Knüpfung an Beitragsjahre
Kanzleramtsminister Thorsten Frei fordert jobspezifisches Renteneintrittsalter
Kanzleramtsminister Thorsten Frei fordert, dass der Renteneintritt an die Anzahl der Beitragsjahre sowie an die Art des Jobs geknüpft wird. Frei argumentiert damit, dass Menschen unterschiedliche Jobs nur unterschiedlich lang ausüben könnten.
Bundeskanzleramtschef Thorsten Frei fordert eine „Individualisierung des Renteneintrittsalters“. Das erklärte der CDU-Politiker gegenüber dem SPD-nahen Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Seine Forderung begründet Frei damit, dass schließlich „nicht alle gleich lang arbeiten“ könnten.
Die Dauer, über die ein Mensch arbeiten kann, habe mit der Art der Beschäftigung zu tun. „Es gibt Tätigkeiten, da erreichen die Menschen physisch oder psychisch früher eine Grenze, die das weitere Arbeiten schwer möglich macht“, wird Frei zitiert. „Sogenannte Erfahrungsberufe“ würden nicht dazu zählen.
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Anschließend fordert der Merz-Vertraute, dass man zudem die geleisteten Beitragsjahre an den Renteneintritt koppeln müsse. „Und es muss auch einen Unterschied machen, in welchem Alter man ins Arbeitsleben gestartet ist“, so der Kanzleramtsminister.
Damit greift Frei die Idee des Beraters des Finanzministers Lars Klingbeil, Jens Südekum, auf. Dieser hatte Anfang Dezember gegenüber der Bild gefordert, die Mindestzahl der Beitragsjahre zu erhöhen. Diese Maßnahme soll dabei helfen, die Rente in der alternden deutschen Bevölkerung finanzieren zu können.
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Zwar schloss Südekum einen Renteneintritt ab 70 aus. Doch Klingbeils Berater begrüßte es, dass Akademiker durch eine Erhöhung der Beitragsjahre länger arbeiten müssten. Das sei „gerechter“. „Akademiker zahlen deutlich später in die Rentenkasse ein als jemand, der mit 16 oder 18 Jahren eine Lehre beginnt und dann durcharbeitet“, so der Wirtschaftsprofessor gegenüber der Zeitung (Apollo News berichtete).
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Ich würde eher sagen, die Regierung soll erst mal dafür sorgen, dass wir in naher Zukunft überhaupt noch Jobs haben, aus denen sich dermaleinst eine Rente generieren lässt.
Zurzeit sieht es so aus, als stünde uns eine nie dagewesene Massenarbeitslosigkeit ins Haus, nach dem immer mehr Unternehmen ins Ausland oder in die Pleite gehen.
Hier können Sie Herrn Frei eine Nachricht zukommen lassen.
https://thorsten-frei.de/kontakt/
Bitte sachlich bleiben.
Ich fordere eine berufsspezifischen Mindest-IQ.., bei einem adäquaten Grenzwert würden mutmaßlich auf einen Schlag sehr viele politische Posten vakant…
Die Arbeitslosen, vor allen Dingen die jungen Arbeitslosen, die keinen Job finden, werden dringendst gebraucht. Merz will die größte Armee von Europa aufbauen und unser Kriegsminister braucht jede Menge Kanonenfutter für den Fleischwolf. Franklin D. Roosevelt sagte einmal: „In der Politik passiert nie etwas zufällig“ folglich wird die Industrie vor Zerstörung durch Abwanderung gerettet und die jungen Soldaten müssen kämpfen, wenn sie Geld nach Hause bringen wollen.
Was diese Einstiegsalter-Diskussion vollkommen ignoriert ist die Tatsache dass 35 oder 40 Jahre Managementverantwortung mit 60+ Stundenwochen, Personalverantwortung etc. physisch und psychisch mindestens so anstrengend ist wie der Dachdecker, der nach 8h anstrengender körperlicher Arbeit den Hammer fallen lassen kann.
Die weniger anstrengenden ‚Erfahrungsberufe‘ von denen Frei und Bas sprechen findet man doch hauptsächlich in Ämtern.
Genau so sieht’s aus ! Aber so etwas können die Sozialisten von Frei bzw CDU über SPD, Grüne und SED ja nicht nachvollziehen. Grüße gehen auch raus an die Existenz Bas…
So als Bürgersteuergeldempfänger dürften die inkompetenten Politdarsteller dann ja erst mit 95 in Pension gehen. So wenig Arbeitstage und Fehltage bei den BT Besprechungen wie diese vorweisen können.
