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Fraktionschefin

„Diese Zustände sind nicht tragbar“: Reichinnek schlägt wegen „Stalinismus und Antisemitismus“ im eigenen Jugendverband Alarm

Kurz vor dem Parteitag der Linken eskaliert der Streit mit dem Jugendverband Solid wegen umstrittener Äußerungen zu Stalin und zum Judentum. Fraktionschefin Heidi Reichinnek fordert nun harte Konsequenzen.

Heidi Reichinnek fordert vom eigenen Jugendverband scharfe Konsequenzen wegen demokratiefeindlicher Äußerungen. (IMAGO/Andreas Gora)

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Wenige Tage vor dem Bundesparteitag der Linken in Potsdam verhärtet sich der Konflikt zwischen der Parteiführung und ihrem Jugendverband Solid dramatisch. Hintergrund sind umstrittene Äußerungen aus den Reihen der Linksjugend zu Stalin sowie zum Judentum.

Fraktionschefin Heidi Reichinnek forderte nun spürbare Konsequenzen. „Wenn der Jugendverband keine entsprechenden Konsequenzen zieht, muss es die Partei tun. Diese Zustände sind nicht tragbar“, erklärte sie gegenüber der Rheinischen Post.

Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet, dass einzelne Funktionäre der Linksjugend positiv über den sowjetischen Diktator Josef Stalin gesprochen hätten. Zudem sei im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg von einem „israelischen Genozid im Namen des Judentums“ die Rede gewesen. Solid habe sich zwar von den Aussagen distanziert, laut Bericht jedoch keine weitergehenden Maßnahmen ergriffen.

Reichinnek machte deutlich, dass ihr dies nicht ausreicht. „Ich erwarte, dass zeitnah konkrete Maßnahmen ergriffen werden, um so etwas in Zukunft zu unterbinden“, erklärte sie. Die Distanzierung bezeichnete sie als „richtig, aber auch das Mindeste“.

Die Fraktionschefin führte zudem weiter aus, sie distanziere sich „aufs Schärfste von den getätigten Äußerungen“. Und weiter: „Stalinismus und Antisemitismus haben keinen Platz in unserer Partei, das muss auch für einen unabhängigen Jugendverband gelten.“

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Innerhalb der Linken hatte es in der Vergangenheit bereits mehrfach Streit über antisemitische Aussagen gegeben. Sowohl im Jugendverband als auch bei einzelnen Parteimitgliedern, insbesondere auf Landesebene, kam es immer wieder zu schockierenden Aussagen.

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35 Kommentare

  • Stalin ist doch noch der Ehrenvorsitzende der SED. Und Antisemitistisch waren die Sozialisten auch immer.

    • Sorry, aber das ist leider falsch: Der einzige offizielle Ehrenvorsitzende der SED war nach den verfügbaren Parteiangaben Walter Ulbricht, der dieses Amt von 1971 bis zu seinem Tod 1973 innehatte. Stalin war nie Ehrenvorsitzender.

    • Jemand müsste dem tätowierten Problemponyerklären, da die LINKE der Rechtsnachfolger der SED ist.

      Einer Partei die Menschen einsperrte, verfolgte, vernichtete und letztendlich an der Mauer erschoß

      • Ich denke, das wird sie wohl ganz genau wissen.

        • Hat doch kein Problem mit?

          3
        • Stimmt, hält sich auch an die Regeln des Menschenhassers Honecker und seiner kriminellen Bande.

          Dicker Audi fürs Problempony, Messerstecherbahn fürs Volk

          4
    • Der Kommunismus hat ca 100 Millionen weltweit getötet.

      Mao, Stalin, Pol Pot, Kim, Honecker, Che und wie sie alle heißen diese blutrünstigen eiskalten Mörder.

      Menschen wurden aus reiner Mordlust getötet, teilweise nur weil sie eine Brille trugen und dies als intellektuell galt.

