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Schweiz

Terror in Winterthur: Täter war wegen IS-Kontakten bekannt – erst am Mittwoch aus Psychiatrie entlassen

Der Winterthur-Angreifer Nesip Dedeler war den Behörden wegen IS-Bezügen bekannt – und verließ erst am Abend vor der Tat eine psychiatrische Einrichtung. Am nächsten Morgen verletzte der 31-jährige schweizerisch-türkische Doppelbürger am Bahnhof drei Männer mit einem Messer.

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Nach dem Messerangriff am Bahnhof Winterthur mit drei Verletzten ermitteln die Behörden gegen einen 31-jährigen schweizerisch-türkischen Doppelbürger. (IMAGO/dieBildmanufaktur)

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Der Winterthur-Angreifer war den Behörden wegen IS-Bezügen bekannt – und konnte erst am Abend vor der Tat eine psychiatrische Einrichtung verlassen. Am nächsten Morgen verletzte der 31-jährige schweizerisch-türkische Doppelbürger am Bahnhof drei Männer mit einem Messer. Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr spricht von einem „Terrorakt“.

Der Angriff ereignete sich am Donnerstagmorgen kurz nach 8.30 Uhr am Bahnhof Winterthur. Nach Angaben der Kantonspolizei Zürich verletzte der Mann drei Personen mit einer Stichwaffe. Bei den Opfern handelt es sich um Schweizer im Alter von 28, 43 und 52 Jahren. Alle drei mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach Angaben aus der Medienkonferenz erlitt der 28-Jährige eine Stichverletzung am Bein. Ein 43-Jähriger wurde am Hals verletzt und konnte das Krankenhaus bereits verlassen. Der 52-Jährige wurde mit einer Stichwunde am Oberschenkel notoperiert und befand sich weiterhin im Krankenhaus.

Augenzeugen zufolge soll der Angreifer während der Tat „Allahu Akbar“ gerufen haben. Auf Videoaufnahmen, die mehreren Schweizer Medien vorliegen, ist laut Watson zu sehen, wie der mutmaßliche Täter flieht und dabei den Ausruf wiederholt.

Die Polizei nahm den Mann wenige Minuten nach dem ersten Notruf fest. Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr stufte den Angriff bei einer Medienkonferenz ausdrücklich als Terrorakt ein. „Wenn das kein Terrorakt ist, weiss ich nicht, was ein Terrorakt ist“, sagte Fehr.

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Nach SRF-Recherchen tauchte Dedelers Name spätestens 2018 in Ermittlungen zur Jugendgruppe der später geschlossenen An’Nur-Moschee in Winterthur auf. Aus Akten gehe hervor, dass ihm damals radikale Naschids und Videos der Terrororganisation „Islamischer Staat“ zugeschickt worden seien. Bereits 2015 soll er wegen eines möglichen Verstoßes gegen das IS-Verbot angezeigt worden sein.

Fehr erklärte zudem, Dedeler sei 1994 in der Schweiz geboren und 2009 in Winterthur eingebürgert worden. 2024 zog er nach Angaben der Behörden in die Türkei; erst im Mai 2026 tauchte er wieder in der Schweiz auf.

Nach Angaben von SRF meldete sich der Mann am 25. Mai selbst über die Notrufnummer 117 bei der Polizei und machte „wirre Aussagen“. Die Polizei beantragte daraufhin eine fürsorgerische Unterbringung in der Integrierten Psychiatrie Winterthur. Am folgenden Tag verließ er die Einrichtung, wurde aber von der Polizei dorthin zurückgebracht.

Am 27. Mai kam eine fachärztliche Einschätzung zu dem Ergebnis, dass von ihm keine Selbst- oder Fremdgefährdung ausgehe. Noch am Abend vor der Tat trat der Mann auf eigenen Wunsch aus der Einrichtung aus. Die ipw kündigte nach dem Angriff eine externe Administrativuntersuchung an, um die Abläufe und Zuständigkeiten vor dem Austritt überprüfen zu lassen.

Zur Tatzeit hielten sich am Bahnhof auch Schul- und Kindergartenklassen auf. Laut Schweizer Medien schoben Lehrpersonen Kinder zur Seite, als der mutmaßliche Täter auf der Flucht an ihnen vorbeikam.

Fehr forderte nach der Tat, Dedeler das Schweizer Bürgerrecht zu entziehen. Blick berichtet, der Sicherheitsdirektor habe eine entsprechende Forderung an das Staatssekretariat für Migration übermittelt. „Wir wollen solche Leute nicht hier haben“, sagte Fehr laut CH Media.

Die Bundesanwaltschaft erklärte gegenüber SRF, sie habe bisher kein Strafverfahren im Zusammenhang mit den Ereignissen in Winterthur oder gegen die mutmaßlich involvierte Person geführt. Die Übernahme des Strafverfahrens zum Freitag, 29. Mai, sei jedoch eingeleitet worden. Bis dahin lag die Verfahrensleitung bei der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich.

