Werbung:

Werbung:

Oft polizeibekannte Täter

Fast 1.000 Asylbewerber verschwunden – Ampel-Regierung in Rheinland-Pfalz spricht von „üblichem Ausmaß“

Binnen anderthalb Jahren sind aus rheinland-pfälzischen Aufnahmeeinrichtungen fast 1.000 Asylbewerber verschwunden – sind für Behörden also nicht erreichbar. Für die Ampel-Regierung in Mainz kein Problem – die Zahlen seien ein „übliches Ausmaß“.

Von

Die grüne Integrationsministerin Katharina Binz: Ihr Ministerium hält das Ausmaß an verschwundenen Asylbewerbern für „üblich“ (IMAGO/Sämmer)

Werbung

Vor wenigen Tagen wurde öffentlich bekannt, dass binnen anderthalb Jahren fast 1.000 Asylbewerber aus Aufnahmeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz verschwunden sind – fast zehn Prozent aller in Einrichtungen im Bundesland aufgenommenen Asylbewerber. Für die Ampel-Landesregierung kommt der Skandal (wenige Wochen vor der Landtagswahl) zum schlechten Zeitpunkt – sie versucht vielleicht auch deshalb zu beschwichtigen: Solche Zahlen seien nichts Unübliches.

Ein Sicherheitsmitarbeiter einer Asylunterkunft in Bitburg hatte die erschreckend hohen Zahlen von spurlos verschwundenen Asylbewerbern mit mehreren E-Mails an Landtagsabgeordnete und Behörden an die Öffentlichkeit gebracht. Mittlerweile hat auch die Landesregierung die von dem Beamten angeprangerten Zustände bestätigt – gleichzeitig wird mit aller Härte des Gesetzes gegen den Whistleblower vorgegangen: Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) des Landes hat einen Strafantrag gegen ihn gestellt – er habe gegen den Datenschutz verstoßen. Außerdem wurde der Beamte vom Dienst freigestellt.

Die Landesregierung versucht gleichzeitig zu beschwichtigen: Wie die Welt berichtet, antwortete das grün geführte Integrationsministerium des Landes auf eine Anfrage bezüglich der hohen Zahlen: „Nach Einschätzung der Landesregierung handelt es sich bei den genannten Zahlen um ein übliches Ausmaß.“ Ohnehin würden manche Asylbewerber nach kurzer Abwesenheit auch wieder zurückkehren. Der Flüchtlingsrat gibt unterdessen gegenüber der Zeitung zu bedenken, dass ein solches Verschwinden „unterschiedliche, oft zutiefst persönliche Gründe“ habe – die hohen Zahlen seien ein „normaler Vorgang.“

Praktisch bedeuten diese Zahlen, die zudem erst durch einen Whistleblower veröffentlicht wurden und in anderen Bundesländern weiterhin unbekannt sind, dass Tausende Asylbewerber – deren Asylanträge mittlerweile jedoch meist eingestellt oder abgelehnt worden sind – sich ohne genaue Kenntnis der Behörden in Deutschland aufhalten. Nicht umsonst gilt für Asylbewerber die Residenzpflicht, die sie zum Aufenthalt in einem bestimmten Bereich verpflichtet. Für die Landesregierung von Rheinland-Pfalz stellt die eklatant hohe Menge an Verstößen dagegen offenbar kein Problem dar.

Immerhin hat man das gesamte Ausmaß des Skandals veröffentlicht: Demnach gelten zwischen dem 1. Juli 2024 und dem Jahresende 2025 insgesamt 923 Personen, die in Aufnahmeeinrichtungen gemeldet sind, als „abgängig“ – waren also seit mindestens drei Tagen nicht mehr in der Einrichtung. Zumindest in den Fällen der Einrichtung in Bitburg war ein nicht geringer Anteil der Verschwundenen bereits polizeibekannt: Sieben der 94 „abgängigen“ Asylbewerber waren bereits wegen Körperverletzung, Diebstahl oder Drogendelikten aufgefallen.

bc

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

40 Kommentare

  • Nun sind sie halt verschwunden, um Merkel zu zitieren.
    Oder mit Roberts Worten, sie sind nicht verschwunden, sie sind nur nicht mehr da 😎

  • Wie bei einer Jeans , an jeder wichtigen Stelle sitzen Nieten , und das in der gesamten Politik

  • Die sind nicht verschwunden,
    sie sind nur woanders.

    R H

  • Verschwinden auch:
    Deutsche Bank und Postbank dünnen ihr Filialnetz weiter aus – von derzeit 750 Zweigstellen auf noch 650 zum Jahresende.
    Aus dem Vorstand der Deutschen Bank heißt es, zugleich wolle man die Filial-Mitarbeiter von Verwaltungsaufgaben entlasten, damit sie mehr Zeit haben für Beratungsgespräche.
    Das Hauptziel sei es aber, so viele Kunden wie möglich für die App zu begeistern. Derzeit entwickle man einen neuen digitalen Assistenten, der die Nutzung erleichtern soll.
    Die Deutsche Bank will Leistungen ohne Beratungsbedarf künftig vor allem per App anbieten.
    In den Filialen sollen dann komplexere Dinge besprochen werden, zum Beispiel Immobilienkäufe.

