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Ulrike Winkelmann

Gegen „Dreckschleuder“-Medien: ARD, ZDF und taz starten „Demokratie“-Kampagne

Rund 150 Medienpartner haben sich zur Aktionswoche „Demokratie braucht viele Stimmen“ zusammengeschlossen. Zum Auftakt erklärte taz-Chefin Ulrike Winkelmann im ZDF-Morgenmagazin, im Internet gebe es „Dreckschleudern“, die Fake News verbreiteten.

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Ulrike Winkelmann, Chefredakteurin der taz, warb im ZDF-Morgenmagazin für die Aktionswoche „Demokratie braucht viele Stimmen“. (IMAGO/epd)

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Rund 150 Medienpartner haben sich für eine gemeinsame Aktionswoche zur Bedeutung des „professionellen Journalismus“ zusammengeschlossen. Zum Auftakt erklärte taz-Chefredakteurin Ulrike Winkelmann am Montag im ZDF-Morgenmagazin, was diesen Journalismus ihrer Ansicht nach von großen Internetplattformen und anderen Angeboten unterscheidet. Im Internet gebe es „viele andere Dreckschleudern“, die im Grunde nicht wesentlich mehr täten, als „Desinformationen, Fake News zu verbreiten“.

In der Aktionswoche „Demokratie braucht viele Stimmen“ vom 14. bis zum 19. September wollen Zeitungen, Zeitschriften, private Sender und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten gemeinsam für Pressefreiheit, Medienvielfalt und eine „informierte demokratische Öffentlichkeit“ werben. Anlass ist der Internationale Tag der Demokratie am 15. September.

Initiiert und koordiniert wird die Kampagne vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). Zu den Partnern zählen unter anderem ARD und ZDF, RTL Deutschland und ProSiebenSat.1 sowie Spiegel, Correctiv und die Deutsche Presse-Agentur. Auch die taz beteiligt sich.

Demokratie lebe von der Freiheit, unterschiedliche Meinungen zu vertreten, heißt es in ihrem Manifest. Die Aktionswoche werbe für „inhaltliche und programmliche Vielfalt“, heißt es auf der Internetseite der Initiative – und ausdrücklich „nicht für einzelne Medienhäuser oder Geschäftsmodelle“.

Es brauche „unterschiedliche, professionell arbeitende, seriöse Medien“, die am Erhalt der Demokratie interessiert seien und für ihre Produkte einstehen würden, sagte Winkelmann im Morgenmagazin. Das sei ein „großer Unterschied“ zu großen Internetplattformen und „vielen anderen Dreckschleudern im Internet“.

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Ende August hatte Winkelmann in der taz geschrieben: „Nicht nur die taz, alle seriösen Medien verstehen sich als Bollwerke der Demokratie“. Während der Aktionswoche solle herausgestellt werden, was der Unterschied zwischen „seriöser Berichterstattung und reiner Ressentiment-Schleuderei, zwischen Recherche und Behauptung, zwischen Aufklärung und Desinformation“ sei.

Die Kampagne soll jedoch nicht nur für angebliche journalistische Standards werben. Aus Unterlagen des BDZV vom Juni geht hervor, dass sie ausdrücklich auch politischen Druck erzeugen soll. Die Politik müsse „dringend handeln und mächtige globale Plattformen regulieren“, schrieb der Verband. Die Initiative solle das Bewusstsein für unabhängigen Journalismus stärken und „politischen Handlungsdruck erzeugen“. Der Claim „Demokratie braucht viele Stimmen“ formuliere einen „positiven gesellschaftlichen Konsens statt eines Brancheninteresses“, erklärte der BDZV.

Das offizielle Manifest enthält konkrete medienpolitische Forderungen. Politische Rahmenbedingungen sollten demnach „faire Wettbewerbsbedingungen“ zwischen großen Tech-Plattformen und journalistischen Angeboten schaffen und die „Refinanzierung freier Medien“ sichern.

Im ZDF-Morgenmagazin erklärte Winkelmann unterdessen, die taz werde in dieser Woche verstärkt über den Unterschied zwischen professionellem Journalismus und Internetplattformen schreiben. Journalistische Medien müssten für ihre Berichterstattung „geradestehen“. US-amerikanische und einige chinesische Plattformen täten dies dagegen nicht. „Denen ist es egal, was sie in die Köpfe pumpen“, sagte Winkelmann. „Da geht es quasi nur um die Klicks.“

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88 Kommentare

  • Die taz will gegen sich selbst vorgehen?!

    Super Idee!

    Selbstdekonstruktion ist auch Kunst.

