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VW-Kahlschlag

Israelischer Fonds und Niedersachsen wollen VW-Werk kaufen – und Deutschlands Verteidigungsfähigkeit stärken

Aus Autobau soll Verteidigungsindustrie werden: Ein israelischer Investor übernimmt gemeinsam mit Niedersachsen den traditionsreichen Standort in Osnabrück. Künftig sollen dort Komponenten für die Luftverteidigung Deutschlands und Europas entstehen.

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Das VW-Werk in Osnabrück soll künftig zu einem Standort für Sicherheits- und Verteidigungstechnik werden. (IMAGO/Swaantje Hehmann)

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Das Volkswagen-Werk in Osnabrück soll künftig der deutschen und europäischen Verteidigungsindustrie dienen. Der israelische Investor Aurelius Capital und das Land Niedersachsen wollen den Standort übernehmen. Volkswagen hat sich mit beiden Seiten auf Eckpunkte für einen möglichen Verkauf der Volkswagen Osnabrück GmbH verständigt. Aurelius soll Mehrheitseigentümer werden, Niedersachsen ebenfalls Anteile übernehmen.

Nach dem geplanten Ende der Fahrzeugproduktion 2027 soll der Standort schrittweise zu einem „Kompetenzzentrum für Sicherheits- und Verteidigungslösungen“ umgebaut werden. Als erstes großes Projekt planen Aurelius und Niedersachsen eine Zusammenarbeit mit dem israelischen Rüstungskonzern Rafael Advanced Defense Systems. In Osnabrück sollen Systeme und Komponenten für die Luftverteidigung Deutschlands und Europas entstehen. Weitere Unternehmen und Projekte sollen folgen.

Rafael ist insbesondere für das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome bekannt. Das Unternehmen entwickelt daneben weitere Luftverteidigungssysteme. Reuters berichtet, dass Rafael Teile für Iron Dome an dem Standort produzieren will.

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies sieht in dem Umbau einen Beitrag zur europäischen Verteidigungsfähigkeit. „Deutschland und Europa müssen ihre Fähigkeiten stärken und unabhängiger werden“, erklärte der SPD-Politiker. Das Land, Rafael und Aurelius unterzeichneten am Montag zusätzlich eine Absichtserklärung für die Zusammenarbeit. Lies sprach von einer „echten Zukunftsperspektive“ für den Standort.

Der Wechsel könnte zugleich einen großen Teil der Arbeitsplätze in Osnabrück erhalten. Noch arbeiten rund 1.800 Menschen in dem Werk. Rund 1.400 Beschäftigte sollen nach derzeitiger Planung eine Perspektive in der neuen Struktur erhalten. Langfristig ist eine Belegschaft von rund 1.200 Mitarbeitern vorgesehen. Die bisherige Autoproduktion soll 2027 enden.

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Das Land Niedersachsen will selbst zum Miteigentümer des Unternehmens werden. Wie hoch der Anteil ausfallen und wie viel dafür investieren soll, wurde bislang nicht mitgeteilt. Aurelius soll in jedem Fall die Mehrheit halten. Niedersachsen ist bereits eng mit Volkswagen verflochten. Das Land hält 20 Prozent der Stimmrechte an dem Autobauer und ist damit nach der Porsche Automobil Holding zweitgrößter VW-Aktionär. Erst Ende 2024 hatte das Land gut 40 Prozent der angeschlagenen Meyer Werft übernommen.

Niedersachsens Finanzminister Gerald Heere erklärte bei Abschluss des Einstiegs: „Auf Dauer halte ich die Öffentliche Hand nicht für den besseren Unternehmer.“ Ziel sei es, die Meyer Werft nach erfolgreicher Sanierung wieder „in private Hände zu geben“.

Abgeschlossen ist der Verkauf noch nicht. Volkswagen, Aurelius und Niedersachsen haben sich zunächst auf die Eckpunkte verständigt. Die endgültigen Verträge sowie notwendige Gremienbeschlüsse und behördliche Genehmigungen stehen noch aus.

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21 Kommentare

  • Man sollte in unserem Land nicht auf Kriegswirtschaft setzen. Egal, wie man internationale Konflikte beurteilt.

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  • Wird das Drehbuch minutiös eingehalten ?

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    • Du glaupst doch das ein Drehbuch ein Buch ist das wo man auf dem Tisch rumdrehen kann

      -4
  • Wir können wirklich nur beten, daß diese Regierung ein Ende hat, bevor sie das Land in einen Weltkrieg zerrt, um die Kassen von irgendwelchen Investment Entities zu füllen.

    Und dann noch ein paar Rosenkränze zusätzlich abspulen in der Hoffnung, daß die AfD tatsächlich für einen Richtungswechsel steht.

    8
  • Bitte keine Israelisierung Deutschlands, schon gar nicht auf polizeilicher, geheimdienstlicher oder militärischer Basis!

    17
  • Aus Friedensindustrie wird Kriegsindustrie, während die eine nur im Frieden wachsen und gedeihen kann, ist die Andere auf Kriege und Spannungen angewiesen.
    Hier zeigt sich der Wandel der Landesregierung, sowie deren offensichtlichen Ziele.
    Ein Schelm ist, wer Böses dabei denkt…

    3
  • Zuerst die deutsche Industrie kaputt machen, danach Wiedereinstieg mit Epstein Kumpels aber ohne Betriebsrat, das erhöht den Aktienkurs !

