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Kriminalitätsschwerpunkt

Nach dem Messerverbot verhängt die Deutsche Bahn ein Alkoholverbot am Frankfurter Hauptbahnhof

Alkoholverbot am Frankfurter Hauptbahnhof: Seit dem 1. Mai untersagt die Deutsche Bahn den Konsum auf dem gesamten Gelände. Die Maßnahme trifft einen der größten Kriminalitätsschwerpunkte Deutschlands.

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Seit dem 1. Mai gilt ein Alkoholverbot auf Bahnsteigen und im Gebäude. (IMAGO/Arnulf Hettrich)

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Am Frankfurter Hauptbahnhof gilt seit dem 1. Mai ein Alkoholverbot. Die Deutsche Bahn untersagt den Konsum im Bahnhof, auf dem Bahnhofsgelände, auf den Bahnsteigen und auf den Zuwegen. Auch alkoholische Getränke dürfen nicht mehr mitgeführt werden, wenn sie für den Konsum vor Ort bestimmt sind. Verschlossene Flaschen oder Dosen zum Transport bleiben erlaubt.

Ausgenommen sind Geschäfte, Gastronomie und zugehörige Gastroflächen, in denen Alkohol verkauft oder ausgeschenkt wird. Kontrolliert wird das Verbot durch Mitarbeiter der DB Sicherheit. In einer 14-tägigen Einführungsphase soll zunächst informiert werden. Bei Verstößen kann ein Platzverweis erfolgen, bei Wiederholung auch ein Hausverbot.

Sie will auswerten, wie das Verbot angenommen wird und welche Wirkung es entfaltet. Der Frankfurter Hauptbahnhof liegt an einem der bekanntesten Kriminalitätsschwerpunkte Deutschlands. Offiziell spricht die DB von mehr Sicherheit und Sauberkeit, die man sich durch die Maßnahmen erhoffe

Bei einer Großkontrolle im Bahnhofsviertel Ende April wurden knapp 200 Personen überprüft. Die Polizei stellte 38 Strafanzeigen, darunter 17 wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz und 17 wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Außerdem wurde ein Verstoß gegen das Waffengesetz festgestellt. 13 Haftbefehle wurden vollstreckt, Drogen und Bargeld sichergestellt.

Im vergangenen Jahr wurden dort 321 Messer in der Waffenverbotszone sichergestellt. Bei Messerangriffen im Bahnhofsgebiet hatten in mehr als der Hälfte der Fälle Täter und Opfer einen Bezug zur Drogenszene. Von den durch Videoschutz aufgeklärten Straftaten in Frankfurt entfielen knapp 80 Prozent auf das Bahnhofsgebiet.

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Von den durch Videoschutz aufgeklärten Straftaten in Frankfurt entfielen knapp 80 Prozent auf das Bahnhofsgebiet. Darunter waren 304 Körperverletzungsdelikte, 160 Eigentumsdelikte, 103 Rauschgiftdelikte, 62 Raubdelikte und zehn Sexualdelikte.

Am ersten Wochenende nach Inkrafttreten tranken zahlreiche Fußballfans nach einem Bericht der Frankfurter Neuen Presse weiter Bier im Bahnhof. Ein Bundespolizist sagte dem Blatt: „Mit Alkoholverbot im Bahnhof haben wir nichts zu tun.“ Ein Mitarbeiter der DB Sicherheit erklärte laut FNP: „Bei Fußball ist das so ein Ding. Da sollen wir schon Fingerspitzengefühl zeigen. Es bringt ja nichts, wenn sich 30 von denen mit uns anlegen.“

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24 Kommentare

  • Crack, Fentanyl und Meth -Verbot wäre sinnvoller gewesen.
    Stattdessen boykottiert man die Dose Bier am Bahnsteig.

