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Jugendkongress

Auftritt im Hitler-Stil? AfD prüft Mitgliedschaft von bizarrem Redner

Die Rede von Alexander Eichwald auf dem Gründungskongress der AfD-Jugendorganisation sorgte wegen seines an Hitler erinnernden Auftretens für heftige Kritik und führte dazu, dass die Partei nun seine Mitgliedschaft prüft.

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Auf der Neugründung der AfD-Jugend kam es zu einem skurrilen Auftritt.

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Ein Auftritt auf dem Gründungskongress der neuen Jugendorganisation der Alternative für Deutschland sorgt für Gesprächsstoff. Die Rede des Mitglieds Alexander Eichwald hatte beim Gründungskongress selbst sowie in den sozialen Medien Wellen geschlagen, weil dieser in seiner Rede stark den Sprachstil von Adolf Hitler imitierte.

Die AfD prüft jetzt die Mitgliedschaft von Eichwald. „Mit dem Inhalt sowie der Art und Weise seines Bewerbungsvortrags hat sich Alexander Eichwald von den Grundsätzen der Partei distanziert. Der Bundesvorstand missbilligt das ausdrücklich und sieht sich daher veranlasst, eine Prüfung seiner Daten und Mitgliedsrechte vorzunehmen“, sagte AfD-Parteichef Tino Chrupalla der Deutschen Presse-Agentur.

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Bei dem medial groß begleiteten Kongress in Gießen hatte der Bewerber namens Alexander Eichwald für einen Vorstandsposten kandidiert. Er hielt eine Rede, die durch sein rollendes „R“ und ihren an Adolf Hitler erinnernden Tonfall auffiel, sprach die Anwesenden als „Parteigenossen und -genossinnen“ an und sprach davon, wie sich innerhalb der Partei „Lager“ bilden würden.

Die versammelten Mitglieder auf dem Kongress reagierten mit Kritik auf Eichwald. Schon während seiner Rede musste er unterbrochen werden, weil es in dem Saal laut wurde. Mitglieder fragten, ob Eichwald ein V-Mann des Verfassungsschutzes sei. Andere gehen, auch in den sozialen Medien, von einer Satire-Aktion oder einem Versuch aus, die AfD bloßzustellen.

Nach Informationen der Bild trat der Mann, der als Eichwald kandidierte, zuvor als Musiker unter dem Künstlernamen „Alex Oak“ auf – seine Profile in mehreren sozialen Netzwerken wurden inzwischen gelöscht. Zudem soll er im Jahr 2019 ein Praktikum bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Enger in Nordrhein-Westfalen absolviert haben. Nach Angaben von Tino Chrupalla stammt der Mann aus dem Landesverband Nordrhein-Westfalen. Er wurde am 5. Oktober dieses Jahres in den Kreisverband Herford aufgenommen und erklärte am 15. Oktober seinen Beitritt zur Jugendorganisation.

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50 Kommentare

  • Grünes U-Boot. 😉

  • Würde mich nicht wundern, wenn Böhmermann hinter dieser Nummer stecken würde.

  • Es ist gut, dass Verantwortliche in der AfD offensichtlich an Sensibilität gewonnen haben und hier klare Kante zeigen. Vor einigen Jahren hätte ich im Hinblick auf die These »V-Mann des BVS« noch gesagt, dass die nicht so einfältige Vorgehensweisen präferieren … inzwischen jedoch … nun — lassen wir das, der Bademantel ist in der Wäsche …

    • Das sind Demobilisierungstaktiken gegen die AfD. Dass wir auf so einen Unfug nicht reinfallen ist denen egal, es geht um Noch-CDU-Wähler und Öffi-Konsumenten.

  • Allein der Name „Eichwald“ ist bizzar!

  • Der Typ hat auch eine gewissen Ähnlichkeit mit Böhmermann. Zufall ?

  • Das dürfte wohl ein Agent Provocateur sein.

  • Am 5. Oktober 2025 in die Partei aufgenommen und am 15.Oktober in die Jungendorganisation eingetreten. – Also in unmittelbarer Nähe der Gründungsversammlung in Giessen. Und dann gleich für ein hohes Amt kandidiert.
    Hört sich sehr nach gezielter Provokation/Unterwanderung an – VS, Grünlinksgesindel, Ruch-ZPS (die mit dem Bus ) ? Naja, auf jeden Fall kam er nicht durch, Parteiausschluss kommt hoffentlich bald.

  • Müssen Kandidaten nicht vorgeschlagen werden? (Bitte, mich zu korrigieren, sollte ich mich irren!) — Wer hat den vorgeschlagen??

