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Schweiz

Elektrobusse überhitzen am Berg: Fahrgäste müssen aussteigen

Erneut sorgen die technischen Unzulänglichkeiten von Elektrobussen für Reisestrapazen. Im schweizerischen Schwanden können die Busse auf einer Strecke die 180 Höhenmeter nicht bewältigen. Die Fahrgäste müssen aussteigen.

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Immer wieder scheitern elektrisch betriebene Busse an äußeren Widrigkeiten (Symbolbild) (IMAGO/NurPhoto)

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Immer wieder gibt es Meldungen, dass die mittlerweile häufig zum Einsatz kommenden Elektrobusse im Nahverkehr aus technischen Gründen den Anforderungen der Fahrgäste nicht genügen können. So auch jetzt in der Schweiz. Die neuen Elektrobusse der Autobetriebe Sernftal stoßen nach Berichten der Zeitung Südostschweiz auf der Strecke von Schwanden nach Schwändi im Kanton Glarus an ihre Grenzen.

Für die Fahrzeuge mit 28 Plätzen, die seit Anfang des Jahres in Betrieb sind, seien demnach die 180 Höhenmeter oftmals zu anspruchsvoll. Ein Fahrgast sagte gegenüber der Zeitung, er habe bereits einmal „nach anderthalb Kilometern aussteigen“ müssen, „weil der Bus nicht mehr weiterfahren konnte“.

Der Autobetrieb Sernftal AG ist das Problem bekannt. Betriebsleiter Patrick Borter sagte der Südostschweiz: „Wir sind daran, mit dem Hersteller nach Lösungen zu suchen.“ Man vermute, dass die Busse schnell überhitzten und dann vorübergehend nicht weiterfahren könnten. Bisher habe noch kein Bus abgeschleppt werden müssen. Die Fahrten hätten nach einer Abkühlzeit fortgesetzt werden können.

Auch an anderen Orten sind in den vergangenen Monaten Elektrobusse an ihre Grenzen gestoßen. Im österreichischen Innsbruck müssen die Passagiere auf einem regulären Abschnitt einer Buslinie ebenfalls regelmäßig aussteigen, weil der Elektrobus die Steigung durch das zusätzliche Gewicht der Fahrgäste nicht bewältigen kann. Die Fahrgäste müssen die Stelle oftmals zu Fuß bewältigen und können erst anschließend wieder einsteigen (Apollo News berichtete).

In den Schweizer Städten Schaffhausen und Bern mussten im Winter bei Elektrobussen die Heizungen abgestellt werden, um die Reichweite der Batterie zu verlängern. Vor allem während einer Kältewelle sei es demnach häufig nicht mehr gelungen, die angestrebte Mindesttemperatur in den Bussen von 15 Grad zu gewährleisten (Apollo News berichtete).

ahz

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40 Kommentare

  • Pedale zum Treten einbauen, Problem gelöst 👍

    • Früher sagte man doch dem Volk sollen Kuchen esse. Ich sage dann sollen halt die Fahrgäste schieben helfen, ist künftig im Preis inkludiert. Aber der Grüne Schein Wollen Anstrich muss halt gewahrt werden. Und was im Winter? Aber haupsache Oko Döko

      • Wer seinen Elektrobus liebt, der schiebt.

  • Man könnte doch bergauf Verbrenner einsetzen und E-Busse nur bergab verwenden.

    • Hyprid

    • Vierbeiner einsetzen…

  • Wenn man für Bergstrecken Busse kauft, die schon in der Ebene ins Schwitzen kommen, darf man sich über heiße Motoren nicht wundern. Technikversagen ist hier weniger das Problem – eher Fehlplanung

  • Wie immer. Das Problem ist das Volk.
    Ohne Passagiere würden die Elektrobusse die Klimaziele erreichen.

  • Nichts an dieser Energiewende funktioniert. Außer Wälder abholzen und Sondermüll produzieren.

    • Und Vögel schreddern…

  • Jetzt ist Sommer und es geht mit dem Bus nicht bergauf. Im Winter las ich die Meldung es geht mit dem E-Bus nicht bergauf.
    Früher fuhr der Bus zu allen Jahreszeiten.

  • Ein Bus – egal ob Verbrenner oder E – der nicht fährt, ist in dieser Zeit CO2-Neutral, also alles richtig gemacht.

  • Ein bekanntes Problem bei Batterien und es ist besser sie haben eine Abschaltautomatik, als dass sie Feuer fangen. Selbst handelsübliche Fitnesstracker melden Alarm, wenn man mit einer solchen Uhr in der Sonne sitzt.
    Elektrofahrzeuge haben sehr viel mehr Herausforderungen, als mit Kraftstoff getriebene Fahrzeuge und zur Lösung dieser E- Probleme braucht man auch wieder Energie. Das gilt auch im Winter, wo die Temperatur nicht zu stark abfallen darf.
    Würde man einmal die komplette Prozesskette an Kosten und CO² rechnen, dann wäre die Bilanz für die E-Mobilität bei weitem nicht so positiv.

  • Unausgegorene Technik, das war zu erwarten. Auch bei 36 Grad im Schatten, würde ich kein E-Auto fahren wollen. Offensichtlich sind diese Batterien weder Hitze noch Kälteresistent. Ganz zu schweigen von unzureichender Leistung.

