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Fußball-EM

„Können wir die Schotten behalten?“ – SWR muss nach peinlichem Rassismus-Vorwurf zurückrudern

Auf Instagram machte sich der SWR lächerlich: Einen positiven Kommentar einer Userin über die schottischen Fans interpretierte der Sender als rassistisch - warf ihr vor, „Bevölkerungsgruppen wie Waren tauschen“ zu wollen.

Screenshots via Instagram des SWRSport

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Auf Instagram machte sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk – einmal mehr – vollkommen lächerlich. Der SWR veröffentlichte auf der Plattform einen durchaus sympathischen Beitrag über einen schottischen Fußballfan. Geradezu überschwänglich bedankte er sich bei Deutschland und den Deutschen für ihre Gastfreundlichkeit. „Ihr wart unglaublich gastfreundlich, wir lieben euer Land“, so der junge Schotte. Von seinen eigenen Landsmännern zeigte er sich hingegen enttäuscht.

„Es ist eine Schande, dass die Leute so gegangen sind“, erklärte der Schotte. „Ihr habt uns einen wundervollen Park gegeben, um das Spiel zu schauen und es ist eine Schande. Wir sind so schrecklich“, so der Fußballfan weiter. Das Public Viewing habe man völlig vermüllt und verdreckt verlassen. Bilder zeigen, wie der junge Schotte deswegen nach dem Spiel freiwillig den Platz aufräumt. „Ich liebe Deutschland“ begründet der junge Mann seine Handlung.

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Eine Userin kommentiert daraufhin zu dem Beitrag: „Können wir die Schotten behalten?“ Doch das ging für die politisch korrekten Mitarbeiter des SWR offenkundig zu weit. Man interpretierte offenbar gar Rassismus und Menschenfeindlichkeit in die von der Userin getroffene Aussage. „Hört auf damit, irgendwelche Bevölkerungsgruppen wie Waren tauschen zu wollen“, antwortete der SWR brüsk auf den Kommentar. Zudem rief man dazu auf, „sachlich“ zu bleiben.

Erst später fiel dem Sender auf, dass man Rassismus in eine Aussage hineininterpretiert hatte, die mal so gar nichts mit Rassismus zu tun hatte. „Es tut uns sehr leid – da lag offenbar ein Missverständnis vor !!“, gestand der SWR schließlich ein. Man stimme doch mit der Aussage der Userin überein: „dauerhaft Schotten in Deutschland zu haben wäre echt schön“.

Ab sofort wolle man solche Kommentare wieder so behandeln, wie sie es verdient haben – „mit Respekt und Freude am kulturellen Miteinander der Schotten und der Deutschen“. Schließlich heißt es noch: „Liebe Grüße von Paul aus der Sportredaktion“. Was Paul aus der Sportredaktion jedoch nicht erwähnt, ist, dass man sich in seiner politisch korrekten Ideologie inzwischen derartig verrannt hat, dass man sich am laufenden Band lächerlich macht.

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