Für Reichensteuer
Grünen-Politikerin trägt „Tax the rich“-Kleid auf dem Wiener Opernball
Die österreichische Grünen-Politikerin Lena Schilling trug beim Wiener Opernball ein Kleid mit der Aufschrift „Tax the rich, save the climate“ und warb damit für eine Reichensteuer. Auf Instagram schrieb sie: „Superreiche machen unser Klima kaputt weil sie Leben als gäbe es kein Morgen.“
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Beim 68. Wiener Opernball am Donnerstagabend trug die österreichische Grünen-Politikerin Lena Schilling ein Kleid mit dem Aufdruck „Tax the rich, save the climate“, was auf Deutsch „Besteuert die Reichen, rettet das Klima“ bedeutet. Zudem trug sie ein Banner mit der Aufschrift „Nobel geht die Welt zugrunde“.
Gegenüber oe24 erklärte die Europaabgeordnete, mit dem Schriftzug auf ihrem Kleid wolle sie für eine „Reichensteuer“ werben. Schilling zufolge seien „die 10 reichsten Haushalte Österreichs (…) für die Hälfte der Treibhausgasemissionen verantwortlich“. Das „normale“ Leben werde für viele Menschen zunehmend unleistbar. Deshalb setze sie sich für eine stärkere Besteuerung von „Superreichen“ ein.
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Auch auf Instagram griff Schilling das Thema auf. Dort schrieb sie: „Superreiche machen unser Klima kaputt weil sie Leben als gäbe es kein Morgen.“
Als mögliches Vorbild für die Aktion gilt die US-amerikanische Politikerin Alexandria Ocasio-Cortez. Die Demokratin hatte 2021 beim Met Ball in New York ein Kleid mit der Aufschrift „Tax the rich“ getragen und damit ebenfalls eine Debatte über Vermögensbesteuerung angestoßen. Der Wiener Opernball zählt zu den bedeutendsten gesellschaftlichen Ereignissen in Österreich. Veranstaltungsort ist die Wiener Staatsoper in Wien. Laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA ist die Veranstaltung ausverkauft.
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Als Gäste werden unter anderem die Hollywood-Schauspielerin Sharon Stone sowie Fran Drescher, bekannt aus der Serie „Die Nanny“, erwartet. Auch politische Vertreter nehmen teil, darunter der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Kulturminister und Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) sowie Außenministerin Beate Meinl-Reisinger.
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Wie kommt so etwas zu einer Einladung zum Wiener Opernball?
Da kann nur ein Fehler unterlaufen sein,anders kann ich mir das nicht erklären.
bitte, der bundespraesi ist altes gruenes urgestein.
der sorgt fuer die seinen und die verbreitung der gruenen agenda,
seine gattin, noch vor den zeiten der praesidentschaft, war eifrige teilnehmerin der anti-opernball-demos.
als praesigattin geniesst sie selbstverstaendlich alle mit dem ball verbundenen annehmlicjhkeiten.
lena kann nix, weiss nix , verdient das ueppige gehalt einer EU-parlamentarierin, und weigerte sich bisher , irgendetwas davon zu wohltaetigen zwecken abzugeben.
alles meins, ist ihre devise.
Ist das die, die nicht wusste, welche Länder zur EU gehören?
Wie kommt so eine Meldung hier aud die TOP Nachrichten?????
Es ist unübersehbar, dass viele Menschen aus Bequemlichkeit und Gier ihre Umwelt ausbeuten und damit langfristig die eigenen Lebensgrundlagen zerstören. Während einige Wenige immense Profite daraus ziehen, wächst zugleich eine Abhängigkeit vom ständigen Konsum. Sollte dieses fragile System eines Tages ins Wanken geraten, was es bereits schon tut, könnten gerade jene, die ihre Selbstbestimmung gegen Komfort eingetauscht haben, vor dem absoluten Nichts stehen und beides verlieren.
Vielleicht liegt ein Ausweg tatsächlich in einem bewussteren Lebensstil: weniger Konsum, mehr Nachhaltigkeit, weniger digitale Dauerbeschallung, dafür mehr echtes Miteinander. So entzieht man übermäßiger Machtkonzentration zumindest ein Stück weit die Grundlage.
Doch echter Wandel entsteht meist durch Vorbilder, die glaubwürdig und verbindend wirken. Wer belehrend, polarisierend oder bevormundend auftritt, wie z. B. dieses Fräulein, riskiert, eher Widerstand als Einsicht zu erzeugen.
