Landtagswahlen
Forsa-Chef Manfred Güllner attestiert SPD „nur noch Sektencharakter“
Zu Beginn des Wahljahres 2026 hat Forsa-Chef Manfred Güllner der SPD eine vernichtende Prognose ausgestellt: Die Partei habe „in manchen Ländern nur noch Sektencharakter“. Die Bevölkerung nehme die Sozialdemokraten als Blockierer wahr.
Manfred Güllner, langjähriger Chef des Umfrageinstitutes Forsa, hat mit Blick auf die Wahlen im neuen Jahr deutliche Einschätzungen zur Lage der SPD parat. „Die SPD hat in manchen Ländern nur noch Sektencharakter“, sagte Güllner gegenüber der Zeit. Die Partei habe „ihre einstmals tiefe Verankerung in der Wählerschaft vor Ort verloren“.
Der 84-jährige Forsa-Gründer stellte der SPD schlechte Ergebnisse in Aussicht. Die Bevölkerung habe ein negatives Bild der Regierungsarbeit der Sozialdemokraten. Bei den größeren Gesetzesvorhaben, zum Beispiel beim Bürgergeld oder der Rente, sei die Wahrnehmung in der Bevölkerung von der SPD bisher eher: „Sie steht auf der Bremse und verhindert Reformen“, meint Güllner.
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Die SPD kämpfe für Prozentpunkte bei der Renten-Haltelinie oder für die Rechte mutmaßlicher Totalverweigerer im Bürgergeld. Wirkliche große Reformen aber sind bisher ausgeblieben, so der Demoskop. Güllner ist seit über 60 Jahren selbst SPD-Mitglied – geht aber regelmäßig ehrlich mit seiner Partei ins Gericht.
Im vergangenen Sommer bemängelte er den zunehmenden Linkskurs der Sozialdemokraten: Mit „Umverteilungsthemen hat die SPD noch nie eine Wahl gewonnen“, so Güllner zu Bild. Wähler der Mitte habe sie verloren und mit einem Linksruck „noch mehr vor den Kopf gestoßen. Aber die Partei will das offenbar nicht verstehen“.
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Umfragen von Güllners Forsa-Institut sahen die SPD zuletzt bei 13 Prozent – in der Erhebung von Mitte Dezember lag die SPD damit gleichauf mit den Grünen und nur knapp vor der Linken mit elf Prozent. Bei den Landtagswahlen in diesem Jahr könnte die Partei empfindliche Niederlagen einfahren.
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Ich hoffe auf einstellige Werte bei den kommenden Landtagswahlen, am besten unter 5%.
Wenn die Wähler von der SPD zu den Grünen und Linken abwandern, ist allerdings auch nicht viel gewonnen.
Zur CDU dürfen sie auch nicht gehen, wenn sich was ändern soll, denn Merz reagiert ja auf Klingbeils Sensibilität.
Richtig! Es war jahrzehntelang die Stärke der SPD gewesen, weit links stehende Wähler einzufangen und zu neutralisieren.
Eier kann man Sozialisten einfangen und deradikalisoeten?
Denen wünschen wir natürlich auch Ergebnisse unter 5%.
Das ist der Punkt. Addiert haben wir ein gutes Drittel (!) stramm links in D, das sind – für mich unfassbare und unertrögliche – Werte, absoluter Rekord in D. (Man vergleiche mal mit der DKP in den siebzigern.)
Mit der DDR fehlt das abschreckende Beispiel, also haben wir bereits jetzt die DDR 2.0.
Aber wessen Schuld ist das?
Die der hysterisch-ignoranten wischiwaschi-„Faust-in-Tasche“-Nörgler, die dann doch immer alles mitmachen.
Mein persönlicher Silvester-Schock:
Eigenheimbesitzer aus der Provinz gibt zu: „Unsere Ölheizung war i. O., Reparatur für 10T hätte weitere 30 Jahre Laufzeit gebracht. Ich wollte keine Wärmepumpe, habe mir aber freiwillig für 50T eine einbauen lassen, weil (Luft anhalten!) ES JA POLITISCH OFFENSICHTLICH SO GEWÜNSCHT wird. Jetzt zahlen wir das Doppelte an Heizkosten.“
OK, sein Problem. Aber DAS sind die Leute, die eigentlich das Gegengewicht zum linken Block sein sollten.
Wir sind noch ganz am Anfang, Leute – oder am Ende!
Und genau das tun sie. Ein Drittel der Wähler ist auf Dauer stramm links.
