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Österreich

FPÖ in Österreich erstmals über 40 Prozent – stärker als die drei Regierungsparteien zusammen

Die FPÖ dominiert in den neuesten Umfragen die österreichische Parteienlandschaft. Erstmals erreicht die Partei, die von Jörg Haider und HC Strache aufgebaut wurde und nun von Herbert Kickl geführt wird, über 40 Prozent.

Von

IMAGO/photonews.at

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Erstmals erreicht die FPÖ in einer bundesweiten Umfrage über 40 Prozent. In einer Erhebung der Lazarsfeld-Gesellschaft für OE24.TV erreicht die Freiheitliche Partei 41 Prozent. Damit ist sie mehr als doppelt so stark wie die Österreichische Volkspartei (ÖVP), die nur noch auf 20 Prozent der Stimmen kommt und derzeit mit Christian Stocker den Bundeskanzler stellt.

Auch die Koalitionspartner der ÖVP fallen zurück. Die SPÖ kommt in der Umfrage nur noch auf 14 Prozent, die liberalen NEOS auf sechs Prozent. Zwei linke Oppositionsparteien stehen dagegen besser da als bei der Wahl 2024: Die Grünen erreichen nun zwölf Prozent, die Kommunistische Partei könnte mit vier Prozent den Einzug in den Nationalrat schaffen.

Schon bei der letzten Nationalratswahl hatte die FPÖ gesiegt – allerdings nur mit einem Vorsprung von knapp drei Prozentpunkten. Damals erreichte die Partei von Herbert Kickl 29 Prozent. Die ÖVP erhielt damals 26 Prozent und bildete nach monatelangen Verhandlungen eine Dreierkoalition mit SPÖ (21 Prozent) und NEOS (neun Prozent).

Selbst im früher „roten“ Wien hat die FPÖ laut Umfragen Chancen auf den ersten Platz (mehr dazu hier). Im April überholte die Partei, deren Stellung sich unter Jörg Haider, HC Strache und nun Herbert Kickl über die Jahrzehnte erheblich verbessert hat, die SPÖ.

Eine Brandmauer wie in Deutschland gibt es in Österreich längst nicht mehr. Bundeskanzler Christian Stocker erklärte eine solche Vorgehensweise im September gar für wirkungslos (Apollo News berichtete). Statt pauschaler Ausgrenzung müsse man den Brand löschen. Eine Koalition mit oder gar unter Führung der Freiheitlichen lehnt die christlich-soziale ÖVP dennoch ab.

mb

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17 Kommentare

  • Super!!!

    • Die Erfolge der FPÖ und der AfD zeigen auch, dass der Einfluss der USA auf Europa zurück geht. Die europäischen Staaten gewinnen ihre Selbstständigkeit zurück.
      https://cna343.wordpress.com

      • Der Einfluss von MAGA aber nicht, eher im Gegenteil 😉

      • Es kommt immer darauf an, wer in USA gerade regiert. Im Moment gibt es nichts auszusetzen, da auch die Regierung der AfD und auch der FPÖ freundlich gegenüber steht.

  • Tolles Land. Da gibt es noch Anstand und generationenübergreifende Solidarität. Wenn die Werte noch etwas weiter ansteigen ziehe ich nach Oberösterreich.

  • Auch hier: Die Richtung stimmt!

    • Freier Sachse: Sind noch keine Warnungen oder Drohungen aus dem „Altreich“ gekommen …….?

  • Ist das der Berlinschreck? Oder haben die Österreicher die Nachrichten aus London, Paris und Birmingham gelesen?

  • Stabil bleiben @Herbert und weiter so!

  • Alles unter 50% bringt nix, leider ist das der Zustand im deutschsprachigem Raum.

    • Obwohl, die ÖVP ist zumindest deutlich konservativer als die CDU.

  • Die 40 % sind brutto.

    Um die auch als Netto zu bekommen, muss die FPÖ die Füße stillhalten, die Regierung machen lassen und der Kickl braucht ne blaue Schwalbe, die er auch fahren können muss.

  • Jaa, schön.
    Die sind ja schon weiter mit der Islamisierung als wir.

  • Super. In Österreich ist die Welt noch in Ordnung. Da wird auf das Wohl des eigenen Volkes geschaut und Ausländer werden konsequent außer Landes geschafft. Wenn die FPÖ noch höhere Werte bekommt, werde ich nach Österreich ziehen und das, obwohl ich mittlerweile 76 Jahre alt bin.

  • Den Ösis geht auch die Knete aus.

  • Sie schauen auf ihre eigene Hauptstadt und sie schauen auf die der Piefkes und fühlen sich mit diesen erstmals im selben Boot.

  • „Eine Koalition mit oder gar unter Führung der Freiheitlichen lehnt die christlich-soziale ÖVP dennoch ab.“

    Es ist in Deutschland wie in Österreich nur möglich konservative Politik zu bekommen, wenn die FPÖ und die AFD von den Wählern über 50% gebracht wird. Anders ist das Kartell der sogenannten „demokratischen Mitte“ nicht zu überwinden. Sie werden ihr zerstörungswerk weiter fortsetzen, jetzt mit noch größerer Geschwindikkeit, weil sie merken, ihre Zeit läuft ab. Sie sind wie Hitler, der den Deutschen auch nur verbrannte Erde hinterlassen wollte, was durch rechte Generäle verhindert wurde.

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