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Steuerkonzept

DGB will „Superreichen“ zehn Prozent ihres Vermögens abnehmen

In seinem Steuerkonzept hat der Deutsche Gewerkschaftsbund nun gefordert, dass Superreiche in einer „einmaligen Vermögensabgabe“ zehn Prozent ihres Vermögens abgeben. Außerdem solle die Vermögensteuer wieder erhoben werden.

Von

DGB-Vize Stefan Körzell sagt, dass die Vermögensabgabe ab einem Vermögen von zehn Millionen Euro gelten soll. (IMAGO/Metodi Popow)

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Bis zu zehn Prozent des Vermögens versteuern, eine Wiedereinführung der Vermögensteuer: Um die riesigen Haushaltslöcher zu stopfen, will der Deutsche Gewerkschaftsbund Wohlhabende stärker zur Kasse bitten. In einem Papier zum Steuerkonzept, das dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt, werden hauptsächlich zwei Maßnahmen erörtert. „95 Prozent der Beschäftigten entlasten, die reichsten 5 Prozent belasten“, fasst der DGB das Konzept zusammen.

Zum einen soll die Vermögensteuer, die seit 1996 ausgesetzt ist, wieder erhoben werden. Sie solle nach den Plänen des DGB für jeden zusätzlichen Euro über einer Million Euro bei Einzelpersonen gelten; bei Ehepaaren solle die Steuer greifen, wenn das Nettovermögen größer als zwei Millionen Euro ist. Dadurch ergäben sich jährliche Mehreinnahmen von 28 Milliarden Euro.

Superreiche sollen in einer „einmaligen Vermögensabgabe“ zehn Prozent ihres Vermögens abtreten. Diese Regel solle für die obersten 0,1 Prozent gelten. „Diese Abgabe sollte zehn Prozent auf alle privaten Nettovermögen ab zehn Millionen Euro betragen und über zwanzig Jahre abgetragen werden können“, erklärt Stefan Körzell, der stellvertretende Vorsitzende des DGB, gegenüber dem RND. Durch diese Maßnahme verspricht sich der Gewerkschaftsbund Mehreinnahmen von 17,6 Milliarden Euro pro Jahr.

Die Pläne des DGB sehen noch weitere Maßnahmen vor. Insgesamt verspricht man sich durch das Steuerkonzept zusätzliche Einnahmen von 120 Milliarden Euro im Jahr. So wird unter anderem auf eine Erhöhung der Körperschaftsteuer gesetzt. Das soll 40 Milliarden Euro bringen. Zusätzlich soll das Ehegattensplitting abgeschafft werden. Der Kinderfreibetrag soll ebenfalls abgeschafft werden, dafür soll das Kindergeld erhöht werden.

Auf seiner Webseite listet der DGB weitere Maßnahmen auf: Der Spitzensteuersatz soll auf 49 Prozent angehoben werden und ab 87.000 Euro gelten. Der sogenannte Reichensteuersatz soll auf 52 Prozent angehoben werden und ab 140.000 Euro gelten. Erbschaften sollen „gerecht“ besteuert werden, und eine Finanztransaktionssteuer soll eingeführt werden.

mra

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140 Kommentare

  • Man könnte bei den „Superreichen“ auch schon mal bei den Bundes-Vorsitzenden des DGB anfangen. Z.B. ein Bsirske (Verdi) von den Grünen der noch in zig Aufsichtsräten gesessen hat und sich über die Lufthansa mit 1-Klassen Flügen „sponsoren“ lies.

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    • Wen wundert es?
      Ich wundere mich schon seit Jahren über nichts mehr in diesem links-grünen sozialistischen Deutschland.
      Auch eine andere Regierung wird dies leider nicht mehr ändern können, dafür ist der Karren zu weit in den Dreck gefahren.
      Eigentlich hilft nur noch Auswandern.

      • So wie man die sozialistischen Ausplünderer kennt, werden die vermutlich die normalen „Super-Reichen“ wieder der hart arbeitende Mittelstand mit Einfamilienhaus sein, während die „Hyper-Reichen“ wegen irgendeinem sozialistischen Naturgesetz sicher wieder verschont werden.
        Vielleicht liegts ja daran, das sozialistische Funktionäre und Politiker häufig zu den Letztgenannten gehören…..
        Wenn man den „Mittelstandsbauch“ der Steuerkurve sämtlicher Regierungen der letzten Jahrzehnte anschaut, dann sieht man, dass die Altparteinen schon immer der größte Feind der arbeitenden Mittelschicht waren.