  • Ich will einmal versuchen, das wertneutral zu betrachten. Mir scheint dieser Herr sich eingeschlichen zu haben, um die neue AfD-Jugendorganisation lächerlich zu machen. Für solche „subversiven“ Aktionen hege ich eine gewisse Bewunderung und sage: Respekt! Gut gemacht!
    Und ich meine hier wirklich nur die gelungene Inszenierung, nicht den Inhalt. Auf jeden Fall finde ich derartigen politischen Widerstand besser, als wenn 25000 Menschen gewaltsam die Gründung der Jugendorganisation einer Partei verhindern wollen und dafür eine ganze Stadt terrorisieren. Das ist doch der eigentliche Skandal. Nicht dieser seltsame Redner bei der AfD-Versammlung.
    Und ich würde mir wünschen, es gelänge auch einmal, jemanden auf einer Versammlung einer linken Partei einzuschleusen, der mit einer absurden Vorstellung diese ein wenig herausfordert. Ich bin gespannt, ob meine Anregung umgesetzt wird.

    • Ääähhhmmm, 90% der Redner bei den Linken sind eingeschleuste Politclowns um das Gruselkabinet bunter zu gestalten! https://www.youtube.com/watch?v=fk61wDwbDxE
      Was machen wir jetzt? Trompete mit Tuba bekämpfen!

      P.S. Deine Anregungen sind zum grössten Teil gut und richtig. Nur, bist du hier auf der falschen Seite. Wenn du wirklich etwas bewirken möchtest, hier geht es lang:
      https://jungealternative.net/

  • Es sollte doch möglich sein, die Identität dieses Herren ein-eindeutig zu bestimmen und nachzuvollziehen, aus welcher Denkschule er tatsächlich stammt. Solche Herrschaften haben in der Regel immer ein großes Sendungsbewusstsein und das Netz vergisst ja bekanntlich nichts.

  • Ich gehe mal davon aus, dass dieser Herr eingeschleust wurde. Da stellt sich viele Fragen, z.B.: von wem und: wer hat das finanziert? Eventuell sogar Steuergeld?

  • ob nun Satire, V Mann oder geistig verwirrt, spielt doch keine Rolle, wichtig ist doch, das er dort abgewatscht wurde und er somit keine Mehrheit hinter sich hatte .

    soviel zum Thema AFD Jugend und stramm rechts

  • Erinnert mich irgendwie an das Gebrabbel von Böhmermann….

    • Denkbar. Jetzt müßte es nur mal jemand in die Hand nehmen, sich bei Böhmermann einzuschleichen und diesen bloßzustellen. Der und sein Team werden natürlich auf der Hut sein, da sie solches befürchten. Um so größer wäre der Erfolg, wenn es dennoch gelänge.

  • Die AFD muss radikal gegen solche Genossen vorgehen. Egal woher die kommen oder eingeschleust sind. Eigentlich müsste die AFD eine Brandmauer gegen Rechts – und Linksradikale errichten. Beide sind unerträglich und an Dummheit nicht zu überbieten.

  • Das war wohl eine Aktion des Böhmerclowns

  • Könnte auch sein, dass dieser Typ mit dem Adenauer-Bus angereist ist und vom „Zentrum für politische Schönheit“ beauftragt wurde. Schon blöd irgendwie, wenn auf so einer Gründungsveranstaltung nicht lauter camouflagegewandete Springerstiefelträger und blonde Mädels mit geflochtenen Zöpfen herumlaufen und solchen Leuten zujubeln. 😄 Ziel der Bloßstellung verfehlt.

  • Ich habe es mir gerade mal angesehen, offensichtlich ein Ulk. Ich denke, der Alexander will gerne als Aktionskünstler herauskommen. Das ist okay, aber leider hat er seine Chance nicht gut genutzt. Seine Hitlerperformance war eher schwach, konnte man früher im Alltag häufig besser hören.
    Ich vermute, an der jugendlichen Redaktion von Apollo ist das schlicht vorbeigegangen.

    • Eichwald ist entweder grenzlos dumm oder eben ein V-Mann. In beiden Fällen hat er bei der AfD nichts zu suchen.

  • Eigentlich ist es fast schade, dass das Ganze wohl nur eine satirische U-Boot-Aktion ist. Denn womit hat dieser Kerl eigentlich unrecht? Und was interessiert mich sein Auftreten und seine Ausdrucksweise? In der Politik sollte es schließlich in erster Linie um die Sache gehen. Es ist ernüchternd zu sehen, wie weichgespült und kraftlos sich die Jugendorganisation jetzt schon präsentiert, der die Oberfläche scheinbar wichtiger ist als der eigentliche Kern.

    -15
    • Na dann hoffe mal, wenn du eines Tages das Zeitliche segnen solltest, ich mich nicht als humoriger Trauerredner einschleusen lasse. Mal sehen, wie „weichgespült“ die Trauergemeinde dann ist 😉

      • Ich kann Ihnen nicht folgen und mein Gefühl sagt mir, dass das ganz gut ist. Und ich will Sie auch gar nicht verstehen. Möchte von dieser depressiven Verblödungsblase hier nicht angesteckt werden.