  • Man könnte doch diese lustigen Geschirre vorhalten, die besorgte Kleinkindeltern machmal benutzen, um die Kleinen am unkontrollierten Weglaufen zu hindern. Auch gibt es sinnvolle Geschirre, mit denen in Alaska und Kanada Schlittenhunde aufgezäumt werden.
    Die legen sich die Fahrgäste dann an, werden an die vordere Zugöse angeleint und dann helfen sie dem Bus übern Berg.
    Workout im Berufsverkehr. Win-win sozusagen.
    Hat im Winter auch noch den Vorteil, dass sich die durchgefrorenen Fahrgäste durch derart sportliche Betätigung auch wieder aufwärmen können.
    Und in der Weihnachtszeit gibt’s die netten roten Zipfelmützen und ein paar Glöckchen. Und oben serviert der Nikolaus (Busfahrer) einen heißen Glühwein.

  • Bei mir wurden die Busse der VAG im Winter nicht schnell genug geladen, so dass Benziner als Ersatzbusse beschafft werden mussten, nachdem der Fahrplan schon zerlöchert war… Die Fahrer waren genervt – von der Situation und den Kundenbeschwerden. Auf Nachfragen hat die VAG nie geantwortet…

  • Die Schweizer haben Seilbahnen und Zahnradbahnen auf die höchsten Berge gebaut, sie haben bald 20 km lange Tunnel durch Bergmassive getrieben. Jetzt scheitern sie an der Strecke von Schwanden nach Schwändi. Das kommt davon, wenn Ideologie über bürgerliche Vernunft siegt. Das gilt sogar in der Schweiz. Kein Mitleid.

  • Die Schweizer Rüstungsindustrie wird als Beitrag zur Nachhaltigkeit sicher bald ePanzer und eKampfflugzeuge auf den Markt bringen; damit man auch im Krieg das gutem grüne Gewissen behält.

  • Wenn ein Bus keinen kleinen Berg hochfahren kann, ist er kein Bus.
    Ergo: Den Schönwettermüllhaufen zurück zum Hersteller bringen und Kaufpreis zurück verlangen. Fertig.

  • Wo ist das Problem? Ohne Fahrgäste den Berg hochfahren und oben kann man einsteigen und CO2-neutral ins Tal fahren. Klima gerettet, keiner muss verbrennen in der Klimakatastrophe und die Busse werden durch staatliche Förderung bezahlt und belasten den Bürger daher nicht. Wie sagte doch Frau Bas: „Warum lachen Sie? Das ist ernst gemeint.“

  • Da haben die Hersteller wohl die günstige Variante der Chinatechnologie eingebaut.
    Natürlich wurde es mit den technischen Angaben des Herstellers berechnet, was der größte Fehler dabei war.
    Auch der grüne Fußabdruck dieser Fahrzeuge ist für die nächsten Jahrzehnte passeˋ

  • Es hat wahrscheinlich mit dem Klimawandel zu tun. Im Winter zu kalt, im Sommer zu warm, wir müssen alle sterben.

  • …und schieben? 🤣🤣🤣

  • Warum nicht Ochsen vorspannen ?

    • Genau, sollen doch die Grünen den Bus ziehen.

  • Links-gruene Konzepte funktionieren halt nur unter Idealbedingungen in der Theorie !
    Diese Wahrheit zeigt sich Regelmässig in der Praxis …

  • Wenn Elektrobusse am Berg stehenbleiben, ist das kein technisches Wunder, sondern ein Armutszeugnis. Die Fahrzeuge kommen von Daimler – und Mercedes gibt sich für so etwas her. Sprinter‑Umbauten als Linienbusse zu verkaufen, ist kein Fortschritt, sondern Etikettenschwindel mit Stern

  • Bei dieser Nachricht musste ich schon ein bisschen Schmunzeln. Vermutlich sind einfach nur die Passagiere mehr als 75 kg schwer.
    Ernsthaft; ich denke, hier wurden inkompetente Leute eingesetzt, um ideologische Zwänge durchzusetzen. Das rächt sich dann eben auf die Eine oder Andere Weise.

  • Wie hat man den Müll getestet?

    • Überhaupt nicht!

    • Wahrscheinlich nur bergab.

  • Jeder halbwegs Kundige weiß seit über 100 Jahren – so lange gibt es Akku-Autos -, dass das Prinzip nichts taugt. Auch dann nicht, wenn man die Elektromobilität in Geld aufschwimmen lässt, wie das die ahnungslosen Ideologen der Altparteien machen.

  • Apollo, euer Bericht zeigt ein Symptom – aber nicht die Wahrheit dahinter. Die überhitzenden Busse in Schwanden sind kein Zufall, sondern das Ergebnis einer politischen und technischen Fehlentwicklung. Man verkauft Sprinter‑Umbauten aus dem Daimler‑Umfeld als ‚Elektro‑Linienbusse‘, obwohl sie konstruktiv nie für Bergstrecken gebaut wurden. Dass Mercedes sich für so etwas hergibt, ist schon ein Armutszeugnis. Noch schlimmer ist, dass Schweizer Verkehrsbetriebe solche Fahrzeuge blind einkaufen und dann überrascht tun, wenn sie an 180 Höhenmetern scheitern. Und dann stellt ihr ein Symbolfoto eines großen Stadtbusses daneben, der mit dem realen Problem nichts zu tun hat. Das ist nicht Aufklärung, das ist Stimmung. Die Wahrheit ist: Die Elektromobilität wird nicht durch Kritiker zu Grabe getragen, sondern durch Hersteller, die unausgereifte Technik verkaufen, und durch Betreiber, die sie ohne Sachverstand einsetzen. Wenn man die Ursachen nicht benennt – Fahrzeugklasse, Thermik, Einsatzgrenzen, Beschaffungsfehler – bleibt am Ende nur ein Narrativ übrig: Elektro um jeden Preis. Und genau daran scheitert das System.

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