USA
Immer mehr Rockstars wollen keine politischen Predigten mehr auf ihren Konzerten
Metallica, Mötley Crüe, Alice Cooper und die Rolling Stones: Zahlreiche Rockmusiker sprechen sich gegen politische Belehrungen auf der Konzertbühne aus. Ihre Fans sollen für einige Stunden den Alltag vergessen können.
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In der Rockmusik wächst der Widerstand gegen Belehrungen auf Konzertbühnen. Immer mehr prominente Musiker sprechen sich dafür aus, ihre Auftritte von politischen Botschaften freizuhalten. Zuletzt sorgten Metallica-Sänger James Hetfield und Mötley-Crüe-Bassist Nikki Sixx mit entsprechenden Ansagen für Aufsehen. Auch Alice Cooper, Mick Jagger und weitere Rockstars haben sich in den vergangenen Monaten gegen politische Vorträge bei Konzerten ausgesprochen.
Bei einem Konzert am 10. Oktober in der Sphere in Las Vegas kritisierte Hetfield andere Künstler, die ihre Auftritte nutzen, um das Publikum zu beeinflussen. „Metallica ist nicht hier, um euch wie manche anderen Künstler mit ihrem Bullshit zu beeinflussen“, erklärte der 63-Jährige. „Wir sind hier, um den ganzen Scheiß von draußen zu vergessen.“ Seine Band verfolge ein anderes Ziel: „Metallicas Programm ist Liebe, Energie und harte Musik, Baby!“
Auch von Mötley-Crüe-Bassist Nikki Sixx verbreitet sich derzeit ein Video mit einer ähnlichen Botschaft. „Es spielt für Mötley Crüe keine Rolle, ob ihr Republikaner seid. Es spielt für Mötley Crüe keine Rolle, ob ihr Demokraten seid“, erklärte er bei einem Konzert. Ebenso wenig interessiere die Band, ob ihre Fans homosexuell oder heterosexuell seien. „Denn wir sitzen alle im selben Boot. Sind wir uns einig?“
Unterstützung erhielten Metallica und Mötley Crüe am Mittwoch von Disturbed-Sänger David Draiman. „Konzerte sollten Veranstaltungen sein, die Menschen zusammenbringen“, schrieb er auf X. Sie sollten eine Möglichkeit bieten, „den Lärm der Außenwelt auszublenden und sich gemeinsam auf unsere Menschlichkeit zu besinnen“. Draiman verwies ausdrücklich auf beide Bands und lobte deren Botschaft mit einem „Bravo“.
„Dann seid ihr keine Musiker mehr, sondern Politiker“
Auch Rocklegende Alice Cooper kritisierte in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit dem amerikanischen Rolling Stone Künstler, die ihren Fans politische Wahlempfehlungen geben. Sobald Musiker den Zuschauern erklärten, wen sie wählen sollten und warum, denke er sich: „Okay, Leute, jetzt seid ihr keine Musiker mehr, ihr seid Politiker.“
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Ähnlich äußerte sich Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger. In einem Interview mit der New York Times erklärte der 82-Jährige im Juli, seine Aufgabe sei es, den Konzertbesuchern eine möglichst gute Zeit zu ermöglichen. Sie sollten für zwei Stunden ihre Sorgen und die Probleme der Welt vergessen können. „Man will ihnen keine Vorträge halten“, sagte Jagger.
Auch John Rzeznik, Sänger der Goo Goo Dolls, kritisierte im September politische Belehrungen auf der Bühne. „Ich habe Menschen, Fans und Freunde aus allen Gesellschaftsschichten und politischen Lagern“, erklärte er gegenüber Musikproduzent Rick Beato. Alle hätten eines gemeinsam: Sie seien gekommen, um eine Show zu sehen. „Und ich werde niemandem über irgendetwas Vorträge halten.“
Streit um politische Botschaften bei Konzerten
Politische Botschaften auf Konzertbühnen haben in den USA zuletzt für heftige Auseinandersetzungen gesorgt. Im September wurde der US-Rapper Macklemore aus dem Vorprogramm der Amerika-Tournee von Ed Sheeran gestrichen, nachdem er bei einem Konzert in New Jersey „Free Palestine“ gerufen und das israelische Vorgehen im Gazastreifen kritisiert hatte.