        • Richtig, den die „richtig“ Reichen wie Würth, Quandt usw haben ja keinerlei Vermögen in Deutschland auf das der Staat zugreifen könnte. Tut sich ja schon mit russischen Oligarchen schwer.

          Abgesehen davon, was passiert mit den Mehreinnahmen?
          Werden innerhalb kürzester Zeit sinnbefreit verpulvert und führen zu noch mehr Schulden.

          Die höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten, aber auch die höchsten Schulden aller Zeiten.

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        • Natürlich wird es wieder alle treffen, die etwas mehr als nichts haben.

          Man muss sich den Unsinn den der DGB verzapft nur mal getwas genauer ansehen.
          Es soll die „oberen 0,1 % treffen“. Das geht es schon los. Wer sind denn die? Vor allem ist es eine relativ Angabe. Wenn die ganzen wirklich Reichen ihr Geld wegschaffen sind sie nicht mehr die oberen 0,1 %. Die sind wie immer die Leute, die solche Möglichkeiten genau nicht haben.
          Die 10 % Vermögensabgabe darf man dann über 20 Jahre abtragen… die sind witzig. Wenn das abzugebende Vermögen zu Zeitpunkt X festgelegt wird und man dann 20 Jahre Zeit hat die Summe aufzubringen frist zum einen die Inflation einen erheblichen Anteil auf und die glauben doch nicht im Ernst, das diese Summe nicht als Kosten weitergereich wird.
          Die Körperschaftssteuer soll steigen und Erschaftssteuer will man auch… man will also ernsthaft den Mittelstand und Kleinunternehmen, die bisher noch nicht flüchten konnten, auch noch vernichten.

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      • auswandern, ja, aber weit, weit weg aus der EU !

        die haelt schon wieder neue schikanen fuer uns nicht superreiche bereit.

        damit wir gar nicht erst auf die idee kommen, eines tages superreich zu werden, werden wir bis ueber beide ohren abgezockt.

        **Das sogenannte „Overcapacity Instrument“ soll es der EU ermöglichen, ganze Branchen chinesischer Importe zu blockieren – nicht weil sie subventioniert sind, sondern weil sie zu wettbewerbsfähig und zu günstig sind.

        Arnaud Bertrand bringt es auf den Punkt: Je günstiger und besser die chinesischen Produkte, desto illegaler sollen sie in Europa werden. **

        https://tkp.at/2026/06/02/eu-plant-neues-anti-china-gesetz-guenstige-produkte-sollen-illegal-werden/

    • Nimm mal einer Stiftung Geld ab. Man ist Superreich weil man nichts besitzt. Das ist Unternehmens – und Steuerrecht aber das ist zu hoch für Propagandisten des DGB hätten sie eine fundierte Bildung erhalten und würden mindestens 12 Stunden am Tag arbeiten wären sie ja vielleicht selbst Unternehmer – aber so leben sie von den Mitgliedsbeiträgen der Menschen die wesentlich weniger verdienen als die Parasitären Propagandisten. Das beste finde ich immer das Menschen da 20 Jahre einzahlen nachher Ihren Job doch verlieren und dann eine Weste eine Fahne und eine Trillerpfeife bekommen um zu protestierten wie Kleinkinder mit Ihrer Pfeife. Der Job ist Trotzdem weg aber der Return in Investment ist riesig für ein paar tausend Euro Mitgliedsbeitrag eine Trillerpfeife zu kriegen LOL.

      • Im übrigen ist z.B. alles was ich besitze in mein Unternehmen Investiert am Ende des Jahre kann ich mir einen Bruchteil meines Firmengewinns auszahlen wenn ich in dem Jahr erfolgreich war (davon muss ich dann mit meiner Familie 1 Jahr leben das ist so als kriege man einmalig ein Jahresgehalt) wenn nicht kann ich mir nichts auszahlen der Rest des Geldes bleibt stehen um im Januar die Steuer Vorauszahlung zu zahlen die Berufsgenossenschaften zu zahlen und alle Jahresprämien der Versicherungen danach bleibt noch etwa 2 Monate Löhne übrig für Januar und Februar. Wenn ich bis Merz keine Aufträge habe wird es kritisch. Wenn ich jetzt auf den Firmenwert ab 1. Million 10% zahlen muss und die Bank mir das Geld nicht leiht – dann bleibt nix für Steuern und Löhne dann kann ich den Laden schließen. Das ist ein weiterer Angriff auf den Mittelstand – aber macht Ihr mal – Ihr zahlt ja dann für die Arbeitslosen… Kleine Firmen haben keine Stiftungen 😉