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40 Kommentare

  • „Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr spricht von einem „Terrorakt“.“

    Das hätte er bei uns noch nicht richtig ausgesprochen, da sähe er sich mit Rassismusvorwürfen überhäuft.

    • Funfact: Er war ehemaliges SP (gleich wie SPD) Mitglied. Aufgrund seiner zu „rechten“ Postionen wurde er rausgeschmissen.

  • Ist der verantwortlich Richter noch auf freien Fuss?

    • Da ist kein Richter verantwortlich, sondern es gab eine medizinische Fehldiagnose. Offensichtlich war der Mann weiter fremdgefährdend.

      • Tja, und trotz seiner „Verwirrtheit“ ganz offensichtlich in der Lage, einem gestandenen Psychiater ein X für ein U vorzumachen.
        Bei der Häufung solcher Fälle, frage ich mich, ob psychologische Gutachten überhaupt noch erstellt werden können. Die Trefferquote scheint ja mehr von einem Glücksspiel als von einer fachlichen Expertise abzuhängen.

      • Remigration ist Frieden!

      • Islamismus ist nicht heilbar…

        Wer diese trojanische Gefahr für westliche Zivilisation nicht erkennt, befördert den Untergang herbei…

      • Die Schweiz gilt, wie Deutschland, dem Mohammedaner als Dal al Harb (Haus des Krieges). Nur ein himmelschreiender Ignorant kann da bei einem gläubigen Mohammedaner eine Fremdgefährdung ausschließen.

    • Besser gefragt: Sind die verantwortlichen Ärzte noch auf freiem Fuß? „Am 27. Mai kam eine fachärztliche Einschätzung zu dem Ergebnis, daß von ihm keine Selbst- oder Fremdgefährdung ausgehe.“

  • Terrorzellen, die plötzlich aufpoppen; niemand hätte das voraussehen können; am wenigsten die Politiker.

  • Merkel.

  • die Vorfälle dieser Art sind austauschbar. Es sieht aus, als wenn immer ein und dasselbe Skript vorliegt.
    Muss man sich da eigentlich dran gewöhnen.

  • Für alle Netz-Kontrolleure der EU: DAS HAT NICHTS MIT EINER RELIGIÖSEN EINSTELLUNG ZU TUN! … und jetzt alle wiederholen: Das hat nichts mit …

  • Da gehört halt bei Terroristen die Schweizer Staatsbürgerschaft entzogen. Er hat ja noch die türkische. Und der IS ist keine psychische Krankheit sondern eine politische Ideologie die auch in der Türkei zu Recht verfolgt wird.
    Das ist kein Flüchtling sondern ein flüchtiger Terrorist der ausgeliefert werden sollte.
    Und bei uns rennen sicher auch etliche davon frei rum. Die nennen sie dann Gefährder wenn sie überhaupt wissen wer die sind.

  • Das ist schon mehr als auffällig, das solche Täter frisch aus der Klapse kommen…

    • Im Umkehrschluss könnte man meinen Islam sei eine psychische Krankheit.

    • Boah wirklich. Na ich wusste schon das mit dem Messertäter der vor dem Bahnhof Fremde ersticht etwas nicht ganz stimmt, aber ich konnte mir ohne dieses eine Detail mit der Klapse nicht erklären was.

      -10
  • Ich freue mich schon auf die Reaktionen meiner Partei die SVP und sie wird die verantwortlichen vom Psychiater bis zu den politisch Verantwortlichen sowas von in die Pfanne hauen.

    Winterthur ist die Hochburg von IS Anhänger in der Schweiz!

    Ein islamisches Dreckloch anders kann man es nicht sagen

  • „Wenn das kein Terrorakt ist, weiss ich nicht, was ein Terrorakt ist“, sagte Fehr.
    In Deutschland sagen wir dazu „Vielfalt“.

  • Der Ruf nach Bürgerwehren wird immer lauter. Schon in den 80ern war das mal akut. Und da schon hat sich das Regime in die Hose gemacht. Aber es wird wiederkommen. Zuerst im Osten und im Ruhrgebiet.

  • Der Typ entspricht mit seinem wuchernden Kopf- und bis auf die rasierte Oberlippe wild wachsenden Barthaar exakt dem Erscheinungsbild der Mitglieder des Islamischen Staates und ähnlicher Glaubensgemeinschaften.

    • 2024 zog er nach Angaben der Behörden
      in die Türkei; erst im Mai 2026 tauchte er
      wieder in der Schweiz auf. WIE LANGE
      WAR ER WOHL IN DER TÜRKEI? Vielleicht
      in Syrien od. Irak in einem IS-Trainingscamp –
      wovon es wohl auch welche in der Türkei gibt –
      oder gleich im Dschihad. Man müßte mal den
      syr. Präsidenten, den IS-Boss Scharaa
      oder Erdogan fragen. 😉

    • Das ist „Kultur“.

  • Ich wusste es doch gleich,dass dieser Schweizer mit der Schweiz nichts zu tun hat…..aber die Journalie versucht es immer wieder….

  • Und wer hat ihn aus der Psychiatrie entlassen ?
    fachärztliche Einschätzung… Was für Kapazitäten… Denen gehört sofort die Zulassung entzogen !

