Werbung:

Werbung:

Nordirak

Drohnenangriff: Erster europäischer Soldat im Iran-Krieg getötet

Bei einem Drohnenangriff im Nordirak ist erstmals ein europäischer Soldat im Krieg zwischen Israel und Iran getötet worden. Der französische Unteroffizier Arnaud Frion erlag nach Angaben der Regierung in Paris seinen Verletzungen.

Von

Der französische Soldat Arnaud Frion wurde bei einem Drohnenangriff auf eine Militärstellung nahe Erbil im Nordirak getötet.

Werbung

Bei einem Drohnenangriff im Nordirak ist erstmals ein europäischer Soldat im Krieg zwischen Israel und Iran getötet worden. Der Élysée-Palast und das französische Verteidigungsministerium bestätigten am Freitag den Tod des Adjudant-chef Arnaud Frion.

Der 42-Jährige erlag seinen Verletzungen, nachdem am Donnerstagabend eine gemeinsame Stellung französischer und kurdischer Kräfte im Raum Makhmour südwestlich von Erbil angegriffen worden war. Sechs weitere französische Soldaten wurden verletzt. Französische Behörden veröffentlichten am Freitag zudem ein offizielles Foto des Soldaten.

Frion gehörte dem 7. Bataillon der Chasseurs alpins aus Varces bei Grenoble an und war seit 24. Januar 2026 im Irak im Einsatz. Frankreich beteiligt sich dort an der internationalen Anti-IS-Mission „Inherent Resolve“. Französische Soldaten unterstützen irakische und kurdische Sicherheitskräfte vor allem bei Ausbildung und Beratung im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“.

Präsident Emmanuel Macron erklärte, Arnaud Frion sei für Frankreich gestorben. Den Angriff nannte er offensichtlich inakzeptabel. Der französische Einsatz im Irak diene ausschließlich dem Kampf gegen den Terrorismus.

Der Sprecher des französischen Generalstabs, Oberst François-Xavier de la Chesnais, sagte, hinter dem Angriff habe eine iranisch hergestellte Shahed-Drohne gestanden. In Irak reklamierte die proiranische Miliz Ashab al-Kahf den Angriff.

cm

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

19 Kommentare

  • Der Mann ist nicht für Frankreich gestorben, sondern wurde bei einem sinnlosen Einsatz verheizt. Oder wird Frankreichs Freiheit etwa im Nordirak verteidigt?

  • „Den Angriff nannte er offensichtlich inakzeptabel“….vielleicht sollte mal jemand der Europäischen Regenbogenfraktion erklären das Krieg kein tödlich sein kann.

    • „vielleicht sollte mal jemand der Europäischen Regenbogenfraktion erklären das Krieg kein tödlich sein kann.“

      Nicht nur denen. Wenn ich Freitags und Sonntags die jungen Männer und manchmal auch Frauen, fast noch Kinder, in ihrem Grünzeug und den Seesäcken im Zug sehe, bin ich immer kurz davor zu fragen, ob sie überhaupt wissen, was sie da tun.
      Natürlich halte ich meine Klappe, bin ja schüchtern

  • … ein „europäischer Soldat“. Ein Franzose, gell?
    R.I.P.

  • Mir scheint, dass dort Kurden für den Einsatz im Iran ausgebildet werden.

    Insofern …

  • was hatte der dort verloren?

    • Haben Sie den Text nicht verstanden? Lesen Sie ihn bitte nochmal; aber jetzt ganz langsam.

  • Kein Mitleid. Berufsrisiko eines Soldaten. Was wollen die da überhaupt?

    • Sie sollten sich schämen!

      • Warum schämen? Ein Berufssoldat, ein Freiwilliger, weiß ganz genau, worauf er sich einlässt.
        Ich sehe das auch bei Extremsportlern so, die haben selber Schuld, wenn es sie erwischt.
        Es ist völlig verantwortungslos, wenn man dann auch noch Familie hat. Die tut mir dann schon leid.

  • Ein Opfer der „Religion des Friedens“. Mein tief empfundenes Beileid seinen Angehörigen und Freunden 😔

  • Es dürfte bald noch mehr Tote geben. Trump schickt eine Marine-Expeditionseinheit von 2.500 Mann in den Nahen Osten.

  • Die BW ist im Rahmen einer NATO Mission auch dort. Im Irak gegen den IS und in Syrien mit dem IS. Irgendwie lustig.

  • Erbil liegt in der Nähe zur iranischen Grenze. Was für Interessen hat Frankreich dort? Nachrichtendienstliche Interessen? Vermutlich. Nur für die „Ausbildung im Kampf gegen den IS“ brauchen die Kurden garantiert keine Europäer mehr – diese bringen eher im Gegensatz den Europäern da eine Menge praktische Sachen bei.

  • Wer sich in Gefahr begibt…………….

  • Dieser tapfere Soldat hat im heldenhaften Kampfe gegen den Islam sein Leben für uns gegeben. Er ist ein wahrer Held der für unsere Freiheit auf dem Felde der ewigen Ehre gefallen ist. Lasset uns für ihn beten.

  • wird nicht der letzte gewesen sein und die Welt sieht es mit Befriedigung.
    Wer sich auf die Seite von Kriegsverbrechern und Massenmördern stellt hat
    nichts anderes verdient. Und das ist keine Polemik, denn wenn ein Angriffskrieg illegal ist, ist jede daraus folgende Aktion ein Verbrechen.

  • Europa wird nie zu den militärischen Supermächten zählen. Wie also können wir das Ende des Völkerrechts und das pure Faustrecht auch noch feiern?
    Man muss sich das mal vorstellen, die UN hat den IRAN für Angriffe verurteilt, kein Wort zum illegalen Angriff USrael. Völlig irre und letztendlich selbtszerstörerisch.
    SELBER SCHULD.

  • Gegenfrage .
    Wusste nicht das Europa ein Mandat hierfür hat ?

    Im Text steht dann IS Missionen was mit der momentanen Situation wohl sehr wenig bis nichts zu tun hat .

    Journalistische – Headline –

Werbung