    • Bei der „einmaligen Vermögensabgabe“ zehn Prozent wird es am Ende auf einmal im Jahr hinauslaufen.

    • Nun, nur damit das nicht ganz in Vergessenheit gerät:

      Nicht nur bei den Gewerkschaftsbonzen kürzen, sondern die prekären Beschäftigungsverhältnisse vieler Gewerkschaftsmitarbeiter aufstocken und sie auch mal nach Tarif bezahlen!

    • Neee, die brauchen das Geld ja zur Finanzierung von Bussen mit Schlägerbanden, wie sollen denn sonst zukünftig AfD-Parteitage „verhindert werden“?

    • Richtig, aber ist wie mit allem. Selber soll man nicht betroffen sein.
      Buntes Leben ja – aber Kinder in der ausländerselektierten Privatschule.
      Ungehemmter Zuzug – aber bitte kein Asylheim in der Nähe

    • @Juerge.pr: Zuerst wäre die Frage zu klären, für was dieses Regime dieses über die Steuerlast hinausgehende gestohlene Geld benötigt und verwenden würde? Um noch mehr Alimentierte zu alimentieren? Um noch mehr ideologischen Irrsinn zu finanzieren? Um den Ukraine-Krieg zu verlängern und gleichzeitig den dortigen Haushalt zu finanzieren? Eines wäre absolut sicher: kein einziger Euro käme diesem Land zugute.

    • Früher haben Räuber die Opfer nicht vorgewarnt, demnächst geplündert zu werden.

      Das kann man schon als Fortschritt betiteln, wenn nun es öffentlich inkl. Höhe angekündigt wird.

      Bekommt man auch Lebenszeit und Lebensenergie zurück, denn NICHT alle haben geerbt wie z.B. Langstrecken-L.., sondern erarbeiteten es hart.

    • Genau das wollte ich auch gerade schreiben. Die DGB Bonzen haben es gerade nötig…

  • So lange der Staat enorme Steuergelder für seine Günstlinge ausgibt, hat er nicht das Recht überhaupt jemanden was wegzunehmen.

    • Ministerien schließen.
      Milei hat es vor gemacht.
      Die Politik macht Probleme die Vorher keine wären.
      95% heiße Luft verwaltet.

    • Kritiker, dafür wird es ja gebraucht. Die Günstlinge bekommen den Hals nicht voll…

    • in der regierung (sowie EU-spitze) sitzen die wirklich superreichen.

      die haben ihren reichtum idr. weder durch arbeit ueber generationen, noch durch eigene arbeit und verantwortung erworben.

      sie sind die allerbeguenstigsten guenstlinge, die sich selbst durch eigene regeln zuschanzen koennen, was moeglich ist.

      erst ab einer beteiligung von mehr als 5% an kapital- oder personengesellschaften
      gilt offenlegepflicht.

      je groesser also die gesellschaft ist, um so geringer die wahrscheinlichkeit, 5% zu ueberschreiten.

      da werden, gerade jetzt, bei ruestungsunternehmen millionen gescheffelt.

      *unseredemokratie* schweigt.

      https://ostdeutscheallgemeine.com/article/merz-regierung-und-rheinmetall-sieben-ministerien-verweigern-auskunft-zu-ruestungsaktien-10054369

    • Eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung spricht sich dafür aus, die Rente mit 63 abzuschaffen.
      Damit könne der Staat rund 9,5 Milliarden Euro pro Rentnerjahrgang sparen, hieß es.
      Die Autoren der Studie kommen außerdem zu dem Ergebnis, dass ohne die Frührente rund 125.000 Vollzeitstellen länger besetzt bleiben würden. Damit könnten Arbeitnehmer mit Fachwissen und Kompetenz länger im Job gehalten werden.
      Bisher ermöglicht es die Frührente, in Ruhestand zu gehen, ehe das gesetzliche Rentenalter erreicht ist. Voraussetzung ist, dass man 45 Jahre lang gearbeitet und in die Rentenversicherung eingezahlt hat.
      ( Bayern 2 Nachrichten)

  • Die Kommunisten fordern die Enteignung der Leistungsträger.