Nach Angaben des Tourveranstalters hatten mehrere Stadionbetreiber weitere Auftritte mit Macklemore abgelehnt. Sheeran erklärte, die Entscheidung sei nicht von ihm getroffen worden. Andere Musiker, darunter Finneas und Lukas Graham, zogen sich daraufhin aus Solidarität mit Macklemore von der Tour zurück.
Der Rapper kündigte anschließend eine eigene „Free Palestine“-Tour an. „In Zeiten eines Völkermords unpolitisch zu bleiben, funktioniert nicht mehr“, erklärte Macklemore. Künstler müssten ihre Bühnen für mehr als bloße Unterhaltung nutzen.
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Als langjähriger Fan der Rolling Stones freut mich das Statement von Mick Jagger ganz besonders. Aber auch den anderen Musikern und echten Künstlern die keine Fördergelder benötigen oder bekommen rechne ich das hoch an und hoffe andere die von sich glauben „Erzieher“ oder Hayalis zu sein denken ebenfalls mal drüber nach und werden wieder Musiker und Künstler.
Fast die gesamte Musik war (oder ist) dekadent. Nicht dekadent ist z. B. „Eblouie par la nuit“ in diversen Instrumental-Versionen.
https://cna343.wordpress.com
„…ebenfalls mal drüber nach und werden wieder Musiker und Künstler.“
Im Moment, mein Eindruck jedenfalls, sieht es nach dem Gegenteil aus. Insofern stimmt auch die Überschrift des Artikels (Immer mehr Rockstars wollen keine politischen Predigten mehr auf ihren Konzerten) nicht.
Richtig ist wohl, dass immer mehr Rockstars sich genötigt sehen, ihre Neutralität diesbezüglich erklären zu müssen. Ist aber auch schön!
DU bist doch der, der hier instrumentalisiert und polarisiert. Naja, im Alter wird man merkwürdig…
Wo instrumentalisiere oder polarisiere ich denn? Ich spreche mich in meinem Post klar dagegen aus. Bist du senil? Woher willst du denn wissen wie alt ich bin und was hat mein Alter mit dem Thema zu tun?
Ich halte dich nicht für „merk-würdig“-eher zum vergessen.
Mick Jagger… +80jährige unter sich…
Jagger, der Hallervorden der Rentnerbands
Mucke machen – politisch Maul halten. So muss es sein.
Ob das unsere Staatssänger Grönemeyer, Lindenberg, Campino & Co interessieren wird, die ja jedes Konzert dazu nutzen gegen die AfD zu hetzen ????
Das wird sich ändern; deren Ära ist vorbei. Und sie ahnen es. Die wissen genau woher die „Kohle“ kommt; aber nicht die „Cokes“.
Endlich.
Dafür springt „The Boss“ immer wieder ein.
Eine lächerliche Figur. Gibt seit 50 Jahren den Vorstadt-Dylan.
Weil die Leute genug von Links haben. Links hat die Welt betrogen und belogen; seit 50 Jahren. Der Klöppel ändert die Richtung. Daher keine „politischen Meinungen“ mehr. In 30 Jahren wird Merz als „Visionär“ gelten; aber nicht seine Schuld.
Was genau hat rechte Propaganda a la Trump mit Links zu tun? Es gibt natürlich keine 2. Amtszeit für Trump und es wird wieder demokratisch gewählt. Ebenso wie bei uns, CDU hat fertig, es folgt Rot/Rot/Grün – das ist Demokratie!
„Es gibt natürlich keine 2. Amtszeit für Trump“ Er ist mitten drinn.