Was unschädlich wäre, würde die CDU sich endlich ins rechte Lager begeben, wo sie hingehört und von wo sie gewählt wird.
sie wandern aber meist zur afd ab. das ist es ja, warum man so scharf auf brandmauer und afd verbot setzt. – in sachsen, sachsen-anhalt und thueringen kommt die spd derzeit auf 6% (!) in den umfragen, in bayern 7%, baden wb tendenz stark fallend, ebenso auch in anderen bundeslaendern im osten. und das ist auch gut so. mit einer partei fuer die arbeitenden hat der laden doch schon lange nichts mehr zu tun. es ist eine arbeitsbeschaffungs- massnahme fuer linke politikwissenschaftler, die sich schoene stellen auf lebenszeit wuenschen. das umfrageinstitut dawum macht regelmaessig umfragen in allen bundeslaendern. da kann man die entwicklung prima einsehen.
Am besten 4,9999 Prozent. So nimmt die Rest-SPD maximal viele Stimme mit in den Orkus.
Das wird nicht kommen. Die Schwarmintelligenz der auszählenden „Demokraten“ wird es verhindern.
Alles hat seine Zeit…
Die SPD schafft sich ab. Und das ist gut so. Es ist der Verdienst für ihre „hervorragende“ Arbeit.
Das gleiche gilt für die anderen Kartellparteien, insbesondere die CDU/CSU.
man lese sich mal den wikipedia-eintrag zu dem chef dieses forsa instituts, abschnitt „kontroverses“ durch. sehr aufschlussreich.
wollten Sie etwas sagen?
Das Spitzenpersonal der SPD besteht aus sehr klugen Menschen, deshalb ist die SPD so erfolgreich wie sie es ist.
😂😂😂
Ja nee is klar, Wiese, Bas, Eskens und natürlich Lars.
Wir haben doch noch gar nicht den 1. April….. 🤡🤣
Alles U-Boote als Speerspitze von „unsere Demokratie“. Dieser Gedanke macht mich gelassen optimistisch!
Tagesziel heute: lobpreisendes Poem auf den größten Parteivorsitzenden der letzten 100Jahre verfassen und auf Ex-posten. Ich berichte morgen nach dem Frühstück. Sollte ich dann noch in der selbstbezahlten u. selbtgewählten Behausung weilen dürfen gibt es in D sogar noch Reste von ‚meiner Demokratie‘. Auf geht’s… der Selbstversuch startet.
Ja! Genau so ist es !
Interessant, dass es ähnliche Entwicklungen auch in England gibt, dort verlieren die Tories und Labour schon länger massiv an Zustimmung, Starmer ist so unbeliebt wie kaum einer vor ihm. Die Politikelite macht nicht mehr das, was für das Land am Besten ist, sondern immer für irgendwelche Ideologien die sie in ihrem Elfenbeinturm ersponnen haben.
Wie auch hier in Deutschland die CDU und SPD haben die Engländer seit Jahren massiv Politik gegen das eigene Volk gemacht und damit immer mehr an Rückhalt verloren. Wenn CDU und SPD klug wären wurden Sie in unsere Nachbarländer schauen und ihre Lehren daraus ziehen ehe es zu spät für sie sein wird.
Italien hat ihr CDU Gegenstück bereits durch neue ersetzt. Während in anderen Ländern ein umdenken eingesetzt hat.
Das Sektenhafte verhalten findet sich aber nicht nur bei der SPD.
Wir müssen uns mit der grundsätzlichen Frage befassen, ob Parteien im Zeitalter das AI-Systeme, der AGI-Humanoids und der vielen lokal gehosteten LLMs obsolet werden!
Es könnte sein, wir brauchen bald ohnehin keine Parteien mehr! Denn wir gehen mit der orchestrierten & chaotischen Anwendung der o.g. AI-Systeme eine völlig neue Zivilisationspartnerschaft mit echtzeit-entscheidungsfähigen AI-Humanoids ein,. Diese sind womöglich viel besser geeignet, Entscheidungen & Entscheidungssysteme nach sorgfältiger Szenario-Abwägung zu verwalten.
Sachkundig trainierte AI-Humanoids sind womöglich auch besser geeignet, die menschlichen Werte, Grundrechte und Lebenserwerb als Politikentscheider zu sichern – weil sie den Außenblick auf die menschliche Rasse haben!
Das Grundproblem wurde offenbar noch nicht erkannt: Wir sind von einer auf Wissen. Wahrheit und sorgfältige Entscheidung gegründeten Kultur mit Haftung & Verantwortung in eine kollaborative „Erzähl- und Verlautbarungskultur“ mit Partizipation & Teilhabe über Multiple-Choices abgedriftet.
