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Wangen im Allgäu

Kokainhandel in Flüchtlingsunterkunft: Liberianer und Gambier verurteilt

Das Amtsgericht Wangen hat zwei Männer aus Gambia und Liberia wegen organisierten Kokainhandels in einer Flüchtlingsunterkunft zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Sie betrieben über Wochen einen Drogenverkauf aus Containern der Einrichtung heraus.

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Luftblick auf die Stadt Wangen im Allgäu (IMAGO/Depositphotos)

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Im Verfahren um mutmaßlichen Drogenhandel in einer Flüchtlingsunterkunft in Wangen hat das Amtsgericht der Stadt zwei Männer zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Nach Überzeugung des Schöffengerichts betrieben die Angeklagten über Wochen hinweg einen organisierten Kokainhandel innerhalb und im Umfeld der Einrichtung, berichtete die Schwäbische.

Nach den Feststellungen der Strafkammer sollen die Männer im Sommer 2025 in insgesamt 56 rechtlich selbstständigen Fällen mit Kokain in nicht geringer Menge gehandelt haben. Zeugenaussagen, polizeiliche Observationen und weitere Ermittlungen zeichneten das Bild eines regelmäßigen Verkaufsbetriebs, der sich in Containern der Unterkunft abspielte.

Obwohl keiner der Angeklagten dort offiziell gemeldet war, nutzten sie nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Zimmer im Obergeschoss zur Lagerung und Portionierung der Drogen. Täglich sollen mindestens 20 Gramm Kokain in sogenannten Plomben verkauft worden sein.

Auf den mutmaßlichen Handel aufmerksam wurden die Ermittler durch Aussagen von Bewohnern, die im Rahmen anderer Verfahren vernommen worden waren. Sie berichteten von einer stetigen Käuferfrequenz und davon, dass sich Schlüssel zu bestimmten Zimmern bei externen Personen befunden hätten.

Am 14. August 2025 beobachteten Polizeibeamte erstmals selbst einen Drogenverkauf. Eine anschließende mehrtägige Observation bestätigte den Verdacht. Bei Durchsuchungen fanden die Ermittler Kokain, Verpackungsmaterial sowie einen als „Drogenbunker“ genutzten Raum.

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Im Prozess traten Unterschiede zwischen den Angeklagten deutlich zutage. Während der Mann aus Gambia ein umfassendes Geständnis ablegte und erklärte, er wolle „reinen Tisch machen“, schwieg sein mitangeklagter Landsmann aus Liberia. Letzterer ist laut Gericht seit seiner Einreise 2016 mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten, unter anderem wegen Gewalt- und Drogendelikten. Straferschwerend wertete das Gericht, dass er kurz nach einer Haftentlassung erneut in den Handel eingestiegen sein soll.

Die Beweisaufnahme vermittelte zugleich Einblicke in die Situation in der Unterkunft. Ein ehemaliger Bewohner schilderte drastische Zustände und sagte: „Ganz Wangen und Umgebung kam in die Zeppelinstrasse, um zu kaufen. Ich sah auch Kinder.“ Mehrere Zeugen wirkten nervös und äußerten sich nur widerwillig. Für Aufmerksamkeit sorgte zudem ein Zwischenruf des liberianischen Angeklagten, der einem entlassenen Zeugen ein „Viel Spaß“ hinterherrief.

Das Gericht folgte im Urteil weitgehend der Staatsanwaltschaft. Der geständige Gambier wurde zu zwei Jahren und vier Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Der Liberianer erhielt wegen fehlender Einsicht und einschlägiger Vorstrafen eine Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten.

ha

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26 Kommentare

  • Was haben junge Männer aus Gambia und Liberia in Deutschland zu suchen?

    • Na steht doch da… Sie sind Kokain Händler…. und wir alle haben gedacht es kommen Raketen Wissenschaftler , Atom Physiker, Nobelpreis Träger, Brücken und Autobahn Architekten… Gehirnchirurgen… Die gleich operieren im Krankenwagen und fertig sind mit der OP bevor sie in der Notaufnahme einrollen… Es kommen aber meistens nur klein Kriminelle…Ob das reicht für weiterhin Platz 3 der Volkswirtschaft der Weltrangliste….

