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Recyclingquote

EU-Regulierungswut bei Verpackungen: Neue Leitlinie nimmt Hersteller von Kleidung in die Pflicht

Die EU hat einen Leitfaden erlassen, um Details zur Verpackungsverordnung zu erläutern. Von den neuen Vorgaben könnten nicht nur die Hersteller der Verpackung betroffen sein, sondern auch die Hersteller der Waren, die darin verkauft werden.

Für Hersteller von Produkten könnten auch die Recyclingquoten bei Verpackungen gelten. (Symbolbild) (IMAGO/W2Art)

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Die Regulierungswut der Europäischen Union ist auch in der Verpackungsindustrie angekommen. Ende März veröffentlichte die Kommission einen 57 Seiten langen Leitfaden mit weiteren Hinweisen dazu, wie die 124 Seiten lange Verordnung über Verpackungen (2025/40) umzusetzen sei. Denn bei Herstellern hätten sich laut der EU-Kommission viele Fragen ergeben, wie sich Vorgaben praktisch umsetzen lassen.

Die EU-Verordnung ist seit 2025 in Kraft. Die Vorgaben für die Verpackungen gelten frühestens ab August 2026, teilweise in einem gestaffelten System auch erst in späteren Jahren. So gibt es beispielsweise Vorschriften dazu, wie viel Recyclingplastik in Plastikverpackungen enthalten sein soll.

So müssen beispielsweise Einwegtrinkflaschen ab 2030 zu mindestens 30 Prozent aus recyceltem Plastik bestehen. Zehn Jahre später soll eine Einwegflasche dann zu 65 Prozent aus recyceltem Plastik bestehen. Für andere Arten von Plastikverpackungen – wie beispielsweise Plastiktüten, die beim Versand von Kleidung eingesetzt werden – gilt ab 2030 eine Mindestrecyclingquote von 35 Prozent.

Von dieser Vorgabe könnten laut dem neuen Leitfaden der EU-Kommission nicht nur die Produzenten von Plastiktüten, sondern auch die Hersteller von Kleidung betroffen sein. „Ein Hersteller ist eine natürliche oder juristische Person, die Verpackungen oder ein verpacktes Produkt herstellt. Es handelt sich nicht unbedingt um die natürliche oder juristische Person, die die Verpackung physisch herstellt.“ Denn wenn das verpackte Produkt einen bestimmten Markennamen trage, könne davon ausgegangen werden, dass der Inhaber der Marke auch die Art der Verpackung auswählen kann, heißt es weiter.

Das zu recycelnde Plastik muss entweder in der EU gesammelt und wiederverwendet werden oder, wenn dies im Ausland geschieht, müssen die Dokumentationsstandards genauso streng sein wie in der EU. Ab 2030 sollen nur noch Verpackungen in Umlauf gebracht werden, die zu mindestens 70 Prozent recyclingfähig sind.

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Der Leitfaden spezifiziert, dass Blumentöpfe aus Plastik dann als Verpackung gelten, wenn es sich um die Blumentöpfe handelt, in denen die Pflanzen dann auch an Kunden verkauft werden. Wenn es sich um Töpfe handelt, die genutzt werden, um Pflanzen großzuziehen, gelten sie nicht als Verpackungsmaterial, das unter die Verordnung fällt.

Die EU-Verordnung enthält auch Vorgaben für Mitgliedstaaten. So müssen sie beispielsweise sicherstellen, dass bis 2030 mindestens 70 Prozent aller Verpackungsabfälle recycelt werden. Für verschiedene Materialien gibt es wiederum eigene Quoten. So sollen 80 Prozent der Eisenmetalle, 50 Prozent des Aluminiums und drei Viertel des Papiers recycelt werden.

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28 Kommentare

  • Ist es auch Wahnsinn, so hat er doch Methode.

    • Nun, das dürfen´s nicht mehr zitieren! – Shakespeare wird jetzt auch mit Triggerwarnungen versehen, dekolonialisiert und durchgegendert!

  • Ich frage mich wie die neuen EU-Länder in Osteuropa mit diesem ganzen Irrsinn klarkommen, der da über sie hereinbricht. Oder sie kommen wesentlich besser damit klar als wir, indem sie diesen ganzen Irrsinn einfach ignorieren.

  • Raus aus dem kriminellen und korrupten Laden !
    Ohne wenn und aber !
    Sofort !

  • Seit sie die Schraubverschlüsse an die PET-Faschen angenippelt haben braucht man jedes mal ne Schere wenn man eine neue Flasche aufmacht.
    Die sind praxisuntauglich diese Flaschen. Und ich meine nicht nur die aus PET

    • Ich reiße die Verschlüsse sofort nach dem öffnen ab.

