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Manchester

Islamistisches Massen-Event in der Arena, in der 2016 ein Selbstmordattentäter 22 Menschen tötete

Vor wenigen Tagen fand in der Manchester Arena ein islamistisches Massenevent statt. Thema war unter anderem die Bekehrung von Ungläubigen. In der Arena wurde 2017 ein islamistischer Anschlag verübt, dem 22 Personen zum Opfer fielen.

Vor wenigen Tagen fand in der Manchester Arena eine Veranstaltung mit radikalen Islamisten statt. Die Veranstaltung trug den Titel „Das heilge Buch, der Koran – Licht über Licht in Manchester“. Die Ausrichter priesen die Veranstaltung als eine „erleuchtende Reise“ an, bei der man „in die Lehren des Göttlichen Buches – Al Qur’aan – eintauchen“ könne.

Das Event war jedoch alles andere als harmlos. Thema war unter anderem, wie man „Kafirun“, also Ungläubige zum Islam bekehren könne. Hauptredner war Ismail ibn Musa Menk. Menk ist Großmufti der islamischen Gemeinde in Simbabwe. 2013, 2014 und 2017 wurde er vom Royal Aal al-Bayt Institute for Islamic Thought in Jordanien zu einem der 500 einflussreichsten Muslime der Welt ernannt.

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Menk ist bekannt für seine religiös-fundamentalistischen Ansichten. Der Staat Singapur verhängte gegen ihn 2017 ein Einreiseverbot. Laut der Straits Times hat Menk behauptet, dass „es blasphemisch ist, wenn Muslime Gläubige anderer Glaubensrichtungen während Festen wie Weihnachten“ grüßen. Da er Ansichten vertrete, die mit ihrer toleranten Gesellschaftsordnung nicht vereinbar seien, verhängte das Innenministerium von Singapur daraufhin ein Einreiseverbot.

Der islamische Religionsgelehrte fällt zudem immer wieder mit seinen homophoben Einstellungen auf. In einem Youtube-Video hat er der Huffington Post zufolge erklärt: „Wie kann man sich mit dem gleichen Geschlecht auf unmoralische Handlungen einlassen?“ Weiter erklärt Menk: „Bei allem Respekt vor den Tieren, Homosexuelle sind schlimmer als Tiere.“ Den Bildern zufolge war die Veranstaltung in der Manchester Arena gut besucht und mehrere tausend Muslime hörten wohl die verschiedenen Vorträge.

In der Manchester Arena wurde am 22. Mai 2017 nach einem Konzert von Ariana Grande ein Selbstmordattentat von einem Libyer verübt. 22 Menschen fielen dem Anschlag zum Opfer. 116 Menschen wurden mit teils schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert. Der Anschlag war der schwerste in Großbritannien und das erste Selbstmordattentat seit den Terroranschlägen am 7. Juli 2005 in London.

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