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SPD-Politikerin

Entwicklungsministerin Schulze will nigerianische „Fachkräfte“ nach Deutschland holen

Bundesministerin Schulze (SPD) ist aktuell in Nigeria, um Fachkräfte aus dem westafrikanischen Land nach Deutschland zu holen. Während ihres Besuchs eröffnete sie das vierte Zentrum, welches Menschen die Einreise nach Deutschland erleichtern soll.

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze ist in Nigeria, um Fachkräfte aus dem westafrikanischen Staat anzuwerben. Bei ihrem Besuch eröffnete die SPD-Politikerin das vierte Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), welches Menschen die Einreise und die Jobfindung in Deutschland erleichtern soll. „Wir wollen Migration zum Erfolg für alle Beteiligten machen“, sagte Schulze während der Eröffnung des Migrant Resource Centre in Nyanya, einem Vorort der Hauptstadt Abuja.

Dass das Projekt in Nigeria offenbar Anklang findet, zeigt die Leiterin der GIZ, Sandra Vermeuijten. „Schon vor der Eröffnung wollten richtig viele Leute reinkommen“, sagte sie. „Das klingt für viele hier nach großen Hoffnungen. […] Ab jetzt erwarte ich einen Tsunami“, rief Vermeuijten während der Eröffnungsfeier und bezieht sich dabei auf die Menschenmengen, die nun wohl nach Deutschland aufbrechen werden.

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Bisher existieren bereits drei Beratungszentren in Nigeria, die durch deutsche Entwicklungsgelder finanziert werden. Diese Zentren haben bisher Rückkehrern Unterstützung geboten, die beispielsweise aus Deutschland abgeschoben wurden, um ihnen bei der Wiedereingliederung zu helfen. Ebenfalls haben diese Zentren über die Gefahren der illegalen Migration aufgeklärt.

Doch es gibt einen Schwerpunktwechsel. „Hier können Menschen etwas über legale Wege nach Deutschland lernen“, erklärt die Ministerin. Nun sollen diese Zentren, die anfangs noch vor den Gefahren der illegalen Migration gewarnt haben, also nun Wege aufzeigen, um legal nach Deutschland zu kommen.

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