Tennis-Affäre
Kai Wegner rechtfertigt sein Krisenmanagement nach dem Stromanschlag: „Mein Fokus lag stets bei den Berlinern“
Im Berliner Abgeordnetenhaus räumte Bürgermeister Wegner Fehler ein, allerdings sei sein Fokus trotz des Tennisspiels „stets bei den Berlinern“ gewesen. Den Grünen warf er wahlkampftaktische Manöver vor.
In der Plenarsitzung des Berliner Abgeordnetenhauses ging es am Donnerstagvormittag um den linksterroristischen Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner betonte zunächst, dass das Krisenmanagement funktioniert habe und sprach von einer Zäsur durch den Anschlag. Wegner ging anschließend auf die Tennis-Affäre ein.
Der Bürgermeister hatte zunächst behauptet, er habe sich in sein Büro „eingeschlossen“. Wegner musste diese Behauptung später korrigieren, nachdem herauskam, dass er am Samstag Tennis gespielt hat. „Um den Kopf freizukriegen“, rechtfertigte Wegner den Ausflug. Die Lüge Wegners sorgte für große Kritik.
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„Rückblickend hätte ich bereits am Sonntag sagen müssen, dass ich eine Stunde Sport gemacht habe“, sagte Wegner am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Doch der Regierende Bürgermeister schob eine Relativierung direkt nach: „Mein Fokus lag stets bei den Berlinerinnen und Berlinern. Mein Fokus lag darauf, die Menschen schnellstmöglich wieder mit Strom und Wärme zu versorgen“, sagte er.
Verbesserung versprach Wegner bei der Stärkung der kritischen Infrastruktur. Berlin brauche mehr Notstromaggregate, mehr Dieselreserven und mehr Redundanzen, so Wegner. Das Mobilfunknetz müsse ebenso besser geschützt werden. Das Netz fiel im Berliner Südwesten teilweise aus, hier sieht Wegner auch Telekommunikationsunternehmen in der Pflicht.
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Kai Wegner forderte ein Ende der Transparenz bei kritischer Infrastruktur. „Wir dürfen nicht länger sensible Daten zu unserem Stromnetz oder unserem Verkehrsnetz leicht und damit leichtfertig zugänglich machen“, sagte er. Bei Open-Data-Regelungen müssen bessere Grenzen gesetzt werden, hierfür bedarf es auch der Unterstützung der Bundesregierung oder der EU, so Wegner.
„Dass die Linken den Linksextremismus immer wieder runterspielen“, war für den Bürgermeister zu erwarten. Die Linke habe ein Problem mit der Abgrenzung zum Linksextremismus. Das habe auch die Rede des Bundestagsabgeordneten Ferat Kocak, der zuvor auch im Berliner Abgeordnetenhaus saß, gezeigt, so Wegner. Kocak drückte sich in der Sitzung am Mittwoch im Bundestag um eine klare Nennung der Täter. Doch enttäuscht zeigte sich Wegner hinsichtlich der Grünen.
Das öffentlich gewordene Strategiepapier der Berliner Grünen kritisierte Wegner scharf. In dem Papier wird beschrieben, dass die Grünen-Abgeordneten den Anschlag nicht auf linksextremistische Hintergründe verweisen sollen, sondern sich stattdessen auf die Fehler Wegners fokussieren sollen. „Dass sie diese schwere Krise, diesen linksextremistischen Anschlag ausschließlich für Wahlkampfzwecke missbrauchen wollen, was dokumentiert ist, das finde ich moralisch sehr verwerflich“, sagte Wegner.
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Lass mich raten ! Die Berliner mit Marmeladen Füllung!!!!
Das Problem mit dem Rechtfertigen ist immer nur eines ! Wenn du selber weißt du hast alles richtig gemacht musst du dich auch nicht Rechtfertigen !
Nur unsichere und inkompetente Menschen versuchen sich ständig zu rechtfertigen !
bei uns heissen die Kreppel 😂
Helau.
„ Ich liebe, ich liebe doch alle, alle Menschen… Na, ich liebe doch, ich setze mich doch dafür ein!“…
„Ihr werdet gleich hören, Genossen, dass wir einen außerordentlich hohen Kontakt zur Bevölkerung … jawohl, einen außerordentlich hohen Kontakt!“
Und unter der Dusche gab es eine Rohrbesprechung!
Es klingelte um 8 Uhr 07. Es war von einem Aufschlag die Rede. Da habe ich sofort ein Tennismatch zur Krisenprävention mit meiner Bildungssenatorin vereinbart. Ansonsten war ich den ganzen Tag in meinem Haus eingeschlossen.
da muss man sich aber auch mal absprechen,legt die linksradikalen terroranschlaege in zukunft bitte so an das niemand 8.07h an einem samstag aus dem bett geklingelt wird.
wochentags so ab 10.00 h wuerde sicher besser passen.
nebenbei,ich finde es wunderbar wenn lgv-aktivisten den lgv-politikern ihre unfaehigkeit mitten ins gesicht druecken.
Sein Fokus lag stets auf den Berlinern, die er zusammen mit seiner Lebensgefährtin-Senatorin zum Kaffee verspeist hat.
Wegner blieb am Tag des Anschlages zunächst im Bett, machte sich dann fertig zum Tennisspiel mit seiner Geliebten und ging nach der Dusche vielleicht mal ans Telefon.
So einfach ist das.
Berlin brauche mehr Notstromaggregate, mehr Dieselreserven – un was ist nach dem VerbrennerGARaus
Nun, Kai Wegners Verhältnis zu den Berlinern – ein Ausflug in die deutsche Literaturgeschichte:
Dû bist mîn, ih bin dîn.
des solt dû gewis sîn.
dû bist beslozzen
in mînem herzen,
verlorn ist das sluzzellîn:
dû muost ouch immêr darinne sîn.