  • „Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf“

    Aus der Vergangenheit nichts gelernt.

    • Doch, ganz viel gelernt. Denn die Aussage ist nämlich evident wahr. Selbst dann du deine Bevölkerung in die Steinzeit zurück treibst und 90% von ihnen killst bremst das sie Attraktivität des Sozialismus in keinster Weise.

    • Wenn die Ärmsten der Armen sich darüber beschweren, dass den Reichsten der Reichen etwas abgezwackt werden soll, dann zeigt das ironischerweise mit eindrucksvoller Deutlichkeit, wieso die Ärmsten der Armen die Ärmsten der Armen sind und auch bleiben werden.

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      • Die Ärmsten der Armen beschweren sich überhaupt nicht, sondern sind tagein, tagaus damit beschäftigt sich einen Schlafplatz zu suchen, vorzugsweise unter der Brücke und sämtliche Müllkübel zu durchwühlen um ein paar Pfandflaschen zu finden! Und DAS in einem ja achso reichen Land, das in erster Linie seine Steuereinnahmen großzügig in alle Welt verteilt, denn „Unser Land zuerst“ ist ja eine „gesichert rechtsextreme“ Position!

        • Atlas, Sie können doch dafür dankbar sein, dass sich dieses Land verändert (hat), undzwar drastisch. Sie wären nicht der Einzige. Sie sollten sich aber auch nicht so in Sicherheit wiegen, davon verschont zu bleiben, zur Verantwortung gezogen zu werden, wenn es hart auf hart kommt, denn auch Sie haben eine ID, sind auf irgendeinem Einwohnermeldeamt registriert und Bürger dieses Staates, mit all seinen Rechten UND Pflichten! Beim Bürgen dann wird man sicher berücksichtigen, dass Sie „unabhängig“ und „frei“ sind! (?)

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        • „tagein, tagaus damit beschäftigt sich einen Schlafplatz zu suchen, vorzugsweise unter der Brücke und sämtliche Müllkübel zu durchwühlen um ein paar Pfandflaschen zu finden“

          Stimmt. Eigentlich sind das die Ärmsten der Armen.

          Und das zeigt dann mit eindrucksvoller Deutlichkeit, dass die meisten Apollo-Kommentierer eben nicht die Ärmsten der Armen, sondern einfach nur ziemlich undankbar sind.

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      • Es geht nicht um das „etwas abzwacken“. Es geht darum, investiertes Eigenkapital durch Fremdkapital zu ersetzen, damit das Eigenkapital dem Staat übereignet werden kann. Es soll also die Produktion durch Zinslasten verteuert werden. Als ob wir unter zu günstigen Produktionsbedingungen litten, angesichts des Abwanderns der Industrie. Das Geld, das sich der Staat da aneignen will, ist investiert, nun soll es verkonsumiert werden stattdessen, und die Schulden sollen Andere haben.

      • Sozial gerecht ist nicht Umverteilung, sondern was Arbeit schafft und Leistungsgerechtigkeit.

      • Es gibt eben Menschen, die denken liberal und nicht kollektivistisch. Ich käme nie auf die Idee, von jemandem zu verlangen, mir etwas von seinem Reichtum abzugeben.

        Man mag über die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer diskutierten, über die Anhebung der Einkommensteuer, aber eine einmalige Sonderabgabe von 10% bei einem Vermögen ab einer Million (oder wieviel auch immer) – nein, darüber kann man nicht diskutieren.

        Und natürlich muß zunächst einmal irgendwo gespart und gekürzt werden, wenn schon das „Sondervermögen“ nicht ausreicht. Und dann muß die Wirtschaft wieder in Gang kommen; das tut sie aber sicher nicht mit Sonderabgaben.

        Das ist doch alles nur noch ein einziger Irrsinn. So wird der Untergang vielleicht verzögert, nicht aber aufgehalten.

