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„Wunde Stadt“

„Irakische Krankenschwester“ beklagt Rassismus: Theaterstück über das Attentat von Magdeburg

Am Samstag feierte das Theaterstück „Wunde Stadt“ Premiere. Es geht um die Folgen des Attentats auf den Weihnachtsmarkt 2024, bei dem über 300 Menschen verletzt wurden. Teil des Stücks ist die Figur einer irakischen Krankenschwester, die nach dem Anschlag mit Rassismus zurechtkommen muss.

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Dieser Gedenkstein erinnert an die Opfer des Attentats 2024 in Magdeburg. (IMAGO/pictureteam)

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Am Samstag fand die Premiere des Theaterstücks „Wunde Stadt“ in Magdeburg statt. Darin geht es um die Folgen des Attentats am 20. Dezember 2024, als Taleb al-Abdulmohsen mit einem Auto in den Weihnachtsmarkt raste und dabei neun Menschen starben und über 300 verletzt wurden. In dem Stück treten mehrere namenlose Figuren auf, die von ihrem Leben nach dem Anschlag erzählen. Darunter ist eine irakische Krankenschwester, die nach dem Anschlag von Rassismuserfahrungen berichtet.

Das Stück basiert auf Gesprächen, die Kevin Rittberger mit Überlebenden und Betroffenen geführt hat. Er wurde vom Theater damit beauftragt, einen Text zu verfassen. „Das Theater Magdeburg möchte als öffentliche Institution der Stadt knapp anderthalb Jahre danach mit den ihr eigenen Mitteln einen Beitrag zur Be- und Verarbeitung leisten“, heißt es. „Es geht um eine diverse, solidarische Stadtgesellschaft und viele offene Fragen“, kündigt das Theater an. Unter anderem: „Wie viel Wut kann in Trauer stecken? Wo hört die Wut auf, wo fängt das Ressentiment an und schlägt um in Hass?“ Eine der Figuren will, dass der Attentäter erschossen wird.

Wie der MDR berichtet, lässt sich das zweistündige Stück, das ohne Pause gespielt wird, in vier Sinnabschnitte unterteilen. Jeder Akt ist zeitlich weiter von dem Attentat entfernt. Die Szenen der irakischen Krankenschwester, die seit 30 Jahren in Deutschland arbeitet, sind laut dem Sender in arabischer Sprache. Sie verlässt im vierten Akt die Stadt wegen Rassismuserfahrungen. Laut der Taz überlegt sie, nach Bochum oder Bagdad auszuwandern. „Ihr gehört hier nicht hin“, wird ihr im Theaterstück vorgeworfen. Sie ist wütend, „weil ich Deutschland mein ganzes Leben geschenkt und mir eingebildet habe, hier heimisch zu sein“.

Die Figuren sitzen oft in einem Stuhlkreis und berichten, wie es ihnen nach dem Anschlag ergangen ist. Von wohlmeinenden, aber ungeduldig werdenden Verwandten. Von den Schwierigkeiten, die Miete zu bezahlen, weil man wegen des Traumas nicht mehr arbeiten könne und staatliche Unterstützung auf sich warten lässt. Von überforderten Helfern und Seelsorgern. Immer wieder fällt der Satz: „Ich will mein altes Leben zurück!“

Der Täter selbst kommt nicht zu Wort, ebenso wenig wird die Tat dargestellt. Der Fokus soll auf den Opfern und ihrer Situation liegen. Immer wieder wird der Bogen auch zu anderen historischen „Wunden“ der Stadt geschlagen: dem Dreißigjährigen Krieg, der Pogromnacht von 1938, den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg, den Trümmerfrauen. Das Stück endet im Jahr 2077. Der MDR beschreibt die Szene als Utopie: ein Magdeburg, das sich an den Klimawandel angepasst hat und neue Bäume gepflanzt hat; verschiedene Kulturen aus China und dem Nahen Osten kommen friedlich zusammen.

mra

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50 Kommentare

  • Was darf linke Propaganda?

    • Hatte mich schon gefragt wann und wie die Täter Opfer Umkehr wohl kommen und die Relativierung aussehen mag .
      Das das wiederholte Versagen von Polizei Justiz Behörden und Politik aufgearbeitet wird kommt dann in der Fortsetzung?

    • Alles und wir müssen es bezahlen. So geht wokes multikulti und genau deshalb wählen die Leute AFD. Es geht nichts anders.

  • Im Irak gibt es auch Krankenhäuser.

