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„Die meisten“ wandern in Arbeitsmarkt – Heil verklärt die Beschäftigsquote bei Migranten

Hubertus Heil erklärt, dass „die meisten“ Menschen in den Arbeitsmarkt und nicht in das Sozialsystem einwandern würden - und vernebelt mit dieser halbwahren Aussage die tatsächlichen Zustände in unserem Land. Grade bei Menschen aus den zuwanderungsreichsten Ländern liegt die Beschäftigungsquote nur bei rund 40 Prozent.

„Die meisten Menschen wandern in unseren Arbeitsmarkt ein, nicht in die Sozialsysteme“ – so Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Montag gegenüber Welt. Und das ist auch nicht ganz falsch, aber trotzdem eine Aussage, die die wahren Zustände in unserem Land verschleiern soll. Denn „die meisten“ sind laut Beschäftigungsquote für alle Ausländer im Jahr 2022 grade mal 53 Prozent. Sieht man sich die Zahlen in Bezug auf Migranten aus dem Nahen Osten an, die das Migrationsgeschehen in den letzten Jahren dominierten, ist die Quote noch deutlich niedriger.

Laut dem „Zuwanderungsmonitor“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung lag die Beschäftigungsquote aller Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit im Mai 2022 bei 52,9 Prozent. Gemessen an den absoluten Zahlen, ist die Zahl der Arbeitslosen mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Juli 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 93.000 Personen gestiegen – eine Steigerung von 11,9 Prozent.

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Migrationen kostet wesentlich mehr als sie einbringt

Sieht man sich die Zahl bei den zugangsstärksten Asylherkunftsländern der letzten Jahre an – Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien – an, beträgt die Beschäftigungsquote gerade einmal 41,4 Prozent. Von „den meisten“ kann man hier also nicht sprechen. Hinzu kommt, dass eine Beschäftigung nicht automatisch bedeutet, dass sie keinerlei staatliche Unterstützung erhalten und zum Steueraufkommen in Deutschland positiv beitragen.

Die Zahlen schlägt auch auf die Arbeitslosenquote in Deutschland durch. Sie beträgt in Deutschland aktuell 5,7 Prozent. Unter Ausländern liegt die Zahl jedoch fast dreimal höher bei 15,2 Prozent. Gerade bei Zuwanderern aus islamisch geprägten Ländern erweisen sich die Beschäftigungsquoten von Frauen zudem als besonders niedrig.

Zum Vergleich: Die Beschäftigungsquoten von Deutschen lag im Jahr 2022 bei etwa 71 Prozent. Über 65 Prozent von ihnen sind dabei sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

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