      • Dieses ist nur substanzloses Gequatsche, wie man es auch täglich aus der Mauermörder-Partei lesen kann.
        Sonst ist bei dir doch alles so komplex, dass man gar nichts ändern kann.
        Hier, wo es dir in den Kram passt, bist du mehr als unterkomplex unterwegs, um billige Narrative zu bedienen.

      • Ich teile Ihre Diagnose zur Gemütsverfassung der hinlänglich als „Armen“ bezeichneten, Atlas.
        Auf den vorliegenden Fall bezogen, stimme ich Ihnen allerdings nicht zu.
        Nicht die „Armen“ erhielten (direkt) Geld von den „Reichen“, sondern der Staat (als elitäre Gruppe das Gegenteil von „wir alle“) vereinnahmt einen Großteil zur Selbstaufrechterhaltung des eben von Ihnen kritisierten Systems.
        Armut bekämpft man global; nicht durch Nullsummenspiele, sondern mittels Hilfe zur Selbsthilfe. Oder kurz, und wie in so vielen Lebensbereichen, Gleichberechtigung statt (vermeintlicher) Gleichstellung. Der Staat hat in dieser Kalkulation keine Funktion; die wirtschaftlichen Akteure (Arbeitnehmer und -geber, international) erstreben multilateralen Reichtum.
        Ja, die „Mittelschicht“ ist eine Illusion. Als Faustregel gilt: Wer arbeiten muss, um zu überleben, ist „Unprivilegierter“. (Willkommen im Club.) Wer dies nicht tun muss, ist „Privilegierter“. Und solche gibt es an beiden Enden der Gesellschaft.

      • Zuerst sind Apollo-Leser die Ärmsten der Armen die sich nicht allgemein über Enteignungen beschweren sollen weil sie sonst die Ärmsten der Armen bleiben werden. Dann sind sie doch nicht die Ärmsten der Armen und sind undankbar wenn sie sich über Enteignungen beschweren.

        Ergo: Apollo-Leser sollen sich nicht beschweren.
        An anderer Stelle soll man sich nicht ablenken lassen und den Finger in die Wunde legen und sich allgemein im Ilm-Kreis mit den großen Problemen befassen anstatt „Scheinerfolge“ zu feiern.
        Das Problem ist der viel zu teure verschwenderische Staatsapparat der ALLEN immer tiefer in die Taschen greift. Und die das tun bleiben davon verschont und profitieren davon. Denn sich selbst meinen sie mit „Superreiche“ ja nicht.
        Die Neiddebatte und Schuldenmacherei soll dies verschleiern.

      • Arme werden nicht reicher wenn den Reichsten etwas abgezwackt wird. Solange dieser Irrglaube herrscht wird sich nichts ändern. Das Verhalten, bzw. der Umgang mit Geld macht den Unterschied.

        • Das ist wie mit Steuererhöhung und Sonderschulden für Bildung und Infrastruktur. Am Ende fließt das Geld überall hin, nur nicht zu den postulierenden Zwecken.
          Wahnsinn ist, immer dasselbe zu tun aber andere Ergebnisse zu erwarten. Sozialismus und Steuererhöhungen hatten wir zu Hauf, die Karre sitzt nur noch schlimmer im Dreck!

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        • Na atlas, hast du dir als schweinsbauch mal wieder selbst geantwortet?
          Das ist einfach nur noch lächerlich.

          Spielst dich als der ewige Besserwisser und Erleuchtung für die dummen Menschen auf, läufst aber selbst dem linken Narrativ der bösen Reichen hinterher. Das ist selbst für deine Verhältnisse höchst unterkomplex.
          Besser kann man sich selbst nicht entlarven.

          Ohne Leute, die Werte schaffen und Steuern zahlen, hätten linke Phantasten wie du überhaupt kein Geld mehr, was sie verteilen können.
          Deshalb funktioniert Sozialismus auch im 357ten Versuch nicht.
          Leute wie du glauben alles besser zu wissen und faseln von Gerechtigkeit und bösen Reichen, sind aber genau am anderen Ende von klug einzuordnen.
          Auch das Schulden zurückgezahlt werden müssen, damit ein System funktioniert, ist euch fremd. Ihr nehmt immer nur von Anderen und gebt gar nichts, haltet das sogar für selbstverständlich. Das ist Ungerechtigkeit pur…

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        • atlas:

          ja, du hast in dieser hinsicht recht.

          aber genau zu dem zweck wurde AN wohl gegruendet.