Immer mit guten Beispiel vorangehen. Wie wärs mit einer Hütte aus Moos im Wald?
Ich weiß nicht, ob das Ihre Vorstellungskraft übersteigt, aber er gibt auch etwas zwischen dem heutigen Konsum-Wegwerf-Lebensstil und der Mooshütte im Wald.
@ Wortleser Ich denke mil ich gehöre zu der von Ihnen erwähnten Generation der Großeltern, und wenn ich der heutigen jungen Generation mal antrage so zu leben wie ich werde ich ausgelacht.
Einfach leben wie die Großeltern. Bevor die was wegschmissen, hatte es schon die gesamte Palette anderweitiger Alltagsfunktionen durchlaufen.
Niemand musste für ein Pillepalle in den Baumarkt hetzen. Jeder hatte alles zur Genüge und wenn sich tatsächlich im Fundus nichts passendes finden ließ, hatte es garantiert der Nachbar. Unsereins hier kennt das gar nicht anders, insofern sind wir die falsche Zielgruppe, Hörr Atlas.
Und nein, ich bin kein Ossi.
Dass aber diese Art zu Leben kein Wirtschaftswachstum generiert, sollte klar sein.
Hey Atlas, wohl Kreide gefressen.
Solch milde Worte bin ich von Ihnen gar nicht gewohnt.
@ CJP
Richtig, solange Umweltschutz von Mächtigen forciert wird, ist er kein richtiger Umweltschutz, sondern Geldmacherei, also genau das Gegenteil davon. Echter Umweltschutz kann nur von den Menschen selbst, nämlich durch reduzierten und nachhaltigen Konsum, ausgehen. Und das würde den Mächtigen am meisten schaden.
Wie heisst ihr Heimatfilm nochmal???…
Der heutige „Umweltschutz“ hat mitnichten etwas mit dem Schutz von Natur, Ressourcen oder Menschen zu tun. Es ist genauso nur ein System, das eben jene Ausbeutung der Mehrheit für den Profit Weniger fortsetzt. Daran ändern auch die romantischen Vorstellung von tumben Marionetten wie Fräulein Schilling nichts.
„Superreiche machen unser Klima kaputt weil sie Leben als gäbe es kein Morgen.“
Neben der „unsere Demokratie“ gibt es jetzt auch ein „unser Klima“. Die Grünen sind wirklich „innovativ“…und verstehen es, Aufmerksamkeit zu generieren,
Massenmörder generieren auch Aufmerksamkeit, fühlt sich bei den Grünen Spinnern genauso an.
Marie Antoinette soll ja auf einem Ball auch ein Kleid mit der Aufschrift „Köpft den Adel“ getragen haben
Ich bin für Steuern auf grüne Ideologie.
Was für ein genialer Vorschlag!
Entweder hätte dann der Staat keine Steuersorgen mehr oder die grüne Ideologie würde sich in ein lauwarmes Lüftchen auflösen 🙂
Ich wäre für eine Demosteuer.
Da könnte der Staat Milliarden einheimsen und für den Umweltschutz einsetzen. Da würden die berufenen Umweltschützer den Umweltschutz hauptsächlich selbst finanzieren.
Mit Aufmerksamkeit erregen und Provokation kennt Schilling sich aus ( siehe Affäre Schilling). Hätte sie das Geld für das Ballkleid usw. gespendet, wäre es glaubwürdig. Schilling ist wohl so was wie die die Wiener Neubauer
Ein selbstgenähtes Kleid aus Omas Mottenkiste – das wär’s.
Aber nicht mal für refashion oder upcycling hat’s gereicht. Schade.
Hihihi wer sich einen Hund ins Haus holt bekommt auch Flöhe dazu.
Jamei, wer sich solche Leute zu seiner Party einlädt, muss eben mit Überraschungen rechnen.
Es wäre wohl das Beste, gar nicht darüber zu berichten … das verbreitert die grüne Bühne unnötig.
Und falls Medien es sich erlauben, auch noch negativ darüber zu schreiben, dann schlagen diese immer wild um sich, dass die Sahne zu Butter wird.
Wieso ignorieren? Das ist ein sehr wichtiges Thema, wie ich finde. Bloß sollte man das Diskutieren schon den Erwachsenen überlassen, die sich sachlich ausdrücken können, und nicht solchen grünen Gören oder rechtspopulistischen Wutbürgern. Da kommt nichts bei rum, außer Spaltung.
