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Skurriler Tweet

Grünen-Politiker meint, Konservative hätten „Angst“ vor Habecks Wirtschaftskompetenz

Kritik an Grünen-Politik und Habecks Plänen kann sich der Bundestagsabgeordnete Johannes Wagner nur so erklären: Die „Konservativen“ hätten „schlicht Angst“ vor der geballten Wirtschaftskompetenz seiner Partei, meint er.

Der Grünen-Politiker Johannes Wagner hat die Ablehnung von grüner Politik durch die Opposition mit purer Angst vor der Kompetenz der Partei erklärt. Dabei nahm Wagner auf eine Rede von Robert Habeck während der Haushaltsdebatten im Bundestag Bezug. Der Wirtschaftsminister hatte sich in seiner Rede diese Woche vor allem an der Union abgearbeitet. Oppositionsführer Friedrich Merz hatte erklärt, mit der Ampel-Regierung nicht zusammenarbeiten zu wollen. Habeck forderte am Ende seiner Rede ein neues Sondervermögen im hohen Milliardenumfang, was aus den Reihen der Union nur mit Lachen quittiert wurde. Diesen letzten Abschnitt greift Wagner auf.

Ehrliche Kritik? Inhaltliche Unterschiede? Nein! Wenn es nach dem grünen Bundestagsabgeordneten geht, ist die Ablehnung von Habeck-Politik nur so zu erklären: Die konservative Opposition hat „schlicht Angst“ vor der guten Politik der Grünen. „Angst davor, dass wir Grüne nicht nur Klimaschutz können, sondern auch Wirtschaftspolitik. Deswegen versuchen sie uns auszubremsen“, behauptet Wagner, der vor seiner Bundestags-Karriere Kinderarzt war, auf X.

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Was Wagner sagt: Die Ablehnung grüner Politik ist keinesfalls inhaltlich oder rational erklärbar – nur emotional. Denn die Grünen „können“ Wirtschaftspolitik, meint er. Die Realität scheint aktuell den Gegenbeweis zu liefern – Deutschland ist schwächste G7- und zweitschwächste G20-Wirtschaft, Unternehmen klagen über vieles, was auch Versäumnis oder Ergebnis grüner Politik ist. „Wir hören der Wirtschaft zu“, tönt Wagner – sicherlich hat die Wirtschaft den Grünen auch viel zu sagen.

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