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Szenen wie im Bürgerkrieg

Frankreich: Straßenschlachten zwischen Nationalisten und Randalierern

Die französische Polizei wird der Lage an vielen Orten im Land noch immer nicht Herr: Immer öfter nehmen außergesetzliche Bürgerwehren die Sache selbst in die Hand. Aufnahmen zeigen nun, wie eine Gruppe nationalistischer Franzosen einen Randalierer-Mob konfrontiert.

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Auch, wenn die Gewalt in Frankreich laut Medienberichten langsam abnimmt: Im Nachbarland herrscht nach wie vor Ausnahmezustand und die Polizei ist oft überfordert. Aufnahmen von Bürgerwehren und organisierten Fußball-Ultras, die daher selbst für Ordnung sorgen wollen, machen die Runden.

Videos aus der nordwestfranzösischen Stadt Angers zeigen nun den Zusammenstoß eines migrantischen Mobs mit einer Truppe von rechten Nationalisten. In einer Gasse treffen beide Gruppen aufeinander – es fliegen Stühle, Flaschen und Tische. Die Polizei ist nirgends zu sehen.

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Solche Auseinandersetzungen dürften zunehmen: Im ganzen Land haben rechte Aktivisten inzwischen mobilisiert, um Bürgerwehren und ähnliche Verbände zu bilden. In Chambéry, Boulogne und Lyon formierten sich ebenfalls nationalistische Bürgerwehren. Laut eigenen Angaben reisen einige von ihnen durch ganz Frankreich, um in betroffenen Städten Zivilisten und Eigentum zu schützen.

In der vergangenen Nacht wurden im ganzen Land 24 Gebäude und rund 160 Autos an- oder abgebrannt. Die Polizei nahm 72 Menschen fest. Seit sechs Tagen legen gewaltbereite Randalierer französische Großstädte in Schutt und Asche. Auch in Belgien und der Schweiz kam es bereits zu Ausschreitungen.

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