bürgermeister dies alles aus seiner eigenen Tasche zahlen sollte, oder die vermeidlichen Tierschützer aus ihrer Kasse, aber nicht auf Steuerzahlerkosten… den ich hatte von Anfang an etwas, gegen diese vermeintliche wir retten die Welt Maßnahme.

      • Ach so, Sie wissen das Timmy dort zum sterben kam? Alle Achtung, ihre Glaskugel muss ja grandios sein. Wer hat Ihnen nur diesen Quatsch erzählt…
        Und vor allem, warum glauben sie plötzlich Medien und merkwürdigen Instituten, die von Steuergeldern bezahlt werden?

    • Warum hat man nicht die Bundeswehr
      eingesetzt?

    • Timmy war eine Dame. Noch nicht mal das habren sie auf die Kette bekommen.
      Würde meinen Bratwurst für alle ist nun angesagt.

    • @Helfa, ich vermute, dass ist ihnen noch nicht einmal peinlich.Schon absurd ,wenn man so gar keine Ahnung und Kenntnisse des Vorganges hat, solch dümmlichen Bemerkungen zu kolportieren. Das war ein junger Wal, der nie die Absicht hatte dort zu sterben. Man würde sie ja auch nicht irgendwo auf der Straße nach einem Unfall liegen lassen und sagen die liegt da weil sie sterben will. Was das Geld betrifft, die ganze Aktion haben Privatleute finanziert, die mit ihrem Geld machen können was sie wollen. Das sie das für diese Walrettung investiert haben ist doppelt schön und zeigt, dass es auch hier noch Menschen gibt mit Empathie und Tierliebe. Die 50.000 Euro die Meck Pomm bezahlt haben will, sind für die Walrettung tausendmal besser angelegt als für “ provozierte Seenotrettung“ im Mittelmeer. Gerettete Wale messern, vergewaltigen und morden nicht.

    • Was hätte man denn „Gutes“ tun können? Noch mehr Migranten durchfüttern, noch mehr Steuergeld in die korrupte Ukraine schicken oder was schwebt Ihnen so vor. Die versuchte Rettung von Timmy war jeden Euro wert, auch wenn es leider kein Happy Ende gab.

      -11
      • Sie haben absolut Recht, Monika. Aber so ist die Meute, und die wollen hier für ein besseres Deutschland kämpfen…

  • Mit anderen Worten:

    Mecklenburg-Vorpommern gab 50.000 Euro für Timmys Tierquälerei aus.

    • nö, deutlich mehr.häng besser noch ne Null dran.
      und das alles für ein „gelesenes Männchen“, daß sich hinterher als Weibchen entpuppt. trotz einer Rotte von EXPERTEN.
      Das arme Vieh wurde gegen seinen Willen (entspannt auf einer Sandbank liegen, um nicht unterzugehen und dort friedlich zu sterben) mehrfach ins Meer getrieben und letztlich im Skagerrak nach einer Qual und verletzenden Fahrt in der schwimmenden Sardinenbüchse zum absaufen rausgekippt.

      • Bester Kommentar.

      • So ein dämlicher Quatsch!!! Timmy wollte nicht sterben, der wäre dort aber wochenlang langsam verreckt, das ist natürlich keine Tierquälerei… Lässt man einen Verletzten auch auf der Straße liegen, bis er verreckt? Tiere sind unsere Mitgeschöpfe und wer die Menschen kennt, liebt die Tiere.

  • Deutschland und der Wal gingen als Meldung durchaus um die Welt. Nicht das ein gestrandet Wal etwas ungewöhnliches wäre, das passiert regelmäßig. Die Welt schaute vielmehr irritiert/amüsiert auf die Deutschen und Ihren nicht enden wollenden Hype um einen Wal.
    Und wir? Die Zivilgesellschaft ist mit wehenden Haaren zu Hilfe geeilt, es wurde gestritten und diskutiert, der Minister hat nicht nur eine flammende Rede gehalten sondern auch geholfen, genauso wie private Tierfreunde und irgendwie gefühlt das ganze Land. Und zum Schluss liegt der tote Fisch bei den Dänen.

    • Und was sagt uns das, wehende Haare, retten die Welt nicht. Deutsche können keinen Wal retten, verschweige das Klima. Da nützen die ganzen Pyseudosteuern nichts. Dumm ist Dumm, Dumm bleibt Dumm!

    • Kleine Korrektur: Wale sind Säugetiere udn keine Fische.
      Was an dem ganzen Schwachfug der da gelaufen ist aber nichts ändert.

    • Timmy hat mehr Hirngrütze wie die Anwohner der 3 Meilen Zone.

      • Absolut!

  • Er wollte wohl nur sich selbst retten.

  • Noch nicht einmal der Name war korrekt, denn es war ein Weibchen.

  • Wie man sieht oder liest, hat diese Tierquälerei auch noch viel Steuergeld gekostet. So absurd wie mit unserem Geld umgegangen wird.

