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Klima-Extremisten planten Anschlag auf Tagebau – „Letzte Generation“-Chef zeigte sich offen

Die Anschlags-Pläne der Letzten Generation sind weit fortgeschritten - unter Beteiligung der Führungsriege. Es geht um Thermit-Anschläge und die Flutung eines Tagebaus.

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Anfang Januar, kurz nach der Räumung von Lützerath, planten Mitglieder der Letzten Generation in der internen Gruppe „RWE wertschätzen“ Anschläge auf den Braunkohletagebau Garzweiler.

Apollo News liegt diese Kommunikation exklusiv vor.

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Sie belegen, dass Anschläge nicht nur bloße Fantasie einiger Mitglieder blieben – sondern konkret geplant wurden. Und zwar mit Billigung des Anführers der Organisation.

Der erste, sehr konkrete Plan, wurde von dem Aktivisten, der sich „Thomas starkes Zebra“ nennt, vorgeschlagen – er ist ein führendes Mitglied der Organisation. Er schlug vor, dass man die Pumpstationen um den Tagebau herum außer Betrieb setzen kann. Er kundschaftete die Pumpstationen vor Ort aus und machte dutzende detailreiche Fotos, die er in die Gruppe postete. Diese schickte er in die Gruppe um zu beweisen, dass die Sicherung „spärlich“ sei. Ein Bild zeigte dabei den Hahn einer Pumpstation.

Bilder des Aktivisten „Thomas starkes Zebra“ von den Pumpen am Tagebau

Er kommentierte dieses Bild wie folgt: „Hier hätte ich direkt etwas abdrehen können“.

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Doch, ob es beim abdrehen geblieben wäre, ist fraglich. Denn Mitgliedern der Gruppe war es nur wichtig, dass es „eine spürbare Wertschätzung wird“ – ein gruppeninternes Codewort für Zerstörung. Mit „Wertschätzung“ ist also die Zerstörung der Pumpstationen gemeint. Die Pumpstationen sind wichtige Infrastruktur des Tagebaus und sorgen dafür, dass kein Grundwasser in den Tagebau eindringen kann. 2020 wurden 13.300 Kubikmeter Wasser pro Stunde durch die Pumpstationen im Tagebau Garzweiler II gepumpt. Ansonsten läuft der Tagebau voll Wasser und wird möglicherweise vollständig zerstört – mit unvorhersehbaren Folgen und Gefahren für die Arbeiter und die Umgebung.

Diese Aktion wäre zwar von Mitgliedern der Letzten Generation ausgeführt worden, aber nicht unter der Flagge der Letzten Generation – auch das ist Taktik.

„Thomas starkes Zebra“ verkündete:

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„Ganz klar ist für mich – sollte hier Konsens sein:

  • keine LG Banner bei solchen Aktionen
  • in der Kommunikation sind es selbstmotivierte Taten (gerne auch mit dem Motiv „Verzweiflung“, was zur Lage in Lützerath ja durchaus aus passend angesehen werden kann)“

Thermitanschlag in der Debatte – Henning Jeschke kannte den Plan

York, der Administrator dieser Gruppe, hat noch einen radikaleren Plan: „Alternativ und außerhalb von LG sehe ich sonst nur eine große Menge Thermit in den Tagebau zu bekommen und einen Bagger zu zerstören. Bin skeptisch, ob das gelingt.“, meint York. Nach einer anschließenden Debatte über die Koordination solcher Aktionen mit den sonstigen Aktionen der Letzten Generation wurde Henning Jeschke der Gruppe hinzugefügt. Jeschke gründete die Letzte Generation, gehört zu den drei Mitgliedern des Kernteams und ist der de facto Vorsitzende der Organisation. Sein Wort ist entscheidend. Um Jeschke über das vorher Gesagte zu informieren wurde ein Screenshot des Chats in die Gruppe gestellt.

Jeschke wusste also im Detail von den radikalen Anschlagsplänen. Statt diesen zu widersprechen, schrieb er Folgendes: „wenn es im Rahmen des Konsenses ist, dann auch als lg :)“. Jeschke billigte den Plan damit indirekt – und wollte ihn sogar in die zuständige Arbeitsgruppe einbringen.

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Die komplette Antwort von Henning Jeschke

Dabei ist ein Anschlag auf den Tagebau mittels Thermit extrem gefährlich und hat nicht absehbare Folgen. Sowohl für Arbeiter auf den Baggern als auch den Braunkohletagbau selbst. Ein Thermit-Feuer ist praktisch nicht zu löschen. Sollte das Feuer nicht unter Kontrolle gebracht werden, könnte der Braunkohletagebau über Jahrzehnte oder Jahrhunderte brennen.

Sowohl „York“ als auch „Thomas starkes Zebra“ sind weiter aktive Mitglied der Letzten Generation.


Apollo News liegen 300 Megabyte interne Text-Nachrichten der Letzten Generation vor – wir haben sie vollständig ausgewertet. Darin zeigt sich, wie extremistisch, gewaltbereit und in Teilen terroristisch die Bewegung ist – und wie sehr sie darüber Medien, Politik, aber auch die Justiz getäuscht hat. Wir machen all das öffentlich.

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