  • Die Anti-Rassismus- bzw. Anti-Diskriminierungsgesetze sind schlechte Gesetze und müssen dringend abgeschafft werden. Sie treiben unsinnige, auch gefährliche Blüten und wurden von ihren Initiatoren sicherlich nicht so gedacht. Theorie und Wirklichkeit haben sich auseinander entwickelt. Diese Gesetze haben ihr (leider nicht vorhandenes) Verfallsdatum längst überschritten.

  • Propaganda im Mantel der Aufarbeitung.

    • Aber mal echt sportlich und ein wirklich hanebüchener Vergleich das Verbrechen mit der Magdeburgisierung im 30 Jährigen Krieg relativieren zu wollen .

    • Aufarbeitung ist immer Propaganda. Propaganda an sich als etwas negatives zu besetzen ist überhaupt das Ergebnis linker Umerziehung.

      -15
  • Eine Irakerin wird also von Linken missbraucht für Hass und Hetze.

    • oh nein wie schlümm.

      -24
      • Gerdolfo erkennt keine Zusammenhänge 🤔

  • Nun, es hat lange Tradition, öffentliche Ereignisse kulturell „aufzuhübschen“.

    Bei Feierstunden der Regierung(en) quält sich meist ein Kammerorchester durch Mozart oder Haydn; keine Schulabschlußfeier ohne Auftritt der Flöten-AG, und auch der Suez-Kanal wurde mit Verdis „Aida“ eröffnet.

    Da haben sich die Magdeburger gedacht: Das können wir auch:

    Kaiser Otto hat das (Erz-)Bistum gegründet und sich so bleibendes Gedächtnis erworben.

    Tilly (nicht die Dame aus der Palmolive-Werbung) hat die Stadt plattgemacht und sich so bleibendes Gedächtnis erworben.

    Abdulmohsen ließ sich von Tilly inspirieren, hat es aber nur bis zum Weihnachtsmarkt geschafft und sich so bleibendes Gedächtnis erworben.

    Und, wenn sie nicht gestorben sind, finden sie jeden Tag neue Gründe, die eigentlichen Ursachen und Hintergründe nicht erkennen zu müssen.

  • Eine Verhöhnung der Opfer!

    • meh… dann sei eben kein Opfer. Nur der Gewinner besteht in der Welt. Opfer haben keinen Anspruch auf irgendwas.

  • Ich finde es abartig und daneben darüber ein Theaterstück zu machen.
    Als Betroffener würde ich mich wohl veräppelt fühlen.
    Und das eine integrierte Krankenschwester damit nichts zu tun hat ist selbstverständlich, kein Theater wert und geht völlig an dem eigentlichen Drama vorbei. Theater wird immer mehr missbraucht um politisch zu manipulieren.
    Wenn ich dazu an „Theater“ von Katja Ebstein denke wirkt das ganze richtig gruselig.

  • Solange ich mir das Stück nicht ansehen MUSS, verzichte ich gerne darauf!
    Wenn allerdings die Qualitätsmedien meinen, ich müsste es mir auf deren Volksempfängerfrequenzen ansehen, dann werfe ich lieber den Fernseher und die anderen Empfangsgeräte aus dem Fenster!

  • Wow, wieder mal staatliche geförderte Propaganda für Linksgrüne Weltanschauungen.

  • Man mag vielleicht (!) sagen, daß ein Entwicklungshelfer einem Land „sein Leben“ „geschenkt“ habe. Aber weder eine ausländische Fachkraft und schon gar niemand, der über das Asylrecht eingereist, „schenkt“ Deutschland irgend etwas. Das zum einen.

    Zum anderen ist natürlich richtig, daß Anfeindungen im Zuge des Anschlags nicht in Ordnung wären bzw. waren.

    Drittens: Ich kenne das Stück nicht, aber es stünde der irakischen Fachkraft sicherlich gut an, sich zwar über den erfahrenen (echten und eindeutigen) Rassismus zu beklagen, zugleich aber Verständnis dafür zu zeigen, daß sich in solchen Fällen bei manchen Menschen eine gewisse Ungerechtigkeit Bahn bricht. Das ist nicht schön, aber menschlich. Ich glaube nicht, daß es bei der irakischen Krankenschwester im Prinzip anders wäre bzw. ist. Auch Ausländer können rassistisch, ungerecht und gefühlsbetont sein. Das zeigt sich ja daran, daß die irakische Krankenschwester offenbar von „Deutschland“ spricht, obwohl sich doch sicherlich nur einzelne Deutsche meinen wird. Sie tut, jedenfalls im Geiste, offenbar am Ende nichts anderes, als die, denen sie Rassismus vorwirft.

