Vor Betriebsratswahl
„Externe Organisationen, die Tesla in die falsche Richtung drängen“: Elon Musk warnt vor der IG Metall
Tesla-Chef Elon Musk hat vor der IG Metall gewarnt – durch sie würden im Betriebsrat die „Dinge sicherlich schwieriger“ werden. In wenigen Wochen steht in der deutschen Tesla-Gigafactory in Grünheide die Betriebsratswahl an.
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Tesla-Chef und Tech-Milliardär Elon Musk hat intern vor der IG Metall gewarnt, wie das Handelsblatt berichtet. Angesichts drohender Erfolge der Gewerkschaft bei der anstehenden Betriebsratswahl stellte er die weitere Expansion seiner Gigafactory in Grünheide infrage, dem einzigen Tesla-Werk in Europa.
Musk sagte dies bei einem internen Interview mit dem Chef des deutschen Tesla-Werks, André Thierig, in Austin. So antwortete er laut Handelsblatt auf die Frage, wie man auf seine Vision hinarbeiten könne, mit: „Nun, die Dinge werden sicherlich schwieriger, wenn es sozusagen externe Organisationen gibt, die Tesla in die falsche Richtung drängen.“
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Diese Aussage traf Musk nur wenige Wochen vor der Betriebsratswahl in Grünheide. Die IG Metall versucht derzeit, mit eigenen Kandidaten in den Betriebsrat einzuziehen. Musk warnt indirekt davor und meint für ein solches Szenario: „Wir werden die Fabrik nicht schließen, aber realistisch gesehen werden wir auch nicht erweitern.“
In der Vergangenheit hat die IG Metall große Erfolge bei der Betriebsratswahl in Grünheide erzielen können – dennoch hatte sie aufgrund einer fehlenden eigenen Mehrheit wenig Mitsprache. Zudem ist seit der letzten Wahl im Jahr 2024 die Zahl der Mitarbeiter in der Fabrik deutlich geschrumpft.
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Gleichzeitig zeigte sich Musk laut Handelsblatt gegenüber Thierig mit der Gigafactory in Grünheide zufrieden. Demnach sagte er über das Werk: „Die Stimmung dort ist cool. Wenn man herumläuft, wissen Sie, es ist sehr sauber, es ist innen und außen ziemlich schön.“ Zuletzt war davon jedoch aufgrund geringer Profitabilität, verfehlter Ziele und zunehmend weniger Arbeitsplätze offenbar weniger zu spüren.
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Gewerkschaften und Betriebsräte machen Sinn. Bei der IG Metall stelle ich mir schon seit längerem die Sinnfrage, weil sie schon viel zu lange ihr eigenes politisches Süppchen kocht und die Interessen der Arbeitnehmer zweitrangig sind.
Das gleiche gilt für den DGB
Die IGBCE genauso. Das obere Dutzend bezieht hohe sechsstellige Gehälter und die Arbeiter sind nur die Geisel. Und die Betriebsräte spielen das Spiel oft mit.
Bin fast Rentner….Auch ich bin schon vor ca.30 Jahren aus der IG Metall ausgetreten. Hatte auch damals schon meine Gründe……
Was mich schockiert ist, warum sich hier niemand daran stört dass ein US-amerikanisches Unternehmen ohne jede Legitimation eine dauerhafte Verkehrsüberwachung durchführt. Jeder hat das Recht am eigenen Bild, aber jedes Fahrzeug dieses Herstellers zeichnet durchgehend Videos in der Umgebung auf und sendet sie an ausländische Server der Firma. Ich habe das Recht dazu nicht gefilmt zu werden!
JEDER Tesla gehört auf der Stelle stillgelegt.
Das sind alles keine Gewerkschaften und damit Interessenvertreter der Arbeitnehmer mehr, sondern Vorfeldorganisation von SED und SPD.
Wie bei allem macht die Dosis das Gift ! Aber wenn Gewerkschaften nicht mehr Arbeiter und Angestellte vertreten sondern Ideologien und Parteien erhalten wir eben das was wir heute in der Deutschen Wirtschaft sehen ! Super Arbeitsbedienungen und Gehälter bei schwindender Beschäftigung !
Wieso nur IG Metall? Das betrifft mittlerweile wohl alle großen Gewerkschaften.
Na ja.
Ich habe das Wirken von Betriebsräten bei manchen meiner früheren Arbeitgeber erlebt. Zweimal habe ich mitbekommen, wie die Betriebsräte von den Mitarbeitern wieder „abgewählt“ wurden, was ein richtiger Kraftakt war.
Mein Fazit: Gib Ideologen Macht und sie werden sie ausnutzen.
Die Suppe der IG Metall. Mercedes in Argentinien, bis heute kaum aufgeklärt.
„Verschwundene Gewerkschafter: Während der Militärdiktatur wurden 17 Betriebsräte und Gewerkschafter des Mercedes-Benz-Werks in Argentinien entführt und ermordet.“
Gewerkschaften und Betriebsräte machen Sinn…. Das hatte früher einmal Sinn, aber mittlerweile sind sowohl Gewerkschaften als auch Betriebsräte zu links-grün-extremistischen Organisationen verkommen, die hauptsächlich gegen die AfD hetzen !
Hat mich sowieso gewundert, dass Musk nach Deutschland kam.
Aber wir werden es schon erreichen, dass in paar Jahren das Werk geschlossen wird.
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Dieter Hildebrandt hat mal gesagt, dass es uns erst wieder gut geht, wenn die Chinesen ihre T-Shirts bei uns nähen lassen!