Einfach für dich zum lesen: Trump ist keine Propaganda. Propaganda hat die ex-Kanzlerin vor der Jugend verbreitet: „die DDR war gar nicht so schlecht“. Da wird mir schlecht.
ist halt keine gute idee 50% des publikums zu vergraulen
einige posaunen es halt trotzdem heraus – wenige andere werden (höchstwahrscheinlich vom Management) davon abgehalten
In den USA bestimmt der Markt den Unterhaltungssektor, während in D der ÖRR einen riesigen Einfluss hat, deshalb können die bekannten Knall- und Gröhlköppe, ich möchte keine Namen nennen, bei uns ihre Luxusleben sehr gut bestreiten, indem sie die immergleichen linken Plattitüden runterbeten.
Witzig daran ist, dass Metallica, früher einmal, bevor sie dem Kommerz verfielen, unter Thrash Metal liefen. Viele Thrash-Bands neigten schon dazu, sich politisch zu positionieren. Und nicht unbedingt „rechts“. Vielleicht lag es daran, dass diese Musik u.a. dem Punk entsprungen war.
in der goldenen Zeit des Thrash Metals ( 80er ) war keine deutsche Thrash Metal Band politisch !
das fing erst 1992 an, da war die goldene Zeit schon vorbei ^^
Und btw Metallica war , bevor sie Kommerz wurden, keine Trash Metal Band ,
das Debütalbum Kill ’Em All (1983) ist stark im Speed Metal verwurzelt
Nur zu , wer seine Einnahmen kürzen will !
Bitte so weitermachen !
Spaltung führt ganz automatisch dahin !
Metallica? Ich schätze mal vorsichtig: minus 60 % der Fans.
Metallica ist Linker Schrott.
Richtig Geld für eine Konzertkarte zahlen und sich dann noch eine Politschulung mit Haltungsformat als Frontalunterricht anhören müssen … genau das brauchte ich. Aber heutzutage meint halt jeder, den Verkauf seiner politische Wurst mit moralischem Senf lauwarm servieren zu müssen.
Ich persönlich gehe davon aus, dass diese „Künstler“ für solche Kampagnen vom Kartell gebucht und mit Steuergeld bezahlt werden…
Gebucht vielleicht nicht, aber bei Hallervorden beispielsweise, spielen Zuwendungen ganz sicher eine tragende Rolle.
Rammstein braucht diese Werbung nicht. Alle Konzerte ausverkauft; weltweit. Siehe Mexiko live Konzert 2026. Grandios. Das Beste was dieses Deutschland jemals fortgebracht hat; egal ob Mercedes, BMW, AUDI; usw…
Das ist ja auch eigentlich der Sinn der Sache, entspannen, runter kommen vom Alltag und möglichen Problemen.
Sogar die Nazis hatten das begriffen. Sogar als es schon Bomben regnete, lief die Unterhaltungsindustrie auf vollen Torturen weiter, vor allem seichte Filme mit beliebten Stars.
Vor der Laterne 🎶…noch heute ohrengängig. 🙂
wenn es schon die N… begriffen haben, dann begreift es hoffentlich auch die AfD?
Grölemeyer und die Tote Hose Campino werden dafür umso mehr politische „Botschaften hinausgrölen“
Grölly hat fertig; er weis es auch. „Bochum“; eine Lüge.
Gene Simmons (Bassist von Kiss) merkte bereits an: „die (Künstler) sollten besser mail die klappe halten und singen oder mit Bällen jonglieren…“
Auch wenn man genug Geld hat – Das ist die wahre Haltung:
Spass für alle zu bieten, ohne schlechte Gefühle. Ob du links oder Rechts bist interessiert keine Sau solange du einen geilen Sound bringst!!!
Ich höre auch den linkesten Rock wie Wizo, ton steine Scherben, dritte Wahl, toxoplasma usw. (leider habe ich Landser mal irgendwann gelöscht, war eigentlich auch seeehr geil). Ist mir alles total egal. Meine Meinung kann ich mir trotzdem selbst bilden und auch Gegenstimmen gut ertragen!
Am besten für eine Band ist es aber, einfach Spaß für alle zu bieten
Hijungs und mähädels, hört doch mal auf YouTube: Der Michel – Ulrich Siegmund Style
Hammergeil 👻
Danke dafür und liebe Grüße an Herbie
Vor allem Gröhlem……., dessen Singsang oft wie wütendes Hundegebelle klingt, sollte endlich Ruhe geben.