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NRW und Brandenburg

Jugendliche planten Terroranschlag auf Synagoge und Weihnachtsmarkt

Die Polizei hat zwei junge Terroristen verhaftet. Ein 15-jähriger Deutsch-Afghane aus NRW und ein 16-jähriger Russe aus Brandenburg wollten eine Synagoge oder einen Weihnachtsmarkt angreifen.

Deutsche Ermittler haben zwei Jugendliche verhaftet, die einen Terroranschlag geplant haben sollen. Das berichtet der WDR. Ein 15-jähriger Deutsch-Afghane aus NRW kam ins Visier des Verfassungsschutzes, nachdem er in einem Video zum „Heiligen Krieg“ gegen den Westen aufgerufen und einen Terroranschlag in Deutschland für den 1. Dezember angekündigt hatte.

Der Jugendliche soll sich mit einem 16-jährigen Russen aus Wittstock in Brandenburg verabredet haben, um über einen islamistischen Terroranschlag mit Brandsätzen oder einem Kleinlaster auf einen Weihnachtsmarkt oder eine Synagoge in Köln zu sprechen. Ermittlungen in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg führten zu Durchsuchungen und der Inhaftierung der beiden Jugendlichen am Dienstag. Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf und die Staatsanwaltschaft Neuruppin ermitteln wegen des Verdachts der Planung einer terroristischen Straftat. Die Verdächtigen sollen noch am selben Tag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Eskalation der Kriegssituation im Nahen Osten sowie Vorfälle wie Koran-Verbrennungen in Schweden in den vergangenen Monaten haben zu einer verstärkten Radikalisierung und Aktionsbereitschaft in der islamistischen Szene geführt. Im europäischen Ausland wurden in letzter Zeit mehrere Terrorverdächtige festgenommen und es kam zu tödlichen islamistischen Anschlägen, wie beispielsweise auf schwedische Touristen in Brüssel. Ende Oktober wurde in Duisburg ein bereits polizeibekannter Islamist festgenommen, der im Verdacht steht, einen Anschlag auf eine pro-israelische Demonstration geplant zu haben.

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