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  • Woran erinnert mich das nur? Das Werk in Wolfsburg wurde gegründet als Produktionsstätte für den KdF-Wagen (Kraft durch Freude). Dafür wurden von der NSDAP Anzahlungen von der Bevölkerung entgegengenommen. Gebaut wurde dann aber der Kübelwagen im Zweiten Weltkrieg… Und es wird jetzt wieder mal leichtfertig vom Krieg gegen Russland geredet…

    11
  • In Deutschland wird wieder eine Kriegswirtschaft eingeführt und mal wieder alles auf Pump. Die Geschichte wiederholt sich, aber die Michels merken es nicht, denn sie sind mit der „Machtergreifung“ der AFD, dem wieder mal „viel zu heißen Sommer“ und ähnlichen Scheinproblemen vollauf beschäftigt. Gegen Aufrüstung und Kriegstreiberei geht also keiner protestieren. Die Hoffnung auf eine Kanzlerin Weidel dürfte allerdings auch verfehlt sein, denn die ehemalige Goldman-Sachs-Bankerin (deren Ex-Arbeitgeber sich am neuen Rüstungsboom genau wie Blackrock dumm und dämlich verdient) hat sich ja schon für das 5 %-Ziel und die massive Aufrüstung der BW ausgesprochen.

    3
  • Bruh da würden mir jetzt auch zynische historisch bezogene Kommentare einfallen der Zentralrat hat ja, warum eigentlich für Israel geht Gefahr eher von linksaußen und Islamismus aus, vor der AfD gewarnt aber lass mal wie früher in finstersten Zeiten die deutschen Autohersteller in Rüstungsindustrie umbauen. Wie ergibt sowas Sinn

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  • Wunderbar, da können dann gleich viele der arabischen „Raketenforscher“ eingesetzt werden. Unsere Regierung denkt eben wirklich an alles.

    0
  • Rüstungsindustrie ist leider weder umweltfreundlich noch nachhaltig und auch nicht wertschöpfend, wieso die Ökosozialisten plötzlich dafür sind erschliesst sich wohl nur Eingeweihten 🧑‍🎓

    7
  • Es geht nicht um „Verteidigungsfähigkeit“, sondern schlicht um Militarisierung und Aufrüstung.

    NIEMAND bedroht Deutschland von aussen, egal wie oft und dramatisch mal wieder versucht wird den pöhsen Russen als Drohung an die Wand zu malen. Von INNEN wird dagegen tatsächlich mit Nachdruck daran gearbeitet, das Land zu zerstören. Militarisierung ist ein Schritt genau zu diesem Zweck und damit exakt das Gegenteil von „Verteidigungsfähigkeit“.

    1
  • Der Staat hat sich aus Unternehmungen herauszuhalten ! Das unsere Nationalen Sozialisten auf diese Idee kommen, verwundert allerdings nicht wirklich. Gab es ja bereits 1936, da ging es übrigens auch um Kriegsgerät. Fazit: Diesen Feinden unseres Landes muß das Mandat schleunigst entzogen werden, bevor sie noch mehr Schaden anrichten!

    6
  • Wo der Drecksstaat die Griffel drin hat, kommt Scheissdreck raus..und Niedersachsen ist Diktatur…

    6
  • Prima! Wenn die tumben Toitschen erstmal die verlängerte Werkbank für israelische Waffen sind, flutscht es dann so richtig mit dem Genozid!

    6
  • Wenn ReGIERungen (quasi) enteignen durch ihr EIGENES politisches Wirken, um dann auf Rüstung umzustellen, hat man Parallelen zum „Aufbauprogramm“ aus den 1930er geschaffen, würden manche sagen.

    Nennt man dann diese Produkte auch „KdF-IronDome“?

    Wenn ein „Bundesland“ Produktionsstätten aneignet, geschieht das dann nach Zustimmung des Wahlvolkes? (rhetorisch gefragt)

    Wie krank ist es außerdem, wenn genau jener Konzern, der beim letzten Aufrüstungsprogramm nun gemeinsam mit denen agiert die durch Zwangsarbeit und „V-Lagern“ einst industriell vernichtet wurden.

    3
  • Es wird aufgerüstet auf Teufel komm raus wie zu Hitlers Zeiten:

    Ein Nazi Spruch: „Mit Waffen Frieden schaffen“

    Leider ist Deutschland unter dem Altparteien-Kartell mit ihrem Putin-Hass nicht mehr berechenbar. Viel lieber verteidigen sie ihre Waffenbrüder aus dem 2. Weltkrieg in der korrupten Ukraine. Die Wirtschaft liegt am Boden was damals geschah ist bekannt.

    Darum kann man den fulminante Sieg der AfD in Sachsen Anhalt nicht hoch genug einschätzen. Die AfD kann Deutschland heilen und wieder auf den Boden der Realität und Vernunft bringen.

    Nur ein AfD Verbot kann das verhindern und das traue ich dem Altparteien-Kartell zu. Nur so retten sie ihre verlogene Haut und ihre Futtertröge….

    5
  • Bestätigt mich darin, noch nie einen VW in der Garage gehabt zu haben. Von Kriegsverbrechern kauft man keine Autos.

    -1
  • WHHHHHHAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHH
    Adis Käferfabrik geht nach Israel ich lach mich schlapp

    -4

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