Wenn eine große Zahl Leser eine Hypothese ablehnt, ist das eine gute Motivation für AI-Entwickler! Die 3. Generation der Humanoids wird bereits adaptiv für die Realwelt agieren können! https://www.youtube.com/watch?v=vqM7M5ODC58
KI tut, was man ihr anprogrammiert. Es würde also auf die IT-ler ankommen.
Was sie kann, ist Lüge und Wahrheit zu untersscheiden. Menschen (außer Politikern) können das aber ebenfalls – sie ziehen bloß keine Konsequenzen, wie man an den weiterhin 24% Lügenmerz sehen kann.
KI kann mehr und reagiert bald autonom:
https://www.youtube.com/watch?v=Hgu8-XqL8M4
„Güllner ist seit über 60 Jahren selbst SPD-Mitglied – geht aber regelmäßig ehrlich mit seiner Partei ins Gericht. …Im vergangenen Sommer bemängelte er den zunehmenden Linkskurs der Sozialdemokraten“. Von meiner Seite alles Gute für Ihre nächsten 60 Jahre Parteimitgliedschaft, Herr Güllner…
Ich liebe ja die „Deutschen Klassiker“
„Das geht vom Rückenmark ins Gehirn, und dann wirst du blöde, und dann wählst du SPD“
Tetzlaff,Alfred
Deutscher Lyriker und Philosoph
Gut ist, die Zahl der Erkrankten ist stark rückläufig, Neuinfektionen sind nicht bekannt.
Damals standen die Spezialdemokraten übrigens bei 43%
Heute noch bei 13%
Was hat dieser Vylosof alles losgelassen über Politik und Politiker und wir haben uns schiefgelacht. Was würde der wohl über das heutige Geschehen sagen?
Na ja, das Problem war ja, dass Wolfgang Menge die Sprüche als abschreckendes Beispiel verwenden wollte. Hat – zum Glück – nicht geklappt.
Heute haben wir die Böhmis und Hayalis … super!
… das was er schon damals sagte: ‚Die Sozis sind an sich ja nicht dumm – die haben einfach nur sehr viel Pech beim Denken!‘
Alfred war ein Nostradamus der Politik. Alles, was diese Schwachsinnigen heute anstellen, hat er schon damals perfekt skizziert. Heute käme der Verfassungsschutz und markiert dich als Staatsfeind, wenn man so öffentlich reden würde.
Entscheidende Frage: Wann herrschte Meinungsfreiheit und Demokratie – damals oder heute?
Die Demokratie wird scheibchenweise abgeschafft; wie ein ehemaliger EU-Präsident mal erklärte, im Suff.
Der wußte auch daß man am besten lügt, wenn man nicht weiter weiß.
Ich bemerke der gedrehte Wind öffnet so manchen Mund….🤭😉🤣
„Sie steht auf der Bremse und verhindert Reformen“, meint Güllner. Wer Reformen in die eine Richtung verhindert, ist aber oft aktiv für Stillstand und Veränderungen in die andere Richtung, weitergehende Migration, umfangreichere Sozialsysteme, mehr Umverteilung, mehr Klimaanliegen zu Lasten der Wirtschaft. Allerdings muss man sich angesichts der Umfragezahlen der letzten Monate (Sonntagsfrage) in der Tat klarmachen, dass weniger SPD tendenziell mehr grün und ganz links ist. Das Gesamt-Potenzial von RRG ist ja anscheinend ziemlich (erstaunlich) stabil.
Trotzdem glaube ich, die Menge der ca. 37% Links-Grün-Rot-Wähler (bzw. v.a. Wählerinnen) im Land ist stabil. Entscheidend bleibt die Entwicklung der Unions-Wählerschaft.
@offene Gesellschaft: Das sehe ich nicht so. Die Merzel-CDU ist voll auf Lars-Sensibel gepolt, d.h. eine Wählerwanderung von der SPD zur CDU bringt zunächst nicht viel (ähnlich, solange die CDU noch „gebraucht“ wird, eine solche von der SPD zu anderen noch linkeren bzw. grüneren Parteien). Anders sieht es aus, wenn z.B. die SPD unter 5% sinkt, dieser Superlinkswähleranteil ist dann schon mal weg, d.h. z.B. die AfD könnte „leichter“ das Ruder übernehmen. Man könnte auch sagen: Es bleibt kompliziert 😉
Der SPD braucht besseres Führungspersonal und man sollte doch mal auf die Wünsche und Anregungen der Wähler hören.
Sogar mein inzwischen verstorbener Vater, früher glühender SPD Anhänger 50 Jahre in der Gewerkschaft sagte, inzwischen weit in den 90ern,
Die kann man nicht mehr Wählen.
Recht hatte er.