(vgl.: Codex latinus Monacencis 19411, fol. 114v)
Meinst du, das versteht ein Berliner?
Die können doch schon kein Goethe-Deutsch mehr !
Nun, man könnte es natürlich auch etwas aktueller in Versform bringen:
Ich lieb mich und du liebst dich,
jeder liebt am liebsten sich!
Sein Fokus lag stets „bei den (ausgewählten) Berlinern“, also u.a. ihm selbst.
Da hat er aber seinen Focus geschickt getarnt! Alle Achtung!
Der ist im Herbst Geschichte. Dann gibt es Rotdunkelrotgrün. Und damit ist Berlin auch bald Geschichte. Für Historiker später mal ein Leckerbissen.
In Asien sind sie ganz begeistert vom hervorragenden Krisenmanagement von Wegner. Die bauen jetzt viele neue Tennisplätze.
Man kann förmlich dabei zusehen, wie unter dem öffentlichen Druck Herrn Wegners Aussagen Phase für Phase an Substanz verlieren:
Phase 1: Warum waren Sie nicht bei den Berlinern vor Ort? KW: Ich habe mich im Büro eingeschlossen und koordiniert. Ab 8 Uhr und 8 Minuten habe ich telefoniert.
Phase 2: Sie waren aber von 13 bis 14 Uhr beim Tennisspielen. KW: Ja, aber ich war immer erreichbar. Ich hatte mein Telefon auf laut gestellt.
Phase 3: Ihre Innensenatorin Frau Spranger sagt, Sie seien nicht erreichbar gewesen. KW: Ich war immer erreichbar.
Phase 4: neueste Meldung: KW: Mein Fokus lag immer auf den Berlinern…
nächste Aussage wäre dann wohl: die Arbeiter haben mich gebeten zum Tennisspielen zu gehen, damit ich sie nicht bei der Arbeit störe..
DAS wäre zumindest glaubwürdig.
der meint die Kreppel.
Helau.
„Mein Fokus lag stets bei den Berlinern“
Es ist ja auch bald Faschingszeit 👻
Der braucht nur eine Entschuldigung für seine Doppelfehler beim Tennis..
Ich habe auch den Berlinern die Dauem gedrückt, daß sie bald wieder Strom und Heizung haben.
Bekomme ich jetzt auch so einen gut bezahlten Posten?
Oder braucht man dafür andere Qualitäten?
Die sonstigen Qualitäten seiner Lebensgefährtin-Senatorin kann ich allerdings nicht beurteilen.
Können Sie Tennis spielen?
Nicht?
Schade …
Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg allse Gute!
„Mein Fokus lag stets bei den Berlinern“
🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
Ich kenne diesen Menschen nicht, habe ihn zweimal reden gehört mehr nicht. Ich schaue mir grundsätzlich keine Nachrichten mehr zu Berlin an. Schaue auf die Überschriften und lese die Artikel kurz an.. Mehr brauche ich nicht mehr. In den 80er und 90er Jahren kannte ich alle Berliner Politiker mit Namen , Amt und Parteizugehörigkeit. Diese Zeit ist längst vorbei.
Eine Stunde früher oder später was hätte es genützt?
Wegner möchte jetzt bittte alles mögliche versuchen die Täter zu ermitteln.
Der lässt es sich in seinem Amt schon gut gehen, keine Sorge.
Liegt der Fokus AUF dem Motiv, wird es scharf abgebildet. Liegt er BEI dem Motiv, verliert es an Schärfe. (Grundkurs Fotografie). Ist das in der Politik anders?
Deutschland braucht eine angemessene Verurteilung der Terroristen
Unbeantwortet bleibt die Frage, weshalb das, was Leibniz bereits im Jahr 1714 auf Französisch „annihilation“ nannte und in Abgrenzung dazu spätestens seit dem Jahr 1947 auf Englisch als „terroristic annihilation“ kritisiert ist, in seiner Trennschärfe fortgesetzt bis auf die Gegenwart als solches von Staats wegen einfach ausgeblendet wird? Die Folgen der insofern mit Geist gekoppelten Blindheit könnten dabei gesellschaftlich verheerender nicht sein. Dennoch nimmt nicht zuletzt in Berlin das dortige Abgeordnetenhaus lieber ein trostloses Ungefähr in Kauf; anstatt der Genauigkeit, von der viele Menschleben abhängen, den Vorzug zu geben. Angesichts dessen sollte es erlaubt sein, an die Ökonomin Veronika Grimm zu erinnern, die erst vor wenigen Wochen wissen wollte, ob die in Deutschland betriebene Politik es noch ernst meint.
Übrigens: In der jüngeren Vergangenheit war es einzig Gerhard Schröder als Politiker von Rang, der als damaliger Ministerpräsident Niedersachsens am 12. Januar 1995 um eine „richtige Sicht“ (SOFI-Mitteilungen Nr. 22, Juni 1995: 97) gebeten hat und damit einer sich ohnehin bloß in der Irre verlierenden „Regierung des blinden Ungefährs“ (Kant, Akademieausgabe Bd. VIII: 25) eine Abfuhr erteilte. Was dazu inzwischen an Erkenntnissen unabweisbar auf dem Tisch liegt, schlägt allerdings bislang jede seitdem amtierende Bundesregierung in den Wind. Es kommt dann nicht von ungefähr, wenn sich das gesellschaftlich Falsche fortwährend reproduzieren kann und sogar eine Finanzierung zuhauf aus öffentlichen Haushalten auch künftig erfährt.
Wenn alles nur noch ein Lügenkarussell ist, sollte eine frische Partei übernehmen.
Bei welchen Berlinern?