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Und weiter geht es mit dem Niedergang!
Hühnerfüße wurden ihnen schon versprochen. Nicht mehr weit zum Shirt ….
Die Arbeiter sollten schauen auf welcher Seite des Astes sie sitzen, bevor sie anfangen zu sägen.
Die Gewerkschaft betätigt sich nachweislich nicht mehr als Arbeitervertretung, sondern als Regierungsvertretung. Die Gewerkschaft ist traditionell der verlängerte Arm der SPD. Ginge es nach der iGM würde man am liebsten nicht einmal Arbeitnehmer vertreten, die AfD wählen. Wieso sonst ruft sie zu Demos auf, die sich gegen die AfD richten? Wer macht denn derzeit den Arbeitsmarkt kaputt? Speziell die IGM sollte sich mit ihrer Realitätsverweigerung auseinandersetzen.
Wer ist denn heute noch in einer Gewerkschaft?
Im Globalismus konkurrieren auch die Lohnarbeiter international miteinander, selbst wenn es nicht merken.
Das Schwierige mit der IG Metall ist in der Tat, dass die längst auf dem Tisch liegenden Erkenntnisse zur Frage, was menschliche Arbeit produktiv sein lässt, insbesondere von hauptamtlichen Gewerkschaftsfunktionären abgewiesen werden. Insofern ohne ein Wachstum der Produktivität ein Unternehmen keinen Grund mehr hat, den Betrieb weiterzuführen, ist damit die Schließung des jeweiligen Werks unmittelbar besiegelt. Elon Musk kritisiert angesichts dessen zurecht eine „falsche Richtung“ nicht zuletzt bei Tesla. Aber das ist zunächst nichts Neues. Schon vor mehr als zwanzig Jahren versagte allen voran die Forschungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung einem Antrag rundweg die Förderung, der es ermöglicht hätte, sich notwendig einer richtigen Praxis zu widmen.
Es ist zu kurz gegriffen, menschliche Produktivität allein an Wachstumskennzahlen zu messen. Gewerkschaften wie die IG Metall sollten, was sie tatsächlich immer seltener tun, faire Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung sichern, die langfristig Stabilität und Motivation fördern. Produktivität entsteht nicht nur durch Effizienzsteigerung, sondern auch durch Arbeitszufriedenheit, Qualifikation und Innovationskraft. Elon Musks Kritik verengt die Perspektive auf kurzfristige Gewinnmaximierung. Dass ein Förderantrag vor zwanzig Jahren abgelehnt wurde, sagt wenig über heutige Möglichkeiten oder die grundsätzliche Relevanz von Forschung und Mitbestimmung aus. Ein Unternehmen kann sehr wohl nachhaltig existieren, ohne die Produktivität künstlich zu erhöhen.
Der fragliche Antrag, Aufschluss darüber zu gewinnen, welcher inneren Logik produktive Arbeit stets folgt, ist von der Universität Oxford einst gegengelesen und von dort für gut befunden worden. Die Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission anerkannte ihn daraufhin im Jahr 2008 als unverzichtbar. Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, gab dabei zuletzt noch am 18. November 2024 in Paris zu bedenken, dass sowohl das ökonomische Modell als auch das soziale Modell hinfällig sind, falls anhaltend keine Produktivitätszuwächse zu verzeichnen sind. Die Antwort auf die Frage ist somit existenziell. Allen voran die IG Metall tut sich deshalb selbst keinen Gefallen, hierzulande die Träger des damit aktuellsten, die gesellschaftlichen Verhältnisse am tiefsten erfassenden und insofern zukunftsreichsten Denkens einfach weiterhin abzuweisen.
Ich bin sicher, dass Elon Musk Ihnen gerne einen Beratervertrag geben wird. Aber vermutlich wäre das unter Ihrem Niveau.
Man sollte durchaus skeptisch sein, wenn ein Milliardär wie Elon Musk Gewerkschaften schlechtredet.
Gleichzeitig aber gilt: Die IG Metall ist nicht mehr die mächtige, unangefochtene Interessenvertretung vergangener Jahrzehnte, sondern steht selbst in der Kritik, ihren Schwerpunkt verstärkt politisch zu setzen und nicht immer die Mitarbeiterinteressen klar in den Vordergrund zu stellen.
In stoischer Perspektive spielt genau hier der Punkt von Epiktet hinein: Wichtiger als laute Drohungen von außen ist es, sich auf das zu konzentrieren, was tatsächlich beeinflussbar ist, also die tatsächlichen Arbeitsbedingungen und Interessen der Beschäftigten, statt sich von der Rhetorik mächtiger Akteure blenden zu lassen.
No shit, Sherlock. Wie immer nur hohle Phrasen, genau wie die Politiker.
Als gehörten Sie zu denen…
Und von Ihnen, wie gewohnt, nur Beleidigungen, aufgrund Ihres aufgebrachten Gemüts.
Tariftreuegesetz–heute Debatte im Bundestag.
Weil es den Linken nicht in den Kram passte, kam sofort die „Drohung“, man werde auf die Gewerkschaften einwirken…..
Weil den Grünen die Klimapolitik nicht passte–kam sofort die Androhung, man werde mittels einer Petition auf das mögliche Gesetz einwirken. Schon 170000 hätten die Petition unterschrieben.
Herr Musk scheint sich mit Medien, Fakten, der deutschen Demokratie und Gewaltenteilung bestens auszukennen.
Darf man den Filmen glauben waren die Gewerkschaften in Amerika gern mit der Mafia verbandelt. In Deutschland so kommt es mir vor, ist die Gewerkschaft die Mafia