  • Der letzte Absatz zeigt es wieder einmal: Die Fußballfreunde dürfen weiter Alkohol trinken. Es sind zu viele. Warum sollten sich zwei Bahnmitarbeiter mit 50 grölenden Fans anlegen. Ich kann das verstehen. Es konterkariert aber den Zweck. Denn wer bekommt am Schluß den Ärger: der Familienvater mit Frau und zwei Kindern, der im Streß an einer Bierdose schlürft.

  • Der normale Messermann trinkt doch eh keinen Alkohohl. Unter dem Verbot müssen Mal wieder wir anständige Deutsche leiden, die nur ihr Feierabendbier trinken wollen.

  • Früher gab es Bahnsteigkarten. Ohne ist keiner in den Bahnhof gekommen und die entsprechende Klientel blieb draußen.
    Fertig, keine weiteren Verbote, keine weiteren Kontrollen.

  • Hilft nur eins:
    Komplettes Fahrgastverbot.

  • Macht es wie in China,wer eine Zugfahrkarte hat kann den Bahnsteig betreten wer nicht,bleibt draußen.

    • Es geht ja auch um das Umfeld.
      Außerdem kann ein Fahrkartenbesitzer auch ohne Flasche in der Hand besoffen sein.

  • Dann füllen sich die Leute zb Wodka in ne Colaflasche.
    Der Trick ist uralt.
    (Wobei das bestimmt so mancher bisher
    so praktiziert hat.)

    Weil jmd. hier meinte, betrifft Moslems
    nicht: (oder war das ironisch gemeint??)
    Was Moslems allgemein betrifft,
    nicht alle sagen dem Alkohol ab,
    das weiß man schon lange,
    auch in krim….. Kontexten.
    Und nicht nur Alkohol ist da am Start…
    Alles aber längst bekannt.

  • aber drogen gehen klar

    • Nur eine Frage der Zeit, bis man dort eine „Männerverbotszone“ einrichtet…

  • Das Alkoholverbot ist Goch genau das was der durchschnittliche Messermann hier durchsetzen will, denn Allah will nicht, dass sich jemand ein Bier genehmigt. Dieses Verbot ist ein Kotau vor unseren „Gästen“ und ein weiterer kleiner Schritt auf dem in das islamistische Kalifat Germanistan.

  • Solange der geneigte Bahnhofsbewohner seine Spritze setzen und Pfeife rauchen kann, ist doch alles noch in Ordnung.

  • Ein weiterer Beweis der absoluten Hilflosigkeit.

  • Betrifft Moslems nicht, Alkohol ist haram, was man so gut wie an jedem Bahnhof in D feststellen könnte….

  • Kalkutta am Main…diese Büro-Techno-Politikklientel schafft Probleme, damit der gesamte Verein was zu tun hat und das immer weiter….so what….

  • Einfach ein komplettes Betretungsverbot für den Bahnhof verhängen und schon ist die Statistik der Kriminalität an diesem Punkt auf 0!

  • Ein Placebo, denke ich.
    Die eigentlichen Ursachen der Bahnhofs-Kriminalität werden damit wohl eher nicht angegangen…

    • …noch nicht mal benannt…

  • LOL, die Kriminalstatistk sagt ja alles aus, aber das wollen die Grünsozenlinken ja nicht hören, sind ja Ihre Freunde…..noch…bei Werner hieß es noch, auf die Fresse Politesse….jetzt irgendwann wahrscheinlich auf die fresse Bürokrataten wir zahlen eh nicht…Leck Eier Staat kommt danach…

  • Abschieben das Dreckspack.

  • Ein sehr guter Anfang. Wenn nicht mehr die besoffenen Alten überall herumschreien kann man da auch wieder hingehen.

    • Dann sollte man aber noch ein paar Gratisjoints an diese frustrierten Rentner verteilen. Dann sind die zumindest ein wenig entspannter.

    • Du gehst doch sowieso niergendwo mehr hin.

    • Gehen, du kannst wahrscheinlich nicht Fahren, oder doch? wahrscheinlich gesponsert

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