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FalconEye

Israel-Boykott: Irischer Regierungsjet wird nicht mit Sicherheitssystem ausgestattet

Aus politischen Gründen verzichtet Irland bei seinem neuen Regierungsjet offenbar auf ein israelisches Sicherheitssystem. Nun fehlt dem 53-Millionen-Euro-Flieger ausgerechnet bei Nebel und schlechter Sicht ein wichtiges Assistenzsystem.

Normalerweise mit israelischen Komponenten ausgestattet: Der Dassault Falcon 6X (IMAGO/NurPhoto)

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Irland hat vor mehreren Jahren ein neues Regierungsflugzeug vom Typ Dassault Falcon 6X bestellt. 53 Millionen Euro bezahlte das Verteidigungsministerium damals für die Neubeschaffung. Jetzt ist klar: Der Flieger hat erhebliche Mängel, denn ihm fehlt weiterhin ein Sicherheitssystem, das den Piloten insbesondere bei Nebel eine bessere Orientierung bietet. Der Grund liegt in der aggressiven antiisraelischen Haltung der Regierung.

Denn das Sicherheitssystem, das der Flieger üblicherweise verwendet, ist das FalconEye-System. Dieses wird von dem israelischen Rüstungskonzern Elbit hergestellt. Gegenüber dem Medium The Journal bestätigten mehrere Quellen, dass FalconEye bewusst nicht eingebaut wurde, weil es von einem israelischen Unternehmen stammt.

Der damalige Verteidigungsminister und derzeitige Premierminister Micheál Martin hatte 2024 erklärt, Irland werde im Zuge des Gaza-Krieges keine Ausrüstung mit israelisch hergestellten Komponenten kaufen. Irland gehört neben Spanien zu den europäischen Ländern, die in ihrer Außenpolitik am stärksten gegen die israelische Regierung vorgehen. Unter anderem verweigert die Regierung israelischen Ministern die Einreise, boykottierte den Eurovision Song Contest und verhängte ein Wareneinfuhrverbot für Waren aus israelischen Siedlungen.

Zwar wurden bei ähnlichen Projekten Komponenten israelischer Unternehmen akzeptiert. So verfügen etwa neue Air-Corps-Hubschrauber über ein von Elbit und Airbus entwickeltes Avioniksystem, während neue maritime Patrouillenflugzeuge israelische Radartechnik einsetzen. Dass es beim Falcon-6X-Flugzeug zu einer Verweigerung kam, lag The Journal zufolge daran, dass die irische Regierung direkt eine schriftliche Vereinbarung mit Elbit hätte abschließen müssen. Dies sei jedoch wegen der politischen Vorgaben gegenüber Israel nicht akzeptabel gewesen.

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31 Kommentare

  • Erinnert leider ein bisschen an „Kauft nicht bei Juden“ aus schlimmen Zeiten,
    dabei müsste Irland eigentlich Verständnis haben für extreme Verteidigungsmassnahmen zur Existenzsicherung des Staates 🤔

  • Ich habe den Eindruck, die irische Regierung fliegt schon im Nebel und sieht schlecht. Ein wenig israelische Assistenz würde vermutlich nicht schaden.

    • Wenn Irland einen Völkermord plant kommen sie vielleicht auf die Expertise von Israel zurück. Assistenzsysteme für Flieger bauen auch andere.

      -20
      • Ihre SED-seitige Hasspropaganda wird tatsächlich noch plumper.

  • >Der Flieger hat erhebliche Mängel, denn ihm fehlt weiterhin ein Sicherheitssystem, das den Piloten insbesondere bei Nebel eine bessere Orientierung bietet.

    Was für eine perfekte Parabel auf die gesamte EU-Crew, die sich im politischen Nebel komplett verirrt hat und am harten Boden zu zerschellen droht… Hoffentlich verursacht sie dabei nicht allzu viel Schaden…

    • die EU hat sich wirklich verirrt. Die zwei schlimmsten Nazidiktauren der Welt werden unterstützt, Israel und Ukraine.

      -13
  • 1:0 für Israel durch Eigentor.

    • Hä? Israel hat seinen Rüstungschrott nicht verkauft und Irland wird einfach anderswo bestellen, Wie also hat Israel ein Tor geschossen?
      aners herum: Israel ist umzwischen ein weltweiter Paria und niemand kann es sich noch erlauben dort zu kaufen oder den Völkermord zu unterstützen.

      • Sitzt bei Ihnen eine Schraube locker oder sind gar mehrere?

        Israel ist ein High-Tech-Land.

  • Offensichtlich möchte die irische Regierung beim Darwin Award Contest ganz vorne landen. Man kann nur hoffen, dass sie zeitnah gewinnt!

    • Oje, Darwin! Sozialdarwinismus? Schon mal gehört?

  • Tja. Wer nicht will der hat schon.

  • Unterwegs im Blindflug. Passt in die Zeit.

  • Gutes Beispiel für; Selbst ins Knie geschossen. Ha ha ha ha

  • Guten Flug!

  • Was ist mit den Iren los?

    Vom Glauben abgefallen und schon zum Islam konvertiert…?

    Oder sind die politischen Eliten nur einfach durchgeknallt?

  • Gut so – keine Beihilfe zu Genozid und Angriffskrieg!

    -16
    • Eine intelligente Antwort lohnt nicht, denn sie würde nicht verstanden.

      • sie könnten es immerhin versuchen, sofern sie eine solche formulieren können…

    • „Pali“-Parole ohne Substanz.

  • Weniger Elektronik kann auch weniger ausfallen.
    Ich wäre auch froh, wenn mein Auto nicht ständig EU Konform pipen muss!
    Außerdem ist Irland eine Insel, dort ändert sich die Wetterlager eher minütlich!

    -10
  • wer bei Israelischen Firmen kauft unterstützt den zionistischen Terrorismus.
    Bravo Irland, es braucht mehr Staaten mit moralischem Kompass.

    -17
  • Der Grund liegt in der aggressiven antiisraelischen Haltung der Regierung.
    ========================
    Also mit klaren Worten, da sitzen Leute mit Verstand in der Irischen Regierung und ohne jedwede Bücklingsmentalität. Sollten sich ein paar Herrschaften in Berlin mal ein Beispiel dran nehmen.

    -43

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