Bald hat die SPD weniger Prozente als mein Bier…
Da hat er wohl recht. Die SPD ist in der Wüste verloren.
Wie alle anderen Parteien hat sie sich von woke übernehmen lassen.
Die war schon immer so, nur hat man es in den letzten Jahren völlig übertreiben können.
Zurück zur volkswirtschaftlichen Realität ist für die SPD aber nicht ansatzweise denkbar !!!
Oh Mann, solche Meldungen auch in der tag es schau, und Deutschland sähe wirklich anders aus.
sehr viele wichtige printmedien in D gehoeren der spd. das ist schon jahrzehnte so. voellig unklar, wie eine partei in einer demokratie wichtige medien besitzen kann. aber so ist es in der brd mit der spd. hat eine lange tradition. – nun gibt es aber seit ein paar jahren unabhaengige internet medien und auch springer unter amerikanischem hedge fund kkr hat keinerlei verbindung zur spd – da gibt es halt jetzt keine pro-spd artikel mehr und es fallen halt jetzt die waehlerzahlen dieses pseudosozialistischen clubs recht rapide, trotz ihrer medienmacht.
Die SPD hat ihre historische Aufgabe erfüllt und kann weg. Was wir jetzt brauchen, ist eine liberal Partei die darauf aufbaut und die Menschen zur Eigenständigkeit führt.
Wann folgt sein Parteiausschlussverfahren?
Ich bin überzeugt, dass ihn das nicht kratzen würde.
Man muss vielleicht auch mal bedenken, ob ein Parteiausschlussverfahren nicht auch ein Ritterschlag sein kann?
Als Denkanstoß ein Name zum Thema:
Thilo Sarrazin
(Deutschland schafft sich ab – geschrieben schon 2010!)
Diese Geistesgestörten wollten ja sogar schon den Schröder ausschließen und Helmut Schmidt vermutlich schon posthum…
Ich mag die SPD wie mein Bier: Kaltgestellt und unter 5%! 🙂
Manfred Güllner
Er ist Gründer und Geschäftsführer des Forsa-Instituts und zugleich ein bekanntes SPD-Mitglied?!?
Wie lange noch?!?
Was ist da los?!?
Immer noch zu viel. Die kommen dann zusammen wieder auf über 30% und dann bleibt raider twix.
Nun, um was geht es den Sozialdemokraten denn heute?
https://cato-magazin.de/die-schildkroete-und-der-wolf-im-schafspelz/
https://www.vorwaerts.de/geschichte/wie-eduard-bernstein-die-spd-pragte
https://www.spdfraktion.de/system/files/documents/dokument_02_12_positionen_zu_europa.pdf
https://www.kas.de/documents/252038/253252/Volksparteien_walter.pdf/30e194e9-f56d-b18c-abc3-0649cf8c19ae
https://www.spiegel.de/geschichte/verkannter-vordenker-a-946432.html
https://fabians.org.uk/wp-content/uploads/2023/11/231106_Nein-to-Five_EN_final_online-6-nov.pdf
Danke, dass Ihr mir die anderen Links gelöscht habt! Das hilft wirklich sehr bei der Aufklärung und hilft mir auch bei der Meinungsbildung.
Nun, es kann ja Jeder von hieran weiter recherchieren. Nicht nur Journalisten von AN, die sich ans Tagesgeschehen halten.
Ja gut, so waren die aber schon immer, es wollte nur niemand sehen.
wenn man mal ins ruhrgebiet faehrt und ein paar tage da bleibt und sich mit den leuten da unterhaelt und sieht, was so da sache ist, dann bekommt man einen sehr guten eindruck, was spd bedeutet. da kann einem schon das fuerchten kommen.
Dort hat es mich nie hingezogen u. ich glaube das bleibt auch so.
das ruhrgebiet ist allerdings sehr interessant wenn man sich fuer das klassische industriezeitalter interessiert. alles ist da sehr gut aufgearbeitet und es gibt prima museen zu dieser zeit. ich war schon dreimal da. die echten ruhrgebietler sind auch sehr nett und man kann sich da toll mit den leuten unterhalten, aber viele sind eben spd-verblendet. die spd ist da wie eine religion. das aendert sich aber im moment. viele leute in nrw interessieren sich ploetzlich fuer die afd, was natuerlich grossen stress bei den machthabern im land ausloest. daher auch die rufe nach dem afd-verbot von diesen „machteliten“.
SPD-Arbeiterfeindpartei
Die SPD vertritt seit der Aufgabe ihres (großartigen) Godesberger Programmes nur noch die Interessen ihrer Funktionäre… noch mehr als die anderen Parteien.