  • Meine Güte, man kann eben nicht überall gleichzeitg sein… Unter dem einen Namen ist man in Rheinland-Pfalz, unter dem Anderen in NRW und unter dem Dritten in Hessen…. 😉

    • Wenn die sich vorher angekündigt hötten, wäre man selbstverständlich auch da gewesen, zusammen mit den leiblichen, eigenen 12 Kindern… Die sind ja auch immer so viel unterwegs…. Also in der Schule und in Vereinen meine ich natürlich 😉

  • Es gibt doch das Phänomen der Mehrfachidentitäten, dass also Asylbewerber sich bei verschiedenen Kommunen gleichzeitig melden und dort dann versorgt (auch finanziell) und untergebracht werden. Kann es nicht sein, dass die „Abgänge“ damit erklärt werden können, dass die eine oder andere Identität einfach aufgegeben wurde, weil das hin- und herwechseln zwischen den einzelnen Aufenthaltsorten zu aufwendig wurde?

  • Nicht selten wird mit mehreren Identitäten Sozialleistungen abgegriffen.

  • Vielleicht war das eine größere somalische Folkloregruppe auf den Weg nach Minneapolis.

  • Mich interessieren in dem Zusammenhang nur zwei Dinge.
    1. Wird weiter gezahlt?
    2. Gibt es Warnhinweise an die BANF oder andere verantwortliche Behörden.

  • Wenn es mehr whistleblower von Schreibtischtätern gäbe, wäre der Wahrheit ein Dienst erwiesen.

  • Denkt daran, nicht nur diese „Friedensreligionsvertreter“ bezahlen wir, sondern auch diese linksgrünen Versager!

    • UND die gesamte Asylindustrie, inklusive der Schlepperschiffe und der Verräterpfaffen.

  • Und das kurz vor den Landtagswahlen!

    Noch kurz gendern und dann Freigabe!

  • Nun, verschiedene Kreise in Rheinland-Pfalz haben bereits die „Bezahlkarte“ eingeführt, die verhindern soll (!), daß Asylanten bzw. Flüchtlinge Geld ins Ausland transferieren.

    Dies hat aber auch dazu geführt, daß die auf das der Karte zugrundeliegende Konto angewiesenen Geldbeträge bundesweit genutzt werden können.

    Dabei wäre es technisch möglich gewesen,

    #1: die Bezahlkarten kontofrei zu führen, indem sie regelmäßig von der zuständigen Ausländerbehörde nach Identitätsprüfung „aufgeladen“ werden muß,
    #2: ihre Gültigkeit auf das Gebiet einer/bestimmter Postleitzahl(en) zu begrenzen,
    #3: sie gegen Identitätswechsel/-diebstahl durch biometrisches Paßbild und Fingerabdruck zu sichern.

    Das war aber politisch nicht gewollt. „Und jetzt sind sie halt weg“ (frei nach Dr. A. Merkel).

  • Gerade die rot-grüne Landesregierung, die am totalitärsten gegen die AfD vorgeht.

  • Und mit wieviel Identitäten tauchen die wieder auf?

  • Aber die Zahlungen ab die Verschwundenen wurden natürlich nicht eingestellt

  • Ein geistig gesunder Mensch wäre glücklich, wenn die verschwunden sind, sofern man dann konsequenterweise auch Bürgergeld – und Kindergeldzahlungen stoppt ! ODER ?

  • Üblicher Abgang und sehr persönliche Gründe-da bin ich aber beruhigt. Ich will auch ein amerikanisches Heimatministerium!

  • Was glaubt ihr wie schnell diese „verirrten Schäfchen“ wieder auftauchen, wenn der Geldhahn zugedreht wird. So schnell könnt ihr nicht einmal „Bürgergeld“ sagen

  • „Ein bisschen Schwund ist immer“.
    Muahahaha.
    Bankrotterklärung des Systems bzw. Systemabsturz, wenn Geld trotzdem fließt.

  • Und wehe ein Deutscher hinterzieht 200 Euro Steuergeld.
    Da wird gefahndet als gäbe kein Morgen mehr.

  • Sie sind nicht verschwunden, sie melden sich nur nicht mehr. Iss halt so, ne! Die Weinkönigin sollte dringend einen Ordnungsruf erlassen.

  • Wenn wir sämtliche Leistungen sofort einstellen, dann werden sogar ALLE verschwinden!

  • Der tatsächliche polizeibekannte Täter, ist der, der die Residenzpflicht hauptverantwortlich aufgehoben hat: Der grüne Kretschmann!

  • Warum sehen Linksgrüne immer so ungepflegt aus?

Werbung