    • Ich finds eher praktisch mit den angenippelten Schraubverschlüssen.
      Wie oft ist der mir beim Öffnen runtergefallen…
      Aber die Flaschen werden immer dünner – ich mache schon immer meine Witze
      darüber, dass Apfelschorle irgendwann in Plastiktüten verkauft wird wie in der DDR die Milch, die gab es ja auch in Tüten – zum Aufbewahren der Tüten hab es ja diese oben abgeschrägten Plastikbehälter, so dass man die Milchtüten in die Behälter stellen konnte. Das kommt wohl wieder in Mode, wenn es so weitergeht?

      • Die Plastiktütenmilch mit schrägem blauem Behälter zur Kühlschrankaufbewahrung gabs nicht nur in der DDR, sondern auch im Westen, hier in Baden-Würtemberg. War gut zu handhaben , jedenfalls besser als die angenippelten Verschluß-Tetrapacks.

      • Mir ist der Deckel beim einschenken ins Glas im Weg aber vielleicht stell ich mich auch zu blöd an und habs System nicht begriffen. Ich schneid ihn immer ab sonst gibts bei mir Sauerei.

        • …oder ich war vorher beim Öffnen zu ungeschickt.
          Ich trinke immer aus der Flasche, die ist für unterwegs für den Arbeitsweg.

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  • SERO lebt. Sekundärrohstoffe – Flaschen, Lumpen, Altpapier.
    Wer kennt das noch aus DDR-Zeiten?

    • Ja, wir wurden immer von der Schule losgeschickt, den ganzen Kram einzusammeln.
      Aber das Zeug wird doch schon alles in Tonnen, Containern und Säcken eingesammelt. Dieser Schwachsinn dient doch nur wieder um Menschen und Unternehmen das Leben schwer zu machen und noch ein paar Kontrollinstanzen zu installieren.

      • Ich bin genau wie du in den 50er Jahren zur Schule gegangen. Und ja, während die anderen spielen durften, musste auch ich den Müll aufsammeln. Wir haben viel gemeinsam

        • Ui, ich bin 78 in die Schule gekommen.

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        • Ich bin erst in den 80ern eingeschult wurden.
          Bei uns im Dorf gab es ne Sammelstelle, das war ein Schuppen, wo unser Deutschlehrer alle Rohstoffe entgegennahm. Der Schuppen wurde im Dorf „das schwarze Brett“ genannt, weil an der Vorderseite auch immer aktuelle Informationen hingen, was so im Dorf gerade los war.
          Ich weiß auch noch, dass im Nebengebäude der Jugendklub war, in dem vorher noch ein Konsum drin war.

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  • Plastik Verpackungen? Werden wir bis dahin nicht mehr haben, wenn die Ölknappheit so weitergeht. Dafür braucht man nämlich Erdöl, nicht nur für den Tank. Für Synthetikfasern von Klamotten auch. Also keine Sorge, da wird weniger zu recyceln sein, als wir heute annehmen.
    Und ansonsten hoffe ich, den Bürokraten in Brüssel geht es gut, denn es kann auch mal auf die Psyche schlagen, wenn man sich mit jedem Mist beschäftigt und Vorgaben macht.

  • DEXIT NOW !!!

  • Freiheit wird in allen Bereichen begrenzt. Kannste Dir alles nicht ausdenken, was abgeht!. Natürlich immer für ein „Paradies auf Erden“, es gibt keine Logik in der Unlogik.

  • Da sie mit dem Krümmungsgrad der Gurke nicht durchgekommen sind und zu blöd zur Abschaffung der Zeitumstellung sind versuchen sie es eben damit…

  • Sie werden auch dann nicht mit der konstanten Demütigung aufhören, wenn der Kartoffelsack in der vierten Generation aufgetragen wird.

    • Zu den Geboten des Irrsinns, du sollst nicht Auto fahren, du sollst nicht heizen, du sollst keine Energie verbrauchen, du sollst kein Fleisch essen, kommt jetzt noch dazu, du sollst keine Klamotten anziehen.

      • Kein schöner Anblick du ohne Klamotten

        • Und du? Hauptsache die inneren Werte sind ein schöner Anblick.

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        • Woher willst du das denn wissen? Besorge dir doch erst mal einen eigenen Namen.
          Noch besser wäre, du gehst woanders rumtrollen.

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  • Zu welcher Verpackung muss man nun die EU Behörde stecken,denn die gehört entsorgt und zwar gründlich.

  • wenn man Beamte einstellt, die nur das Eine zu tun haben ..tun sie nur das EIne 🙂 ..ist seinerzeit wie bei GHS, Hauptsache Strafzahlungen und Arbeitsbeschaffung für Unqualifizierte

    • Was ist GHS? Ich kenne nur GHG.

  • Ich bin jetzt zu müde, um den ganzen Schwachsinn zu lesen. Aber auch so weiß ich worauf es hinaufläuft. Ich fühle mich wie in einem Tika-Toka-Land! Jedenfalls mit Hirn und Verstand nicht mehr nachzuvollziehen. Werde jedenfalls mal Marken-Recht-Schutz einiger Begriffe prüfen, ist nicht so teuer wir ein Patent!

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