      Die SED und deren Rechtsnachfolger sind auch Teil dieser Mörderbanden.
      Wie man bei den Mitgliedern der Linken hier sieht, ist der schiere Vernichtungswille weiterhin verlockend

    • Leider falsch; Stalin war niemals Ehrenvorsitzender … nur Walter Ulbricht hatte die zweifelhafte Ehre.

    • Stalin war Ehrenvorsitzender der SED, gibt es dafür eine Quelle?

      • Sorry, aber das ist leider falsch: Der einzige offizielle Ehrenvorsitzende der SED war nach den verfügbaren Parteiangaben Walter Ulbricht, der dieses Amt von 1971 bis zu seinem Tod 1973 innehatte. Stalin war nie Ehrenvorsitzender.

  • Wie kann man sich von der eigenen Wesensart distanzieren?

    • Wahlen? Wo ist Timmy? Beim Abdecker?

  • Nun, Nikita Sergejewitsch hat auch des Stalinismus für beendet erklärt – und den Gulag weiterbetrieben …

    • Das Migrationsproblem wurde auch schon als „gelöst“ erklärt.

      • Nun, werter Sam, dann geht´s ja jetzt wieder bergauf …?

  • Stalinismus und Antisemitismus bei der Linksjugend? Wer hätte das je gedacht 😉

  • Reichinnek schlägt wegen „Stalinismus und Antisemitismus“ im eigenen Jugendverband Alarm

    Ach du ahnst es nicht.

  • Die Mitglieder der SED (jetzt die Linke) marschieren weiter, wie in der DDR und sie können nicht aus ihrer Haut heraus.

  • Die Geister, die ich rief……

  • Die ganze Partei ist ein Skandal da bringts auch nicht viel jetzt entrüstet zu tun.
    Das macht den Verein auch nicht besser.

  • Wurden Geheimnisse ausgeplaudert, liebe Heidi?

  • Bla bla bla….Antsemitismus…bla bla bla….

  • Ach Heidi, mach halblang, Erst recht bei der Hitze! Das nimmt dir doch eh niemand ab!

  • Ah je, das Heidi 😉
    Glaubwürdig ist es nicht…

  • Bisschen arg unglaubwürdig, SED beleibt SED, egal wie oft man den Namen auch ändert. Und SED = Kommunisten!

  • Die Deppen können „Stalin“ noch nicht mal schreiben

  • Einfach mal kurz vorstellen der selbe Wahnsinn würde andersherum
    bei der AfD passieren ?
    Was wäre in diesem kranken Land samt seinem “ Regierungsschutz “
    los ?
    Linksradikal , Staatsfeindlich , hoch kriminell …………
    hier alles kein Problem !

  • Also sie regt sich darüber auf das die SED 2.0 wie die SED ist.

  • Aus der linken Fratze spricht der Hass. Wer sich mit denen gemein macht, macht sich mitverantwortlich.

  • Bei der AfD hätte es geheißen, die Jugend bringe nur zum Ausdruck, was die Alten nicht auszusprechen wagten… Wer dort mit solchen Argumenten um sich wirft, muß hier einfach nur den Mund halten.

  • Respekt, auch wenn ich überhaupt kein „ReichnWeg“ Fan bin:
    Da hat sie das einzig Richtige getan.

  • Heidi, Heidi!
    Ich schicke die mal Frau Rottenmeier vorbei, dann bekommst du vielleicht ein wenig Erziehung.

  • Im Nachhinein ist man klüger, sicher. Aber Nachfolgeparteien der SED hätte man Anfang der Neunziger schlicht verbieten sollen. Ob das BVerfG dem gefolgt wäre? Ein Versuch wäre es Wert gewesen.

    Und: Der Tussi glaube ich kein Wort.

  • Auch wenn die Linke sich vom Stalinismus und vom Antisemitismus distanziert, bleibt immer noch das Problem, dass die Linke Abtreibungen befürwortet. Daher sollte die sozialkonservative ÖDP die Linke ersetzen.
    https://cw343.wordpress.com

    • Behalte deine dämlichen Links für dich, die klickt eh keine vernünftiger Mensch an.

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