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Neues Programm

„Genießen von Lustgefühlen am eigenen Körper“: Berliner Senat will „individuelle Erfahrungsräume“ für 3-Jährige einführen

Der Berliner Senat hat ein neues Programm zur Bildung von Kindergartenkindern vorgelegt. Demnach sollen für die Drei- bis Sechsjährigen „individuelle Erfahrungsräume“ eingerichtet werden, um ihnen das „Genießen von Lustgefühlen am eigenen Körper“ zu ermöglichen.

Die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie plant die Verabschiedung eines neuen „Berliner Bildungsprogramms für Kitas und Kindertagespflege“. Das berichtet die Junge Freiheit. Das letzte gleichnamige Programm wurde 2014 verabschiedet. Nun plant der Berliner Senat offenbar eine Erneuerung des Papiers.

In einem Entwurf fordert die Berliner Regierung die Einrichtung von „individuellen Erfahrungsräumen“. Diese Räume seien notwendig, um den Kleinkindern das „Genießen von Lustgefühlen am eigenen Körper“ zu ermöglichen. Weiter heißt es in dem Dokument: „Kinder entdecken ihre eigenen Geschlechtsteile, erforschen sie intensiv und möchten diese Erfahrungen mit anderen Kindern teilen. Sie lieben es zu spielen und entdecken ihren Körper zum Beispiel über Rollen- oder Bewegungsspiele.“

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Die anale und orale Penetrierung von den Kleinkindern soll jedoch „aufgrund des Verletzungsrisikos“ vermieden werden. Die Kinder müssten bei diesen (vor)sexuellen Handlungen „mit gemeinsamen Absprachen begleitet“ werden, heißt es in dem Dokument. Als Zielsetzung gibt der Senat vor, dass die Kinder in den Kindertagesstätten „eine sexual-freundliche und sinnesfördernde Haltung“ entwickeln sollen.

Auch mit Gender- und Diversity-Themen sollen die drei bis sechs Jahre alten Kinder konfrontiert werden. Pädagogen werden dazu aufgefordert, „geschlechtersensibel“ zu arbeiten. Sie müssten „darüber Bescheid wissen, wie sich das individuelle Kind konstruiert“. Um dies dem Kind näherzubringen, empfiehlt man, „Bilderbücher“, die eine „bejahende Haltung zur Sexualität unterstützen“, heranzuziehen.

Zu dem aktuellen Berliner Bildungsprogramm für Kitas und Kindertagespflege erklärt der Bildungssenat Folgendes:Es beschreibt, welche grundlegenden Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten Ihr Kind braucht, um seinen Lebensweg erfolgreich zu beschreiten“. Und weiter: „Darauf aufbauend erläutert es, mit welchen Inhalten Kinder bekannt gemacht werden sollen und wie sie entsprechend ihres individuellen Entwicklungsstandes und ihrer Neigungen gefördert werden können.“

Zu dem aktuellen Programm erklärt der Berliner Senat weiter, dass das „Berliner Bildungsprogramm für Kitas und Kindertagespflege“ einen „verbindlichen, wissenschaftlich begründeten und fachlich erprobten Orientierungsrahmen“ biete. Die Handlungsanweisungen würden sich direkt an die Erzieher richten.

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