    112
    • Dieses Bollwerk der Demokratie gegen Ressentiment-Schleuderei:

      „Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite… Der Erhalt der deutschen Sprache übrigens ist kein Argument dafür, die deutsche Population am Leben zu erhalten… Etwas Besseres als Deutschland findet sich allemal.“ – Deniz Yücel (taz) am 04.08.2011

      „Streng genommen möchte man Polizisten nicht einmal in die Nähe von Tieren lassen… Die Mülldeponie… auf der Halde, wo sie wirklich nur von Abfall umgeben sind. Unter ihresgleichen fühlen sie sich bestimmt auch selber am wohlsten.“ – Hengameh Yaghoobifarah (taz) am 15.06.2020

      „Man könnte also sozusagen sagen, dass die Gewalt ein Zeichen dafür ist, dass die Integration gelingt.“ – Ulrike Herrmann (taz) am 11.01.2023

      „Die Akteur:innen, das sind hier die gewalttätigen Rechtsextremen auf der Straße; das ist die AfD… In diesem Gesamtsetting ist es wenig überraschend, dass auch linke Gewalt sprunghaft steigt.“ – Jens Uthoff (taz) am 21.08.2026

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      • Danke für diese Zitatesammlung!

        4
    • Leider ist sie nicht die hellste Kerze. Sie hat ja recht mit den Dreckschleuder Medien. Sie hat nur nicht diese Medien genannt. Ich kann ihr helfen. Es sind ARD; ZDF; DER GANZE REST DES ÖRR UND NATÜRLICH DIE TAZ AN ERSTER STELLE. Eventuell hat sie jetzt was dazu gelernt, was man aber bei Dämels nicht vorhersagen kann!!!

      25
    • Wer kennt sie nicht, diese Person, die allen irgendwie peinlich ist, der aber niemand sagt, dass sie peinlich ist, und die sich deshalb richtig gut dabei fühlt? Ja, ich vermute, bei der taz gibt es einige davon .

      2
    • Wer von „Dreckschleudern“ spricht, hat sich damit perfekt selbst charakterisiert!

      2
    • Fällt die Taz, Spiegel, Zeit nicht auch darunter ? Oder brauchen die keine Klicks? Und manche Berichte pumpen ganz viel grünen Schwachsinn in die unkritischen Köpfe und sind extrem, wie halt linke sind, weit weg von Journalismus. Nur Kleingeister lesen sowas.

      Es lohnt sich eher die exotischen Magazine zu lesen, wie Manova, der Sandwirt, Corrigenda, Cicero usw. Das ist wirklich ein Blick über den Tellerrand. Und manchmal gefällt einem dieser Blick nicht, aber er regt zum Nachdenken an.
      Oder mal Kontrafunk zu hören.

      1
  • Warum werden bürgerlich-konservative Stimmen unterdrückt und/oder kriminalisiert?

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    • Weil sie die etablierten und korrupten linksgrünen Netzwerke gefährden.
      Mit anderen Worten: wenn die AfD in Regierungsverantwortung kommt, werden die ganzen Schweinereien ans Tageslicht kommen. Sie haben also Angst um ihre Pfründe.

      34
  • Correctiv etc als Bollwerk für seriöser Berichterstattung.
    Der Lacher des Tages.

    62
    • Correktiv-Journalisten machen das, was auch KI-Roboter machen, wenn sie keine Fakten finden: sie halluzinieren.

      9
  • ARD und ZDF, RTL Deutschland, ProSiebenSat.1, Spiegel, Correctiv, dpa, taz,
    die Crème de la Crème der neutral und sachlich berichtenden Medienanstalten 🧐

    34
    • Ich hatte vor vielen Jahren noch gern n-tv oder N24 (heute Welt) gesehen. Bis die genauso in die linke politmediale Kloake eingetaucht sind.

      21
      • Exakt. So Isses. 👍

        5
  • „Die AfD setzt sich dafür ein, Volksentscheide in Anlehnung an das Schweizer Vorbild auch in Deutschland einzuführen. Wir wollen dem Volk das Recht geben, über vom Parlament beschlossene Gesetze abzustimmen. Dieses Recht würde in kürzester Zeit präventiv mäßigend auf das Parlament wirken und die Flut der oftmals unsinnigen Gesetzesvorlagen nachhaltig eindämmen. Zudem würden die Regelungsinhalte sorgfältiger bedacht, um in Volksabstimmungen bestehen zu können. Auch Beschlüsse des Parlaments in eigener Sache, beispielsweise über Diäten oder andere Mittelzuweisungen, würden wegen der Überprüfungsmöglichkeit der Bürger maßvolle Inhalte haben.“ ☝️

    6
  • Leute merkt euch: Die gesendete Meinung ist die alternativlose Wahlmeinung! Wer selbst denkt ist Verfassungsfeind.

    39
  • Nun, 15. September – Tag der Demokratie?

    Falsch! – Es ist der Gedenktag der sieben Schmerzen Marias (Memoria septem dolorum beatae Mariae Virginis); der „Demokratietag“ ist bestenfalls Desinformation der „Qualitätsmedien“ …

    11
  • Halten die beteiligten Medien sich denn an ihre „journalistischen Standards“. Etwa die TAZ mit ihrem Artikel über die Beschäftigung von Polizisten auf Müllhalden vor 6 Jahren? Und der Bericht von Correctiv über das „Geheimtreffen in Potsdam“ ist doch auch eher fiktional. Also werden da einige Böcke zu Gärtnern gemacht.

    10
  • Das „Bollwerk der Demokratie“ klingt irgendwie nach „Schild und Schwert der Partei“ (MfS bzw. Stasi) in der DDR.

