Österreich
Keine Mehrbelastung durch neue Paketsteuer? Jetzt reichen Amazon und Co. sie eins zu eins weiter
Die neue Paketsteuer sollte große Versandhändler und Plattformen zur Kasse bitten – und ausdrücklich nicht die Kunden. Doch schon am ersten Tag zeigt sich: Amazon und andere Anbieter reichen die Abgabe einfach weiter. Aus zwei Euro Steuer werden für Verbraucher 2,40 Euro pro Bestellung.
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„Die Konsumentinnen und Konsumenten sind davon nicht betroffen.“ So hieß es noch am Mittwoch auf der Webseite des österreichischen Parlaments zur neuen Paketsteuer. Einen Tag später ist die Abgabe in Kraft – und bei den ersten großen Onlinehändlern landet sie direkt auf der Rechnung der Kunden. Amazon weist bei Bestellungen nach Österreich zusätzlich 2,40 Euro aus.
Seit Donnerstag müssen große Versandhändler und Onlineplattformen in Österreich grundsätzlich zwei Euro pro Paket oder Bestellung an den Staat abführen. Betroffen sind Unternehmen mit mehr als 100 Millionen Euro Versandhandelsumsatz im Land. Rechtlich ist dabei tatsächlich der Händler der Steuerschuldner – nicht der Kunde.
Das hindert die Unternehmen allerdings nicht daran, die zusätzlichen Kosten weiterzugeben. Amazon informierte seine österreichischen Kunden am Donnerstagmorgen darüber, dass die Paketsteuer künftig als eigene Position an der Kasse erscheint. Aus den zwei Euro werden aufgrund der Umsatzsteuer 2,40 Euro. Die Abgabe fällt bei Amazon einmal pro Bestellung an – unabhängig davon, aus wie vielen einzelnen Paketen die Lieferung besteht. Auch Prime-Kunden müssen sie bezahlen.
Bei MediaMarkt stiegen die Versandkosten laut Heute am Donnerstag von 3,99 auf 6,39 Euro – exakt um die 2,40 Euro, die sich aus der neuen Paketsteuer ergeben. Zalando hatte ebenfalls angekündigt, die Belastung an die Kunden weiterzugeben. Amazon, Otto und Zalando wollen die Paketsteuer zumindest bei vollständigen und zeitnahen Retouren erstatten.
Ursprünglich war eine anders ausgestaltete Paketabgabe geplant, die sich vor allem gegen Sendungen aus Drittstaaten – insbesondere China – richten sollte. Diese ließ sich rechtlich jedoch nicht umsetzen. Die Regierung weitete die Steuer deshalb später auch auf inländische und europäische Versandhändler aus. Schon vor der Einführung hatten Handelsvertreter davor gewarnt, dass die Kosten letztlich bei den Verbrauchern landen würden.
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Die Paketsteuer ist Teil der Gegenfinanzierung für die im Juli erfolgte Senkung der Mehrwertsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel. Das Finanzministerium rechnet dadurch mit Einnahmen von rund 280 Millionen Euro pro Jahr. Neben der Gegenfinanzierung nennt die Regierung den Schutz des stationären Handels und Umweltaspekte als Ziele der Abgabe.
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Steuern, Steuern und nochmal Steuern.
Ich kann es nicht mehr hören.
Warum gehe ich noch arbeiten???
Damit wir bunter werden.
Wenn diese Gelder wenigstens der Bevölkerung unterm Strich zu gute kommen würden !
Aber wir müssen ja weiter die ganze Welt unsere feudale Politikerkaste und ihren Linksextremistischen NGO Block vollalimentieren !
Da werden noch ganz andere Steuern in naher Zukunft kommen . Niemand in den Kartellparteien spricht vom Sparen !
Es gibt keine Zukunft für Deutschland und Europa unter den Linkskartell Parteien .
Mit der gegenwärtigen Struktur wird die EU Europa in den Orkus reissen.
Ein DExit des Zahlmeisters wäre in meinen Augen sinnvoll.
Wie naiv muss man sein zu glauben, eine bei Unternehmen erhobene Steuer würde nicht an die Kunden weitergegeben? Da fällt mir nur „intellektuelle Tiefflieger“ ein.
das Geld für JEDE Abgabe und JEDE Steuer muß irgendwo herkommen.
Einzige Einnahmequelle für faktisch alle Unternehmen sind dafür die Rechnungen an die Kunden.
Die Unternehmen können also nur 2 Dinge machen:
das Geld offen oder eingepreist von den Kunden holen.
den eigenen Ertrag und Gewinn schmälern, Investitionen und Reparaturen nicht tätigen, Angestellte weniger gut bezahlen.
aber mach das mal den Kommunisten klar….
Hat irgendeiner von denen, die diese Paketsteuer ersonnen haben, wirklich geglaubt, das die Mehrkosten nicht an den Kunden weiter gegeben werden?
Entweder sind das Naivlinge oder Betrüger, es ist einfach nur noch erbärmlich, von wem wir regiert werden.
Auf die Pakete aus China sollten noch viel mehr Steuern. Große Umweltsauerei! Amazon wird sich immer selbst optimieren. Nachhaltigkeit is denen egal.
Die gleichen Politischen Tiefflieger wie bei uns !
Natürlich behalten die Firmen die Kosten bei sich ,
aber nur im “ Lummerland dieser Versager “ !
„Rechtlich ist dabei tatsächlich der Händler der Steuerschuldner – nicht der Kunde.“
Lückenpresse bei AN, wo die Redaktion den Unterschied zwischen „Steuerschuldner“ und „Steuerträger“ offensichtlich nicht kennt.
Die Paketsteuer ist ein klassische kalkulierbare Kostensteuer.
Verlogen sind Politiker, die das Gegenteil behaupten, und noch dümmer Medien, die ständig den Markt beschwören, aber einen Skandal daraus machen, wenn Unternehmen mit Marktmacht genau diese bemühen. Und die Dümmsten sind die, die jeden Schrott auf Amazon bestellen.