          ein paar nasen koennen so halbwegs davon leben, dass sie den lesern stoeckchen hinwerfen, ueber die dann auch sehr bereitwillig gesprungen wird.

          ausser ein paar wirklich gut recherchierten ausreisserartikeln findet man hier in erster linie triggerthemen, von denen die redaktion genau weiss, dass sie mit ihnen ihr treues publikum am ball halten koennen.

          da die meisten leser hier ueber die hintergruende zu vielen themen nicht im mindesten informiert sind, und anscheinend auch keinen grossen wert darauf legen, sondern AN begierig jede vordergruendige erklaerung glauben, ist das ein recht risikoloses unterfangen.

          die leute sind somit beschaeftigt, und kommen nicht auf *dumme gedanken*.

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        • Meine Worte. Denn die Ärmsten der Armen sind die Ärmsten der Armen, weil sie handlungsunfähig sind. Und diese Handlungsunfähigkeit äußert sich auf sehr viele Weisen. Ein Beispiel: Sich im Internet darüber aufzuregen, dass den Reichen etwas abgezwackt werden soll.

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      • Links frisst sich fett am Staat. Da könnte man viel abzwacken. Diese Gewerkschaften haben sich längst und weit von der arbeitenden Bevölkerung entfernt. Braucht kein Schwein.

      • „………….wieso die Ärmsten der Armen die Ärmsten der Armen sind und auch bleiben werden.“

        So ist es.
        Besonders arm im Geiste.
        (es geht doch bloß drum, damit die AN-Fans sich empören können @ Apollo)

        • Wobei dein Kommentar eher das Gegenteil von „geistreich“ ist.
          Findest du nicht?

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  • Der DGB scheint kein Interesse daran zu haben, dass potentiell neue Arbeitgeber für ihre Mitglieder in Deutschland investieren.

  • Die USA freuen sich sehr über die ganzen neuen deutschen Investoren, die ihre Firmen umgründen

  • Ich wüßte da eine ergiebige Quelle:
    „Das genaue Gesamtvermögen aller acht im DGB zusammengeschlossenen Einzelgewerkschaften ist nicht in einer einzigen offiziellen Gesamtsumme öffentlich einsehbar, da Gewerkschaften in Deutschland rechtlich als nicht wirtschaftliche Vereine gelten und keine Pflicht zur lückenlosen Offenlegung von Vermögensbilanzen haben. Expertenschätzungen gehen jedoch davon aus, dass sich das Gesamtvermögen der DGB-Gewerkschaften auf mehrere Milliarden Euro summiert.“

    • Die Konten befinden sich außerdem im Ausland; Steuerparadiese.

  • Oh, dann werden ja künftig viele Politiker und hohe Beamte ebenfalls zur Kasse gebeten, denn der Gegenwartswert ihrer üppigen Pensionszusagen liegt ja locker bei über eine Million Euro!

  • ✅ DGB-Vorstände allgemein:
    ca. sechsstelliger Jahresbereich (~130k–170k€+) als grobe Orientierung

  • Die Superreichen können jederzeit ihr Geld in Sicherheit bringen. Das ist natürlich für den Staat kein Problem, wenn man dann den Begriff „superreich“ einfach anpasst und die arbeitende Bevölkerung als superreich definiert. Als Vergleichspunkt könnte man das ärmste Land der Welt festlegen. Das hat man mit der „optimalen CO2-Konzentration“ schon so gemacht, als man das Ende der Eiszeit als Referenzpunkt festlegte.

  • Klingt sehr ähnlich wie die „Rentenkommission“, die nur aus Beamten besteht. Sie wollen alles von dir haben, nur nicht deinen Job.

  • So kann man natürlich auch ratz fatz den Staatssäckel füllen. Ob das zulässig ist, einfach mal eben den Reichen 10 % ihres Vermögens zu nehmen und auch alle anderen geltenden Regelungen zu ändern oder gar abzuschaffen, wage ich zu bezweifeln.Aber alles scheint möglich, auch wenn man eben mal ein paar Gesetzesparagraphen ‚anpassen‘ muss. Aber dieses Geld, und man hat es bereits erlebt, wird auch schnellstens in irgend welchen Löchern versickern, und ich höre schon den erneuten Schrei nach mehr.
    Leute, sie können es einfach nicht. Wählt sie ab.