    • Das würde ich auch gerne wissen.
      In beiden Ländern gilt die Sicherheitslage als stabil.
      Dem „viel Spaß“ Spaßvogel und seinem Kumpel sollte der Richter am Ende der Verhandlung eigentlich „gute Reise“ und „auf Nimmerwiedersehn“ wünschen.
      Die kosten uns im Knast nur Steuergelder und Opfer gibt es eigentlich keine.
      Alles beschlagnahmen was sie haben, ab in Knast bis alles organisiert ist und Tsdchüss.

    • Sie hindern Gartenzwerg Boooooomer daran dumme Fragen zu stellen hahaha das Geld für eure Tailand Urlaube wird jetzt sinnvoller verwendet hahahahaha passt mal lieber auf wo eure Frauen rumhängen wenn ihr nicht daheim seit bruhahahahoho

      -19
  • Kurzform, keinen Mehrwert, Remigration.

    • Genau so und nicht anders, wer sich nicht benehmen kann hat hier kein Recht zu bleiben.

  • Sehr geschäftstüchtige „Fachkräfte“ Nur die besten wurden von Merkel und KGE geholt

    • Hätten die Steuern drauf bezahlt, wären sie noch frei.

  • Gastrecht missbraucht.
    Rauswerfen, sofort wieder dort hin von wo die kamen – nicht mehr aber auch nicht weniger – meine Meinung.

    • Ja, ich wunder mich schon über diesen Liberier:
      „Letzterer ist laut Gericht seit seiner Einreise 2016 mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten, unter anderem wegen Gewalt- und Drogendelikten. Straferschwerend wertete das Gericht, dass er kurz nach einer Haftentlassung erneut in den Handel eingestiegen sein soll.“
      Wieso war speziell dieser überhaupt noch hier???

    • Boomer Ragebait.
      Wirkt halt immer.
      Aufziehen und loswackeln Kassen.

      -15
  • Das ist in jeder Stadt so.

  • Ach was, das war nur Backpulver. Isch schwör!

  • Verurteilen und sofort abschieben!

  • Nach den jeweils letzten verfügbaren Zahlen für 2023/2024 waren 14,8 Prozent der Bevölkerung in Deutschland Ausländer – aber 41,8 Prozent der Straftatverdächtigen (Statistika Research 19.11.25).
    Dramatische Bilanz des BKA: 2020 hat die Polizei 890 tatverdächtige Zuwanderer gefasst, die der Organisierten Kriminalität (OK) zugerechnet werden – 76 Prozent mehr als 2019. Außerdem wurden 85 OK-Banden von Zuwanderern angeführt – gegenüber Vorjahr ein Plus von 89 Prozent. An der Spitze: Albaner, Libanesen und Türken (Focus online 02.07.21)

  • Also wenn ich mir den § 54 Abs. 1 AufenthG so anschaue ist ein Freiheitsstrafe von zwei Jahren zwar ein Abschiebegrund … aber kein zwingender Grund. Oder interpretiere ich da etwas falsch?

  • Das sind unsere nützlichen neu Zugezogenen. Alles ganz toll und so wertschöpfend und Gesellschaftsbereichernd. Was würden wir nur ohne sie tun. Ironie off.

  • Wird in Berlin nicht gerade ein Park eingezäumt, weil zu viel mit Drogen gedealt wird?

    Warum ist es 10 Jahre lang nicht gelungen, diese Dealer direkt vor Ort festzunehmen–und abzuschieben?

    Immer wieder ist zu lesen, dass Kriminelle unter Drogen standen. Hat sich nie jemand gefragt, woher die Drogen kamen und woher vor Allem Asylbewerber das Geld haben, sich Drogen kaufen zu können?

    In Mannheim hatten Gambier bereits 2016 offen mit Drogen gedealt. Anwohner hatten sich immer wieder bei der Polizei beschwert.