  • Inzwischen werden neben allerlei Schwerkriminellen und Asylbetrügern auch schon psychisch gestörte Islamisten eingebürgert.
    Zum abwinken.

  • Dedeler (kurd. Zizan) ist ein Dorf im Landkreis Yüksekova der türkischen Provinz Hakkâri. Dedeler liegt in Südostanatolien auf 1.860m über dem Meeresspiegel, ca. 11km südöstlich von Yüksekova.

    Dedeler bedeutet Großväter…
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dedeler

  • Eindeutig psychisch krank….würde es in Deutschland heißen.

    • Geheilt; er wurde ja auch entlassen. Ätsch!

  • Ich finde es wirklich faszinierend wie die dümmsten der Dummen versuchen einfache Themen zu verkomplizieren, nur um immer weniger von den Themen selbst zu verstehen. Ich sehe hier den unbewussten Versuch die Verantwortung des Verstehens abzugeben. Eine psychologische Störung ist eine relativ simple Angelegenheit und viele Leute auf der Straße haben ähnliche Probleme wie dieser Täter. Aber anstatt das zu begreifen versucht man diesen Täter zum Teil einer globalen, spirituellen Eroberungskampagne einer esoterischen Religion aus der Wüste zu machen als wäre es der Handlungsstrang eines 1970er Jahre SciFi Romans. Das ist ein bisschen wie der primitive Vorzeitmensch, der glaubt Donner und Blitz sind wütende Götter.

    -19
    • Bitte nicht so naiv.

      Denn der Koran gilt im Islam direkt vom
      arabischen Allah gemacht, deshalb ist
      der Koran auch nur in arabisch echt,
      was im Koran beteuert wird. All die vielen
      aggressiven Surenverse gelten als
      ewig gültige Offenbarungen Allahs,
      was auch im Koran, der sich laufend
      selbst bestätigt, steht.

      Das Wort des Mondgottes Allah ist
      im Koran inlibriert. Deshalb gibt es
      wegen jedem Eselsohr in einem Koran
      soviel Theater um diese „Freveltaten“.
      Bekanntl. hat nach islam. Vorstellungen
      Allah den Koran geschrieben u. seitenweise
      dem Mohammed vor die Füße geworfen.
      „Lies!“ befahl ihm der Engel Gibrieel. Aber
      Mohammed war Analphabet…

      Das Wort des christl. Gottes ist dagegen
      in Jesus-Christus inkarniert. Somit ist das
      Christentum – trotz Bibel – kein reiner Buchglauben,
      auch wenn das viele Protestanten meinen
      und es Moslems seit Jahrhunderten behaupten.
      Nur weil jmd. eine Bibel unsanft behandelt
      hagelt es keine Todesstrafe. Die Bibel gilt
      als von Menschen geschrieben.

      • Christentum
        Und das Wort ist Fleisch geworden
        und hat unter uns gewohnt.
        https://www.bibleserver.com/de/verse/Johannes1,14

        +++

        Islam, z.B. Koran 9,20
        Diejenigen, die glauben und auswandern/Hidschra unternehmen und mit ihrem Gut und ihrem Blut für Allahs Sache kämpfen/Dschihad leisten, nehmen den höchsten Rang bei Allah ein…

        Daß ein islamtreuer Moslem, der
        im Abendland aufwuchs, in einen
        Zwiespalt gerät und psychisch
        auffällig wird, zeigt seinen inneren
        Konflikt, den mutmaßlich einer, der
        nur in einem islamischen Land lebte u. dann
        auschließlich zum Zwecke eines Anschlags
        ins Abendland reist, nicht zwingend haben dürfte.
        Allerdings, einen Anschlag zu planen setzt
        wohl jedem psychisch zu, wenn er dabei weiß,
        daß er am besten dabei sterben sollte, um
        ein Bevorzugter seines Allahs zu werden.

        • Zusammenfassend: Die sind irre.

          0
    • „Eine psychologische Störung ist eine relativ simple Angelegenheit“
      Was deine Beiträge betrifft: 100% Zustimmung, das ist bei dir eindeutig erkannbar.

      Ansonsten natürlich ausgedachter Quatsch eines Möchtegern-Zersetzers…

  • In einem Chatroom rumhängen sind keine „IS Kontakte“. Der Typ hatte offenbar einen Dachschaden, aber dass man sich die Tat dann mit „Islamischen Terrorismus“ erklären muss ist noch dümmer.

    -21
    • Cherub hat einen Dachschaden, das ist zu 100% eindeutig.

      • Sagt der Elsässer Fan. Genau.

        • …was Sie meinen, zu wissen.

          0
    • Nein, der hatte keinen Dachschaden, der hatte Islam.

    • 2024 zog er nach Angaben der Behörden in
      die Türkei; erst im Mai 2026 tauchte er wieder
      in der Schweiz auf.

      Was hat der in der Schweiz geborene Türke
      wohl zwei Jahre lang im Orient gemacht?
      War er in einem IS-Trainigslager?

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