    8
  • „Es brauche „unterschiedliche, professionell arbeitende, seriöse Medien“, die am Erhalt der Demokratie interessiert seien und für ihre Produkte einstehen würden, sagte Winkelmann im Morgenmagazin.“ Stimmt, Frau Winkelmann. Apollo, Tichy, Nius, Reitschuster, Danisch… da werden Sie geholfen. Und zwar NUR dort…

    7
  • Bild sagt alles!

    7
    • So etwas kann nur bei der taz Unterschlupf finden.

      6
      • Oder beim Spiegel….grins

        1
  • Eine erneute Indoktrination für die Bürger?

    7
  • Projektion

    3
  • Meinungsfreiheit?
    Ja klar doch – das höchste Gut der Demokratie wird inzwischen mit Füßen getreten. Spezifisch von denen, die am Geldhahn des Staates hängen.

    2
  • Die zwangsfinanzierten Medien möchten also die unabhängigen und freien Portale angehen……..interessant!

    2
  • wer es sagt, ist es nicht

    4
  • taz…na alles klar…

    1
  • Da starten Medien eine Demokratiekampagne, die erkennbar und nachweislich linksgrün sind, Regierungspropaganda verbreiten und die Opposition dämonisieren. Schlimm, daß dafür wieder unser aller Geld drauf geht.

    29
    • Also von mir bekommt die „taz“ keinen Cent.

      6
  • „Zum Auftakt erklärte taz-Chefin Ulrike Winkelmann im ZDF-Morgenmagazin, im Internet gebe es „Dreckschleudern“, die Fake News verbreiteten.“

    Na wenn das nicht Hass und Hetze ist, dann weiß ich auch nicht.

    5
  • „…gemeinsam für Pressefreiheit, Medienvielfalt und eine „informierte demokratische Öffentlichkeit“ werben.“
    Endlich tut sich da mal was.
    Das Dreckgeschleudere des ÖRR war ja nicht mehr zum aushalten!
    Es ist gut, das man sich dort endlich der Kritik stellen möchte und auch konservative Ansichten zulassen will.
    Wirklich sehr löblich, das wird der Demokratie sehr gut tun.

    0
  • „Demokratie braucht viele Stimmen“
    Ach ja?
    Und wieso werden dann die drei anderen unter den fünfzig + Stimmen bekämpft als seien sie der Teufel höchstpersönlich.
    Ist ja der helle Wahnsinn, wenn 20 Millionen Wähler mit nur drei Medienkanälen auskommen sollen, wo der noch größere Rest gar nicht mehr weiß, wo er zuerst einschalten will.
    DAS werden wir ändern, worauf Ihr Euch verlassen könnt!!

    17
    • Diese NGO meint, dass Demokratie viele Stimmen braucht, die aber alle das Lied der Regierung singen.

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  • ARD, ZDF und TAZ—- die sich wohl als die „Ehrlichen“ fühlen, haben sich anscheinend zusammengetan .
    Fehlt eigentlich noch das Portal“ Correctiv“ — passt meinem Eindruck nach doch gut dazu- ist wohl gerade mit einer phantasievollen Geheimtreffen -Story beschäftigt.

    7
  • „ARD, ZDF und taz“ – ein illusteres, charakteristisch linkes Komplott zur gezielten Desinformation der Bürger.
    Der Kampf gegen eine ausgewogene Information ist im vollen Gange.
    ÖRR und GEZ abschaffen!

    1
  • Mediendiktatur als Grundlage „unserer Demokratie“…

    1
  • „…die taz werde in dieser Woche verstärkt über den Unterschied zwischen professionellem Journalismus und Internetplattformen schreiben.“ Da musste ich laut lachen. Als wenn ausgerechnet die „taz“ was davon verstünde. Ideologisch ist nicht gleich professionell, das sollte sich die Dame hinter die Ohren schreiben. Gerade die „taz“ hat so manche „Ressentiment-Schleuder“ in Lohn und Brot, mir fällt da spontan Hengameh Yaghoobifarah ein, die als einzigen geeigneten Arbeitsort für Polizisten die Müllkippe proklamierte. Sieht so das „Bollwerk für die Demokratie“ aus? Dass die „taz“ sich als moralische Instanz eines „professionellen Journalismus“ aufspielt, ist ein Witz.

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    • Respekt, dass Sie den Namen korrekt hinbekommen haben, da wäre ich gescheitert 👍

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      • Man kann es auch so auf den Punkt bringen. Matth. 5, Vers 7: „Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen!“

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    • 👏🏻👏🏻👏🏻👏🏻👏🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻💙

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    • „Spontan fällt mir nur eine geeignete Option ein: die Mülldeponie. Nicht als Müllmenschen mit Schlüsseln zu Häusern, sondern auf der Halde, wo sie wirklich nur von Abfall umgeben sind. Unter ihresgleichen fühlen sie sich bestimmt auch selber am wohlsten.“

      – Hengameh Yaghoobifarah: All cops are berufsunfähig (Juni 2020)

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