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Juso-Chef

„Keine klare Strategie“: Türmer fordert Klingbeil-Rückzug

Philipp Türmer, Chef der Jusos, spricht sich gegen eine erneute Kandidatur Lars Klingbeils beim kommenden SPD-Parteitag aus. Wenn dieser Bundesfinanzminister bleiben wolle, solle er kein Parteivorsitzender bleiben.

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Juso-Bundesvorsitzender Philipp Türmer bei einem TV-Interview. (IMAGO/Chris Emil Janßen)

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Im Januar wird die Führung der Sozialdemokratie auf einem Parteitag neu gewählt. Der bisherige SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil will dort für eine weitere Amtszeit antreten. Dagegen stellt sich jetzt Philipp Türmer, der Vorsitzende der Jusos. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ wird er deutlich.

Er habe bei Klingbeil in den vergangenen rund zehn Jahren „keine klare Strategie erkannt, wie es mit der Partei wieder aufwärtsgehen soll“. In dieser Zeit war der SPD-Politiker erst Generalsekretär und später Vorsitzender der Partei. Türmers unmissverständliche Kampfansage: „Wenn Lars Klingbeil Finanzminister und Vizekanzler bleiben will, sollte er nicht wieder als Vorsitzender kandidieren.“ 

Nachdem Bärbel Bas am 12. Oktober ihren Rücktritt als Vorsitzende der Partei und Bundesministerin öffentlich gemacht hatte, werden in der SPD die Karten neu gemischt. Lars Klingbeil bekommt Konkurrenz von Ex-Arbeitsminister Hubertus Heil, der ebenfalls Vorsitzender werden möchte. Über ihn äußerte sich Türmer positiv: „Hubertus Heil steht für Arbeit und Soziales. Es spricht viel dafür, die SPD gerade bei diesen Themen deutlicher zu profilieren.“

Auch für Manuela Schwesig, die als potenzielle Parteivorsitzende gilt, fand der Jungsozialist positive Worte. Er hob ihren Wahlkampf hervor und betonte: „Sie steht glaubwürdig für soziale Gerechtigkeit und Wachstum und kommt letztlich für alles infrage. Ob sie kandidieren möchte, muss sie für sich entscheiden.“

Türmer kann sich Schwesig also offensichtlich auch als Kanzlerkandidatin der SPD vorstellen. Die Ministerpräsidentin verhandelt in Mecklenburg-Vorpommern derzeit eine rot-rot-grüne Koalition. Ein Modell, das Türmer auch in Berlin gutheißt. Der CDU wirft er aktuell aufgrund der Ereignisse in Sachsen-Anhalt vor, „kein zuverlässiger Partner zum Schutz der Demokratie“ zu sein.

bb

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13 Kommentare

  • Der „Türmer“ fordert den Rückzug. Es scheint nichts mehr normal bei der SPD.

  • Seine Strategie so lange im Amt bleiben wie möglich.

  • Ich überlege gerade, ob zwei Wachkomapatienten sich gegenseitig Tipp im Schachspielen geben können?

  • Türmer bei Lanz zu sehen und man erkennt sofort: beide weg!! 🙂

  • Heil statt Klingbeil, Schwesig statt Bas…. die meisten Menschen werden kein Unterschied bemerken, wenn es überhaupt noch jemand interessiert.

  • Türmer ist doch genauso ein nichtsnutziger Taugenichts wie Klingbeil.

    • Die SPD ist ein merkwürdiges Sammelbecken.

  • Wohlstandsverwahrloster Maulheld , der zu nichts taugt…

    • Ein „Nerd“; von niemandem wirklich gemacht; auch nicht von seinen Eltern, glaube ich.

  • „Che Guevara-Syndrom“. Das weltbekannte Gesicht von Che Guevara auf T-Shirts, Postern oder Tassen, das von Menschen getragen wird, die sich mit seiner marxistischen Ideologie oder den historischen Taten überhaupt nicht auskennen. Man spricht hierbei auch von „Radical Chic“. Ist der kleine Philipp ein Nerd? Daher auch seine „Kampfveste“? Der würde nie Kaki tragen; schon seine „Dienstverweigerung“ abgeschickt?

  • Genauso ein Maulheld wie Kevin Kühnert. Wie lange mag es wohl noch dauern, bis der wieder aus seinem Loch gekrochen kommt. 😊

  • Der Bonzenjunge mit Fingern wie eine Dreijährige 🤣

  • Klingbeil ist ein Verwalter der kein Problem mit neoliberaler Politik hat um den deutschen Sozialstaat zu bewahren.

    Niemand interessiert sich was so ein dummer Streber fordert nur weil er selbst eine Karriere machen will.

    Warum ist so ein dummes SPD Drama überhaupt eine Meldung.

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