Dann streicht die Rentenansprüche für Abgeordnete und ersetzt sie durch die aus ihrem vorherigen Job aufgeweitet auf die Jahre in der Politik.
und das eingesackte „Bimbes“ als Altersvorsorge nehmen und nicht als „Taschengeld!“
Dann verhungern mindestens90% von diesen >Vögeln!
Ich fordere NEUWAHLEN, noch bevor die lebenslangen MinisterPensionen greifen ! 🇩🇪
btw. vorher bitte noch die 551 Fragen 🙋♂️
Neuwahlen in einem korrumpierten System, wobei „Wahlen“ Teil des Systems sind macht wenig Sinn, oder?
Man wählt KEINE Beherrschung, durch Wahl von Beherrschung durch andere.
Man kann ein totes Tier jeden Tag was neues zum Essen geben, davon wird es aber nicht lebendig.
Dies System der Pseudodemokratie hat den letzten Schleier gelüftet und entpuppte sich als Parteienkratie die die einstigen Adligen durch Parteienadel ersetzten und das Volk WEITER beherrschten.
Eine freie Gesellschaft braucht keine Beherrscher, egal ob Einzelperson oder als Partei.
Wenn man genauer hinschaut machen weniger als 2% der Bevölkerung Parteimitglieder aus. Davon nur wenige Hundert also ca. 0.02% bestimmen im Bundestag über die restlichen 99.9%
Ein gutes Argument ! Gibt es auch einen praktikablen Vorschlag ?
KEINE Regierung, kommunale Selbstverwaltung + Thing (inkl. Frau + Kinderzugang) als Gerichtsbarkeit.
Lieber klein aber autark und vor allem NICHT von oben herab und zentralistisch diktiert werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunale_Selbstverwaltung
https://de.wikipedia.org/wiki/Thing
@Dissidenter Freigeist
Ok Ok OK – und jetzt vielleicht einen realistischen Vorschlag!?
Wie war das noch mit dem Bürokratieabbau…
Genau diesen Irrsinn und den Blödsinn von , Arbeit soll sich wieder lohnen höre ich seit 40 Jahren schon.
Meine Cousine und ihr Lebengefährte arbeiten schon seit 50 Jahren nicht. Sie leben in dem Freilicht Psycho System in Bremen!
Sie waren nicht krank, hatten aber keine Lust zu arbeiten! Schwarz Arbeit als Elektriker hat er nur an genommen, wenn es um 13.00 Uhr war, aber nicht früher!
Cool ,wenn sie nach der Logik von Frei morgen anfangen würden zu Arbeiten dürften sie mit 97 in Rente gehen.
Die Politik wird gar keine Lösung rechtfertigen können, so lange sie die millionenfache Einwanderung ins Sozial- und Rentensystem nicht unterbindet sondern gar aktiv fördert. Das ist und bleibt die Mutter aller Probleme. Eine Lösung wird’s nur mit der AfD geben.
Soll Typ Frei dort den Hebel ansetzen und alle die von der Rente befreien, die nicht einen Handschlag dafür getan haben. Dann sind wir schon ein erhebliches Stück weiter! Dieser Traumtänzer.
Interessanter Aspekt. Ab wann dürfen diejenigen in Rente, die noch nie gearbeitet und eingezahlt haben? Die müssten dann ja bis ans Lebensende sich noch um einen Job bemühen, wenn sie Bürgergeld beziehen. Aber ich gehe stark davon aus, Bürgergeldjahre werden als Arbeitsjahre zählen. Alles andere würde ja die SPD als Partei der Bürgergeldempfänger nicht mitmachen. D.h. ein lebenslanger Bürgergeldempfänger darf am Ende früher in Rente als jemand der studiert und fett Beiträge bezahlt hat.
Die deutsche Politik ist doch happy, das die zugereisten Ukrainer jetzt zum Urlaub nach Hause fahren konnten!
Mir hat in meinen 55 Arbeitsjahren nicht einmal der Staat meinen Urlaub bezahlt! >Und 55 Jahre wurde ich vom Finanzamt verfolgt!
Das ganze üble Politik Gesocks gehört vor Gericht!
https://youtu.be/0hTG9XIP3Xs?si=q-WcXoBnIf7tcSy7
Teile und herrsche.
Man versucht die Bürger in unterschiedliche Gruppen zu teilen und die Diskussion darauf zu lenken, damit die Kritik nicht die wahren Verursacher trifft.
Ja … und wie sieht das bei Jobwechsel aus? Oder wenn ich mir einen Handwerksbetrieb in jungen Jahren als GmbH aufbaue (im Baugewerbe gar nicht mal so unüblich) und dann die körperlich schwere Arbeit an Gesellen delegiere?
Hört sich mal wieder wie ein nicht durchdachter Schnellschuss an.