  • Wen interessieren kranke iranische Schwestern …

  • Wohl mehr ein Affentheater mit Tatsachenverdrehung.

  • Kein Kommentar. Nur Konsequenzen ziehen.

  • Die haben doch völlig einen an der Klatsche!
    Magdeburg, wie wäre es denn mal mit einer großen öffentlichen Trauerfeier für alle Opfer zusammen gewesen? Und dazu alle zur Verantwortung zu ziehen, dass dieser Betrüger und Mörder überhaupt im Land war?

  • „……Bochum oder Bagdad……“
    „Same same but different“, wie der alte Thailänder zu sagen pflegt.

    Ich kenne Iraker, Iraner, Türken, etc..
    Habe von diesen Leuten nie solche Aussagen gehört.
    Hängt auch eventuell damit zusammen, wie man sich hier verhält.

    Und dieser linke Gutmenschen-Dauer-Kotau geht mit gewaltig auf den Nerv.
    Ich kann es nicht mehr hören.

  • Die nie enden wollende Dummheit linker Ideologien, mittlerweile langweilt’s …

  • Ich als Magdeburger sage, diesen Blödsinn brauchen wir nicht. Die politisch Verantwortlichen sind in Amt und Würden ohne jegliche Konsequenzen. Wird das auch mal ein Schauspiel???

    • Da scheinen wohl welche den Link nicht geöffnet zu haben und vorschnell den Daumen nach unten gedrückt.

    • „wertkonservativ“
      „wordpress“
      Weil man nicht genug davon kriegen kann ein Verlierer zu sein.

      • Gerdolfo möchte kein Verlierer mehr sein.

  • Was für ein Quatsch.
    Habe ich da etwas nicht mitbekommen, das war ein rassistischer Anschlag? Ja. Islam gegen christliche Lebensart. Wir reden doch vom selben Attentat, oder? Gab es noch eins?
    Die naive Ideologie des lustigen Weltbildes, welches der Autor da als Zukunftsbild installieren will, kann ich ich nur bedingt teilen: Mit Asiaten können wir gerne am Tisch sitzen, beim Muslim läufst Du immer Gefahr, dass er sich mittlerweile noch mehr radikalisiert hat und Dir elendem Ungläubigen ein Messer reinrammt. Oder mit seinem Auto auf dem Weihnachtsmarkt unschuldige Menschen wahllos totfährt.

    • „Mit Asiaten können wir gerne am Tisch sitzen“

      HA HA HA HA HA! Nicht nur die ewige Linke Fantasie davon, dass nur der Muslim der Bösewicht ist, weil er dir nicht liberal und weichgespühlt ist, sondern auch die grobe Dummheit Asien hauptsächlich vom Urlaub nach Thailand zu kennen. Du kriegst es nicht mal gegen die bösen Muslime mit ihren „Messern“ gebacken, du wirst von den Asiaten lebendig gekocht werden. Uuuuuunnschuuuuuldige möööööönschööööön.
      Goym will be goym.

      -19
      • Du kannst dich selber nicht leiden und das ist verständlich.

      • Gerdolfo hat heute Asiatisch gegessen. Trotz Geldmangel.

      • Zu viel Cannabis konsumiert?

        • er ist jetzt ein anderer-dort war er „sticky Orange“

          0
      • Wenn die Luft in Mamas Keller mal wieder zu knapp wird!

  • Kann oder muss man das schon als Steuergeldverschwendung bezeichnen?

  • „Laut der Taz überlegt (die irakische Krankenschwester), nach Bochum oder Bagdad auszuwandern.“

    Und da behauptet noch einer, Linke können nicht lustig sein. Naja, zumindest nicht freiwillig.

  • Genau, wir bluten und die Mischpoke aus dem Orient leckt sich die Wunden.
    Wie bekloppt sind hier einige, diesen Mist zu inszenieren, nur um uns zu schaden? Sollten die Orientalen obsiegen, sind all diese volksverratenden Typen ebenfalls Geschichte. Die werden nicht gebraucht, eigentlich schon jetzt nicht, dann aber ganz bestimmt nicht mehr. Macht weiter, grabt euer eigenes Grab!

  • die arschkriecherei der „kulturschaffenden“.es ist schon wahnsinnig genug solch massenmörder so eine bühne zu bieten.

  • 🤮🤮🤮🤮🤮🤮

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