    • Die einzige Person, die in voller Härte ausspricht, was Sache ist, stellt sich als Satire-Clown heraus. Deutschland ist ein Flachzangenland geworden. Mei. Diese Jugendorganisation sollte sich jetzt schon in WSJ umbenennen: Weicheischuppen Junior.

  • Ich Wette man sollte prüfen ob es ein Agent Provocateur ist.
    Mich erschüttert immer wie naiv der Umgang mit den Roten und ihren Methoden , Taktiken und Strategien .
    Dabei liegt doch in der historischen und kommunistischen Literatur alles dargelegt vor uns.
    Woher kommt diese Blindheit in den Liberalen Betrachtern (Konservative gibt es ja gar nicht mehr, egal wie viele sich so betiteln).? Vielleicht weil Liberalismus der Wegbereiter der Roten ist? Ich empfehle sich mehr und eingehender mit Geschichte und den Politikpamphleten der Roten (besonders z.B. Saul Alinsky – Dr.Vater von Hillary Clinton und einer der Vordenker der Revolution 1960er – 1970er ) beschäftigen. Man findet darin eine Blaupuse der letzten 40 Jahre.

  • Ich vermute, dass man diesen bizarren Auftritt demnächst im ÖRR noch oft genug zu sehen bekommt. Wahrscheinlich eine Auftragsarbeit von Böhmermann & Co. oder irgendeiner NGO, schließlich braucht der Verfassungsschutz noch Material. Dass der Herr der Ringe zum Parteiverbot nicht ausreicht, dürfte den Damen und Herren mittlerweile klar geworden sein.

  • Jedem mit gesunden Menschenverstand war nach mindestens drei Sätzen klar, dass der nicht ganz „koscher“ ist.
    Spätestens nach der Ansprache „Genossinnen und Genossen“.
    Ich nehme an, dass war mal wieder eine Aktion aus dem Umfeld von „ Correctiv“ oder „Zentrum für politische Schönheit“.
    Schlimm genug, dass er auch noch Stimmen bekommen hat!
    Dies sollte intern dringend aufgearbeitet werden, da das die Leute sind, die der AFD schaden.

    • Stimmen von den anderen U-Booten…

  • Naja, seitdem die NS Partei verboten ist, versuchen sie es bei der AFD. Die wiederum scheint endlich zu kapieren, dass sie hier der Vielfalt Einhalt gebieten muss. Schauen wir mal, ob das klappt

    • Wer ist denn die NS Partei? Die NPD, die sich in die Heimat umbenannt hat? Die ist nicht verboten, es liefen 2 Verbotsverfahren, die zweimal krachend gescheitert sind.
      https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-004.html
      Obwohl die Heimat laut ÖRR und Medien unbedeutend ist, wollte sie die BRD schon 2 mal verbieten. Komisch, wenn eine Partei so unbedeutend ist, warum regt man dann überhaupt ein Verbotsverfahren an?

  • SAntifant, sonst nix. Wäre Mal nett sowas bei den Linken zu platzieren…

  • Ich habe noch Leute gekannt, die den wüsten Schreihals aus Braunau am Inn noch im O-Ton gehört hatten und ihn noch Jahrzehnte später ‚zwerrrchfell-erschötternd‘ zu parodieren vermochten: Dies Kaschperl ist garantiert ein durch und durch gefälschter Möchtegern-Imitator – und ich frage mich ernsthaft: Was für Schnarcher hocken beim Kreisverband Herford? Mit dem da würde ich ein 10-minütiges Gespräch führen und hätte ihn als ’schräge Nummer‘ am Kanthaken: Schon das zeitlich höchst auffällige Aufnahme-Datum und der anschließennde ‚Senkrecht-Start‘ macht ihn doch mehr als verdächtig, einer der bekannten ‚U-Boot-Flottillen‘ anzugehören…

  • Eigentlich müssen solche Prüfungen VOR der Wahl stattfinden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Alexander Eichwald eingeschleust wurde, um die gegründete Organisation genau in diese Ecke stellen zu können: „seht her! Wir habens doch schon immer gesagt. Die AfD ist die Reinkernation des NSDAP.“ Es wäre nicht das erste Mal. Der Verfassungsschutz hat hunderte Mitarbeiter in Netzwerken etc. eingeschleust und suggestiert, es handle sich im AfD-ler und/oder Befürworter. In Wahrheit sind diese Personen im Auftrag der linken „unsereDemokratie der Mitte“ unterwegs. Eine typisch, miese und linke Masche. Die einzige Qualifikation der Linken, wozu für mich auch die CDU/CSU gehört!

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