Politiker sollten Vorbild sein und mit 90 in Pension gehen.
Besser nicht,die sollten lieber sofort in Pension gehen und es Leuten überlassen die das Land nicht vernichten wollen. 💙
Nun, zugegeben, Akademiker starten später in das Berufsleben wegen ihrer längeren (Aus-) Bildung. Trotzdem vielleicht ein „Faktencheck“:
#1: Studienzeiten werden – anders als früher – nicht mehr als „Rentenzeiten“ anerkannt, obwohl die Hochschulen aus der Kostenbeteiligung der Studenten anteilig Sozialabgaben abführen.
#2: Durch den späteren Eintritt in die Beschäftigung holen Akademiker den Lebensverdienst eines Handwerkers (Lehrbeginn 16/17 Jahre zzgl. Meisterschule) durchschnittlich erst im Alter zw. 50 u. 60 Jahren ein.
#3: Prinzipiell zahlen Akademiker +/- das Gleiche in die Sozialversicherung ein wie Handwerker – allerdings innert kürzerer Zeit proportional mehr wegen höherer Löhne.
#4: Aufgrund ungünstiger Arbeitsbedingungen sind Handwerker früher „verbraucht“ als Akademiker – nur, wenn sie deswegen EM- oder AU-Renten brauchen fängt der „Spießrutenlauf“ vor den Sozialgerichten an, denn wer hier gearbeitet hat, muß sich seine EM-/AU-Rente erstreiten.
Forts.:
#5: Wen das Schicksal aber als Treibgut an unsere Grenzen gespült hat, dem wird die Rente wie Staubzucker anal eingeblasen.
#6: Wer längere Arbeitszeiten für Akademiker fordert, verkennt einerseits, daß die gesetzlich versicherten Akad. die gleiche Lebensleistug erbracht haben wie Handwerker, und andererseits, daß Freiberufler sämtlich in berufsständischen Versorgungswerken organisiert sind, für die sie ebenfalls Beiträge (in nicht unerheblicher Höhe) abgeführt haben.
#7: Das dumme Geschwätz von Frei dient dem einzigen Zweck, praktisch (jetzt schon „Nackte“ auf „den Kopf zu stellen“, um ihnen auch noch den letzten Groschen zugunsten der durch politische Mißwirtschaft und „Willkommenskultur“ klammen Kassen herauszuschütteln.
Forts.:
Während der Hugenottenkriege in Frankreich ist viel Unrecht geschehen und begangen worden. Heinrich von Navarra, der spätere Henri IV., verurteilte einen seiner hugenottischen Gefolgsleute und persönlichen Freund zum Tode, weil er eine katholische Magd (über deren Konfession er sich zuvor erkundigt hatte) den Leib aufschlitzte, um sich darin seine erfrorenen Füße zu wärmen.
Die gegenwärtige Politik erweckt ähnliche Assoziationen: Die Politik dieser Regierung und ihrer Vorgänger schlitz Deutschlands Leib auf, damit sich feiste Nichtstuer darin ihre Füße wärmen können.
(Und was erregt an historischen Fakten nun schon wieder die homöopathische Intelligenz – sei sie nun künstlicher oder natürlicher Provenienz?)
Dafür gibt es die Arbeitsunfähigkeitsversicherung.
Thema abgehandelt.
Natürlich ist an dem Gedanken was dran, aber beim Bemühen, jedes Renteneintrittsalter individuell gerecht zu gestalten, wird sich die Politik verheben. Das ist die Quadratur des Kreises, weil zu viele individuelle Faktoren berücksichtigt werden müssten. Das einzige, was gegen die Rentenmisere hilft, ist und bleibt halt: Mehr Kinder. Aber dazu sind wir ja nicht mehr bereit. Alles andere führt jedoch nur zu neuen Konflikten.
Hallo Herr Frei,
ich persönlich bin zu diesem Thema für jeden Vorschlag offen. Sie sind nun 52 Jahre alt und haben noch wieviel Jahre zu arbeiten und haben Anrecht auf Ihre Pension von wieviel Euro im Monat!
Nehmen Sie sich ein Beispiel an unserem BK Merz, 70 Jahre alt, Fit wie ein Turnschuh – der bleibt wohl noch der BK bis er 84 Jahre alt ist, so wie der Herr Gauland, der älteste Abgeordnete ist.
PS: Das Rentensystem ist eine kranke Geburt – Dort haben sich zuviele Finger bedient!
Heiiii…das wird ja ein neues BÜROKRATIEMONSTER.
Ich habe 45 Rentenbeitragsjahre als Angestellter und Selbstständiger in rund 20 verschiedenen Tätigkeiten. Die müssten dann doch alle berücksichtigt werden! Oder?