Die Logik dahinter ist dann, dass der Staat noch mehr Geld für Unweltprojekte (z.B. im Ausland) übrig hat? Wo soll das hinführen?
ps: Grok sagt, dass dadurch rechte Parteien gestärkt würden. Also: Weiter so! 😎
„Schilling wuchs in Wien in einer „sozialistisch-kommunistischen Familie“ als einzige Tochter einer Sozialarbeiterin und eines Bankmanagers auf.“ Kann man sich nicht ausdenken
Nicht auszudenken, wenn sie noch Geschwister hätte.
Die muß ja eigentlich noch Geschwister haben, denn wie heißt es doch immer so schön: Einer alleine kann doch gar nicht so blöd sein.
Uiuiui, bei der Paarung war sicher immer Leben in der Bude.
So ähnlich hatten wir das auch. Muttern wählte SPD, der Vater NPD.
Kenne etliche Paare die maximal konträre Ansichten vertreten. Um ihre Ehe nicht zu gefährden, haben sie sich darauf verständigt, politische Themen auszusparen.
Auch nicht das gelbe vom Ei. Das Leben ist kein Ponyhof.
Schöne Grüße an die Paare, unbekannterweise: Miteinander kommunizieren wäre ein Anfang, die Ansichten des anderen zur Kenntnis nehmen und die Meinung zu akzeptieren wäre gelebte Demokratie.
Dann klappt’s auch mit der goldenen Hochzeit 🥰
Und die Reichen finden sie das nicht super?
Kein anständiger Mann steigt über so etwas rüber.
„Besteuert die Reichen, rettet das Klima“! Klar, die Reichen zahlen einfach mehr und es gibt künftig weder Starkregen noch Trockenperioden, Hitze oder Stürme! Warum ist da noch niemand drauf gekommen? *LOL*
Trump wird sie hoffentlich auf die Liste der in den USA unerwünschten Personen setzen. Leider fehlt auf der Liste Lanz‘ Freund Thevensen.
Echt lustig, wenn es nicht so dumm wäre.
First stop the poor wretches who defend the rich!
Die Reichen? Leute wie der Ex-Vize Al Gore haben in den letzten 20 Jahren auch nicht schlecht an der Klimaindustrie verdient. Al Gores 200 Mio. USD Vermögen inklusive seiner 9 Mio. Villa bei Montecico stammt bestimmt nicht allein aus seiner Politiker-Pension.
Sack Reis, China
Ich denke bei den Grünen sind nicht unbedingt immer die Hellsten am Start, allerdings oft mit dicker Fresse (Dunning Kruger). Wahrscheinlich hat sies gar nicht verstanden oder wollte hypermoralisieren und dabei gerne selber dazugehören…
Ui, da hat sie sich aber was getraut und den Anwesenden mal so richtig gezeigt.
Weiter gehts in der Tagesordnung. Pubertäre Wichtigtuerei.
Moin ,Naiv denn wenn das Klima gerettet ist meint die Dame das es dann keine Reichen mehr gibt.
Leider fängt „der Reichtum“ bei diesen intelektuellen Minderleistern bereits bei 64500 EURO an . . . bei Milliardären kann man gerne über eine Zusatzsteuer reden.
Löblich, in der richtigen Gesellschaft die Abgabe ihrer Penunzen zu fordern.
Bekam sie auch die Schecks dafür, oder nur den politisch korrekten Heuchler-Applaus?
„Superreiche machen unser Klima kaputt weil sie Leben als gäbe es kein Morgen.“
Eine immer wieder wiederkehrende, aber unhaltbare, Behauptung.
Ich behaupte das Gegenteil: Die Klimabilanz der armen Familien ist unterirdisch.
Kann der Mensch überhaupt eine „Klimabilanz“ haben? Wenn ja, WAS soll das sein?
Zählen Sie einfach mal Ihren täglichen Abfall.
Das wäre schon mal ein Anfang.
Vielleicht können Sie schon nach kürzester Zeit Ihre Frage selbst beantworten.
Er atmet und stößt Co2 aus.
Flatuenzen nicht zu vergessen.
Aber gerne scheint sie zum Opernball zu gehen.
Was wird sie nur machen, wenn dieser dank grüner Ideologie auch abgeschafft wird?
Die „Arme“— wird sie dann im grünen Dschungel-Camp Walzer tanzen und überlegen, welchen Tieren sie Methan-Steuern abknöpfen kann ?