    • Tierrettung ist also Tierquälerei? Ihn am Strand über Wochen ohne Hilfe verrecken lassen wollen, was ist das dann?

      • Lesen Sie mal den Kommentar von Aurelius Cotta… nur so zur Einordnung!

        »Nun, ein entweder zu Tode erschöpfter oder suizidaler Bartenwal schwimmt auf eine Sandbank – obwohl Cetaceae, also „Wale“ seit dem Eozän (-50 Mio. Jahre) nach dem „Fossilbericht“ immer wieder an Küsten stranden, angetrieben werden oder verenden. (…)«

  • Das ist irre. Tote Vögel etc. durch Windräder interessieren niemanden. Vllt. wurde dieser Wal ja auch vom Infraschall dieser Teile fehlgeleitet?

  • Wieviele Euros werden für Suizidprävention von Menschen ausgegeben?

  • Das war nichts als Tierquälerei

  • Sowas gibts nur hier! Wie lange wird das noch gut gehen?

  • Das Ausland lacht sich mittlerweile schlapp über die Deutschen.
    Ich wurde in Finnland darauf angesprochen ob wir noch ganz dicht sind, dass soviel Aufhebens um einen Wal gemacht wird angesichts der anderen Probleme die Deutschland so hat.

  • Das Geld der anderen-))

  • Sind ja nur…. STEUERGELDER❗️

  • Die knapp 50.000 € soll mal Backhaus schön aus seiner eigenen Tasche bezahlen!

  • Täglich sterben 200 Wahle und niemand interessierts.

  • Für Leichenschändung, nicht „Rettung“. Außerdem war „Timmy“ ein Weibchen.

    • Sogar die Waale sind auf den Woken Trend auf gesprungen.
      Ist „Der Mond“ nun auch bald eine Mond´in?

      • Oder Mondäne? 😀

      • FunFact von chatGPT an dieser Stelle:
        Die Kombination „Sonne männlich, Mond weiblich“ ist weltweit sogar häufiger anzutreffen als die deutsche Variante „Sonne weiblich, Mond männlich“

  • Nun, Familie Trinker scheint einen skurrilen Humor zu pflegen, wenn sie einem ihrer Söhne den Vornamen „Pegel“ gibt …

  • Früher wurden die Lebertran.
    Heute werden die Götzen der Politik.

  • Nun, ein entweder zu Tode erschöpfter oder suizidaler Bartenwal schwimmt auf eine Sandbank – obwohl Cetaceae, also „Wale“ seit dem Eozän (-50 Mio. Jahre) nach dem „Fossilbericht“ immer wieder an Küsten stranden, angetrieben werden oder verenden.

    Aber für einen Vorgang, der seit 50 Mio. Jahren immer wieder vorkommt, im vorliegenden Einzelfall € 50.000,– (+ X) auszugeben, ist schon mehr als abwegig, wenn man bedenkt, daß damit wohl schon eine Grundschule in Mecklenburg-Vorpommern hätte saniert werden können.

    Aber da zeigt sich halt auch, wo für Sozialisten die Prioritäten liegen: Mit einem gestrandeten Buckelwal kommt man in die Bild-Zeitung, für eine sanierte Grundschule gibt´s ein Photo in der Regionalpresse.

  • Hat der kompetente Ministerpräsident auch seine Kosten für die Übernachtung neben dem sterbenden Wal in Rechnung gestellt???

  • Wir geben für soviel Mist sehr viel Geld aus was sind da 50,000€ ?

    • @Dinofantine korrekt was sind schon 50.000 Euro im Verhältnis z.B. zu Spahnn Maskenirrsinn? Zudem ist jeder Euro für Walrettung besser eingesetzt als für die angebliche Seenotrettung im Mittelmeer. Wale messern vergewaltigen und morden nicht.

  • so oft wie Backhaus durch’s Bild gerannt ist, war die Investition der Steuergelder einzig und allein für die PRaktion des Ministers

  • Ich erinnere mich an ein Video von Focus online. Wohlbemerkt habe ich nur den Link bekommen und surfe dort nicht. Da war eine Menschenkette am Hafen zu sehen. Zwei Frauen lagen sich weinend in den Armen und irgendein Typ hatte ein rotes Pappherz mit Aufschrift „Wal“ an seinen Pulli geheftet..
    Ich habe herzlich gelacht, sowie diejenigen, denen ich den Link schickte…

    • @Roman W, ja sie haben gelacht und ihre Bekannten auch und was beweist das jetzt, das sie ein intellektuell verarmtes Würstchen sind, der weder Empathie hat, noch über Tierliebe verfügt.

  • Oh es war also nicht nur peinlich und grausam..? Es war also auch noch teuer, peinlich und grausam.
    Unfassbar

  • ganz normal in einer Kleptokratie.

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