Zuerst sollten Vorkehrungen rechtlicher Art getroffen werden, dass künftig keine Schädiger mehr in Staatsverantwortung kommen.
Abgeordnete dürfen nur 2 Legislaturperioden Abgeordnete sein und dann mit 96 in Pension gehen!
Viele sind Beamte die müssten dann bis 150 arbeiten. Damit die nur halbwegs soviel geleistet hätten wie ein Arbeiter nach 5 Jahren.
Oh, Super. Beamte im Büro dann bis 75, sonst entsprechende Abschläge.
Bin dafür dann sollten aber Beamte bis 200 arbeiten.
Ich fordere, dass die Bundesregierung das über Jahre veruntreute Geld wieder in die Rentenkasse zurückführt. Auch eine Idee!
Ich möchte einmal anmerken, dass ich die Bezeichnung „Job“ für jede vergütete Tätigkeit eigentlich despektierlich finde. Ich arbeite seit nun dreißig Jahren in meinem Beruf, den ich in einer teiljuristischen Ausbildung mit sogar vorzeitiger Prüfung erlernt habe und der kontinuierlich rechtliche Anpassungen mit sich bringt, die ich zu berücksichtigen habe. Das ist nun wirklich nicht einfach ein Job.
Was ein Blah , Blah .., immer noch gilt das GG , wonach alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind ! Das heißt , jeder kann nach dem Gesetz in Rente gehen unabhängig , als was er arbeitete !!
Mehr Flexibilität ist grundsätzlich richtig. Es sollten sowohl Alter, Jobanforderungen und Lebensarbeitszeit (Beitragsjahre) berücksichtigt werden. Dazu keine Extrawürste für Politiker und Beamte. Auch Beiträge aus Kapitaleinkommen sind willkommen. Es ist nicht alles schlecht, was aus der SPD kommt, schließlich war sie mal eine vernünftige Volkspartei, da gibt es durchaus noch verwertbares Inventar!
„Mehr Flexibilität ist grundsätzlich richtig.“
Auslegungssache….wie es gerade gebraucht wird…
Selber erlebte Erfahrung zur Flexibilität:
Schwiegervater, 45 Jahre im selben Betrieb, vom Lehrling zum Meister, der Betrieb wurde ins Ausland verlegt. Beim Bewerbungsgespräch „Sie waren 45 Jahre im selben Betrieb? Sie haben ja gar nichts kennengelernt. Was sollen wir mit Ihnen?“
Selbe Gespräch bei mir, „Sie haben in 25 Jahren zweimal den Arbeitgeber gewechselt? Sie wissen wohl nicht was Sie wollen?! Was sollen wir mit Ihnen?“
Soviel zur viel gepriesenen Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt. Hätte ich
doch nur vorgeschlagen ich arbeite für die Hälfte, erstatte den Arbeitgeberanteil auch noch, bei völligem Verzicht auf Urlaubstage….dann hätte die Arbeitnehmerpartei SPD sicher vor Jubel nicht mehr zur Ruhe gefunden. Wer meine Stimme bekommt, dürfte klar sein. Oder?
Ich fordere keine Politiker älter als 70 Jahre und mind. eine abgeschlossene Ausbildung mit 10 jähriger Berufserfahrung.
Gesamte nicht-politische / vorpolitische Berufserfahrung (nach Abschluss der Ausbildung bis zum OB-Amt): Ca. 3 Jahre (Rechtsanwalt + Regierungsrat), danach nahtlos in die Vollzeit-Kommunalpolitik übergegangen.
Seit 1999 war er aber parallel schon stark kommunalpolitisch aktiv (Stadtrat, Fraktionschef, Kreisvorsitzender etc.), was in Deutschland typisch für viele Politiker ist – der Übergang von Beruf zu Politik erfolgt oft fließend.
PS: Die 10 Jahre Berufserfahrung wird er nie erreichen!
Wie wäre es damit: Wir schaffen die staatliche Rente ab. Niemand zahlt mehr Rentenbeiträge, stattdessen muss jeder selbst für seine Rente vorsorgen und darf dann auch selbst entscheiden, wann er in Rente geht. Das wäre doch die gerechteste aller Lösungen.
Wieso ist nicht möglich die neu eingestellten Beamten in die normale Rente zu übernehmen.
Die Mini oder Aufstocker zahlen auch in die Rentenkasse ein, sollte sein.
Rente nach Berufsgruppen ist nur der Versuch das Ganze noch weniger nach voll ziehbar zu machen.
Reform hat eine andere Bedeutung heute. Soziale Abstieg und auf jeden Fall es gibt weniger Geld.