    Können unsere SPD-CDU Politiker immer noch nicht kapieren, warum Bürger die Nase voll von der „GroKo“ haben?

    Warum soll 2026 funktionieren, was 2016 nicht funktionierte?
    Wieviel Zeit brauchen Politiker um zu „kapieren“ was in diesem Rechtsstaat–in dieser Demokratie nicht funktioniert–und dass Forderungen nach dem Rechtsstaat nichts mit Rassismus zu tun hat.

  • Was Kokain Handel im Allgäu, in Bayern… Ich dachte da gibt’s nur Weißwurst und Weißbier… und süßen Senf… Was das alles gibt in Bayern…. Aber die AfD ist Böse…

  • Wir haben doch genug solches Zeug ohne jegliche Kontrolle in’s Land geschleust,die paar wenigen werden mal kurz verurteilt und sind am nächsten Tag wieder unzurechnungsfähig frei oder es rücken die Nächsten im Drogengeschäft nach.

  • Jetzt arbeiten sie mal, auch wieder nicht richtig!😂😂

  • „Ein ehemaliger Bewohner schilderte drastische Zustände und sagte: „Ganz Wangen und Umgebung kam in die Zeppelinstrasse, um zu kaufen. Ich sah auch Kinder.“

    Spannend wäre zu erfahren, wie oft „Dealerei“ in ganz Deutschland bei Behörden gemeldet wird.

    Wenn es um Beleidigungen geht–kommen Polizei und Staatsanwaltschaft sofort–

    • TIPP

      Anwohner in Aufruhr: das muss aufhören
      „Die Drogenpromenade“
      Rheinneckarblog–14.JUli 2016
      —————
      Stadtbild 2016

  • Nun, jetzt ist hier aber mal genug! Immer diese Hetzerei – auch durch das Gericht, anstatt die Angelegenheit einfach mal sachlich, neutral und von allen Seiten zu betrachten:

    Zwei junge Männer, einer auch Gambia, der andere aus Liberia kommen nach Deutschland, weil ihnen von der kriminellen Vereinigung aus Bundesregierung und Schlepperbanden hier ein besseres Leben versprochen oder vorgegaukelt worden ist.

    Auf abenteuerlichen und lebensgefährlichen Wegen „Durch die Wüste“ und „Durchs wilde Kurdistan“ haben sie „Im Land der Skipetaren“ und „In den Schluchten des Balkan“ mit Hilfe des „Schut“ endlich den rechten Weg gefunden und sind der Spur der weggeworfenen Plastikflaschen am Wegesrand nach Deutschland gefolgt.

    Und „nun sind sie eben da“! Doch anstatt ihren Einsatz, ihre Mühen und die Entbehrungen des Weges hinreichend zu würdigen, steckt man sie bei karger Kost und knapper Kasse in ein tristes Auffanglager, das den Vorstellungen, die man in ihnen genährt hatte, so gar nicht entsprochen hat.

    In ihrem ganz natürlichen Bestreben, sich dem Luxusleben der „schon länger hier Lebenden“ anzunähern, haben sie verzweifelt nach Möglichkeiten gesucht, die bestehenden Mittel ihren Wünschen und Vorstellungen anzugleichen.

    Wie hätten diese beiden Lausejungen denn wissen sollen, daß nicht alle Wünsche der „schon länger hier Lebenden“ legal sind? Problematisch ist daher nicht, was die beiden – aus Unkenntnis – getan haben, sondern was die skrupellosen „schon länger hier Lebenden“ von ihnen verlangt haben, wobei sie natürlich nur durch persönliche Not gezwungen waren, diesen illegalen Wünschen zu willfahren.

    So wird aus dieser Geschichte ein „Schuh“ – und nicht anders!

  • Bei guter Führung stehen sie nach 1,5 bis 2 Jahren wieder im Job Center und an der Tafel. Die Koksgeschäfte laufen natürlich Parallel weiter. Und in der Heimat haut man sich auf die Schenkel……!

    • In der Heimat kaufen die sich ein ganzes Dorf. Fakt.

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