  • Diebstahl heißt das!

  • Der Sozialismus nähert sich mit großen Schritten. Das Jammern wird dann groß sein, wenn die Erde verbrannt ist.

  • Meines Wissens unterstützen die meisten Superreichen öffentlich immer wieder die Altparteien. Jedenfalls kam mir bisher abseits von Herrn Müller nie was zu Ohren, dass man mal pro AFD ist. Also, diesen Abzug wollen sie anscheinend so.

  • ICH LEGE EIN GACKERNDES EI!
    Vorwort: Ich kenne etliche große Familienunternehmen, die aus einem einzigen Laden einen Konzern erschaffen haben! Ich sehe, welchen Wohlstand sie volkswirtschaftlich auch für ihre Mitarbeitenden geschaffen haben – über die Zeiten.
    Um zu verstehen, wie verantwortliche Unternehmen geführt werden, müssen „arbeitendes Kapital“ und Betriebsvermögen und „kristallisiertes Vermögen (K)“ und „Zukunftsreserven (Z)“ unterschieden werden.

    Ein neuer Generationenvertrag sollte das Prinzip ERBEN IM ERLEBENSFALL einführen. Wer ERBANTEILE vor dem Tod in lokale, regionale & aufwachsende neue Unternehmungen steckt, sollte gefeiert werden!
    Familienunternehmen können auch verbürgen, kristallisiertes Vermögen (u.a. Betriebsgrundstücke) neu in arbeitendes Kapital wandeln. Dabei ggf. Genossenschaften & soziale Unternehmen gründen.
    „Kristallisiertes Vermögen (K)“ ist das große Problem der Zeit: Kapital, das nicht in arbeitendes Kapital & Betriebsvermögen umgewandelt wird.

  • Der DGB will einfach, dass die Reichen auswandern. Das ist ja auf krude Weise auch nachvollziehbar: wenn Reiche auswandern, sinkt das Medieneinkommen und damit gelten plötzlich Menschen als nicht mehr arm, die vor dem Auswandern der Reichen noch als arm galten.
    Verringerung der Zahl der Armen durch Auswandern der Reichen, der DGB ist soo schlau!

  • Erstmal sollten diese ganzen Funktionäre ihr Vermögen in die Wagschale werfen.

  • Ein Superreicher ist dann aber auch ein MdB, welcher 12.000€ / Monat also Basiszahlung auf sein Konto überwiesen bekommt.
    Meist kommen da ja noch diverse Zusätze bei weiteren Pöstchen optional dazu.
    Diese gehören dann aber auch geschröpft!

  • Wir leben im besten Venezuela aller Zeiten

  • Einiges könnte man mit einigen Änderungen durchaus einführen.
    Der Spitzensteuersatz kann ohne Probleme auf 50-52% wie zu Kohls Zeiten angehoben werden, wenn er dann entsprechend bei 2-300.000 € einsetzt. Ein Spitzensteuersatz von 49% bei nur 87K Einkommen, ist kompletter Wahnsinn. Das bekommt jeder MINT Studienabsolvent, der in der Entwicklung eines Unternehmens arbeitet, Jede Arzt bekommt an sich so viel. Viele Selbstständige schaffen das.
    Damit würde man keine Anreize mehr schaffen, sondern Leistung und Intelligenz bestrafen.

    Beim Vermögen ist halt immer die Frage was die als Vermögen ansehen. Wenn ich mein Vermögen in 2-3 Häusern habe, dann sind 10% Abgabe (auch wenn es über 10 Jahre geht), dann bekommt man die 2 % im Jahr kaum hin, das wären ja schließlich dann gute 20.000 € im Jahr. Und mit einem Haus hat man die Mio schon schnell voll.

  • Die Superreichen regieren die Staaten, die Staaten regieren aber nicht die Superreichen, und der DGB regiert sie schon mal gar nicht. Wie wollen sie an deren Geld kommen?

  • Gute Ideen! Warum ist noch niemand anderes darauf gekommen: man hat zu wenig Geld, also Steuern erhöhen. Die sind ja eh viel zu niedrig…

  • Gute Idee. Warum eigentlich nur zehn Prozent?

    PS. Glaubt hier irgendwer, dass Leute wie Quandt bzw. Klatten ihr absurdes Milliardenvermögen selbst erarbeitet haben?

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